#Kapitalismus 🤔 #Systemwechsel❗
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#Kapitalismus 🤔 #Systemwechsel❗
Um den #Klimawandel Herr zu werden braucht es 1. politischen #Willen ❗ Und 2. das Ende des endlos wachsenden #Kapitalismus ❗
FDP FDP Fraktion Bundestag Christian Lindner Ricarda Lang BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN SPD Saskia Esken, SPD Olaf Scholz
Konstantin Faigles essayistisch-satirische Doku-Fiktion zeigt: Der moderne aufgeklärte Mensch ist nicht frei von Irrglauben und geistigem Zwang. Er hat längst einen anderen Gott erwählt: Die Arbeit.
die Arbeit. Regisseur Konstantin Faigle hinterfragt in dieser Dokumentation auf humorvolle Weise den Sinn der Arbeit und vermischt Experteninterviews mit komödiantischen Spielfilmszenen - ein satirischer Ansatz zur Senkung der Arbeitsmoral und eine Karikatur der Arbeit selbst. Denn was würde passieren, wenn niemand mehr arbeiten gehen würde? Würde das "System" kollabieren oder würde das große Chaos ausbleiben? Es ist eine Utopie: Eine Welt ohne Arbeit. Denn wie würde das Geld verdient werden? Gäbe es überhaupt noch Geld oder würde man einfach Waren tauschen und eintauschen, um bestimme Sachen zu erwerben? Und was würden die Menschen fortan machen, würden sie die Arbeit am Ende doch vermissen oder wären sie glücklicher ohne Arbeit?
Ein Film, der einen seine Rolle in diesem System überdenken lässt-.---- krass und mir spricht das aus der seele---- wir sind menschen, keine ameisen, wir haben bedürfnisse, träume, hoffnungen und die werden einem in frühster jugend genommen, verschwimmen immer mehr vor´m geistigen auge, weil man gefangen ist, von der karriere, vom konkurenzdenken, der gier, diese maslose gier die alles und jeden antreibt, die einen formulieren es halt eleganter als die anderen.... und dabei geht das menschliche verloren! ich seh das an meiner mom, seit sie in rente ist, ist IHR leben vorbei, hilflos, einsam, unnütz, man fühlt sich wertlos, wenn man keine Aufgabe mehr im leben hat... shice auf so eine gesellschaft
Am 15.September Systemwechsel in Bayern
Kein Titel...
...nötig!
Also sind 'wir' nun vielleicht nicht tatsächlich 99% aber doch eine anscheinend so große Masse dass sie nicht vernachlässigbar ist. Ich gehe an dieser Stelle mal nicht darauf ein wer 'wir' genau ist - sagen wir mal diese relevant große Menge Menschen sind sich einig, dass wir auf dem falschen Weg sind.
Allein die Nutzung des Wortes "Weg" impliziert aber schon einiges, z.B. dass wir ihn gehen, also WIR sind die Akteure. Wege können verlassen werden, mensch kann abbiegen oder zurückgehen. Meist, wenn wir feststellen, dass wir auf dem falschen Weg sind, ist klar dass eine Kurskorrektur ansteht und das wir auf den richtigen Weg kommen müssen.
Nehmen wir also an dass es eine relevant große Masse gibt und diese will grundsätzliche Änderungen. Wie geht's dann aber weiter?
Die vorherrschende Ordnung hat es immer leichter, sie ist ein 'running system', so ungenügend sie auch sein mag. Allein deshalb muss sie sich nicht erst beweisen und auch weniger rechtfertigen.
Bevor sich die Mehrheit auf eine neue Ordnung einlassen würde müsste diese auf alle möglichen Fragen eine Antwort haben (wie unfair!?!)
Ein wildwüchsig gewachsenes System muss sich nie dieser Art Prüfung unterziehen und dennoch müssen wir damit leben. Wir können uns auch wenig beschweren bei unseren Vorfahren, wie heute alles läuft ist das Produkt einer Zeit in der das Volk tatsächlich weit weniger Einfluss hatte (ich lasse jetzt das Thema Deutschland und die Mitte des 20. Jahrhunderts an dieser Stelle beiseite).
Wie kommt es eigentlich, dass ich zur Zeit das Gefühl habe, dass wir jetzt nicht nur
- Probleme sehen,
- Kritik formulieren
sondern sogar den nächsten Schritt gehen können und die neue Welt wirklich entwerfen sollten?
Liegt es an an nun immer öffentlicher sichtbaren Protestbewegungen? Ich gebe zu dass dass die Beobachtung dieser interessanten und dynamischen Mobilisierungsprozesse ein Gefühl der zunehmenden Dringlichkeit bei mir auslöst, ein Gefühl dass es ein 'window of opportunity', ein Kribbeln...
Und zu Letzt frage ich mich doch, ob die die sogenannten '68er das in Ihrer Zeit auch so gefühlt haben? Das jetzt DER MOMENT gekommen sei?
Wird die Dynamik am Ende in den nächsten Monaten wieder abflachen und die nächste größere Bewegung erst wieder nach 40 Jahren aufkommen und wir werden dann zurückdenken und innerlich lächeln im Gedanken an die schöne Zeit im Occupy-Camp...