Early 2000s band SPACESHIP LANDING from Oldenburg, Germany is still is a secret tip in the german scene.
They played Stoned From The Underground, Roadburn and big concerts in their home area, but disbanded relatively early after only a few years of activity. Their guitar player Steffen Schneider later founded BLACKBOX MASSACRE with members of Coogans Bluff.
The one and only album from Spaceship Landing is finally available from Bandcamp, as well as on other Streaming Services, also 2LP and CD versions are available through World In Sound. Check them out!
CAUSA SUI at Stoned From The Underground Festival 2006 by Andreas. From what I heard, their singer left after the second album to travel to India ... tbh I wasn't much impressed at first because they were announced as somewhat "Hendrix-influenced" and I didn't quite agree ;) while after checking them out at home, they reminded me a lot more of Monster Magnet which is cool either way, they've found their own style soon after with the many jam albums which made them quite popular in the scene.
HAINLOOSE at Stoned from the Underground 2006 by Andreas. They were a cool band from Munich in the vain of late 90s Corrosion Of Conformity with their own personality. Their second album "Burden State" was really cool. I just stumbled across this video, never saw this before. Nice to see that not everything gets lost, although the band has nothing official on bandcamp or anywhere else it seems. A few more pics from the past can be found here, incl. gigposters. Bandhistory from discogs after the break ...
HAINLOSE was a Hard Rock / Stoner Rock band from Munich / Germany founded in 2000.
Members:
Haris Turkanovic - vocals, guitar
Rico Dacher - bass
Daniel Zerndl - drums, percussion, guitar
Former members:
Mario Brekalo - guitar (till 2006)
Band history:
The story´s beginning somewhere in year 2000, when singer and guitar player Haris founded his first band KINCH. The band was mainly influenced by the bands such like Fu Manchu, Kyuss and QOTSA. Under this name, the band released a split-CD on Freebird Records in Holland and did a contribution to the compilation Gimme Stoner Rock-released on Pimp Records later that year. Few gigs followed (e.g. together with K2B in Jena, Rosenkeller), but just after a short time the band split up and disappeared for quite a while.
Almost one year passed until the new line-up was found, marking the new era of the band. The band came up with the new name Hainloose, taking the new spirit and putting it into new material, which suddenly sounded even more powerful and raw. While still sticking to the stoner sound, the band opened borders for some new impulses, brought in by the musical taste of the new members (Motorpsycho, Pothead, Depeche Mode, Soundgarden, AC/DC, Stray Cats, Stevie Ray Vaughan etc.). All these different influences resulted into a typical Hainloose sound, based on groovy, 70´s influenced riffs carrying big portions of blues and southern rock feeling which along with the very recognizable vocals make the band unique.
2003 the time was right for the band´s first full-length release Rosula. Around the same time, a new label was founded in Munich by a good friend (Stefan Koglek, guitarist and singer of the band Colour Haze), and the album was released on Elektrohasch Records. The album quite surprised the scene and got lots of positive feedback which helped the band get opportunity to play some bigger gigs (several open airs, tour with Los Natas through Europe, tour with Label mates UGH! etc.).
During the autumn 2005, the band started working on a new material. By the end of the year everything was ready for the band to hit the studio in order to record Rosula´s follow-up-Burden State. After six months of production, the album again got released on Munichs Label ELEKTROHASCH Records at June 2006. With the second album the band definitely gained recognition in the stoner scene which opened doors to play on this years´ Stoned From The Underground festival in Erfurt, which is considered to be the biggest stoner festival in Germany.
Rare pictures from Stoned From The Underground 2006 by Jochen, and after the break an original interview conducted by Generated X writers Chris O. and Andreas. Who knows, maybe this even has a bit of historical significance ...
