Es ist eine Sensation: 34 Jahre nach Michel Foucaults Tod erscheint der letzte Band seines Großprojekts "Sexualität und Wahrheit". Er unters

titsay
$LAYYYTER
dirt enthusiast
Cosimo Galluzzi

blake kathryn
NASA

⁂
YOU ARE THE REASON
Sweet Seals For You, Always
Xuebing Du
Not today Justin
todays bird
Alisa U Zemlji Chuda
Misplaced Lens Cap

if i look back, i am lost

tannertan36
tumblr dot com
No title available

oozey mess

Janaina Medeiros

seen from United States

seen from Spain
seen from Türkiye

seen from United States
seen from United States
seen from Spain

seen from Russia
seen from Singapore

seen from United States

seen from Germany
seen from United States

seen from Malaysia
seen from Italy
seen from United States

seen from Romania

seen from Germany
seen from Spain
seen from India

seen from Russia
seen from United States
@gedankenkollekte
Es ist eine Sensation: 34 Jahre nach Michel Foucaults Tod erscheint der letzte Band seines Großprojekts "Sexualität und Wahrheit". Er unters
Irrelevant, zu elitär, verantwortlich für den Niedergang der Vernunft: Der Philosoph Foucault steht heute oft in der Kritik. Die Soziologin
Southern Comfort (2001)
A beautiful scene featuring transgender man Robert Eades and his transgender girlfriend Lola.
[TRANSCRIPT:
Robert: – and now she’s coming out, full blown… she is something else.
Lola: Oh, please, stop it.
Robert: What? I’m just telling her how wonderful you are, and how beautiful, and how organised, and…
Lola: Actually, you know, I really should put all of this on tape, you know? For when I’m not feeling so great.
Robert: Sweetheart, it is on tape.
[BOTH LAUGH]
Robert: Just in the last couple of months now, it’s come on real strong, but she just really blushes! I can get her to blush all the way from head to toe. See? And she can’t deal with it! She’s never blushed like that before!
Lola: [SIGHS]
[BOTH LAUGH]
Robert: All my life, I’ve been looking for the perfect woman… and all this time, she’s been right there in front of me, and I didn’t even realise it, ‘cause I never thought I’d have a chance with her.
Lola: Why? You’re like… completely loveable.
Robert: To be loved by you, that’s… that’s…
Lola: I had no notion, to think that we would have this little fling.
Robert: That’s what I feel - we have this nice friendship, we can’t go out, we have fun together, we got no entanglements and stuff and then - bam! Just… all of a sudden, next thing I know, we’re in love with each other and we can’t stop it.
END TRANSCRIPT]
This is a huge step up from Bartman
Blue Punisher Lounge
by Zara Paz aka DJ Zboczeniak
Teil 1
DJ Mark Pissdrinker setzte seine neue Spiegelbrille auf und guckte nervös aus dem Ubertaxi. "This is the club?" "Yeah" sagte der Fahrer "This is the club. Plattenkratzer Allee 29, will you pay cash or with card?" Er stieg aus, zockte eine Marlboro aus seiner Softbox in der Northface Jacke und öffnete den leicht verbeulten Kofferraum des mintgrünen Fordwagens, knallte die Aluminiumbeschlagene Plattenkiste und die kleine, hässliche Reisetasche von DJ Mark Pissdrinker auf den Stolperstein bzw. die scheiße verlegten Gehwegplatten vor dem ehemaligen Fabrikhaus, irgendwo in Ostberlin, aber noch im Ringbereich, zog rauchend den Kartenleser durchs Fenster auf die Motorhaube und verschwand dann missgelaunt mit einem kurzsilbigen "Bye". An der Hippsterarkade bog er ab und baute fast noch einen Unfall.
Mark zog sein Nokiahandy aus der Bomberjacke und klappte die Antenne aus. Auf belgisch oder dänisch rief er seine Freundin an. "Hey Pussyherz, ich bin grad angekommen. Der Club heisst jetzt anders, sieht irgendwie scheiße aus jetz, noch keiner da. Und wo bist du? … Ah shit, kein Kindergeld drauf, ja shit, ich hab auch nich mehr viel, aber wenn ich Gage und Flugkosten wiederkrieg, ok? … Sorry, Schnitte, ich muss mal kurz pissen, war kein Klo an meinem Terminal oder wie heisst das überhaupt auf German, jedenfalls, das eh voll teuer von Handy jetz, lass Whats App schreiben, ok? Achja, gelöscht, ok, dann Tiktok oder Fetish.de? Ja, die App braucht höchstens 10MB, mach mal… bye, Zuckerpüppi." (Er ekelte sich vor seiner eigenen Oldschool Slang Language, aber er war ja jetz in Germany, wer sollte das hier verstehen, die meisten können doch nich mal Englisch, diese Bullettenbarbaren und genau darum pisse ich jetz auch einfach gegen die nächste orangene Citymülltonne da am Parkplatz, wenn die nichtmal "Toilets" ausschildern können am Flughafen… selber schuld.
Nach dem Verschließen der Hose stand er in einer dunkelgelben, kräftig riechenden Pfütze die noch eine dünne, dampfende Schwade frischen Dunstes aufwarf, da der typische, miserabel geflasterte Beton- oder Asbestplattenweg aus DDR Zeiten ein starkes Gefälle in seine Richtung aufwies, damals, 1982, hatte man angefangen, hier wegen Planerfüllung, Baustoffmangels im Kombinat und städteplanerischen Hasses auf die Bewohner dieses brutalistischen Bausündenbezirkes irgendwelche Bakelitpappe überzogenen Quarzsteinplatten aus dem gerade wegen russischer Anweisungen stillgelegten deutsch demokratischen Institut für Weltraumforschung zu verlegen, die besoffene Strafarbeiter aus dem polnisch-deutschen Genossenschaftsgefängnisses ziemlich lustlos, huckelig und fluchend über den gerade einbrechenden Eisregen irgendwie verlegt hatten, damit der mit ihrer Bewachung und logistischen Betreuung beauftragte diensthabende Schupo, ein gewisser Herr Mirco Schmidtmüller aus Plauen, der als Pionier aufsteigen wollte, aber sich dumm angestellt hatte beim Schmuggel von brisanten Westtonträgern, endlich beim Kombinat anrufen und Meldung erteilen konnte, dass die straffällig gewordenen Bewohner des benachbarten demokratisch fortschrittlittlich proletarischen Nachbarsatelitenstaates alle vom städtischen Parteiratsunterabgeordnetenvertreters für planwirtschaftliche Fortschrittsversprechen, Bau-, Straßen- und Schlaglochsanierung, Bezirke Berlin Leninsvorstadt 81a - 101c inkl. Stalinplatz, Friedens-Mauer-Soldatenkaserne und Straße der ruhmreichen Stasispione usw. nun ihre morgendlichen Staatsgefangenenpflichten im Sektor D und F erfüllt hätten, aber es würden noch Gehwegplatten oder vom Parteisitzungskomitee genehmigte Asbeststein-Ersatzbrocken vom Typ Erich Mielke grau-braun gebraucht, um die kollektivwirtschaftliche Planerfüllung für die Bezirke Berlin Mauerfriedhof, Minensiedlung und Berlin Neuplattenbau-Hinterbetonwüste ausführen zu können. Dass solche Bauplatten und auf Grund Versorgungsengpassbedingten Neuverordnungen vom Amt für planwirtschaftliche Katastrophen versprochene Ersatz-AsbestBrocken erst in ca. 7 Jahren geliefert werden könnten bzw. vorrätig wären, wusste er selber.
"Frohen Dienstmorgen, Genosse Kurwatschek, wir halten dann mal gleich im Café Wladiwostok an und frühstücken, hoffe, die haben nicht wieder sone wässrige Plörre wie letzten Sonnabend zu den Soleiern, meine Güte, selbst der Kaffeeverschnitt für die chinesischen Sportgäste beim Empfangsfest in Marx-Stadt Plattenbauvorghetto Vorort war trinkbarer als diese Plörre, wünsch uns Segen damit und Glückwunsch zum Aufstieg zum Parteispitzenoberarschleckerpioniersanwärter, tu mal einen aus, wenn du aus dem Urlaub in Nowosibirsk auf Kosten des Kombinats zurück bist und bitte keinen billigen Wodka "Arbeiterstolz" diesmal, wir wollen Krimsekt und Kaviar, verstanden? Ja, selber Hurensohn, du verstehst auch keinen Spaß mehr, du linientreuer Parteifotzenlecker, klar, dann hören die Kollegen von der Stasi dieses Gespräch halt ab, die können mir alle einen blasen, ich bin selber Parteiehrenmitglied und hab Kontakte nach Moskau und Leningrad, wenn die mich vorladen, ficke ich ihre verdammten Hartgeldnutten von Müttern und ruf da an, das wissen die auch, jajaja, du bist so ein Otto geworden seit du mit Honecker rumhängst, mir scheißegal, Junge, sei nicht so ein Angsthase und 31er, wenn du dicke Eier hast geh Prag, beste Nuttenviertel ever, ja die machen alles fürn Hunni, Junge, Ostmark versteht sich, ja, dann nich, dann steck dir dein "ich mag doch sehr bitten" einfach straight in da Bumm und hoffentlich landest du da in Gulag und kommst nie wieder raus. Ja, du mich auch."
Aber das war nur so eine Nebenhandlung, schon lange her, da hätte unser DJ Mark Pissdrinker nichtmal mit früh genug beantragtem Visum in diese Straße fahren können, man hätte ihn spätestens an der Grenze in den russischen Sektor herausgewunken, seine Plattensammlung inspiziert, konfisziert, ihn examiniert, inhaftiert, ins Gebäude für nichtöffentlich bekannte Verhöre, Straftäterlagerhaft und Bestrafungsangelegenheiten für Nicht-Genossen und andere Sympathisanten des faschistisch-kapitalistischen Kulturimperialismusstaatsbetriebes transportiert, dort abgeführt, verhört, infaftiert, aus der öffentlichen Akte exmatrikuliert, sein Visum und Reisepass mit Einreisegenehmigung einkassiert, er im Keller des Gebäudes fixiert, kastriert und dann exekutiert. Im Namen des Friedens und des Fortschritts und des demokratisch-freiheitlichen Arbeiter- und Bauern-Befreiungsbestrebens. Oder wie das heisst.
