The headcanons I made about Death Note when I was 12 were so fucking stupid. "Matt Mello and Near all shared a bed when they were kids to strengthen their bond" they pulled each other's hair out fighting over the ps2 and that's on god
AutorIn: Takeshi Obata (Zeichner) & Tsugumi Ohba (Text)
Erscheinungsdatum: Januar & März 2007
Verlag: Tokyopop
Seiten: 416
Serie; Death Note Band 3+4 von 13
KLAPPENTEXT:
Wird wegen Spoilergefahr weggelassen.
Achtung: Diese Rezension beinhaltet Spoiler zur Handlung und Charaktere in dem unten folgenden Text.
MEINE MEINUNG:
Und es geht weiter im Ermittlungsfall Kira oder besser gesagt L vs. Light. Light, der sich bewusst ist, dass er nun in seinem Zimmer beobachtet wird, verhält sich kurzerhand wie ein gewöhnlicher Teenager. Das beinhaltet zum Beispiel das Anschauen von halbnackten Frauen in Zeitschriften, sowie das fleissige Lernen in seinem Zimmer inklusive Knabberzeug. Ebenfalls verzichtet er auf jeden Kontakt zu Computer und Fernsehern, um klar zu verdeutlichen, dass er nicht Kira sein kann, da er keinerlei Medien verfolgt hat. Doch die Wahrheit sieht ganz anders aus! Mal wieder war Light L einen grossen Schritt voraus. Durch einen gewöhnlichen Handel mit Ryuk, überprüfte dieser das Zimmer von Light nach Wanzen und Kameras, und der Knabbersack wurde umgerüstet mit einem kleinen Mini-Fernseher, welchen er nach seiner Verwendung entsorgte. Auch die vielen kleinen Death Note Zettel in seinen Lernbücher ermöglichtem ihm seine Morde weiter zu führen. Und dann folgt endlich der Moment, wo L sich Light zeigt an der Uni, und ihm ausserdem auf den Zahn fühlt. Denn L ist nach wie vor davon überzeugt, dass Light Kira ist.
Die ganze Sache verkompliziert wird durch einen zweiten Kira, der ausserdem über das Auge der Todesgötter verfügt. Diese Situation und vor allem die Herangehensweise des zweiten Kira gefällt Light überhaupt nicht. Weshalb er gleichzeitig versucht sich in das Ermittlungsteam von L einschleusen zu können um Kira 2 zu finden. Doch durch diese Aktion findet nicht Kira Kira 2 sondern umgekehrt. Es stellt sich heraus, dass es sich dabei um ein berühmtes Model handelt, namens Misa Amane. Misa ist zwar auch klug, aber nicht so klug wie Light. So hat sie zwar die Beweise verschwinden lassen, aber nicht genug, dass sich der Verdacht von ihr löst Kira 2 zu sein. Durch glückliche Umstände erfährt sie L’s wahren Namen, ist jedoch nicht in der Lage dies Light mitzuteilen, da sie nach diesem Treffen von L verhaftet wird. Light selbst, der nun Misas Freund sein muss, damit er an die gewünschten Informationen gelangt, fügt sich nur widerwillig. Man merkt, dass wenn er genug von Misa hat bzw, dass bekommt, was er braucht und sie überflüssig wird, auch ohne zu zögern töten wird. Doch wie wird dies nun weitergehen, da Misa nun in Haft ist?
FAZIT:
Es bleibt spannend in Death Note! L hat nach wie vor keine Beweise gegen Light in der Hand, und bleibt nach wie vor skeptisch, Light fühlt sich siegessicher bis ihm sein Triumph wieder einmal genommen wird, und der zweite Kira alias Misa Amane mischt so richtig mit! Letzteres könnte noch ein Problem sein wegen ihrer Todesgöttin Rem, die sich auf die Seite von Misa stellt (anders als Ryuk, der keine Partei einnimmt), und am Ende Misa selbst, die mit ihrer etwas naiven Art und Weise nicht nur Light auf die Nerven gehen könnte, sondern sich schlicht und einfach auch ausnutzen lassen könnte.
AutorIn: Takeshi Obata (Zeichner) & Tsugumi Ohba (Text)
Erscheinungsdatum: September & November 2006
Verlag: Tokyopop
Seiten: 416
Serie; Death Note Band 1+2 von 13
KLAPPENTEXT:
Light ist der absolute Überflieger und so gut in der Schule, dass ihn selbst die Aufnahmeprüfungen zu einer Elite-Universität langweilen.
