ex hard coal mine, coal coke production site – essen, germany // 08-2022
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ex hard coal mine, coal coke production site – essen, germany // 08-2022
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Wenn Kohle zur Kunst wird: Der glänzende Aufstieg des Ruhrpott-Eiffelturms
Schaut man sich diesen majestätischen Doppelbock-Förderturm an, könnte man meinen, jemand hätte den Eiffelturm ins Fitnessstudio geschickt und ihm ordentlich Muskeln antrainiert. Die Zeche Zollverein – einst die härteste Maloche-Adresse Europas, heute der glamouröse Kulturpalast des Ruhrgebiets.
Wer hätte gedacht, dass aus einer Kohlezeche einmal ein UNESCO-Welterbe werden würde? Früher schufteten hier die Kumpel für schwarzes Gold, heute pilgern 1,5 Millionen Besucher jährlich hierher, um sich das industrielle Meisterwerk anzuschauen. Von der "schönsten Zeche der Welt" zur Instagram-Location – wenn das mal kein Glow-Up ist!
Die Architekten Fritz Schupp und Martin Kremmer haben hier in den 1920er Jahren nicht nur funktionale Industriearchitektur geschaffen, sondern gleich den ganzen Bauhaus-Style ins Revier gebracht. 12.000 Tonnen Kohle täglich wurden hier gefördert – heute werden täglich unzählige Selfies produziert.
Das Besondere? Dieser 55 Meter hohe Industriegigant steht nicht nur rum und sieht gut aus. Er symbolisiert den kompletten Strukturwandel einer ganzen Region. Vom Pott der Schwerindustrie zum hippen Kulturzentrum – und das alles ohne seine kernige Ausstrahlung zu verlieren.
Übrigens: Die neueste Beleuchtungstechnik lässt den Förderturm mittlerweile in allen Farben des Regenbogens erstrahlen. Wer braucht schon Paris, wenn man den "Eiffelturm des Ruhrgebiets" direkt vor der Haustür hat?
Krankenhausreform unter Nina Warken:
Reform ad absurdum – Analyse
Nina Warken (CDU), seit Mai Bundesgesundheitsministerin, verfolgt die Anpassung der von Karl Lauterbach (SPD) angestoßenen Krankenhausreform – doch Kritiker sprechen bereits von einem Rückschritt!
Warken bannt wichtige Kernelemente der Reform aus, stagniert Fortschritt und schwächt Transparenz sowie Versorgungssicherheit.
1. Klinik-Atlas wird gestrichen – Transparenz fürs Archiv?
Der Bundes-Klinik-Atlas, ein von Lauterbach initiiertes Portal zur Orientierung für Patienten mit Informationen zur Leistung, Qualität und Ausstattung von Kliniken, wurde rückwirkend zum 30. Juni aufgelöst. Der Atlas war 2024 gestartet, doch aufgrund kritischer, oft unvollständiger Daten mit nur 25 Eingriffen sowie schwer verständlicher Darstellung heftig kritisiert worden.
Quelle:
https://www.zeit.de/gesundheit/2025-09/nina-warken-krankenhaus-reform-klinik-schliessungen-atlas
Tatsache ist:
Der Atlas hatte rund 200 000 Zugriffe monatlich und kostete geschätzt 1,5 Millionen Euro pro Jahr. Die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) bietet an, stattdessen das langjährige, viel nutzerfreundlichere Deutsche Krankenhausverzeichnis bereitzustellen, das monatlich auf 600 000 Zugriffe kommt und nur 120 000 Euro an Förderung benötigt.
Quelle:
https://www.spiegel.de/politik/deutschland/nina-warken-will-klinik-atlas-von-vorgaenger-lauterbach-einstellen-a-72ed51c2-7f1f-4ffb-8320-19bc2b13056f
Warkens Schritt stoppt also ein wichtiges Instrument zur Qualitätstransparenz und damit auch Patienteninformation – zugunsten einer konventionellen Datenlösung, die weniger dynamisch und unabhängig wirkt.
2. Reform wird “alltagstauglich” – aber wird sie das?
Warken betont, die Reform soll so angepasst werden, dass sie räumlich und zeitlich praxistauglich ist. Länder sollen mehr Zeit bekommen; Kliniken im ländlichen Raum flexible Ausnahmeregelungen erhalten; Leistungsgruppen reduziert und Qualitätskriterien angepasst werden.
Quelle:
https://www.bundesgesundheitsministerium.de/ministerium/meldungen/warken-wir-machen-die-krankenhausreform-alltagstauglich-03-07-2025.html
Diese Maßnahmen klingen auf den ersten Blick pragmatisch – sie bergen jedoch die Gefahr, Reformprinzipien wie Spezialisierung oder Personalstandards auszuhebeln.
3. Kritik:
Reform entgleist Richtung “Rückschritt”
Der Grünen-Gesundheitspolitiker Janosch Dahmen kritisierte den Entwurf als „Abrissbagger“ der Reform. Er warnt, dass durch Ausnahmeregelungen ein Flickenteppich entsteht, die Qualität sinkt und die Kosten steigen – eine Spirale, die die indikationsbezogene Spezialisierung der Reform aushebelt.