Aber zum Glück ist die Mauer ja lange weg, die Stasi hat ihre Spitzelkoffer gepackt und ist geflohen oder hat früh genug Akten geschreddert oder neuen Pass mit gefaktem russischen Stempel und neuer Existenz als russischstämmiger Hardbassfanatik so mit, knasttattoo und kyrillische spiegelverkehrte Symbole die richtig gelesen sowas wie Suka Bliad, Hui, ich war Knast damals und wer das liest hat mir die Seife aufgehoben, besser eine Kalash in dein Mund als nicht slawische Gene in meinem stolzen, meiner geliebten Heimat und meinem Volk an jedem Tag meines von Ehre, Treue und Disziplin geprägten Untermenschenlebens gewidmeten Blutes, ich brauche keine jüdische Propagandalügenpresse und linksgrün versifte Parasiten in meinem Stadion oder meiner Plattenbausiedlung, wir haben euch im Visir und unsere Todeslager sind schon fast fertiggebaut, ich bin ehrlich, mein Fussballverein ist mir wichtiger als meine mich eh immer nur zu Aggressionen, Hassbekundungen und häuslicher Gewalt bringende minderwertige Schlampe von Freundin und unser kleines, bereits geistig zurückgebliebenes Blag, aber ich ficke trotzdem keine andere, weil ich durch undurchdachten übertriebenen Anabolika Missbrauch, gestrecktes Hooliganmeth und allerlei Psychosen und die Schläge und Fusstritte meines Vaters eh keinen mehr hochkriege ohne nackt in sibirischen Pumaimitaten mit meinen Kameraden im Vollrausch auf eine Hakenkreuzflagge onanierend irgendwas mit Ehre, Sieg und Mannesstärke zu brüllen und dabei vom Gauleiter und Sturmführer unserer übertrieben bewaffneten Schlägereinheit von oben bis unten bespuckt, in den Solarplexus gehighkickt und gekickboxt und mit Stahlkappenüberzogenem Basi in meinen bereits soldatisch taktisch geweiteten weissen Mitläuferanus geassfuckt zu werden.
Es klingt aus heutiger Sicht unwahrscheinlich, dass solcherlei Untertauchaktionen mit einem rasanten Wechsel der Identität damals häufig erfolgsgekrönt über die Bühne gingen, doch auch die Etablierten in der ehemaligen DDR waren geübt im Improvisieren. Das nur so nebenbei. Und für alle, die sich beim Streifzug durchs gentrifizierte Berlin der Jetztzeit dafür interessiert hätten, wie das denn damals so abgelaufen ist mit diesen mega authentischen, scheiße verlegten Gehwegsplatten und -"elementen" von denen da eben noch die Pisse eines in seiner Bedeutung häufig überschätzten Oldschool DJs herunter in die Ritzen von dessen eigenen Turnschuhsohlen lief.
DJ Mark the Pissdrinker (neuerdings einfach renamed into DJ Mark Pissdrinker, ohne the) hat sich soeben die eigene Pisse unter seinen Nikeys an der neuen Fußmatte des Geringverdiener´s Broclubs abgetreten, er hat kein Akku mehr, aber Hunger auf irgendwelche Berliner Tourifastfood-Scheiße, dazu ein Heineken, Becks oder irgendein Bier von dem der Verkäufer behauptet, das sei original Berliner Mauerbier, es wurde schon 1871 von Lutenant Dietrich von Bismarck am Alexanderplatz beim Oktoberfestbieranstich nach einer gehässigen, von deutscher Kriegsrhetorik gespickten Festtagsrede mit dem Reichssiegel für echtes Berliner Volksbier geehrt, danach hatte Josef Goebbels es 1943 bis zum Einfall JFK Kennedy´s verbieten lassen, seitdem trägt dieses Original Berliner Local Beer keine Reichsplakette mehr und wurde in "Pilsator Bock" umgenannt, was auf englisch in etwa soviel heisst wie "Fleiss durch Lederhosen",
aber nebenan gab es nur ein leerstehendes Gebäude, das demnächst abgerissen und zu einem Luxushotelkomplex umgebaut werden soll, der Bau beginnt im November 2031, bis dahin bzw. Bau der VIP-Dachlobbyfassade mit integrierter panzerglasummanteltem Freiluft-Luxuswirlpool-Bereich (nur für Inhaber einer Hotelmember Goldcard Plus**, bitte 5 Wochen vor Anfahrt bestellen, da sie erst noch von unterernährten, mit Maschinenpistolen zur 16 stündigen Lohnarbeit, auch am Sonntag, gezwungenen Goldschmieden in Katar vorgegossen, dann nach Venezuela geflogen und dort mit einer Echtdiamantlegierung überzogen werden muss, steuerlich absetzbar, aber nur wenn man keinen Hauptwohnsitz in Monaco, Liechtenstein oder Dubai hat) wird die naheliegende Haltestelle "Sternburger Platz" nicht mehr von öffentlichen Fahrzeugen der Linie U10, 11 und S99 angefahren, stattdessen wurde ein meistens 20 Minuten verspäteter Schienenersatzverkehr mit Bussen bis 2 Haltestellen weiter eingerichtet, wenn man Richtung Hauptbahnhof oder Flughafen fährt, muss man dann noch ca. 7 mal umsteigen und in irgendwelchen vollen Bussen, Bahnen und Metrotrams rumfahren und sich von iwelchen unterbezahlten, aggressiven low ego Security Fachkräften in gelben Westen anglotzen und auf deutsch anschreien lassen, wenn man kein deutsch kann und der Busfahrer geschrien hatte "Ende der Schienenersatzverkehrstrecke - bitte alle aussteigen und rechts lang, dann die Treppe runter, über die Baustelle mit dem brennenden Plastikmüllhaufen, dann rechts durch die Hintertür der türkischen Schwulensauna durch die Sauneräume und dann drei einsturzgefährdete Gebäude unter Denkmalssturz immer dem Pissgeruch folgen, der Anschlussbus fährt in 2 Minuten, danach kommt erst wieder in 1 1/2 Stunden einer, wir bitten um ihr Verständnis und dieser Bahnhof ist ein Nichtraucherbahnhof, it is mandatory to wear a FFP 2 Mask and mind the gap between Lücke und Bahnsteig. Ende der Durchsage. Wer jetz gleich noch nicht ausgestiegen ist, weil er kein deutsch auf B2 Niveau versteht, fährt gleich mit mir mit ins Stellwerk Adlershof Süd, das ist am andern Ende der Stadt und da fährt garnix, erst morgen früh um 6:30h wieder."
Als DJ Mark Pissdrinker enttäuscht aus der provisorischen Plastik oder Kunststoffimitattür jenes Nebengebäudes geht, wo ihm dieser Umstand ebenso umständlich, aber hektisch und in gebrochenstem denglisch mitgeteilt wurde und dass es aber 4 Straßen weiter einen sehr teuren, nach Fisch, Penisrückständen und Chlorera Bratfett stinkenden Dönerimbiss gibt, der aber in 10 Minuten zumacht, weil der Verkäufer seit seines Antritts zur Mittagsschicht pissen muss und horny ist und so kann er dann auch gleich die Kräutersosse auffüllen und etwas Geld sparen oder war es die Knoblauchsosse, Guten Appetit, Bruder, da muss unser Mark fast weinen.
Er macht auf Parties und in seiner Szene immer einen auf den ganz harten, sein Leben sei hart und geprägt von Schmerzen, Danger und Enttäuschungen gewesen, aber es habe ihn halt auch hart gemacht und zu dem, der er sei, aber in Wirklichkeit ist er ein wehleidiges, verwöhntes Muttersöhnchen, das immer alles in den Arsch geschoben bekam, wenn er laut genug "Mama, ich brauch jetzt unbedingt ein neues Iphone 6000 / einen Atari Z7000.II / eine Video 2000 Station / Barbies Traumhaus mit allen Kens, Glitzergarderoben und Haarfrisuren von Barbie in der Werbung" schrien hat). Auch wenn er nicht ganz verstanden hat, was die Berliner Mutti im altmodischen weiß-grau melierten Theater-Senioren-Mantel ihm da eben genau sagen wollte, aber soweit hatte er verstanden, der nächste "German Imbiss" ist verdammt weit weg und dort gibt es zwar für 3 Euro oder 2,80 die besten Berliner Eisbein mit Sauerkraut Platten der Stadt, vom seit 200 Jahren dort wohnenden und arbeitenden Inhaber und Verkäufer, Jürgen Heinrich StahlSteiner und seinen äußerst attraktiven Töchtern in authentischen Berliner Dirndeln aus echtem deutschem Rindsleder zubereitet und mit persönlichem Grußwort, Wifizugang und echtem Berliner Gratisbier vom Fass den stets begeisterten Gästen dampfend auf alten deutschen Porzellan-Tellern serviert. Aber leider hat er den Weg dorthin nicht verstanden. Und draußen ist auch keiner, den er jetzt danach fragen kann.
Und beim Wiederverschließen der provisorischen Baustellentür von außen fällt die nicht richtig drangeschraubte Plastikklinke ab und man kommt nicht mehr in den abrissreifen upgefuckten Gebäudeverschlag. Ihm war aber eh ein bisschen Angst und Bange vor dieser alten local Lady, sie hatte ihn beim hektischen, auf verwirrtem guturalen Barbarenenglisch, das nobody versteht scharf in die Augen geblickt, das hatte ihn emotional berührt, mehr als jede Berührung irgendeiner heissen but unberührbaren Backstage Bitch auf Drugcocktails vor, zwischen und nach seinen letzten DJ Sets, solche, die immer gut aussehen auf Selfies, wenn man solche etwas faken "Soon playin in this massive unbelievable Undergroundclub in this and that City I ever wanted to fuckin go - My Set will start in around 1,5 hours and all those ppl there and outside on the queue are gettin mental already!! *iwas mit feuer und teufel und zeigefinger ringfinger smiley, muss ja*.." Posts macht, damit vielleicht wenigstens 2 Leute kommen und wenigstens da stehen in dem leeren Raum, wo er spielt, man kann immer noch behaupten "ey, eben bevor du kamst, waren hier noch 200 Leute, wo sind die auf einmal alle… naja, hauptsache DU TANZST GLEICH BEI MEINEM SET" er macht jedenfalls bei solchen Posts ofc immer so ein mässig stabiles Poser-Evilmässig-Cool in die Kamera guck und im Hintergrund sone Bitch und der am coolsten aussehenste / best beleuchtetste Teil/Eck des Backstage… seinen Bros kann er natürlich immer nachher erzählen, wie göttlich seine Hände nach Kerrygold Butter Curry rochen bei der Aftershow Party, nachdem er sie iwo auf dem Klo auf 2CB, iwelchen Research Chemicals die grad bei Reddit heiss diskutiert werden aber die kaum iwo in Europa erhältlich sind, nichtmal im Darkweb, etc. gefingert hat und dann noch dies das… ja, so ein Hund ist das.