Interview mit Stefan Koglek
(Sänger/Gitarrist von Colour Haze, Mastermind von Elektrohasch Platten)
Sie haben einiges vorzuweisen, die Jungs von Colour Haze. Die seit 1994 immer erfolgreicher agierende Band aus München erobern seither die Clubs und Festivals (z.B. Burg Herzberg, Stoned From The Underground, Swamp Room Happening u.v.m.), haben mit der Gründung des Labels Elektrohasch einen sicheren Background für ihre Veröffentlichung erlangt und sind auch außerhalb der Bundesrepublik längst kein unbeschriebenes Blatt mehr. Für uns ist es sowohl eine Ehre als auch eine Freude, ein Interview mit Stefan, dem einzigen Gründungsmitglied, führen zu dürfen.
Frage: Wenn ich Colour Haze höre und an München denke kommen mir immer Amon Düül, die 60er und 70er Jahre und die ganzen Kommunengeschichten in den Kopf. Wie weit seid ihr davon entfernt oder kann man Parallelen ziehen?
Antwort: Davon sind wir eigentlich ziemlich weit entfernt und unbeeinflusst. Es gibt natürlich hier und da Kontakte zu alten Freaks aus der Szene, bis auf wenige rühmliche Ausnahmen sind das allerdings meist Leute die nur ihren alten Zeiten hinterherhängen, sich zu Neuem nicht mehr aufraffen oder begeistern können und daher eher uninteressant für uns sind. München hat natürlich, wie jede Stadt, eine ganz eigene Athmosphäre, die sicherlich ein wenig in unsere Musik hineinspielt, genauso wie ich z.B. meine Berliner Bands immer ihre Herrkunft anhören zu können....
Frage: Das neue Album ist wieder ein Schritt nach vorn in der Colour Haze Geschichte, ähnelt jedoch sehr den beiden Vorgängern! Was kommt als nächstes?
Antwort: Nun, sowas planen wir eigentlich gar nicht. Unsere Musik entsteht immer aus dem Augenblick und auch aus dem was uns musikalisch zur jeweiligen Zeit gerade beeinflusst. Dabei können wir natürlich nicht aus unserer Haut und so wird Colour Haze hoffe ich auch weiter nach Colour Haze klingen...
Frage: Ich finde es erstaunlich wie weit ihr konsequent über die Jahre gekommen seid, habt es natürlich verdient, und frage mich was kann man noch erreichen! Was gibt es für Zukunftspläne für Colour Haze und Elektrohasch?
Antwort: Mit Colour Haze machen wir bereits das, wovon wir am Anfangt nicht mal geträumt haben - wir sind international auf Tour und erreichen Leute weltweit. Das Touren kann natürlich noch ein bischen angenehmer und komfortabler werden (wir haben gerade einen neuen, größeren Bus gekauft ;-) und wenn wir irgendwann einen Status erreichen bei dem die Gagen endlich auch unsere gesamten Unkosten decken (Auto, Lightshow, Tontechnik aber auch Equipmentunterhalt und Proberraummiete, den Arbeitsausfall durch unbezahlten Urlaub auch nicht zu vergessen) dann haben wir schon fast alles erreicht...
Elektrohasch ist mein Lebensunterhalt und muß daher noch ein wenig wachsen. Derzeit investiere ich daher sehr viel in die Ausweitung des Programms aber auch meine internationale Vertriebswege müssen noch verbessert werden. In einigen Ländern, wie den USA, Benelux oder Deutschland läufts schon sehr gut, in anderen wie Italien ist`s zufriedenstellend, der Rest von Europa wird zwar bedient, kann aber noch besser werden und dann gibts da noch einige weiße Flecken...
Frage: Wird es eventuell ein Livealbum oder sogar eine Unplugged Session geben?
Antwort: Dazu bräuchten wir endlich mal eine gute Aufnahme eines guten Konzerts ;-). Zumindest vom diesjährigen Roadburn soll in Kanada eine DLP erscheinen auf der wir eine Seite bekommen sollen...
Frage: Kannst du mir die 5 Neuentdeckungen für dich aus der letzten Zeit verraten und was sind maßgebende Einflüsse für euch?
