Movement and VFX for the coolest weapon out there. And its wielder.
More moves to come!

#ryland grace#phm#rocky the eridian#project hail mary spoilers



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trafo #1
21. Dezember 2020
‘S Liachtl im Laterndl (war gar keine LED)
Die Mutter wünscht sich mehrmals täglich, dass das Licht in der Weihnachtskrippe wieder zum Gehen gebracht wird. Es handelt sich um eine Bastelarbeit meines Bruders aus den frühen 1990er Jahren, dieser Bruder ist nicht da und ich habe sehr wenig Ahnung von allem Elektrischen.
Leider habe ich den vollständigen Originalzustand nicht dokumentiert. So sieht die Laterne ohne Aufhängung und Leuchtmittel aus:
“Das Bauen der Laterne (aus einem Stock Vollholz gedremelt!) war eine Plage.” – Auskunft des Bruders
Vor Beginn meiner Eingriffe hängt diese Laterne an einer winzigen Kette von der Decke der Weihnachtskrippenhöhle. An der Rückseite der Krippe gibt es einen Schalter:
Der Schalter ist auf der einen Seite mit einem Trafo mit der Aufschrift “Grass Shear Charger” verbunden. Von der anderen Seite führen zwei mit bloßem Auge fast nicht sichtbare kupferfarbene Drähte zur Laterne, wo sie durch das winzige Aufhängungskettchen höchst elegant ins Innere der Laterne verlegt sind. Einer dieser Drähte ist gerissen.
Mein Versuch, den gerissenen Draht zu verzwirbeln, führt zu nichts. Ich errate, dass der Draht wohl lackiert ist, und der Bruder bestätigt meinen Verdacht:
“Die Drähte sind mit Lack isoliert. Die kann man also einfach verdrillen, ohne dass es einen Kurzschluss gibt. Wenn man sie kontaktieren will, dass muss man das Ende mit dem Feuerzeug ankokeln und dann etwas abschmirgeln. Evtl sind diese Kontakte kaputt. Aber das beste wäre, die kürzeste batteriebetriebene Lichterkette zu kaufen. Alles abzwicken, was man nicht braucht und die ersten 1-3 LEDs in die Laterne stopfen. Das wäre das zukunftssichere Konzept.”
Auf die Kokel-Schmirgel-Sache habe ich keine Lust, aber eine schon etwas ältere batteriebetriebene Lichterkette gibt es im Keller. Ich schneide die letzte LED ab, isoliere die Enden ihres Kabels ab und klebe alles mit Tesa an einer Knopfzelle fest.
Die Wäscheklammer sorgt für den Batteriekontakt.
Ich zerlege die komplizierte winzige Laternenkonstruktion. Erst nachdem ich mit Hilfe von zwei kleinen Handbohrern das Loch im Deckel der Laterne vergrößert habe, merke ich, dass die neue LED viel größer ist als die alte. Die alte ist so klein, dass ich sie sofort verliere. Die neue passt nicht mehr in die Laterne, jedenfalls nicht bei geschlossenem Deckel. Ich bastle der Laterne eine neue, viel hässlichere Aufhängung aus Draht und stopfe die zu große LED irgendwie hinein. “Ich will keinerlei Kritik am Ergebnis hören”, sage ich zu meiner Mutter, “du wolltest, dass es wieder leuchtet und es leuchtet jetzt.”
“Es war vorher wirklich sehr hübsch, nur leider ohne Rücksicht auf spätere Reparierbarkeit gebaut”, sage ich dem Bruder später im Chat.
Georg: Ja, darunter habe ich auch schon öfter mal gelitten. Der blöde Trafo ist auch nur lästig. Und den braucht es nur, weil es eine stromverprassende Glühbirne ist und keine LED. Als ich es gebaut habe, gab es noch keine weißen LEDs.
Kathrin: Ich habe mit viel Mühe die LED freigelegt in der Absicht, sie an was anderes dranzulöten, so dass man dann eine Batterie anschließen kann. Aber dann hab ich sie verloren, sie war so klein! ach so Moment, GLÜHBIRNE das war eine Glühbirne?!
Georg: Ja.
Kathrin: verdammt, jetzt muss ich sie doch suchen und alles fürs Techniktagebuch aufschreiben
Georg: Von Onkel Franz, aus dem Carepaket, das er mir von Honeywell geschickt hat, als ich etwa 15 war. Es war ein Anzeigelämpchen aus einer Zeit, wo man sowas noch nicht mit LEDs machen konnte.
Kathrin: eine Glühbirne ich steh gleich noch mal auf und such sie die ist ja noch kleiner als eine LED!
Georg: Hihi. Die anderen 17, die ich hatte, sind den gleichen Weg gegangen: verloren, weil zu klein. Als ich die Laterne gebaut habe, ist mir bei der vorletzten ein Drahtbeinchen abgebrochen. Dann habe ich lange gesucht und die letzte gefunden. War froh, als sie eingebaut war.
Kathrin: Weißt du noch, in welchem Jahr das war? (hab sie auf dem Wohnzimmerboden wiedergefunden)
Eine Glühbirne!
Georg: ca. 87 habe ich die Kiste bekommen, aber bis zum Kripperl hat es noch viele Jahre gedauert. Nein – weiß ich leider nicht. Ich schätze, dass ich da aus Canada wieder da war. Ca. 91 würde ich sagen.
Georg: Ein gutes Haus verliert nichts: Das sind die Gehäuse vom vorletzten und vom letzten Lämpchen. Wie man sieht, waren die beiden mal Anzeigelampen für Frontplattenmontage. Wohl aus Zeiten, als auch grüne und rote LEDs noch teurer waren als Miniaturglühlampen.
(Kathrin Passig, Georg Passig)
Kendi elimizle mahvettiğimiz Doğaya bir gün muhtaç kalacağız. Hatta belki de kalmışızdır...
leipzig 2018
Sevdik çünkü BOK vardı...
pure presence.