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Bar Zingaro (Jap. Crushed Mango Eis) @Nakanobroadway
Nakano Broadway Sonntags Shopping!!
Die Regenzeit beginnt / Büro-Sonntag. Perfekte Kombi...
Tokyo Classics!
Shirokane / Gaien Nishi Dori Straße.
Tag 49: Wellen
(11. März)
Thema: Wellen Serie: Naruto Charaktere: Naruto, Sasuke Wörter: 600 Anmerkungen: Meermann AU
Er hörte Wellen sacht gegen das Ufer schwappen und roch salzige Luft. Wo war er? Wieder Wellen, sie waren sacht, klangen fast schon hypnotisierend, beruhigend, gleichmäßig, wieder und wieder. Er fühlte sich so müde, alles schien verschwommen. Unter ihm spürte er warmen, nassen Sand und nach ein paar Augenblicken wurde ihm klar, dass die Wellen auch sacht über ihn spülten und er öffnete blinzelnd die Augen. Über ihm war ein blauer Himmel ohne Wolken, der einen leichten roten Stich hatte. Aus dem Augenwinkel sah er die Sonne untergehen. Und ein paar Palmen. Träumte er? Das erinnerte viel zu sehr an einen Karibik Film ... Wie war er überhaupt hierher gekommen? Er versuchte sich vorsichtig zu bewegen, alles schien leicht weh zu tun und anstrengend, aber er kam hoch, stöhnte und sah sich um. Er lag wirklich an einem Sandstrand und vielleicht war es nicht die Karibik, aber definitiv eine warme, tropische Insel. Hinter ihm breitete sich ein weißer Strand aus, dann Palmen und ein Stück die Küste entlang meinte er ein paar Holzhäuser zu sehen. Ah, warte, er war im Urlaub gewesen ... Sasuke rieb sich den Kopf. Langsam wurde er wieder etwas klarer. Er war ... surfen gegangen, soweit kam er noch mit und dann war es auf einmal etwas stürmisch geworden und die Wellen deutlich größer. Danach brach seine Erinnerung ab. War er untergegangen? Hatte er so viel Glück gehabt an den Strand gespült zu werden? „Ah, du bist wach! Alles okay bei dir?“, fragte auf einmal eine Stimme und er wand den Kopf zur Seite. Und blinzelte. Und nochmal. Offenbar war er doch noch recht benommen. Neben ihm am Strand lag ein blonder Junge etwa in seinem Alter auf dem Bauch, den Kopf auf die Hände gelegt und ... platschte ein wenig mit seiner riesigen, orange-roten Schwanzflosse ins Wasser. „Du warst ganz schön lange bewusstlos, ich hatte schon gedacht, du wärst echt ertrunken ... warum warst du da draußen? Normalerweise seid ihr Menschen doch so schlau und meidet solche Wellen?“ Er legte den Kopf ein wenig schief. Sasuke war noch immer leicht überfordert. „Äh ... kam plötzlich ...“, murmelte er und starrte auf die schimmernden Schuppen, die dort anstelle der Beine waren. Das war doch ... abstrus, Meerjungfrauen ... oder Männer? Gab es doch nur in Geschichten! „Ah? Nun, du sollest vorsichtiger sein.“ Der Junge rollte sich auf den Rücken und wieder zurück, ihm schien langweilig. „Eigentlich soll ich euch nicht helfen, hat der Opa gesagt, zu gefährlich ... aber ich mag es nicht, jemandem beim Ertrinken zu zu sehen ...“ Sasuke blinzelte und schluckte schwer. Wenn das alles echt war, dann ... wäre er fast gestorben? Und sprach gerade mit einer Sagengestalt? Er war nicht sicher, was ihm gerade mehr zusetzte. „Äh ... danke?“ Sein Gegenüber blinzelte und lachte leise. „Gerne. Wie heißt du eigentlich?“ „Sasuke.“ Der Junge grinste. „Ich bin Naruto. Und ich würde dir gerade unheimlich gerne noch ganz viele Fragen stellen ... aber ich glaube, eigentlich hast du schon zu viel gesehen. War nett dich kennenzulernen, Sasuke. Ertrink bitte nicht, ja?“ Sasuke war etwas verdutzt und wusste nicht sofort, was er darauf antworten sollte, doch als er den Mund aufmachte, hörte er entfernt seinen Bruder seinen Namen rufen und als er sich umdrehte, sah er auch einen Schatten den Strand entlang auf ihn zulaufen. Scheinbar war er wirklich lange weg gewesen ... er drehte sich um, um Naruto etwas zu sagen, doch ... er war verschwunden, nicht mal eine Spur im Sand war geblieben, vermutlich fortgespült von den stetig anhaltenden, sachten Wellen des Meeres. Oder hatte er sich das Ganze doch nur eingebildet?
