Datensuche (2): Mein erster Tweet und was Twitter über mein Fernsehverhalten verrät
Zu Beginn eine Entschuldigung: Es hat lange gedauert, ich weiß. Aber die Zeit war einfach nicht da. Blöde Ausrede, aber wahr. Jetzt aber zurück zu meinem digitalem Selbstfindetrip und der Frage, wer welche Daten von mir hat und was das bedeuten könnte. Diesmal: Twitter. Ich habe mir mein Archiv heruntergeladen, sprich alle Tweets, die ich jemals abgesetzt habe, inklusive Retweets, dafür leider ohne Gespräche, Erwähnungen oder Follower. Dafür gibt es allerdings die Möglichkeit, sich alle Tweets auch nochmal im Kontext auf Twitter anzusehen. Und noch eine Kleinigkeit: Twitter lässt den Download des Archivs nur alle paar Wochen zu. Erfahren kann ich aus diesen Daten nur mein Verhalten, also wann ich was mit dem geschrieben habe. Welche Infos Twitter daraus zieht: Keine Ahnung. Für mich selbst ist es dennoch spannend. Was ich vom Archiv meine Twitter-Nutzung erfahren habe, ist das Folgende: Meinen ersten Tweet habe ich am 27. März 2012 veröffentlicht – über einen Artikel von Stefan Plöchinger zum Thema Onlinejournalismus: @ploechinger bei Vocer: „Internet = Print + Radio + Fernsehen.“ Richtig so! http://t.co/tu7Aw4yu Von März bis Juni waren es insgesamt 21 Tweets, die ich geschrieben habe. Im Juli und August 2012 habe ich gar nicht getwittert, nicht einmal. Erst im September ging es für mich dann so richtig los – und meine Aktivität hat sich mit dem Beginn der DJS deutlich ausgebaut: Im Dezember kam ich auf 220 Tweets, im Januar 2013 auf 290. Und im März wären es fast 400 gewesen. Eine spannende Statistik – ich hätte gar nicht gedacht, dass es am Anfang so wenige Tweets waren und mittlerweile so viele sind. Auch wenn ich am Anfang immer nur alle paar Tage mal getwittert habe, die Themen waren weitestgehend dieselben wie heute noch: Medien, Journalismus, Digitalkram und natürlich Fußball (BVB und 1860). Ich sehe, welche meiner Tweets vom PC aus und welche vom Handy aus geschickt wurden. Die Tendenz: Der Großteil meiner Tweets schreibe ich mobil – vielleicht auch, weil ich die Twitter-App besser und praktikabler finde als die Desktopversion. Weil mir das ein bisschen zu wenig war, hab ich nochmal etwas genauer nachgeschaut: Mittels Tweetstats. Danach retweete ich sehr gerne. Und ich muss dringend mein Fernsehverhalten überdenken (bzw. habe die Medienjournalistin in mir trotz DJS noch lange nicht abgeschüttelt): Meine Top 5-Hashtags sind tatsächlich tatort, dsds, halligalli, ibes und wettendass.










