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vernichtet - destroyed, spoiled
Der SNF unterstützt das Universitäts-Kinderspital Zürich bei der wissenschaftlichen Aufarbeitung der Behandlung von Kindern mit Varianten der Geschlechtsentwicklung.
A N F R A G Evon Brigitte Röösli (SP Illnau - Effretikon)Karin Egli-Zimmermann (SVP Winterthur) Barbara Günthard Fitze (EVP Winterthur)betreffendAktenvernichtung bezüglich Operationen an Kindern mit Varianten der Ge-schlechtsentwicklung im Kinderspital Zürich________________________________________________________________________Das Kinderspital Zürich und die Unversität Zürich erforschen aktuell im Rahmen des Projekts Nr. 169575 des Schweizerischen Nationalfonds die Behandlung von Kindern mit Varianten der Geschlechtsentwicklung (DSD) am Kinderspital Zürich zwischen 1945-1970. Auslöser war die Kritik von Betroffenen an uneingewilligten Genitaloperationen und sonstigen Eingrif-fen ohne medizinische Notwendigkeit, sondern aufgrund einer psychosozialen Indikation (inkl. Klitorisamputationen, Kastrationen und “Hypospadiekorrekturen”), welche die Nationale Ethikkommission NEK-C NE 2012 als Verstoss gegen die Integrität des Kindes einstufte und forderte, das durch diese Praxis verursachte Leid gesellschaftlich anzuerkennen. Der Bundesrat bekräftigte 2016, dass solche frühen, vermeidbaren Eingriffe aus heutiger Sicht gegen das geltende Recht auf körperliche Unversehrtheit verstossen. Der UNO-Ausschuss für die Rechte des Kindes, der Ausschuss gegen Folter, der Frauenrechtsaus-schuss und der Menschenrechtsausschuss kritisieren solche Eingriffe als schwere Men-schenrechtsverletzungen und fordern insbesondere die Untersuchung von Fällen sowie den Zugang zu Krankenakten für Betroffene. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) und weite-re Gremien fordern in einer Stellungnahme, in der es ausdrücklich auch um uneingewilligte Eingriffe an Intersex-Kindern geht, dass Betroffene, die möglicherweise gar nicht über frühe-re Eingriffe informiert sind, auf humane und angemessene Weise zu benachrichtigen sind. Im Rahmen des SNF-Projekts wurden die historischen Krankenakten aus dem Kinderspital ins Staatsarchiv zur Aufbewahrung übergeben. Betroffene beklagen, dass dabei trotz ihrer Warnungen ca. 80% aller chirurgischen Krankenakten, die Kinder mit Varianten der Ge-schlechtsentwicklung betreffen, aussortiert und vernichtet wurden; behalten wurden lediglichdie Akten derjenigen Betroffenen, welche zugleich endokrinologisch behandelt wurden. Be-troffene verweisen auf einen ehemaligen Intersex-Patienten des Kinderspitals, von dem laut Staatsarchiv nur noch in den Registern stehe, er sei 1945 und 1946 im Kinderspital operiert worden; die eigentlichen Akten seien jedoch nicht mehr vorhanden. Der Betroffene verlor dadurch seine letzte Chance, jemals zu erfahren, was mit ihm gemacht wurde. Generell wür-den Betroffene von aus heutiger Sicht unrechtmässigen Eingriffen bisher nicht benachrich-tigt. Aus diesem Hintergrund bitten wir den Regierungsrat um Beantwortung folgender Fragen: 1. Wer hat die Aktenvernichtung angeordnet und aus welchem Grund (welche Rechts-grundlage liegt dem zugrunde)? 2. Aufgrund welcher Kriterien wurden diese Akten oder Teile von diesen Akten vernichtet? 3. Wieviele entsprechende Akten wurden vernichtet, insbesondere von Betroffenen von “vermännlichenden” Genitaloperationen (“Hypospadiekorrektur”)? Wieviele Akten sind noch erhalten? 