Doch eines Tages findet er ein rätselhaftes Notizbuch, ein »Death Note«. Wenn man in das Notizbuch den Namen eines Menschen schreibt, so stirbt dieser Mensch. Light findet schnell eine Verwendung für das Notizbuch. Er macht es sich zur Aufgabe, das Böse aus der Welt zu entfernen. Doch es stellt sich ihm die Frage, wo man anfangen soll ... und ob man jemals aufhören kann ...
MEINE MEINUNG:
Die Ironie wie diese Geschichte um Gerechtigkeit gegen Böse, Katze gegen Maus startete, war die simple und einfache Begründung der Langeweile. Der Todesgott Ryuk fand seine Welt so langweillig, dass er kurzerhand sein Death Note absichtlich in der Menschenwelt verlor, damit er etwas mehr Spannung im Leben hatte. Auf der anderen Seite haben wir Light Yagami, der aus einem gesunden Familienhaushalt kommt, extrem schlau ist, nicht schlecht aussieht und aus diesem Grund wohl auch noch ziemlich beliebt ist bei den Mädchen. Aber eben weil ihn sein Alltag auch zu Tode langweilte und per Zufall das Death Note fand, nahm alles seinen Lauf.
Und hier kommt meine erste überraschte Bemerkung! Denn ich hatte irgendwie ganz vergessen, dass Light schon seit dem ersten Band keine Skrupel kennt, was das Töten von Verbrechern anbelangt. Zugegeben wer hat schon Mitleid mit einem Verbrecher, der wirklich für diese Schuld verantwortlich ist? Aber rechtfertigt dies zum Rächer der Gesellschaft zu werden? Allen voran, dass es auch Verbrecher trifft, die bereits im Gefängnis sitzen? Hier wird sehr klar die moderne Geschichte mit Fantasy-Elementen vom Rächerklischee berichtet. Doch während Rächer eben selbst für Gerechtigkeit sorgen und somit automatisch immer gegen das Gesetz arbeiten, so töten solche Rächer keine „unschuldigen“ Menschen. Wer Batman, Arrow, Robin Hood und andere Helden kennt, weiss das.
Doch Light ist dadurch ganz anders. Er redet schon von Band Eins von der Beseitigung seiner Familie, sollte dies irgendwann nötig sein! Auch hat er keine Skrupel mehr über seine Beschattungsperson den FBI-Agenten heraus zu finden, um dann die gesamten Agenten zu töten. Ich meine jeder könnte ja sagen, dass diese sowieso wieder gehen werden. Aber für Light war klar, er will die Kapazität von L dezimieren. Wo wir nun zum Thema Gerechtigkeit kommen. Denn dahinter steckt die Person L, welche schon so manch einen Fall lösen könnte. Und deshalb konkurrieren die Beiden miteinander. Dass dabei Light vom Verhalten als Kind dargestellt wird, kann ich nachvollziehen, denn das Temperament zügeln kann er definitiv nicht…
Wir haben also in Band 1 und 2 in die Tiefe von Light sehen können, dem Antagonist, während L noch das gesichtslose Wesen war. Aber in Band 2 dürfen wir dann auch L zum ersten Mal sehen, wobei die Aktion und Handlungen seinerseits erst später noch im Manga auftreten. Einzig enttäuschend war die Sache mit der FBI Verlobten. Zuerst war sie extrem misstrauisch und dann auf einmal sehr vertrauenswürdig mit Light. Zugegeben er spielt ein gutes Spiel und weiss seine Gegner zu täuschen, angefangen von der Intelligenz, die er verwendet, um das Death Note zu verstecken und sein Zimmer zu kontrollieren, aber das war mir zu einfach. Aber es war ja auch klar? Hätte sie die Chance zu reden gehabt, dann wäre Light in Null Komma nichts der Täter gewesen. Ob das wohl noch interessant gewesen wäre? Ich meine ein Genie muss man zuerst noch schnappen, aber wie lange wäre diese Verfolgungsjagd wohl gegangen? Von diesem Standpunkt her, war es gut, dass die Verlobte verschwindet, auch wenn sie dadurch als sehr dumm angesehen werden kann oder sinnlos, aber hoffentlich bleibt damit auch die Spannung noch vorhanden!
FAZIT:
Ein toller und interessanter Start in eine Serie, dessen Hype momentan oder bzw. für den damaligen Zeitpunkt total zu verstehen ist! Diese Reihe richtet sich auch sehr gut an Erwachsene, und ich bin gespannt, wie mein Empfinden bei den weiteren Bänden sein wird. :)