Einfach so. Warum denn auch nicht?
Eigentlich mochte ich Kafka gar nicht besonders. Als ich ihn zum ersten (und bisher auch einzigen) Mal gelesen habe. Im Deutschunterricht war das, Die Verwandlung. Ehrlich gesagt fand ich das Buch allerdings gar nicht so großartig. Klar, die Metapher der Verwandlung in ein Insekt für das Ausbrennen im Alltag ist ganz kreativ. Aber das hätte man meiner Meinung nach auch kürzer fassen können und vor allem ohne einen Apfel, der dem Käfer im Rücken steckt und dort langsam verfault.
Darum soll es allerdings gar nicht gehen, ich will mir nicht anmaßen, Kafka zu kritisieren, wie könnte ich. Und ich verspreche, ich werde bald noch etwas von ihm lesen, schließlich muss man sich ja heutzutage eine differenzierte Meinung bilden können.
Worauf ich eigentlich hinaus wollte: Hiermit gründe ich meinen Blog. Nüsse und Kafka. Weil es interessant klingt. Weil ich Worte mag. Und gerne einiges sagen würde. Was mir eben so einfällt. Einfach so. Warum denn auch nicht? Ich will ehrlich sein. Ich wäre gerne das Mädchen, das nackt zu Schallplatten aus den 80ern tanzt und die großen Philosophen liest. Bin ich aber nicht. Noch nicht? Aber ich schreibe gerne und solange ich etwas mag, tue ich es.