Er nennt sich DJ Mark Pissdrinker, er legt schon seit langem auf, manche nennen ihn auch Legend, aber was keiner dazusagt dann, ers voll der Lauch, Pissdrinking fand er damals voll extrem und dachte, damit bin ich voll der Alpha Bro King of all the Alpha Bro Kevins und außerdem nennen dich immer irgendwelche Leute Legend, wenn du einfach mal seit 15 Jahren oder 10 auflegst, diese oberflächlich strukturkonservative "Bro we all go dicksucking from any of the oldschool" attitude ist halt überall verbreitet, aber Allah weiß, daran erkennt man, wer ein Lauch ist und wer nicht. DJ Mark Pissdrinker ist jedenfalls nie durch besonders originelle Leistungen, Actions, Sprüche oder Sets in dieser Szene, zu der er sich als zugehörig beschreibt, in Erscheinung getreten, er ist keinem damals oder heute durch irgendwas besonders positiv aufgefallen, sondern, er hat nur Leute genervt, bis er irgendwo auflegen durfte, meist am Anfang der Party dann und jedesmal hat er dann vor seinen paar Leuten da, die ihm irgendwo folgen oder noch bei ihm rumhängen ab und zu, weil er ihnen Ott schuldet, voll Welle gemacht "guck mal, wie ich da auflege / aufgelegt hab!" Sorry Leute, ich musste euch leider diese anachronistische Fassade einer DJ Legende im Falle von Mark Pissdrinker einfach mal einfach mal in der Luft zerreissen ihre dahinter zum Vorschein kommendes schreckhaftes Puppengesicht und alles was ihr euch dazu noch gedacht habt, falls, mal kurz am Boden zertrampeln… aber jetz ist ja wieder ok, er hat ja vielleicht noch ganz andere Seiten, der Herr DJ Mark.
Nachdem Mark. der leicht hungrige, mässig im Underground und seiner Szene gefeierte DJ, wie ein Lauch von einem Muttersohn ein bisschen vor Selbstmitleid und weil ihm kalt wurde vor der Tür, 17 Grad und dieser weinerliche Frostköttel friert in seiner von Mama mitfinanzierten Markenbomberjacke, draußen vor der Tür der ihm bereits wegen eines Sets vor 6-7 Jahren bekannten, neuerdings in "Geringverdiener´s Bro Club" umbenannten Diskobetriebes geschluchzt hat, guckt sich der nun von Selbstmitleid geplagte DJ, also unser Mark, verstohlen um, keiner geht grad hier lang an dieser trostlosen vierspurigen Straße irgendwo an der Peripherie irgendeines relativ zentral gelegenen, aber schon weit genug weg im Plattenbau Trostlosigkeitsambiente geprägten Berliner Osten gelegenen Stadtteilgrenze, wer diesen Teil der Stadt schon paarmal besucht hat und bei Ehre zugibt, dass man sich da meistens irgendwie verloren, sad und seiner Individualität und menschlichen Würde beraubt fühlt, vorallem in diesen breiten, von kolossalen, ganze Straßenzüge wie ein unglaublicher, hässlich eckiger Klotz von architektonischer Nachkriegsmenschenverachtungsmentalität und real sozialistischer "jeder Bewohner dieses Staates soll dessen untertänigstes Eigentum sein, in einem upgefuckten viereckigen Gefängnis aus Beton eingesperrt leben und sich von unserer herrschenden Doktrin und dieser aus ihr resultierenden Architektur genauso scheiße fühlen wie sich ein Vogel fühlt, wenn er aufwacht nachdem er aus einem warmen, kuscheligen Baunest ohne Baugenehmigung und Mietsbescheingung zur Vorlage beim Jobcenter gezogen, seine Flügel abgeschnitten und ihm ein Ring an die Beine geschraubt wurde mit einer Kette und man ihn danach in einen kleinen, Käfig mit dünnen, undurchdringlichen Gittern aus 1 Euro Laden Billigmetal gezwängt hat, der in einem hässlichen weißen deutschen Spießerwohnzimmer ohne Bilder an den Wänden, wo Licht aus und es bereits dunkel geworden ist abends, wo es nach Langeweile, ekelhaftem künstlichen Drogerieraumduftspray, Fernsehzeitungen mit 50 Werbeanzeigen für die nächste Auto Bild, das nächste Buch von Sybille Berg, Frank Elstners Lieblings Fischgericht und irgendwelche Garten Zeitschriften, -geräte, -carportschonbezüge aus abnehmbaren Billigplastikimmitat mit grün-weißem karomustern, ekelerregenden Blumenornament - heimelichkeitsdesign oder irgendwas mit beige oder gräulichen Pastellton Schonüberzug, der, wenn man ihn wirklich da abreißen und waschen will, weil die Nachbarn oder irgendwelche Spastis aus der eigenen Inzeszfamilie morgen zu Besuch kommen, zu Kaffee und Kuchen und seichter, dezent aus dem Hintergrund klingender Radiomusik aus beschissenen Boxen, ohne Bass, aber mit bei genauem Hinhören ekelhaft schrillen, den Wunsch, die ganze Familie mitsamt Opa, Oma, Enkelkinder, Babies und allen Hunden und Katzenwelpen mit einer Axt oder Machete nach der Reihe in blutige Stücke und Hautfetzen, die zusammen mit zerplatzten Gedärmen und durch Glühbirnenwärme und zu doll aufgedrehte Stinkeheizung im Verwesungsprozess leicht beschleunigte Gehirnmasse von den Wänden triefen und den schön gewischten, glänzenden Kachelboden und den frisch gesaugten und gewaschenen Badezimmerteppich mitsamt Vorhang und Duschvorleger für alle Zeiten blut- und Leichenrestbefleckt und somit unbenutzbar und unvorzeigbar für Besuch jeglicher Art gemacht haben. Und so weiter. Mensch schließe die weiteren unabgeschlossenen Schachtelsätze hier selbstständig oder ziehe eine Ereigniskarte.
Also, es ging um Mark. Der machte dann auch noch Selfies, war ja sonst keiner sonst da, der ihn pathetisch bemitleiden und dabei "verweichlichte Memme, wärst du mal zum Bund gegangen, du peinliches Opfer" denken könnte. Selfies wären noch nicht das Problem, aber da er sich grad wie eine verkannte Prinzessin auf der Erbse fühlt, macht unser DJ Mark Pissdrinker natürlich mindestens 7 Selfies von sich, wie er sich grad ritzt und sendet sie zu iwelchen Random Blondinkas die er gestern auf Tinder angeschrieben hat und die zwar irgendwas zurückgeschrieben haben, aber klar zum Ausdruck brachten, dass sie kein Bock haben, auf seine "ich bin DJ, seit langem, manche nennen mich auch Legend, ich folge keinen Trends ich lebe meinen unverwechselbaren Lifestyle, folge nur meiner inneren Stimme" Fakescheiße.
Nein und auf sein Soundcloudprofil oder seine Facebookseite mit sämtlichen Schulabschlüssen, CV und noch mehr vor nichtssagender eierloser Bro-core-attitude triefenden Schlüsselsätzen, die jeder charakterschwache Hurensohn in irgendeiner Form auf all seinen belanglosen Artistpages, Resident Advisor Profilen und so weiter stehen hat, hat auch keine von denen geklickt, aber er hat schon mehreren seiner "Bros" irgendwelche Lügen gepostet, eine von denen oder mehreren hätten Interesse und "wir daten wenn ich wieder back in town bin… nice tiddies würd ich sagen".
Zum Glück kann er grad nix posten und er will die kleine Schramme ja eh auch vorher noch photoshoppen, weil er ist zwar schon ein kleiner Emo, aber er ritzt sich ja garnicht so richtig, das traut er sich nicht, Wär nicht gut fürs Image, Bro.
Plötzlich steht der Organiser vor der Tür, er will ihm die Hand geben, doch er bekommt von DJ Mark Pissdrinker eine unmotivierte, aufgesetzte Brofist zur Begrüßung. Vor der Clubtür riecht es leicht nach Pisse. Der Organiser, ein gewisser Martin, ist Profi und verzieht keine Miene. Er schließt den Club auf und zeigt ihm nach und nach die Räume. Es sind schon ein paar Leute da, die Bar machen oder in der Küche helfen oder sauber machen. Plötzlich explodiert eine Bombe.
#SelbstbestimmungJetzt – TSG abschaffen
I havent had situational autonomy in over a decade my life unraveled when i sta… Vyvian Looper needs your support for Vyvians liberation tra
Hey friends, this woman really has a heartbreaking story to tell. Please donate to her, you can read a bit about it on the Gofundme page.
A call for an action week for sex workers' rights. Ein Aufruf für eine Aktionswoche für die Rechte von Sexarbeitenden.
We support! Multilanguage... deutsch / english / francais / espanol / russki / po polsku
Am 2. Juni 1975 besetzten über 100 Sexarbeitende eine Kirche in Lyon (Frankreich), um sich der Belästigung durch die Polizei auf ihren Straßen, den Orten an denen sie arbeiteten, zu widersetzen und um gegen ihre Marginalisierung zu protestieren. Beflügelt von ihrem Vorbild fordern wir alle Sexarbeitenden und Unterstützenden auf, zusammenzukommen und eine Gemeinschaft des Widerstands zu schaffen!
International werden Sexarbeitenden die Rechte verweigert, die allen Arbeitenden geschuldet sind. Die anhaltende Pandemie beschleunigt diesen Ausschlussprozess. Die aktuellen Gesetze in Deutschland stigmatisieren uns und treiben die meisten von uns weiter in die Illegalität. Politiker*innen diskutieren über eine weitere Kriminalisierung unserer Arbeit und verweigern uns unsere körperliche Autonomie. Sogenannte "Prostitutionsgegner*innen" koordinieren sich weltweit, um das Nordische Modell einzuführen, das nachweislich Sexarbeitenden schadet. Wir haben genug von Leuten, die uns sagen, WAS WIR BRAUCHEN! Uns wird weiterhin das Recht verweigert, für uns selbst zu sprechen und unseren eigenen Kampf zu definieren.
Es ist Zeit, uns zuzuhören! Als Sexarbeitende kennen wir die Macht der Community, denn es ist in unseren Gemeinschaften wo wir zusammenkommen und aufblühen. Wir appellieren an alle Menschen, welche Kämpfe führen die sich mit den unseren überkreuzen, dass sie sich uns in Solidarität anschließen und mit uns die Stimme erheben. Wir fordern die vollständige Entkriminalisierung der Sexarbeit. Wir fordern ein Ende der Abschiebungen sowie der fremdenfeindlichen und rassistischen Belästigung. Wir fordern ein Ende der Polizeigewalt. Wir setzen uns für volle körperliche Autonomie und Entscheidungsfreiheit in unserem eigenen Leben ein, statt nur eines täglichen Kampfes ums Überleben. Wir fordern eine Gemeinschaft der Solidarität und des gemeinsamen Kampfes!
Schließ dich uns am diesjährigen Internationalen Hurentag an!
02. Juni 2021 16 Uhr Alexanderplatz - Gegenkundgebung kontra Kriminalisierung
05. Juni 2021 15 Uhr U-Hallesches Tor (Mehringplatz) - Demonstration für eine solidarische Community
gelöschter Text von "Trans Health" Seite, 2010
Transsexuellensysteme
“Der einzige Weg …
diesem Drillsystem zu entkommen,
ist die kollektive Aktion,
die politische Organisierung,
die Rebellion.”
Foucault