Antwort: Neuentdeckungen generell im Moment gerade die Musik von Moondog. Vielversprechende Bands aus der Szene sind momentan für mich Causa Sui,Monkey 3 und die Truckfighters sowie in Deutschland Spaceship Landing...
Maßgebende Einflüsse sind für mich so viele, dass es jetzt hier eigentlich den Rahmen sprengen würde, aber mal kurz: Jazz von Louis Armstrong über Wes Montgomery bis Coltrane, klassische Musik, moderne Klassik von Webern über Varese bis Moondog, alter Blues und Americana, psychedelischer Pop von den Beach Boys über die Byrds bis zu den Beatles, psychedelischer Rock von Cream bis King Crimson, Jimi Hendrix, 70er Hardrock ala Grand Funk, Mountain oder Mayblitz, 60er Soul bis hin zu Funkadelic, Sly Stone, Curtis Mayfield und vor allem Shuggie Otis, New Wave und Artverwandtes von Joe Jackson über The Cure bis hin zu Dead Can Dance, NoiseCore Bands wie Victims Family und No Means No, Zappa, spät 80er/früh 90er Rock wie z.B. Mudhoney, Soundgarden, Monster Magnet über Neurosis, Rollins Band bis Kyuss und an neuen Bands verschiedene Sachen von Motorpsycho über Ween bis Calexico und dann vor allem die uns derzeit umgebende Underground-Szene mit Bands wie Rotor, Hypnos69, Dozer, Josiah oder On Trial um nur ein paar zu nennen...
Und Mani und Philipp haben schon wieder ganz andere Einflüsse, von denen sich manches natürlich überlappt...
Frage: Zu Elektrohasch; wie kommen eigentlich neue Bands zum Label, bzw. wie entsteht eine Zusammenarbeit?
Antwort: Meist hat sich das über direktes Kennenlernen bei gemeinsamen Auftritten ergeben. Über Demos eher selten, da ist ungefähr eines von 50 interessant. Generell gilt, daß die Musik mir so gut gefallen muß, daß ich sie mir zuhause gerne immer mal wieder anhöre, dann muß die Band natürlich in einen gewissen Szenekontext passen - Rockstarträume und -allüren und Musikbusinessquatsch kann und will ich nicht bedienen. Und zuletzt muß es natürlich auch in den gegebenen äußeren Rahmen von Elektrohasch bezüglich Reviewkontakte und Vertriebsstrukturen passen, sprich ich muß die CD über meine Kanäle auch verkaufen können...
Frage: Wie gehst du mit Situationen um, die beispielsweise Gas Giant dem Label beschert haben?
Antwort: Letzten Endes hat man immer mit Künstlern zu tun und da läuft natürlich vieles auch mal ungeordnet und chaotisch - Abmachungen werden nicht eingehalten, die Kommunikation funktioniert nicht, usw. Dass nicht alles so klappt wie man sich´s vorstellt oder Leute auch mal auf einen wirren Film kommen und komische Vorstellungen entwickeln habe ich einkalkuliert, das gehört dazu. Deswegen lasse ich mich davon auch nicht weiter beeinflussen oder ärgern und bin den Leuten auch persönlich nicht wirklich böse - aber die entsprechenden Konsequenzen muß ich dann halt wie im Falle Gas Giant ziehen. Die Band hat ja sehr viele Leute vor den Kopf gestoßen, und denen fühle ich mich halt auch verpflichtet.
Letzte Frage: Welche Bands (ob mit oder ohne Label) hättest du mit Elektrohasch am liebsten unter Vertrag?
Antwort: Viele habe ich ja schon ;-). Am ehesten fallen mir jetzt Causa Sui und On Trial ein...
JOSIAH at Stoned From The Underground Festival 2006. They were gone for a while, but now they're back. All of Mat Bethancourt's early projects, also The Kings Of Frog Island and The Beginning, will remain in a sweet spot in my memory. Watch live video here!