Tag 49
Alles war wie in Watte gepackt. Nichts dringt mehr so richtig zu mir durch. Ich lag auf meinem Sofa, hatte das Buch zur Seite gelegt und starrte in den Himmel. Alles war so irreal. Der Druck war so enorm groß, aber ich darf nicht rückfällig werden. Ich darf nicht ! Ich weiß nicht wie lange ich auf meinem Sofa lag, ich war alleine zuhause, das war immer ein Reiz dem Druck nach zugeben. Ich darf nicht ! Ich will nicht rückfällig werden. Also lag ich da, knetete meine Hände und Arme, konnte keinen klaren Gedanken fassen. Erst recht nicht an die Skillkiste. Ich war mit mir selber am kämpfen ob ich nachgeben soll oder nicht. Plötzlich riss mich das Telefon aus diesem zu Stand raus. Meine Schwester war am Telefon, hab das Gespräch recht schnell abgewürgt. War hellwach. Dachte daran wie es mir eben noch ging. Der Druck war immer noch so enorm groß. Ich versuchte mich abzulenken, fing wieder an zu lesen aber ich konnte mich nicht konzentrieren. Mir kam der Traum von letzter Nacht in Erinnerung. Meine Therapeutin will mit mir das autogene Training gegen meine Träume ausprobieren. Mal schauen ob ich mich darauf einlassen kann und ob es mir helfen würde. Es ist irgendwo schon ziemlich creepy aber ein Versuch ist es wert mal schauen… Schlag artig und alles auf einmal.
Ich wachte in einem weißen Raum auf. Fixiert. Mehrer Gesichter starrten mich an. Ich wollte weg, versuchte aufzustehen, mich umzusehen, aber die Fesseln waren zu fest geschnallt. Mir wurden Kopfhörer auf gesetzt. Immer wieder hörte ich nur einen Satz.
“Du bist Schizophren ! Du bist schizophren !”
Immer wieder und lauter. Ich saß auf meinem Sofa, dachte an den letzten Termin. Ich habe mich gedrängt gefühlt. Wieso soll ich einen Teil von mir selber einen Namen geben ? Ich habe nur eine Persönlichkeit, höre keine Stimmen- das wüsste ich, da bin ich mir sicher. Ich führe keine Selbstgespräche. Das “böse-Ich” sollte einfach das ganze negative darstellen. Das ist keine Person, niemand der mir etwas befiehlt. Es sollte den Druck darstelle, die Suizidgedanken und all den anderen Kram. Ich kann auch jedes mal sagen ” Ich scheiß auf den Druck und den Gedanken alles zu beenden, weil mir was anderes näher gebracht wurde.” Ich hasse das Wort “Suizid” genauso wie “ritzen”. Warum soll ich also die Wörter in den Mund nehmen anstatt das ganze als einen Teil von mir selber als “böses-Ich” zu bezeichnen. Wie soll ich meiner Therapeutin das klar machen ? Es war eine Idee, ein Gedanke das ganze leichter zu machen darüber zureden. Was daraus resultiert ist, ist einfach nur Schrott. Gestern Abend hab ich angefangen an mir selber zu zweifeln. War verunsichert. Hab Marie geschrieben sie solle mir sagen das ich nicht schizophren bin. Einfach weil ich ihr alles glaube was sie sagt. Und wenn die sagt sie hätte einen pinklila gepunkteten Elefanten gesehen, was wahres wäre da dran. Ihre Antwort war typisch aber überlegt und für mich eine Antwort über dich ich nachdenken kann und die Antwort weiß.
“Ich sitze nicht in deinem Kopf- wenn du sagst das es nicht so ist, dann bist du die, die das am besten weiß”
Ich weiß es. Bin mir sicher. Zu 100%