Menschenrechtsverletzungen ziehen sich wie ein roter Faden durch die Geschichte der Psychiatrie seit ihrer Entstehung als medizinischem Fachgebiet im 17. Jahrhundert. Angesichts der Praktiken der Anstaltspsychiatrie (bis in die 1970er Jahre hinein), der Militärpsychiatrie (z.B. Folterähnliche 'Behandlung' sog. 'Kriegneurotiker' im ersten Weltkrieg) und der NS-Psychiatrie, liessen sich – historisch betrachtet – bei Psychiater_innen im wesentlichen vier Muster des kognitiv-emotionalen und praktischen Umgangs mit den psychiatrischen Menschenrechtsverletzungen erkennen
williges Vollstrecken: aktive Beteiligung an Menschenrechtsverletzungen, z.B. NS-Psychiater wie Werner Heyde.
Sich Anpassen und Mitmachen: eher 'Mitschwimmen' im System, befangen in der Illusion, Verschärfungen und Auswüchse individuell verhindern zu können, mit der Tendenz sich in einer Nische einzurichten und Alibihandlungen zu setzen, um das eigene Gewissen zu beruhigen.
sichUnterwerfen: Angstvoll versuchen zu funktionieren, um ja nicht den Eindruck von Widerständigkeit zu erwecken und sich damit eventuell zu gefährden.
Expliziter Widerstand gegen diesen psychiatrischen Ungeist und die Praktiken, Zusammenschluss mit anderen Psychiater_innen und Menschenrechtsaktivist_innen, um gemeinsam gegen die Menschenrechtsverletzungen zu kämpfen. Beispiele sind der italienische Psychiater Franco Basaglia, der die demokratische Psychiatrie begründete oder Psychiater wie Ronald Laing, David Cooper und Thomas Szasz (typische Vertreter der Antipsychiatrie).
Die historische Analyse belegt aber auch, dass insbesondere die kritischen Psychiatriebewegungen (siehe o. Punkt 4) in der Vergangenheit bedeutsame Erfolge erzielen konnten. Die grundlegenden Reformen und Veränderungen der 1970er Jahre, die partiell zum “Ende der Anstalt” (wie es der bekannte Sozialpsychiater Asmus Finzen einmal formuliert hat) führten, sind ein direkter Erfolg und historischer Verdienst dieser psychiatriekritischen Bewegungen.
Zu diesen vier Grundtypen gab es viele Varianten: die Grundtypen sind eher als Eckpfeiler eines Spektrums von Möglichkeiten aufzufassen - mit vielen Zwischenformen und Mischtypen. Sie unterliegen auch der historischen Veränderung, sind Bestandteile der diskursiven Entwicklung.
Im diesem und den folgenden Postings möchte ich ableiten, dass die vier Grundtypen auch heute noch dem Prinzip nach, wenn gleich auch in neuen veränderten Formen durchaus Relevanz und heuristischen Wert besitzen, will man den subjektiven Umgang mit Menschenrechtsverletzungen analysieren. Insbesondere der vierte Grundtyp scheint, so meine These (in Anlehnung an die Kritische Psychologie von Klaus Holzkamp), sowohl für transsexuelle Menschen wie auch für Therapeut_innen die gesündeste Alternative darzustellen, um gegen diesbezügliche Menschenrechtsverletzungen adäquat vorzugehen und angesichts der massiven Transfeindlichkeit die eigene Handlungsfähigkeit zu erweitern.
Transsexuellensysteme
In vielen europäischen Ländern wurden medizinisch-juristische Systeme installiert, um transsexuelle Menschen bei ihrem Wechsel des juristischen Geschlechts zu überwachen, zu kontrollieren und gegebenenfalls zu sanktionieren. Diese Systeme sind Ausdruck menschenrechtsverletzender Diskurse und Praktiken (s. Posting “Medizin ohne Menschlichkeit?”) und stellen transsexuelle Menschen wie auch Berater_innen in ein Feld von zunächst unauflösbaren grundlegenden Widersprüchen. Jede Beratung und Therapie erhält durch diese "Maschinerie" im Hintergrund unausweichlich ihr Gepräge, ihre Machteffekte dringen in die Ritzen jeder Beratungssituation (auch bei Beratungen, die explizit nicht direkter Bestandteil des Transsexuellensystems sind, sich also bewusst über eine kritische Distanz zur herkömmlichen 'Therapie' im Rahmen der Transsexuellensysteme zu definieren). Sie beeinflussen in der Tiefe jeden transsexuellen Diskurs (auch im Alltag) und formieren grundsätzlich jede Alltagspraxis von transsexuellen Menschen. Das Transsexuellensystem hat die Bedeutung einer unhintergehbaren Tatsache für jede Beratungs- und Therapiesequenz (ich werde aus Gründen der Vereinfachung im Folgenden das Wort 'Transsexuellensystem' mit 'TSS' abkürzen).
Daher muss am Anfang jeder Überlegung über die Möglichkeiten einer bedürfnisgerechten Beratung transsexueller Menschen eine kritische Auseinandersetzung mit dem TSS stehen. Dies sei am Beispiel des 'paradigmatischen' deutschen Transsexuellengesetzes (TSG) und der deutschen Standards of 'Care' näher beleuchtet. Ausgangspunkt für meine Überlegungen sind die Diskursanalyse von Foucault (vor allem seines Werks "Überwachen und Strafen") und die Kritisch-Psychologischen Ausführungen von Wiebke Ramm ("Transsexualität als Problem interdisziplinärer Produktion 'authentischer' Geschlechtlichkeit", FU-Berlin, Dipl.-Arb. 2002).
Transsexuelle Menschen stellen noch immer für die Gesellschaft – schon alleine durch ihre Existenz und später ihre 'geoutete' Lebensweise, eine ungeheure Provokation dar. Sie 'verstossen' nämlich gegen einen 'heiligen' bzw. 'natürlichen' Grundsatz, entsprechend dem in dieser Gesellschaft gedacht und gehandelt wird: nämlich gegen das Prinzip, dass es ausschliesslich von Natur aus Männer und/oder Frauen gibt (Diskurs der binären Geschlechtlichkeit). Dieser Mythos ist ganze 300 Jahre alt, hat sich aber in der modernen bürgerlichen Gesellschaft machtvoll durchgesetzt. Der Mythos wird energisch verteidigt, denn er ist ein wichtiger Kitt, um eine widersprüchliche und auseinanderdriftende Gesellschaft zusammenzuhalten ("Was immer mir in meinem armseligen Leben zustossen mag - Arbeitslosigkeit, Armut - ich bin in jedem Fall ein richtiger Mann" - "Was immer mir zustösst, das Lächeln meines Kindes wiegt es auf"). Der Mythos wird, da enorm wichtig für das Funktionieren der Gesellschaft, mit 'Klauen und Zähnen verteidigt': und alle dazu konträren Lebensweisen begegnen einer Feindlichkeit in der Gesellschaft. Insbesondere transsexuelle Menschen sind mit dieser Feindlichkeit konfrontiert , ihr Alltag ist häufig von Gewaltdrohungen, Hass, Diskriminierung, Mobbing usw. durchsetzt.
Die faschistische 'Lösung' - die Alternativen "Kastration oder Eliminierung im Konzentrationsslager" - wurde allerdings durch 'modernere' Varianten des Umgangs mit Transsexualität ersetzt (auf die Kastration mag man jedoch immer noch nicht verzichten). Mit dem 'Wegtherapieren' ist man auch nicht weiter gekommen, transsexuelle Menschen widerstehen solchen Versuchen.
Was man nicht eliminieren kann, sollte man zumindest kontrollieren und 'im Griff haben': Heute dürfen sich transsexuelle Menschen einer genormten Prozedur freiwillig unterwerfen, nämlich einem von den staatlichen Instanzen/Expert_innen abgesegneten und genau reglementierten Prozess des 'Geschlechtswechsels' - mit dem Ergebnis, dass dabei möglichst normale, echte Frauen oder Männer 'herauskommen' sollen (authentische Männer oder Frauen).
Wichtiger Baustein der "Umwandlungsprozeduren" sind die 'Behandlungsstufen', die es zu erklimmen gilt: Diagnosestellung - Hormonindikation - Gutachten zur Vornamensänderung - Operationsindikation - Gutachten zur Personenstandsänderung. Dazu gibt es einen genauen Zeitplan, ab wann die Beförderung/Versetzung auf eine höhere Stufe erfolgen kann. Die Beförderung wird durch ein Zeugnis von Expert_innen ermöglicht, denn als geistig- und verhaltensgestörte Individuen (s. ICD) kann und darf transsexuellen Menschen auf keinen Fall die Verantwortung für ihren eigenen Körper überlassen werden .
Am Anfang des Prozesses steht die Selektion: zunächst steht die strenge und genaue Prüfung der Echtheit und Authenzität der Zugehörigkeit zum 'anderen' Geschlecht an. 'Wirklich' transsexuell sind nur Personen, die den Wunsch äussern, sich operativen Eingriffen unterziehen zu wollen. Dies ist notwendig, um die echten Transsexuellen aus einem Meer von Transvestiten und effeminierten Homosexuellen 'herauszufischen'. Die erste Hürde/Stufe gilt als bestanden, wenn die Diagnose "Transsexualität" feststeht, also die Gestörtheit des transsexuellen Individuums etikettiert worden ist.
Eine weitere Hürde gilt es zu nehmen: den Alltagstest. Die Standards fordern, dass transsexuelle Menschen ein Jahr 24 Stunden täglich "sich in der angestrebten Geschlechtsrolle in allen Bereichen des Alltags erproben". Dies soll ohne Einnahme von Hormonen erfolgen (die gibt's erst danach); weniger begüterte transsexuelle Frauen können sich zudem auch keine kostenintensive Epilation leisten, die Prozedur findet ohne eingeleitete somatische Massnahmen statt. Angesichts der Transfeindlichkeit können hier die Betroffenen im Alltag reichlich Gewalt- und Diskriminierungserfahrungen sammeln. Dies wird von den Schöpfern der Standards offenbar bewusst in Kauf genommen, denn es gilt ja noch einmal unverfälscht zu überprüfen, wie echt der Wunsch denn nun ist. Solche Praktiken machen klein und demütig. Und sie verweisen auf den Zynismus ihrer Konstrukteure.
Die normierte Abrichtung nimmt ihren Lauf. Wichtig ist das Prinzip der stetigen Überwachung: Unter dem strengen, überwachenden Blicken von Therapeut_innen und Gutachter_innen, den sog. Transsexuellen-Spezialisten. Dazu sind Bekenntnisse und Geständnisse abzulegen, auf der Basis des unhinterfragten Mythos der binären Geschlechtlichkeit. Vor den 'Experten' hat sich 'der Patient' zu bewähren. Dabei ist stetes Misstrauen wichtig: "Die Heftigkeit des Geschlechtsumwandlungswunsches und die Selbstdiagnose allein können nicht als zuverlässige Indikatoren für das Vorliegen einer Transsexualität gewertet werden". Unter solchen Bedingungen werden 'Therapeut_innen' zu "Bewährungshelfern" (Hirschauer). Kurz gesagt: von gleichberechtigten, vertragsähnlichen, kooperativen Beziehungen kann im TSS nicht die Rede sein, es dominieren Unterwerfungsverhältnisse. Auch der sog. Alltagstest dient der Überwachung. Man gibt sich modern: in die Überwachungsaktivitäten werden auch andere transsexuelle Menschen und Selbsthilfegruppen einbezogen. Kockott, einer der bekannten Standardisierungs-'Experten', meint:
