Zwei Spiele. Drei Punkte. Eine gute Leistung.
An den vergangenen beiden Wochenenden hat unsere U13 erneut eine gute bis sehr gute Leistung gezeigt und sich im Heimspiel gegen TSV Rudow mit drei Punkten belohnt. Dass gegen Füchse Berlin mehr drin gewesen wäre, ist am Ende schade, sollte aber nicht von dem in weiten Strecken guten Auftritt ablenken.
Gegen Rudow machten wir von Anbeginn Druck auf die gegnerische Abwehr, so dass der Ball nur selten den Weg in unser letztes Drittel fand. Dennoch dauerte es eine Viertelstunde, bis sich das Team soweit auf das Rudower Tor eingeschossen hatte, um es in Zählbares umzumünzen. Der 2:0 Halbzeitstand war in jedem Fall verdient. Im zweiten Durchgang erwarteten wir einen konsequenteren Auftritt der Gäste. Jedoch zeigten sich unsere Spieler hungriger und machten mit zwei schnellen Toren deutlich, wer an diesem Tag als Sieger vom Platz gehen wollte. Die zwei Gegentore waren aus unserer Sicht Schönheitsfehler, denn sie fielen durch eigene Fehler. Mit einem 5:2 am Ende konnten wir dennoch sehr zufrieden sein und uns endlich wieder darüber freuen, den Sprung über den Strich geschafft zu haben.
Zur Folgepartie gegen Füchse Berlin sind wir sicherlich mit größeren Erwartungen angereist, als wir am Ende erfüllen konnten. Denn auch die Reinickendorfer hatten bislang einen ernüchternden Start in die Rückrunde hingelegt und nur gegen den Berliner SC Punkte gesammelt. Und aus der Hinrunde wussten wir, dass wir mit einem guten Auftritt durchaus in der Lage waren, dass der Gegner Federn lässt. Leider geriet dieses Vorhaben gleich ins Wanken, als wir urlaubsbedingt in der Startformation umstellen mussten und dadurch auf unseren gewohnten Positionen an Stabilität verloren. Als dann auch noch früh zwei Tore fielen, haben wir es uns erneut selber schwer gemacht. Wir standen teilweise nicht richtig zum Gegenspieler und ließen uns öfter als nötig überlaufen. Außerdem ließen wir die Füchse viel zu häufig zum Abschluss kommen. Dass es nicht zu mehr Toren für die Gastgeber kam, war vor allem deren erstaunlicher Abschlussschwäche geschuldet. Durch unsere Umstellungen dagegen fehlte uns das kreative Spiel nach vorne fast zur Gänze. Dennoch zeigten sich die Ersatzspieler erstaunlich spielfreudig und auch mutig, so dass wir immer wieder vors Tor der Füchse kamen, Was fehlte, war der kompromisslose Abschluss. Sauber. Trocken. Schnörkellos. Erst als sich das umgestellte defensive Mittelfeld mit ins Angriffsspiel einschaltete, kam das Team zu einem schönen Torabschluss, der uns den Anschlusstreffer bescherte.
Leider verletzte sich unser Keeper am Ende der ersten Halbzeit und konnte das Spiel nicht fortsetzen. Wie sich später herausstellte, erlitt er einen Mittelhandbruch. Dadurch waren erneute Umstellungen notwendig, die so nicht eingeplant waren. Zu diesem Zeitpunkt wäre alles noch möglich gewesen. Doch wir verfielen leider – wie so oft in der Vergangenheit – in alte Verhaltensmuster. Klärten in Strafraumnähe den Ball nicht sauber, verdribbelten uns gegen zwei, drei Gegenspieler im zentralen Mittelfeld statt einen sauberen Pass zu spielen oder nahmen im Vorwärtsgang das Tempo aus dem Spiel, statt die Überzahlsituation auszunutzen. Am Ende hieß es 5:1 für die Füchse. Verdient.
Die nächste Begegnung vor der kurzen Pfingstpause heißt Hertha BSC.