4. Wie werden Betroffene von uneingewilligten Genitaloperationen, welche im Kinderspital Zürich durchgeführt wurden, über frühere Eingriffe informiert? Wie wird ihnen die Ein-sichtnahme in die Krankenakten sichergestellt? Welche Unterstützung erhalten sie? 5. Wann wurde im Kanton Zürich die letzte uneingewilligte Genitaloperation vorgenom-men? /2018Kinder mit Varianten der Geschlechtsent-wicklung (Intersex, Zwitter, Hermaphroditen) werden oft nicht nur unnötigen Genital-operationen unterworfen, sondern auch ein Leben lang angelogen. Bis heute wissen sie nicht, was alles mit ihnen als Kind gemacht wurde und leiden unter dieser Ungewiss-heit. So auch Erich Marti, der 1945 und 1946 im Kispi operiert wurde.Betroffene fordern Wahrheit und GerechtigkeitKispi: Aktenvernichtung statt AufarbeitungWir begrüssen, dass das Kispi, die Universität Zürich und der Schweizerische Nationalfonds Zwangseingriffe an Intersex-Kindern “unparteiisch” aufarbeiten wollen. [1] Wir protestieren dagegen,dass das Kispi stattdessen vorgängig ca. 80% aller relevanten Krankenakten vernichten liess – offensichtlich auch diejenige von Erich Marti. [2] Dieser untragbare Vorgang unterstreicht weiter, dass Betroffene am Projekt nicht angemessen beteiligt sind. [3]Ohne Aufarbeitung keine AussöhnungBetroffene unterstützendie überparteiliche Anfrage (Rückseite).Wir wünschen uns ein Kispi und eine Uni,welche die Menschen-rechte von Intersex-Kindern respektieren – und eine Aufarbeitung, die diesem Namen auch gerecht wird!Wir wünschen uns eine Schweiz,die betroffenen Familien psychosoziale Unterstützung anbietet, statt von der IV bezahlte Zwangsoperationen – und für IGM-Überlebende Gerechtigkeit!http://Zwischengeschlecht.org[1] http://www.snf.ch/de/fokusForschung/news-room/Seiten/news-161010-medienmitteilung-die-behandlung-von-varianten-der-geschlechts-entwicklung-wird-aufgearbeitet.aspx[2] http://blog.zwischengeschlecht.info/post/2018/10/26/Intersex-Awareness-Day-2018[3] http://blog.zwischengeschlecht.info/post/2016/10/10/Intersex-Aufarbeitung-ohne-Betroffene-Aktenvernichtung
http://www.snf.ch/de/fokusForschung/newsroom/Seiten/news-161010-medienmitteilung-die-behandlung-von-varianten-der-geschlechtsentwicklung-wird-aufgearbeitet.aspx
In der Affäre Wendt wurden Behördenunterlagen vernichtet
In der Besoldungsaffäre um den Polizeigewerkschafter Rainer Wendt sind offenbar wichtige interne Behördenunterlagen vernichtet worden. Nach Informationen der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung sollen Reisekostenabrechnungen nicht mehr auffindbar sein, mit denen sich die Teilnahme des Chefs der Deutschen Polizeigewerkschaft (DPolG) an den wöchentlichen Sitzungen des Hauptpersonalrats im Innenministerium bis 2012 rekonstruieren ließe. Normalerweise gilt für solche Dokumente…
In der Affäre Wendt wurden Behördenunterlagen vernichtet was originally published on schunck.info
Feuer vernichtet Flohmarkt auf Boracay Manila, Philippinen - Ein Großbrand auf Boracay Island, Aklan am frühen Montagmorgen, 18. September 2017 vernichtete einen Flohmarkt fast vollständig und gefährdete Strände, Häuser und Resorts.
Und die Moral von der Geschichte, wir sind gierig und das ist was uns vernichtet.
Der Alkohol hat unsere Familie vernichtet und jetzt vernichte ich den Alkohol...