Quelle:
https://www.stern.de/news/dahmen-kritisiert-gesetz-zur-aenderung-von-krankenhausreform-scharf-36036750.html
4. Kliniken in Not – Reform bringt weiterhin keine Entlastung
Trotz Reform und Milliardenhilfen bleibt die finanzielle Situation vieler Kliniken angespannt. Defizite, unbelegte Betten, Hamsterrad-Effekte – all das droht weiter zu eskalieren, speziell auf dem Land. Warkens „alltagstauglich“ droht zur Dauerschleife mit Frust und Stillstand zu werden.
Quelle:
https://www.zdfheute.de/politik/deutschland/krankenhaus-reform-notlage-defizit-100.html
Persönliche Einschätzung
Dies ist meine persönliche Meinung:
Die von Lauterbach angelegte Spezialisierung und Transparenz war ein Versuch, die Versorgung nachhaltig zu verbessern und Kliniksterben zu verhindern. Warken jedoch baut nicht auf diese Basis als Fundament solide weiter aus, sondern zersägt wichtige Reformanker, stoppt Transparenz und öffnet dem Strukturverfall Tür und Tor.
„Alltagstauglich“ darf nicht das neue Schlagwort für „reformfrei“ sein.
Fazit
Die Krankenhausreform unter Warken verliert an Substanz:
Der Klinik-Atlas fällt der Kosten-Nutzen-Logik zum Opfer, Reformprinzipien werden durch Ausnahmeregelungen verwässert, finanzielle Engpässe bleiben bestehen.
Ergebnis:
Weniger Qualität, weniger Transparenz, mehr Frust. Patienten, Klinikmitarbeitende und Regionen sind die Verlierer – während formell optimiert wird, bröckelt das System.
👉 Den gekürzten Text findet ihr auf Instagram:
https://www.instagram.com/oculiauris
Text am 08.09.2025 von ©️®️CWG verfasst und von KI formatiert für Insta & Tumblr. Teilen, Folgen & Herzen verteilen sind willkommen – Spam & Bots werden blockiert.
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• Dieser Beitrag ist eine persönliche Meinung und Kommentierung.
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「divers · floaters」
[1] schneidkopfsaugbagger · Bochum 05–2023 [2] quenching miners · Zeche Zollern, Dortmund 05–2023 [3] cable release · Dortmund 05–2023 [4] grubenwasser · Bochum-Harpen · 04–2023 [5] fencing · Essen 05–2023 [6] rosaparks.jpg · Zeche Zollern, Dortmund 05–2023
Bedingungsloses Grundeinkommen – kann das funktionieren? Probieren wir’s aus!
In der Lausitz werden durch die Abkehr von der Braunkohle ca. 24.000 Beschäftigte und deren Angehörige ihre Einkommensquelle verlieren. Abstiegsängste führen bereits heute zu großer Zustimmung für die AfD. Klimaschutz und Energiewende stehen im scheinbaren Widerspruch zur sozialen Sicherheit. Damit ist die Lausitz die perfekte Region für den Start des Bedingungslosen Grundeinkommens in Deutschland.
Ziel ist es, durch ein bedingungsloses Einkommen an die Bevölkerung etwas lokal von unten wachsen zu lassen. Statt in der Hoffnung auf Trickle Down die Subventionen der globalen Wirtschaft zu geben, erfolgen direkte Zahlungen an die Menschen, und zwar an alle – in einer bestimmten Gemeinde, mit einer kleinen Summe angefangen und so konstruiert, dass es in Höhe und Region skalierbar ist.
So könnten sozial und ökologisch zusammen wachsen und gleichzeitig weitere Erfahrungen mit dem Bedingungslosen Grundeinkommen gesammelt werden. Welche Auswirkungen hat ein Grundeinkommen auf die Landflucht? Auf den Strukturwandel? Auf die Demokratie?
former coal processing plant / essen, germany // 08-2022
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Rad-Highlight ade? Das müsst ihr zur Speedway-Sperrung wissen
Abschied auf Zeit: Warum der Terranova Speedway bald Pause macht Eigentlich wollte ich euch heute pünktlich zu Weiberfastnacht mit einem ganz anderen Thema in die Karnevalstage schicken. Doch wie so oft schreibt das Leben – oder in diesem Fall der Kölner Stadt-Anzeiger und meine gestrige Tour – die besseren Geschichten. Unser geliebter Terranova Speedway steht vor einer langen Sperrung, und ich…
Landflucht reloaded – der stille Tod der Dörfer
Wie die ländliche Heimat stirbt, während alle von Regionalität reden! #Landflucht, #Dorfsterben, #LändlicherRaum, #Strukturwandel, #Politikversagen Bus weg. Arzt weg. Schule weg. Und irgendwann geht auch der letzte Mensch.Was bleibt, ist ein Dorf mit Briefkasten, Funkloch – und einem neuen Ferienhaus.Während die Politik von „gleichwertigen Lebensverhältnissen“ spricht, stirbt die Fläche…