"Zu Beginn des Alltagstests beobachten wir häufig, dass der Transsexuelle die spezifischen Verhaltensweisen des angestrebten Geschlechts überzeichnet. Andere Transsexuelle oder Angehörige des gewünschten Geschlechts können korrigierend helfen" (Zit. nach Ramm ebda. S. 88).
Auch Therapeut_innen und Gutachter_innen werden genau überwacht. Im Transsexuellensystem überwachen und kontrollieren sich die Expert_innen gegenseitig (interdisziplinär). Beispielsweise wird bei uns in der Schweiz dieses System von wechselseitigen Überwachern durch "interdisziplinäre universitäre Kompetenzzentren" exekutiert und als Leistung von "Kompetenzteams" verklärt.
Das TSS dient dazu, die Norm der ausschliessenden Zweigeschlechtlichkeit durchzusetzen. Um die Durchsetzung auch wirklich abzusichern, wurde der Normierungsprozess der 'Umwandlung' in möglichst echte Männer oder Frauen mit der Macht eines Gesetzes fixiert (TSG). Danach gibt es uniform eine grosse und eine kleine Lösung, die für alle transsexuellen Subjekte pauschal zu passen hat. Der Behandlungs-, Begutachtungs- und juristische Entscheidungsapparat hat nur das durch- bzw. umzusetzen. Juristisch relevant für den 'Geschlechtswechsel' ist ausschliesslich, ob sich jemand exakt den vorgeschriebenen Prozeduren unterwirft, nur dann erhält er/sie uniform die kleine oder grosse Lösung.
Die Disziplinierung von transsexuellen Menschen auf die Norm hin hat vor allem über den Status eines Operationskandidaten zu erfolgen. Ein Widersetzen oder Ausbrechen aus dem Behandlungsprogramm wird mit Ausschluss sanktioniert, dadurch verbleibt dann die transsexuelle Person im Rahmen des zugewiesenen Geschlechts. Es besteht in diesem Sinne ein Zwang zur Konformität. Bei dieser Zurichtung und Disziplinierung ist auch die Kastration obligatorisch :
Transsexuelle Männer sind für eine Änderung ihres Personenstandes zu einer operativen Brustverkleinerung und einer Entfernung von Gebärmutter, Eileitern und Eierstöcken verpflichtet
transsexuelle Frauen werden juristisch als 'weiblich' anerkannt, wenn die Keimdrüsen und das Genital entfernt worden sind und die Anlage eines äusseren weiblichen Genitals durch die Bildung einer Neovagina durch Implantation der invertierten Penishaut erfolgt ist. Dabei ist darauf zu achten, dass eine ausreichende Tiefe der Vagina erreicht wird.
Eine besondere Machttechnik hilft die Überwachung und normierende Sanktionierung zu perfektionieren: die TSS-Prozeduren sind von Prüfungen durchsetzt. Angesichts der Tatsache, dass sich viele transsexuelle Menschen nicht als krank erleben, werden Diagnostik und Begutachtung zum Prüfungsritual. Der prüfende Blick nimmt die gesamte Biographie ins Visier:
"Die Begutachtung dient dazu, 'DIE ENTWICKLUNG DER GESCHICHTE DER GESCHLECHTSIDENTITÄT UND IHRER STÖRUNG [...] IM PSYCHOSOZIALEN UMFELD MIT SEINEN JEWEILIGEN EINFLUSSFAKTOREN IN DEN AUFEINANDERFOLGENDEN LEBENSPHASEN NACHZUZEICHNEN.' (Becker). Das gesamte bisherige Leben hat innerhalb des therapeutischen Kontextes zu einer kohärenten, nach spezifischen Ereignissen gegliederten, chronologischen Entwicklung zu werden, die der Biographie eines ,Transsexuellen´ zu entsprechen hat: 'Die Gutachtenbiographie ist eine gewissermassen zu Entscheidungszwecken 'eingefrorene' Geschichte, die auch auf bestimmte Merkmale hin getrimmt wird' (Hirschauer ...). Entscheidend ist daher auch zur Identifikation eines ,Transsexuellen´ nicht, was in seinem Leben tatsächlich passiert ist, sondern 'was passiert sein muss, damit das jetzige Phänomen entstehen konnte (ebd.). Wesentlich sind demnach für die Erstellung von Diagnosen und Gutachten sozusagen 'symptomatische' Ereignisse, so dass die Biographie bereits als 'Fall von' Transsexualität erfragt wird: 'DIE BIOGRAPHISCHE ANAMNESE SOLL MIT SCHWERPUNKT AUF DEM INDIVIDUELLEN GESAMTVERLAUF DER TRANSSEXUELLEN ENTWICKLUNG UND DEN IHN BEEINFLUSSENDEN FAKTOREN IN DEN WESENTLICHEN ASPEKTEN DARGESTELLT WERDEN.' (Becker)'" (Zit. n. Ramm ebda. S.98).
Der sich den Ritualen unterwerfende transsexuelle Mensch ist dazu angehalten, im Sinne einer echten Geschlechtlichkeit normgerecht und regelkonform gelebt und empfunden zu haben.
Das TSS führt also summa summarum zur Entmündigung transsexueller Menschen. Dabei interessiert primär, inwieweit der Anpassungsprozess der 'Selbstnormalisierung' vorangeschritten ist. Die subjektive Befindlichkeit und die Lebenswirklichkeit spielen beim Hinsteuern auf die kleine oder grosse Lösung eine eher untergeordnete Rolle. Als Ergebnis der Prozeduren erscheint
"Ein geschlechtlich transformierter Mensch .... gewissermassen als ein Produkt dessen, was andere zum Standard erklärt haben, als ein vom Behandlungsapparat verfertigtes Individuum, dessen Geschlechtlichkeit nach vorgegebenem Mass normiert und normalisiert wurde." (Ramm ebda. S.103)
Insbesondere wird transsexuellen Menschen das Recht abgesprochen, über ihren Körper selbstbestimmt zu verfügen.
Das TSS pathologisiert transsexuelle Menschen. Auch dadurch wie die Subjektivität transsexueller Menschen innerhalb des 'therapeutischen' Geschehens ignoriert. Ein gesunder Mensch wird pathologisiert, damit gesellschaftliche transfeindliche Bedingungen im System nicht vorkommen müssen und verdrängt werden können. Die Therapeut_innen können sich so als Heiler, Helfer und Geburtshelfer zur "Normalität" gerieren.
Unter solchen Machtverhältnissen wird echte "Verständigung" in der Beratungs- und Therapiesituation enorm erschwert. Im Vordergrund können Verdächtigungen stehen, der/die jeweils andere wolle täuschen. Strategisch-instrumentalisierendes Verhalten ist an der Tagesordnung: "Wie komme ich ihm/ihr auf die Schliche?" oder "Was muss ich ihm/ihr erzählen, damit ich grünes Licht zur OP bekomme?".
Beratung I: Herumdeuten und erste Selbstmanagement-Versuche
Angesichts der massiven Transfeindlichkeit in der Gesellschaft und dem zunächst naturhaft vorgegeben erscheinenden Transsexualitätssystem mit seinen noch undurchschauten Vorschriften, Ritualen kommt ein transsexuelles Subjekt sich reichlich verloren und defensiv vor. Wenn es dann noch auf Berater_innen / Therapeut_innen stösst, welche sich als verlängerten Arm des Systems sprich als Transsexualitäts-Spezialisten verstehen (und das ist wohl die Regel), dann werden in der Regel zunächst kognitive Muster des Deutens (ein)geübt. Holzkamp stellt die Muster des Deutens und Begreifens einander gegenüber (Holzkamp, K.: Grundlegung der Psychologie, Frankfurt/M 1985 S.383 ff.).
Deutendes Denken ist für ein Subjekt immer dann 'interessant', wenn Passivität, Ohnmacht und Defensive beim Handeln auf der Tagesordnung stehen. Das ist beim Einstieg in die Trans-Beratung meistens der Fall. Wenige transsexuelle Menschen kommen selbstbewusst - strotzend voller TransPride - in die erste Beratungssitzung. Meist sind sie verschüchtert bzw. eingeschüchtert, aber zu Bekenntnissen und Geständnissen 'bereit'. Um die Misere und Unsicherheit erträglich zu halten, wird zunächst 'gedeutet' und weniger 'begriffen'. Dabei haben 'Therapeut_innen zunächst die Definitionsmacht inne, es zählt also vor allem, was sie denken und wie sie über Transsexualität reden.
Einige typische Deutungsmuster von Therapeut_innen sind
Faktizität: geistige Orientierung am Faktischen: "das ist einfach so, das kann man nicht verändern!". Transfeindlichkeit wird als unabänderlich hingenommen.
Naturalismus: gesellschaftliche Interessen, Widersprüche und Machtverhältnisse werden als natürlich-unveränderbar deklariert.
Neigung zur Mystifizierung, also zum 'Hineingeheimnissen': transsexuelle Gesundheit wird zur Identitätsstörung mystifiziert.
Individualisierendes Denken: Tendenz z.B. übergreifende gesellschaftlich bedingte Diskriminierung zum lediglich individuellen Problem von Einzelnen herunter zu stilisieren, mit dem die Einzelnen angeblich nicht zurecht kommen.
Interaktionsverkürzung: Probleme und Widersprüche, die in gesellschaftlichen vorgeformten Machtverhältnissen begründet sind (z.B. Gutachter-, Therapeuten-Macht) werden verkürzt auf die persönliche Interaktionsebene (" ... es ist wichtig zu helfen und zu unterstützen") ("man muss nur miteinander vernünftig reden ...").
Unmittelbarkeitsverhaftetheit: Fehlen einer (gesellschaftlichen) Metaebene (Background) beim Denken, alles erscheint unmittelbar aus der momentanen Situation im Hier zu entspringen: "Wie fühlen Sie sich im Moment?". Nichts hat mit dahinter stehenden gesellschaftlichen Verhältnissen zu tun. .
Operationalismus: menschliche Handlungen werden auf Operationen verkürzt, Geschlechtsangleichung erscheint dann beispielsweise nur als Problem, das Verfahren entsprechend den Standards 'korrekt' abzuwickeln, der gesellschaftlich-historische Hintergrund solcher Prozesse wird ausgeblendet. Die Lösungen erscheinen immer ganz einfach.
Oberflächenbezug: übergreifende Strukturen oder Hintergründe werden negiert, die Dinge 'sind', wie sie unmittelbar an der Oberfläche wahrgenommen werden. Der 'Patient' wird nach Äusserlichkeiten beurteilt (z.B. Erwartung einer überbetonten 'weiblchen Performance').
Statisches Denken: Vergangenheit und Zukunft sind ausrechenbar, logische Ausläufer der Gegenwart. Entwicklungssprünge, revolutionäre Umbrüche, Krisen und Zusammenbrüche kommen nicht vor und können auch nicht kollektiv herbei geführt werden. "Die Transition verläuft ohne grosse Probleme”.
