Nach Zynga klagt nun auch der Spiele-Hersteller Electronic Arts über die hohen Entwicklungskosten von Computerspielen. Der für die bekannten Spiele "Die Sims", "Battlefield" und "Need for Speed" verantwortliche Hersteller rechnet damit, auch im Jahr 2012 Verluste bis zu einer Höhe von 320 Mio. US-Dollar verkraften zu müssen. Die Börse und Anleger von EA reagierten (wie beim bekannt werden der Verluste bei Zynga) mit Verkäufen, sodass der Wert der Aktie um fast 10% fiel.
Electronic Arts folgt dem Trend, Computerspiele ins Internet oder auf mobile Geräte zu verlagern. Bekannte Titel wie FIFA sind als mobile Apps bereits vorhanden; Die Sims kann als Social Games über Facebook gespielt werden. Für Facebook ist ein weiteres Social Game in Planung, welches hohe Entwicklungskosten - und damit Investitionen - voraussetzt. Auch mögliche Investoren für die Entwicklungsunterstützung zweifeln mittlerweile, ob das Geschäft mit Social Games längerfristig eine Zukunft haben wird.
Electronic Arts möchte nach eigenen Angaben vermehrt auf die Entwicklung von sogenannten Next-Gen-Konsolen setzen. Die erste offiziell bekanntgegebene Next-Gen-Konsole ist die Wii U, welche Ende 2012 auf den Markt kommen soll. Gerüchten zufolge entwickelt Sony momentan die PS4, Microsofts neue Xbox soll Anfang 2013 auf den Markt gebracht werden. EA legte sich jedoch nicht fest, in welche Konsole investiert werden soll.
Electronic Games hat als ein Pionier im Bereich der Computerspiele mit der jungen Konkurrenz zu kämpfen. Allerdings gibt es schon Ideen, wie dieser Konkurrenz begegnet werden kann.
(Quelle: browsergames-top-10.de)