Tiago Matos hat mit diesem kraftvollen und zugleich verstörenden Sounddesign nicht nur etwas Einzigartiges geschaffen, sondern auch diesen Kurzfilm zu dem gemacht, was er ist. Seit 20 Minuten denke ich darüber nach was ich mir da gerade antue, was will mir Sandro Aguilar sagen? Ich kann Affen nicht leiden und nach diesem Film noch weniger und dieser harte Übergang zu der fast schon futuristischen Maschine? Es wird laut. Maschinen sind laut. Noch immer denke ich nach was das alles soll. Ich finde keine Antwort. Ein Gefühl der Enttäuschung macht sich breit, ich sehe Gläser, Objekte es wirkt wie ein Museum oder ein Labor. Und wieder dieses Sounddesign. Es erinnert mich an meine erste Fahrt mit der Geisterbahn. Man hat Angst, obwohl mir, in diesem Moment, nichts reales Angst machen könnte. In der letzten Minute erkenne ich, dass Angst und Verstörung eine gute Emotion ist. Ich lausche dem Schreien. Es sind immer mehr Gläser mit eingelegtem Leben. Tiere, tote Tiere. Sie machen mir keine Angst. Ich finde sie schön, so friedlich. Rui Xavier zeigt mir mit seiner Kamera den Weg an jedem Glas vorbei. Ich kann euch sehen. Euch alle! Die Schreie sind immer noch zu hören. Es wirkt als hätte sich nie jemand auf den Film mit Ton eingelassen und trotzdem verschmilzt alles perfekt miteinander. Es wird dunkel. Ein Gefühl der Erleichterung macht sich breit.