Standpunkt ausserhalb: "Als Therapeut bin ich neutral"
Personalisierendes Denken: Gesellschaftliche Hintergründe / Widersprüche werden ignoriert, die Patienten haben lediglich persönliche Probleme.
Fokussierung auf Instrumentalbeziehungen: z.B. Einstellungen wie “es ist wichtig, sich in der Therapie vom Patienten nicht hinter's Licht führen zu lassen und entsprechend aufmerksam zu sein”.
Verinnerlichung und Psychisierung: Objektiv bedingte Schwierigkeiten, etwa gesellschaftliche Unterdrückungsverhältnisse (z.B. Transfeindschaft) und ihre psychischen Auswirkungen werden umgebogen zu einem der Psyche 'des Patienten' innewohnenden Identitätskonflikts. Oder es liegt an seiner unangemessenen 'Einstellung'.
Im Rahmen dieser deutenden Denkweisen von Therapeut_innen und der Defensivität / Ängstlichkeit werden zaghafte defensive Handlungsmuster thematisiert und versuchend realisiert. Dabei spielen als Handlungsmatrix die Vorgaben des Transsexuellensystems und der Standards eine grosse Rolle: erste tastende Versuche z.B. sich 'en femme' in der angstvoll erlebten transfeindlichen Gesellschaft zu bewegen, 'en-femme'-Realisierungsversuche (z.B. am Passing feilen, Schminken lernen usw.) in häuslichen und anderen Nischen (falls nicht durch Partner_in sanktioniert), Besuch von geschützten Räumen wie Selbsthilfegruppen, kommunikative Forenteilnahme und Internetrecherche, um den Informationshunger zu stillen, Bios von transsexuellen Frauen und Männern lesen, die es bereits 'geschafft' haben ...
Je nach individueller Position/Lebenslage, kann sich der Prozess im weiteren in unterschiedliche Richtungen entwickeln: es kann einen Unterschied bedeuten, ob eine gut verdienende transsexuelle Frau mit unternehmerischer Attitüde das Reglement 'souverän' umschifft und einfach die OPs z.B. in Thailand durchführen lässt ("Suporn ist zwar teuer, aber er ist der Beste") oder eine weniger begüterte transsexuelle Frau / Mann auf das TSS und die Krankenkassen (inkl. MDK) angewiesen ist.
Wesentlich für die weitere Entwicklung sind Voraussetzungen wie erlerntes Handeln-Können, erworbenes Wissen, Erfahrungen mit theoretischen Begrifflichkeiten, Gewohnheiten wie kritisches Denken und bereits bestehende gesellschaftsverändernde Handlungsbereitschaften, aber auch praktische Erfahrungen mit Widerstand und kollektiven Widerstandskulturen.
Nicht zuletzt kann es bedeutsam sein, ob der/die Therapeut_in sich als verlängerten Arm des TSS versteht (und damit die Herumdeuterei eher bekräftigt bzw. vorexerziert) oder eine kritisch-emanzipatorische Perspektive einbringt (wenn dies die zu beratende transsexuelle Person wichtig findet).
Die möglichen weiteren Richtungen / Ergebnisse des Beratungsprozesses könnten sein:
Sich schliesslich dem TSS zu unterwerfen und dabei Krisen in Kauf zu nehmen oder
die Handlungsfähigkeit relativ zu erweitern durch aktive engagierte Anpassung (z.B. unter Zuhilfenahme geschickter unternehmerischer Attitüden) oder
Zusammenschluss mit anderen transsexuellen Personen, um eine kollektive Bedingungsverfügung zu antizipieren, sprich Entwicklung einer kollektiven (politischen) Widerstandskultur gegen Transfeindlichkeit und TSS, damit Erweiterung der eigenen Handlungsfähigkeit und Förderung der eigenen Gesundheit/Entwicklung trotz (zunächst) widriger Bedingungen.
Dies sind Möglichkeiten, Richtungen, die eingeschlagen werden können.
Hallo,
mit Verweis auf die aktuell miserable Debatte über die Tsg-Abschaffung und erfolglose, viel zu kleine Demos vor dem
Bundestag (wenn überhaupt) haben wir uns nun entschieden, eine eigene Kampagne zu starten, wir sind eine Gruppe von
weiterhin enthusiastischen Aktivist_innen aus Berlin & Umgebung und planen ab Juni Treffen (virtuell / RL), Demos und andere
Aktionen zur schnellstmöglichen Beseitung dieser 40 jährigen Schande.
https://t.me/NoTSG030
Bitte verbreiten!!!
Andere Social Media Kanäle und Diskussionsgruppen in 1-2 Wochen
Trans-Sichtbarkeit ist nicht Trans-Befreiung (aus dem französischen übersetzt)
Trans-Sichtbarkeit ist keine Trans-Befreiung Artikel von Kai Cheng Tom, übersetzt von Mahleneriez Originalartikel hier erhältlich.
Kai Cheng Tom ist ein Schriftsteller und Redner mit Sitz in Toronto und Montreal, indigenen Gebieten. Sie ist Autorin der Kurzgeschichte Ferocious Women and Notorious Lies, der Gedichtsammlung A Place Called No Homeland und des Kinderbuchs Von Sternen am Himmel zu Fischen im Meer. Kai Cheng war zweimalige Finalistin für das Lambda Literaturpreis.
Im Frühjahr 2014 stellte das Time Magazine den königlichen Laverne Cox auf seine Titelseite und erklärte, dass die Welt einen „Transgender-Wendepunkt“ erreicht habe. Ich habe dieses Foto sofort geliebt. Cox sieht uns allen in die Augen, in ihr blaues Kleid und in die Fersen, den Kopf hochgehalten, und scheint die Welt herauszufordern. Bist du bereit für uns? scheinen seine Augen zu fragen. Bist du bereit, uns und all die Geschenke zu feiern, die wir geben müssen? Transsexuelle, geschlechtswidrige und nicht-binäre Menschen hatten dem Rest der Menschheit immer viel zu bieten: historisch gesehen geschlechtswidrige, nicht geschlechtskonforme, nicht geschlechtskonforme und nicht konforme Menschen. Zwei Geister wurden von vielen Gesellschaften anerkannt auf der ganzen Welt als künstlerisch und spirituell begabt.
Obwohl die Verwüstungen der europäischen Kolonialisierung dieses kulturelle Wissen in vielen Gemeinden unterdrückten, bleibt es bis heute wahr und relevant. Die Beharrlichkeit und Intelligenz von Trans-Menschen hat eine lange und stolze Linie, die in den Ahnenerinnerungen kolonisierter Völker auf der ganzen Welt verwurzelt ist. Politisch haben Transsexuelle und insbesondere transfeminine Farbige den Weg für LGBTQ + -Rechte geebnet. Der Legende nach warf ein Trans (oder "Transvestit", der zu dieser Zeit unter transfemininen Menschen ein sozial anerkannter Begriff war) der Farbe den ersten Stein in den Stonewall-Unruhen.
Vielleicht noch wichtiger ist jedoch, dass die Arbeit von Transfeminin-Aktivisten wie Marsha P. Johnson und Sylvia Rivera, die sich im Laufe der Zeit als Schwule, Drag Queens, Transvestiten und Transgender bezeichnet haben, die Grenzen der queeren Befreiungsbewegung überschritten haben Jugendliche mit Hautfarbe, queere Sexarbeiterinnen, obdachlose Jugendliche und andere extrem marginalisierte Gruppen. Das Erbe der Bemühungen dieser Aktivisten findet sich derzeit in der Arbeit von Trans- und Genderqueer-Community-Gruppen wie dem Audre Lorde-Projekt, dem Sylvia Rivera Law Project und vielen anderen.
Die in der Hitze der Unterdrückung und des Kampfes ums Überleben geschmiedete Trans-Befreiungspolitik war und ist der revolutionäre Funke des seltsamen Widerstands. Vier Jahre nach dem sogenannten Trans-Wendepunkt scheint sich für die Mehrheit der Trans-Menschen heute jedoch wenig geändert zu haben. Es gibt eine merkwürdige Trennung zwischen der Transformation, die in den Medien stattgefunden zu haben scheint, und der ständigen Realität von Gewalt, Entbehrung und Diskriminierung, die Trans-Menschen weiterhin erleben.
Es gab noch nie so viele Transsexuelle im Fernsehen, aber Transjugendliche bleiben unverhältnismäßig obdachlos und selbstmörderisch. Die Trans-Sichtbarkeit ist in die Höhe geschossen, aber Anti-Trans-Gesetze und Diskriminierung sind nach wie vor weit verbreitet. Trans-Rechte werden zunehmend in den Medien diskutiert, aber rassisierte Trans-Frauen, die Sexarbeiterinnen sind, werden weiterhin regelmäßig angegriffen und ermordet. Wie kann das passieren?
Wie leben wir in einer Welt, in der Transidentitäten endlos diskutiert werden, aber Trans-Menschen nicht sicher sind? Wo die Existenz von Transstars - und sogar Transmillionären - möglich ist, aber wo Transmenschen als Klasse auf allen rechtlichen und sozialen Ebenen ernsthaft unterdrückt bleiben? Unser revolutionäres Feuer brennt wie immer, aber ich fürchte, es wird in die falsche Richtung gehen und zurückgefordert werden.
Der Neoliberalismus, das fortgeschrittene, tödliche Stadium des kapitalistischen Systems, in dem wir leben, greift nach der Befreiung. Anstatt Zugang zu Ressourcen zu erhalten, werden wir in den Mainstream-Medien vertreten - ein Bonus, der uns hilft, Fernsehen und Filme zu genießen und gleichzeitig weiterhin unter schlechten Wohnverhältnissen und Arbeitslosigkeit zu leiden. Anstatt Freiheit zu bekommen, wird uns ein Produkt verkauft: eine Illusion von "Gleichheit", die tatsächlich leer ist. Um die Befreiung zu erreichen, müssen wir unsere Bemühungen auf die Beendigung des Neoliberalismus richten.
Als Sozialarbeiterin habe ich viel Zeit damit verbracht, transjugendliche und geschlechtswidrige Kinder und deren Eltern zu unterstützen. Wie Sie sich vorstellen können, sehe ich oft Eltern, die es äußerst ablehnen, ihr Transkind bei ihrem sozialen und medizinischen Übergang zu unterstützen. Ich habe auch eine bedeutende Anzahl von Eltern getroffen, die sehr begeistert davon sind, eine Hormontherapie für ihr Kind zu erhalten und das Geschlecht und den Vornamen ihres Kindes auf ihren Papieren zu ändern. Die Hoffnung vieler dieser Eltern ist, dass niemand wissen muss, dass ihr Kind trans ist.
Meiner Meinung nach beruhen die Positionen dieser beiden Elterntypen auf einem Gefühl der Liebe und des Schutzes - der natürlichsten Sache der Welt, die Eltern fühlen können. Welche Eltern möchten nicht, dass ihre Kinder ein „normales“ Leben führen, mit all den Privilegien, die „Normalität“ mit sich bringt? Dieser Schutzinstinkt ist meines Erachtens den Eltern und Erziehungsberechtigten von Kindern in allen Kulturen eigen. Obwohl "Normalität" in dieser Ära des fortgeschrittenen Kapitalismus, Klassenkampf und politische Instabilität ein geladenes Konzept ist, das eine oft vergessene Geschichte der Unterdrückung mit sich bringt.
