T-Online Vollmond
Coil The Dreamer Is Still Asleep

seen from United States
seen from Brazil
seen from Russia

seen from France
seen from Paraguay
seen from United States
seen from Saudi Arabia
seen from Türkiye
seen from United Kingdom
seen from Yemen

seen from Ireland
seen from Canada
seen from United States

seen from United States

seen from Ireland
seen from Canada

seen from United States
seen from United States
seen from China
seen from Israel
T-Online Vollmond
Coil The Dreamer Is Still Asleep
That's the kind of news I am looking for in 2019
Januar 2017
Das Archiv der Adressen (Stand: 2009)
Die East Side Gallery – ein anderthalb Kilometer langes Teilstück der Berliner Mauer, das von Künstlern bemalt wurde (und übrigens der einzige Ort in Berlin, an dem ich bei einem Besuch Ende Januar eine nennenswerte Konzentration von Touristen wahrnehme). Die 1989/90 erstellten Kunstwerke waren nach einiger Zeit offenbar so verwittert, dass sie 2009 ›saniert‹ werden mussten. In einigen Fällen scheinen die Künstler ihre eigenen Arbeiten restauriert zu haben, in anderen wurde Altes einfach überpinselt. Einen technikarchäologischen Wert bekommt die Restaurierung von 2009 dadurch, dass viele Künstler ihre Arbeiten mit Namen und Kontaktdaten signiert haben.
Die Signaturen sind nämlich ein Archiv von E-Mail-Providern des frühen 21. Jahrhunderts: GMX, Yahoo, T-Online, Freenet und web.de scheinen bei deutschen Künstlerinnen und Künstlern gängig gewesen zu sein. Hier und da sieht man Kombinationen aus Buchstaben, Zahlen und Unterstrich vor dem @. Die Knappheit an aussagekräftigen, gut lesbaren Mailadressen bei den üblichen Providern herrschte also womöglich damals schon. Kaum jemand hat Gmail – was nicht verwundert, da der Dienst bis Anfang 2007 nur auf Einladung zugänglich und bis Mitte 2009 in der Testphase war. Künstler aus anderen Ländern verwenden teilweise die dortigen Lokalisierungen auch in Deutschland populärer Provider (z. B. hotmail.co.uk oder hotmail.fr), aber auch Dienste, die mir nicht viel sagen (z. B. wanadoo.fr, mail.ru oder yandex.ru). Das Wissen darum, was die Entscheidung für einen Mailprovider über den Nutzer kommuniziert, endet an der Grenze – oder reicht, zumindest bei mir, nicht bis ins Russland der 2000er. Ich kann nicht dekodieren, ob Michail Serebrjakow damals ein Vorreiter war mit seiner mail.ru-Adresse, einer der letzten Mohikaner oder einfach im Mainstream. Leicht überrascht bin ich, wie viele Künstler damals offenbar schon eine eigene Website hatten – mitunter sogar mit Top-Level-Domains, um deren Existenz ich nicht mal wusste (z. B. .cat für Seiten, die etwas mit katalanischer Sprache oder Kultur zu tun haben). Ich hätte den Prozentsatz niedriger eingeschätzt und den der Myspace-Seiten oder Livejournals höher. Die sind aber auch noch zu finden, wenngleich sporadisch. Bei der nächsten Restaurierung dürften sie verschwunden sein, ebenso wie die Telefonnummern, über die einige Künstlerinnen und Künstler erreicht werden wollen.
Dieser Beitrag wäre besser bebildert gewesen, wenn es nicht so kalt gewesen wäre. Ich hatte schon eisige Finger, als ich an der Warschauer Straße ausstieg, und auf dem Weg Richtung Ostbahnhof wurde es nicht besser. Das Handyfotografieren mit Handschuhen war mir zu fummelig. Zu Hause stelle ich fest, dass die East Side Gallery von Google Arts & Culture mit hochauflösenden Fotos dokumentiert wurde. Statt vor Ort hätte ich die oben verlinkten Ansichten also auch bequem vom Hotelbett aus betrachten können, die warmen Finger um eine Tasse Tee geklammert.
(Christopher Bergmann)
What is Gothic? Nov 2003 Archived Web Page
06.12.2025, IT: T-Online-Mail-Postfach gesperrt: Wie es dazu kam – und was wirklich dahintersteckt
View On WordPress
Es ist ein Lehrstück, was die Nachrichtenseite t-online da gerade in Sachen Afd recherchiert hat
So fit ist Rockstar Alice Cooper noch mit 74
Auch nach 50 Jahren Rock ‘n’ Roll wird Alice Cooper nicht leiser. Sehen Sie bei t-online exklusiv die Premiere zum neuen Livevideo von “School’s Out”.
View On WordPress
Verena Altenberger wished for a different exit
For four years she played the investigator Eyckhoff in “Polizeiruf 110”, now Verena Altenberger says goodbye. It was different than desired, as she says on t-online. Verena Altenberger is one of those actresses who you can buy almost any role from. Also that of the investigator in “Police call 110”. She played the police officer with the nickname “Bessie” six times, and was popular with viewers…
View On WordPress