Detox mit Matcha- von innen und außen
Wer von euch kennt das nicht, nach einer stressigen Arbeitswoche mal wieder etwas für sich tun zu wollen? Ich möchte meinem Körper dann immer so gerne etwas Gutes tun, auch um seine Leistungen wertzuschätzen.
Eines unserer größten Organe ist die Haut, die den ganzen Tag so viel für uns leistet. Gerade im Winter- draußen klirrende Kälte oder feuchter Regen und drinnen dann trockenen Heizungsluft. Diesen Unterschied bekommt meine Haut im Winter immer recht schnell zu spüren. Im Gesicht entstehen auf der einen Seite unschöne Unreinheiten, aber auf der anderen Seite spannt meine Haut und neigt zu Trockenheit.
Deshalb musste ich gestern dringend etwas unternehmen und habe meiner Haut als Dankeschön eine tolle Matcha-Maske verpasst.
Ja klar! Die Antioxidantien des pulverisierten Schattentees wirken nicht nur von innen, sondern auch von außen.
Schon während ich die Maske auftrage, merke ich, wie meine Haut sich langsam entspannt. Während des 10-minütigen Einwirkens hatte ich dann auch Zeit mir einen Matcha für meine Seele und meine inneren Organe zu gönnen.
Matcha hat unter den grünen Tees den höchsten Anteil an Epigallocatechingallat (EGCG). Dieses Antioxidans ist ein wahrer Immunbooster! Man sagt ihm wissenschaftlich erwiesen mittlerweile sogar nach, dass es eine positive also suppressive Wirkung auf Tumore hat.
Allgemein gelten Catechine als Fänger von freien Radikalen, was nach einer Arbeitswoche, in der ich weder besonders gut auf meine Ernährung, noch auf ausreichend Bewegung etc. achte, natürlich äußerst wohltuend ist. Ich kann allerdings nur empfehlen den Matcha pur zu trinken, also zumindest ohne Zugabe von tierischer Milch, da das enthaltene Protein die Wirkung des Catechins hemmen soll.
Nach Ende der Einwirkzeit nehme ich die Reste der Maske ab und habe direkt ein Gefühl von gereinigter, glatter Haut. Da fühlt man sich direkt besser und hat gute Laune. Meine Matcha Schale ist mittlerweile auch leer und lässt ein Gefühl von Kraft und Harmonie zurück.
Ihr habt euch noch nie an Matcha trinken herangewagt?
Anfangs ist der Geschmack meist stark adstringierend und sehr bitter. Erst mit der Zeit gewöhnt sich der Gaumen daran und schmeckt auch feine Nuancen einer sanften Süße und das knackige frische Grün heraus, was so typisch für Schattentees ist. Matcha sollte niemals heißer als 80°C aufgebrüht werden. Ich trinke meinen sogar bei nur etwa 60°C. Auch da kann man sich je nach Gusto aber herantasten. Je heißer das Wasser, desto mehr Bitterstoffe lösen sich. Die Wassermenge ist auch entscheidend, für den Anfang empfehle ich nicht den für Japan so typischen dickflüssigen Tee. Verdünnt das Matchapulver so weit, bis es euch schmeckt.
Ich sehne mich jetzt schon nach meiner nächsten Ganzkörper-Matcha-Behandlung!