Hier im kolonisierten Westen ist das normale "normale" Leben nicht nur Cisgender, sondern auch weiß, bürgerlich, monogam, leistungsfähig und wenig heterosexuell. "Normal" ist sehr oft ein Code, der "ein Körper bedeutet, der in der Lage ist, auf einem Niveau zu arbeiten und zu produzieren, das für das kapitalistische System zufriedenstellend ist. "" Obwohl es für die progressiven Mainstream-Medien immer häufiger geworden ist, die Geschichten von Transkindern zu veröffentlichen, die jung werden, finde ich es zutiefst verdächtig, dass die Mehrheit dieser Kinder weiß, blond, bürgerlich ist - und mit einem sehr guten Pass.
Als sichtbar rassisierte Transfrau, die oft nicht als Cisgender auftritt, fühlt es sich manchmal seltsam an, weiße, bürgerliche Eltern unterstützen zu müssen, die mir besorgt wohlmeinende Fragen stellen, wie Ist das? Dass mein Transkind wird noch heiraten können? Kinder haben ? Wird er reisen können? Wird er vorbei sein? Wird er in der Schule, beim Zugang zu Arbeit, Wohnraum und in romantischen Beziehungen diskriminiert?
Manchmal habe ich den Eindruck, dass hinter diesen Fragen gefragt wird: Wird mein Kind wie Sie enden? Sichtbar trans, sichtbar am Rande? Oder schlimmer noch, werden sie wie „diese Trans-Leute“ enden, die Sexarbeit machen, um zu überleben und im Dunkeln ermordet werden?
Transition ist ein Grundrecht, zu dem alle Transsexuellen jeden Alters Zugang haben sollten. Ich glaube jedoch, dass der Übergang im Idealfall als eine von vielen Optionen für körperliche Autonomie und Selbstdarstellung angeboten werden sollte. Dies sollte man nicht tun, um für andere akzeptabel zu sein oder um unsere Vergänglichkeit vor dem Rest der Welt zu verbergen.
Und der Übergang sollte sicherlich kein Privileg sein, bei dem die besten Optionen in Bezug auf Hormone, Operationen und die Erhaltung der Fruchtbarkeit denen vorbehalten sind, die sie sich leisten können. Ich sehe einen Wunsch der Eltern, der sich meiner Meinung nach in vielen - wenn nicht allen - marginalisierten Menschen widerspiegelt.
Ich kann es in mir fühlen. Es ist der Wunsch, das Leben der privilegierten Klasse zu leben, zu existieren, als ob man nicht als anders gebrandmarkt wäre, in die Form zu passen, wie es weiße Mittelklasse-Leute tun. Wenn die Eltern mit diesen Fragen ängstlich zu mir kommen, zwinge ich mich, eine Pause zu machen. Ich erinnere mich an meine Verantwortung als Therapeutin und Betreuerin. Ich denke an mein eigenes Engagement, Transkindern zu helfen, ein einfacheres Leben zu führen als ich.
Ich gebe einige Antworten und stelle ein paar Fragen. Ja, Ihr Kind kann reisen, einen Partner finden und möglicherweise heiraten, wenn es dies wünscht. Er kann ein Kind biologisch bekommen, je nachdem, was er mit seinem Körper machen möchte, und er kann es auch adoptieren. Es ist wahr, dass er zu verschiedenen Zeiten in seinem Leben diskriminiert werden könnte. Wie denkst du, kannst du ihm helfen, das zu ertragen? Haben Sie in Ihrem Leben Diskriminierung erfahren und wie sind Sie daraus herausgekommen? Ist es Ihnen wichtiger, dass Ihr Kind ein einfaches, normales oder ein reiches, freies Leben hat?
Alisa Molotova
Ohne es zu wissen, werden Eltern, die ihrem Kind nur ein "normales" Leben geben wollen (sprich: sicher und glücklich), als Hilfsmittel für den neoliberalen Apparat verwendet, das soziale System, in dem wir gegenwärtig leben und das am mächtigsten ist Ergebnis des fortgeschrittenen Kapitalismus und der Kolonialisierung im Niedergang. Der Neoliberalismus ist meines Erachtens die Kraft, die das Feuer der Befreiung untergräbt. Der in den 1970er Jahren erfundene Begriff "Neoliberalismus" bezieht sich auf die erneute Dominanz des freien Marktkapitalismus in allen Aspekten des öffentlichen und privaten Lebens.
Im Neoliberalismus wird davon ausgegangen, dass die Menschen kein Recht auf mehr Rechte, Waren oder Dienstleistungen - einschließlich Privatsphäre, Gesundheitsversorgung und Bildung - haben, als sie kaufen können. Im Neoliberalismus werden traditionell von der Regierung geführte Institutionen wie Krankenhäuser, Schulen und Gefängnisse privatisiert und gewinnbringend betrieben. Dies ist das Wirtschaftsmodell, das in fast jedem Land der Welt immer mehr an Macht gewinnt.
Der Neoliberalismus untergräbt auf heimtückische Weise Menschenrechtsbewegungen. Es übernimmt die Kontrolle über das Denken und Handeln von Menschenrechtsaktivisten, indem es Angst und Knappheit erzeugt, so dass unsere politischen Ziele gezwungen sind, sich nicht auf eine bessere Zukunft für alle, sondern auf die Zukunft zu konzentrieren. Persönliches Überleben. Anhäufung von Ressourcen, Assimilation durch Stillstand und grenzenloser Individualismus sind die zweite Natur des neoliberalen Denkens.
Wir haben bereits gesehen, wie der Neoliberalismus die Mainstream-Queer-Rights-Bewegungen der 1960er und 1970er Jahre weitgehend übernahm. LBGTQ + -Rechte waren eine radikale politische Bewegung, die auf Konzepten der freien Liebe, des Sozialismus und der Solidarität mit anderen marginalisierten Gruppen beruhte. In den letzten Jahrzehnten hat es sich jedoch zunehmend auf engere Ziele konzentriert, die in erster Linie den Interessen von Cisgender, weißen, bürgerlichen Schwulen und Lesben dienen: das Recht auf Heirat, Adoption, Militärdienst und prestigeträchtige Arbeit Berufe.
In der Zwischenzeit wurde der Anti-Armuts-, Anti-Housing- und Pro-Sex-Aktivismus von Transfeminin-Aktivisten wie den Street Transvestite Action Revolutionnaries (STAR) von Sylvia Rivera und Marsha P. Johnson in den Hintergrund gedrängt. In dem Streben nach Respektabilität haben sich die Mainstream-Interessengruppen für Homosexuelle öffentlich von Trans-Ursachen und ihren Führern distanziert. Während wir also einige "Siege" der Homosexuellenrechte gesehen haben, wie das Recht zu heiraten, die Aufhebung der Politik "Nicht fragen, nicht erzählen" ihrer Homosexualität, Anmerkung des Herausgebers], bleibt der liberale Status quo nahezu intakt.
Die Reichen bleiben reich und die Armen bleiben arm, und eine relativ kleine Gruppe von Queers konnte sich den Reichen anschließen, während die meisten von uns zurückgelassen wurden. In diesen Tagen, wenn der "Trans-Wendepunkt" an Dynamik gewinnt, sehe ich eine neue Generation von Trans-Rechte-Aktivisten auftauchen, und ich frage mich, welche Richtung wir wählen werden: neoliberale Assimilation? Oder die Revolution?
In meiner Erfahrung als Sozialarbeiterin sehe ich immer mehr reiche, oft weiße, bürgerliche Jugendliche und Kinder, die als Transsexuelle herauskommen. Das ist wunderbar. Sie sind mutig und hartnäckig; und manchmal unterstützen ihre Familien sie wirklich bei ihrem Übergang und bei der Verteidigung ihres Zugangs zu Schule, Gesundheitsversorgung und Universität.
Gleichzeitig sehe ich auch so viele junge Transsexuelle, hauptsächlich farbige Menschen, die weit von ihren Familien entfernt sind und in Notunterkünften leben, deren Zugang zu den für das tägliche Leben notwendigen Ressourcen blockiert ist, ganz zu schweigen vom Zugang zu medizinischer Übergang oder Hochschulbildung. Die Trans-Sichtbarkeit ist besser als je zuvor, das Bewusstsein für Trans-Rechte ist so hoch wie nie zuvor. Und doch vergrößert sich die Kluft zwischen Trans-Menschen weiter.
Miss Major Griffin-Marcy, die vor über 40 Jahren die Trans-Bewegung ins Leben gerufen hat
Im Jahr 2015, ein Jahr nach dem Wendepunkt der Times-Titelseite, sah die Welt, wie der TV-Star und die ehemalige Olympiasiegerin Caitlyn Jenner die Glamour-Frau des Jahres, den „Champion Trans“ und den ESPN Arthur Ashe Courage Award gewannen. Im selben Jahr sagte Jenner in einem Interview, dass "das Schwierigste daran, eine Frau zu sein, darin besteht, herauszufinden, was sie anziehen soll", und verriet eine tiefe Trennung von den alltäglichen Realitäten der Mehrheit der cis- und trans-Frauen.
Die Bekanntheit von Jenner in den Mainstream-Medien wurde bereits von queeren und feministischen Schriftstellern gut kritisiert. Was ich an Jenner jedoch als wichtig empfinde, ist nicht ihr Mangel an persönlichem Verdienst oder nicht, sondern das wachsende Phänomen der Berühmtheit von Trans-Menschen und ihre Verbindung zum neoliberalen Mythos, dass die Dinge für Menschen besser werden. Trans als Klasse, wenn es so aussieht dass das Gegenteil der Fall ist.
Der Mythos des Ausnahmezustands war schon immer ein Eckpfeiler der neoliberalen Philosophie - die Idee, dass jeder, der mit dem Kapitalismus durchkommt, jeder kann. Es ist ein Mythos, der den Erfolg eines Individuums mit dem Wohlstand seiner gesamten Klasse vermischt und dazu dient, die Barrieren von Diskriminierung und systemischer Gewalt zu verbergen. Der neoliberale Gedanke besagt, dass es in den Vereinigten Staaten keinen Rassismus mehr gibt, wenn ein Schwarzer Präsident der Vereinigten Staaten geworden ist. Schwarze Menschen, die sich über Polizeibrutalität und Diskriminierung beschweren, bemühen sich nicht genug, um erfolgreich zu sein.
Wenn Caitlyn Jenner sich eine Gesichtsfeminisierungsoperation leisten und eine Auszeichnung gewinnen kann, wenn Jazz Jennings ihre eigene Reality-Show haben kann, wenn Andrea Pejic in der Vogue auftreten kann, dann sollten Trans-Menschen auf der ganzen Welt nicht so schlecht dran sein. Wir müssen auch nur berühmt werden. Die Wahrheit ist, dass die Fähigkeit von Trans-Prominenten, die Realität von Trans-Menschen als Klasse im Neoliberalismus zu verändern, sehr begrenzt ist - selbst wenn diese Prominenten aktiv an Widerstandsbemühungen beteiligt sind.
