Ich will euer Mitleid nicht
Ja, ich bin krank. und ja, dieses in den Fingergesteche und in den Bauch gepiekse das ständige herumrechnen und auch verrechnen.
Das Tabletten schlucken und Tabletten vergessen, Das in der Nacht aufwachen oder sich um drei Uhr den Wecker stellen, damit ich schauen kann, ob der Blutzucker das tut, was er tun soll Ja, das ist mein Alltag.
Das ist mein Leben und es gehört irgendwie zu mir Wie das Muttermal an meinem Po und die Narbe an meiner Oberlippe.
Ja, das ist alles nicht besonders schön und es ist so verführerisch, wie die Schlüpfer meiner Oma.
Aber dies ist mein Leben. Das ist das, was Gott mir zugedacht hat und ich bin es zufrieden.
Denn durch meine Krankheit durch all das Leid, dass ich durchwaten habe und durch all die Tränentäler, die ich durchqueren musste habe ich das Leben lieben gelernt.
Ich habe Gott getroffen und mich mit dem Schicksal ausgesöhnt und das ist mehr, Als so mancher von euch Gesunden, von sich sagen kann.













