Das Internet der unsicheren Dinge: Wenn der Kühlschrank das Auto lenkt
Thomas Uhlemann, Sicherheitsspezialist bei der ESET, zeichnete in seinem Vortrag über das Internet of Things (IoT) rund 15 Minuten lang ein sehr düsteres Bild von der heutigen vernetzten Welt. Smartwatches, Smart Cars, Smart TVs sammeln ständig Daten, die dann von den Unternehmen analysiert, aber schlecht gesichert werden.
"Wo smart drauf steht, ist oft smart nicht drin", zumindest nicht aus sicherheitstechnologischer Sicht, wie Uhlemann erklärt. Und oft sind ja auch die Nutzer selber dran Schuld. Nur ganz selten werden Zugangsdaten nach der Ersteinrichtung von Geräten wie Routern geändert oder Sicherheitsupdates aufgespielt. Populistischer Höhepunkt war die Warnung, davor, dass Nutzer durch Daten erpressbar sind – "das gilt besonders bei Managern mit Töchtern".
Dann bekam Uhlemann aber noch die Kurve. Angeblich wollte er bis zu dieser Stelle nur reizen, um das Bewusstsein der Besucher zu schärfen. Zum Ende seines Vortrags empfahl er, sich öfters zu fragen, ob man jedes neue Gerät auch wirklich brauche, das Router-Standards geändert werden müssen, Updates regelmäßig aktualisiert werden müssen und man sich sowieso stets informieren sollte. Er wünschte sich allgemein ein sicheres Internet of Things. Dem kann man nicht widersprechen, den Angst schürenden Einstieg sollte er aber noch einmal überarbeiten.
Image: Tobias Schwarz/Netzpiloten, CC BY 4.0