Laverne Cox und Janet Mock zum Beispiel sind zwei berühmte schwarze Transfrauen, die sich die Mühe gemacht haben, mit Transaktions- und Rassenaktivismus an der Basis in Verbindung zu bleiben. Dies trotz der Einschränkung durch die amerikanische Promi-Kultur, die von Natur aus elitär und geschlossen ist. Um Berühmtheiten zu bleiben, müssen sie Glamour und Basis jonglieren, zwischen der Wahrheitsfindung gegenüber der Macht und dem Befolgen der Linie.
Die Darstellung von Transidentitäten in der Mode, im Fernsehen und in Filmen ist wichtig. Wir müssen uns in den Geschichten um uns herum sehen. Aber wir müssen diesen Geschichten kritisch gegenüberstehen: Über wen spricht sie und warum? Wir müssen uns daran erinnern, dass Repräsentation und Revolution überhaupt nicht dasselbe sind. Anders gesagt: Warum gewinnt Caitlyn Jenner, ein wohlhabender Reality-TV-Star, Republikaner, eine Auszeichnung dafür, dass er Trans-Menschen dazu inspiriert hat, mutig zu sein, während CeCe McDonald, eine schwarze Trans-Frau, die wegen Selbstverteidigung gegen transphobische Angriffe inhaftiert war, dies nicht tat?
CeCe McDonald et Laverne Cox
Ich bin nicht die erste transperson, die diese Argumente vorbringt, und ich werde nicht die letzte sein. Als Transfrau aus der Diaspora der Farben habe ich eine reiche Geschichte brillanter Denker und heftigen Aktivismus hinter mir. Wenn eine Generation junger Transsexueller wie ich mit Zugang zu Bildung und öffentlichen Plattformen auftaucht, müssen wir uns fragen: Welche Schlachten werden wir führen und für wen?
Werden diejenigen, die die größten Chancen haben, es unter dem neoliberalen Status Quo zu schaffen, alleine um ihr Stück Kuchen kämpfen, oder werden wir versuchen, den Tisch des Kapitalismus und der weißen Vorherrschaft umzustürzen, wie es unsere ältesten Revolutionäre zuvor getan haben uns?
Ich weiß, dass ich nicht in einer Welt leben möchte, in der Transsexuelle nur dann Zugang zu medizinischem Übergang haben, wenn ihre Versicherung dies unterstützt. Ich möchte, dass jeder die Gesundheitsversorgung erhält, die er benötigt Ich möchte nicht in einer Welt leben, in der Transsexuelle der Mittelklasse öffentliche Toiletten benutzen können, sondern in der obdachlose Transsexuelle vom öffentlichen Raum abgewandt werden.
Ich möchte mich in eine Welt verwandeln, in der jeder ein Zuhause hat Ich möchte nicht in einer Welt leben, in der Transsexuelle dem Militär oder der Polizei beitreten und an der gewaltsamen Unterdrückung von Farbigen auf der ganzen Welt teilnehmen können. Ich möchte in einer Welt ohne Kriege und Polizeigewalt leben. Ich möchte nicht in einer Welt leben, in der Transsexuelle in geschlechtsgerechte Gefängnisse gebracht werden. Ich möchte in einer Welt ohne Gefängnisse leben. Ich möchte nicht in einer Welt leben, in der eine Handvoll Trans-Prominente Millionen von Dollar verdienen, wenn der Rest von uns ums Überleben kämpft.
Ich möchte in einer Welt leben, in der wir alle genug zum Leben haben. Ich möchte nicht in einer Welt leben, in der ein paar Transsexuelle als normal gelten und der Rest Freaks sind. Ich möchte in einer Welt leben, in der unsere verrückte, hässliche, wunderschöne Pracht für ihre Ehrlichkeit, ihren Ruhm und ihre Möglichkeiten gefeiert wird. Meine lieben Trans-Adelphs - seltsame Schwestern, mürrische und schwule Brüder, Adelphs der Waffen: In welcher Welt möchten Sie leben?
Automatisch übersetzt aus: https://transgrrrls.wordpress.com/2018/08/17/la-visibilite-trans-nest-pas-la-liberation-trans/
Trauma durch Diskriminierung / Heteronormative Alltagsgewalt
Übersetzung: (...) All dies, um zu sagen, dass die Gemeinschaft, mit der ich so viel gearbeitet habe und in der ich den größten Teil meines Erwachsenenlebens verbracht habe, mir manchmal gefährlicher erscheint als die heteronormative Mainstream-Gesellschaft, der ich versucht habe, meiner ganzen Jugend zu entkommen. Immerhin kann ich die Grausamkeit dieser Gesellschaft der Homophobie zuschreiben, aber was ist der Grund, warum Queers so hart miteinander umgehen?
Diese Frage verfolgt mich seit zehn Jahren und nimmt im Laufe meines Fortschritts immer mehr Platz ein, zumal ich versuche, die Tragödien und Traumata, die meine Jugend so sehr geprägt haben, hinter mir zu lassen. Wie kommt es, dass sich eine Gemeinschaft, die in einer sicheren Logik und um Ideen wie freie Liebe und auserwählte Familien aufgebaut ist, letztendlich als so grausam und rücksichtslos gegenüber ihren Mitgliedern herausstellen kann?
In einem gesellschaftspolitischen Kontext, in dem die Klimakrise und der Faschismus uns zu verschlingen drohen, wird diese Frage immer dringlicher: Wenn queere Gemeinschaften keinen Weg finden, sich zu vereinen, werden wir sie wahrscheinlich nicht überleben. In den letzten Jahren wurde dieses Thema von vielen Queer- und Trans-Forschern auf unterschiedliche Weise angesprochen, wie die Arbeit der Aktivistin Adrienne Maree Brown, Emergence Strategy (2017) oder das Buch Sarah Schulmans (berüchtigter?) Berühmter Konflikt ist kein Missbrauch belegen (2016). Schulman nimmt eine aktivistische und akademische Perspektive ein, um sich dieser Frage zu nähern. Sie unterstreicht die Tatsache, dass die queere Gemeinschaft von Konflikten geplagt wird, die oft fälschlicherweise als Angriffe wahrgenommen werden. Diese einfachen Konflikte eskalieren schnell und enden in Sätzen des sozialen Exils.
Brown bietet ihrerseits ihre Perspektive als Organisatorin von Gemeinschaftsräumen, eine visionärere Perspektive. Sie erklärt, dass Bewegungen, die aus dem Wunsch heraus entstehen, die Gesellschaft zu verändern, und aus Überlebensgründen nicht nur auf einer Kultur der Berufung beruhen können. Ich denke, diese beiden Autoren sind bis zu einem gewissen Grad richtig, aber diese Argumente erklären immer noch nicht, warum queere Gemeinschaften für diese Form der Selbstzerstörung besonders anfällig sind. Ich habe mich Anfang dieses Jahres entschlossen, den Beruf des Therapeuten aufzugeben, aber ich werde mich immer noch für die psychologischen Mechanismen begeistern. Wenn ich mich frage, warum die queere Gemeinschaft ihre Kinder verschlingt, sehe ich ein Trauma und die psychologischen und neurobiologischen Auswirkungen, die ein Trauma auf die Gemeinschaft hinterlässt.
Experten in den Bereichen Neurobiologie, Traumabehandlung und Somatologie erklären, dass Traumata - die durch Stress oder eine unmittelbare Todesgefahr definiert werden können, die eine Reaktion des Körpers verhindert - einen tiefgreifenden Einfluss auf die Entwicklung des Gehirns und des Nervensystems haben. Wiederholte Traumata, insbesondere wenn sie mit Gewalt oder Ablehnungserfahrungen verbunden sind, haben sehr spezifische Konsequenzen für die Art und Weise, wie wir mit sozialen Interaktionen umgehen. Kurz gesagt, wenn wir ständig gefährlichen Situationen ausgesetzt sind, die von anderen Menschen verursacht werden, sehen wir unsere Kollegen als von Natur aus gefährlich an. Diese Traumata beeinflussen unsere Intuitionen, die uns dann einladen, andere als potenzielle Bedrohungen zu betrachten.
Was passiert, wenn wir diese Theorie auf Queers anwenden? Soziologen zeigen, dass queere und transsexuelle Menschen häufiger Opfer von körperlicher Gewalt, sexueller Gewalt und Belästigung werden, aber auch im Jugendalter auf die Straße geworfen werden - und diese Gewalt wird oft auch im Erwachsenenalter fortgesetzt, trotz dessen, was Dan Savage tun muss sagen Sie darüber in "Es wird besser". Sogar diejenigen von uns, die es schaffen, dieser direkten Gewalt und völligen Ausgrenzung zu entkommen, sind in einer Welt aufgewachsen, in der uns beigebracht wurde, uns zu verstecken, in der wir jederzeit jemanden treffen können, der will, dass sie Schaden anrichten, nur weil sie existieren, in einer Welt, in der Ihre Grundrechte und ihre Würde können ihnen unter falschen politischen Vorwänden genommen werden. Diese sehr realen Bedrohungen und diese Erfahrung der Ablehnung durch unsere Familien, unsere Freunde und die Gesellschaft als Ganzes definieren uns als Opfer bedeutender Traumata in der Gemeinschaft, die die Art und Weise beeinflussen, wie wir uns selbst und andere sehen.
Was passiert mit einer Gemeinschaft von Menschen, die in Unsicherheit gebadet wurden und denen beigebracht wurde, dass ihre Art, sich auszudrücken und zu lieben, unmoralisch ist? Wie drücken sich diese kollektiven Traumata in Körpern und Psychologien aus?
Neurologen verwenden sehr gerne den Ausdruck "Neuronen, die sich letztendlich elektrisieren", um die Fähigkeit des Gehirns zu beschreiben, synaptische Netzwerke zu schaffen - die Schaltkreise, die unsere Ideen, Emotionen und Verhaltensweisen bestimmen. Die Traumatheorie zeigt, dass traumatisierte Individuen - und ich würde auch sagen, Trans- und Queer-Gemeinschaften als Ganzes - neuronale Netze haben, die auf dem tiefen Gefühl aufbauen, dass sie ständig in Gefahr sind, dass sie der Liebe unwürdig sind und dass andere unzuverlässig und gewalttätig sind . Immer wenn wir verletzt, diskriminiert oder ignoriert werden, werden diese spezifischen neuronalen Netze gestärkt, während die Netze, die mit Erinnerungen an Sicherheit und Liebesatrophie verbunden sind. Aus rein biologischer Sicht wird es immer weniger leicht, sich eine Welt vorzustellen, in der der Kontakt mit anderen nicht gleichbedeutend mit einer Gefahr für uns ist.
Deshalb fällt es Mitgliedern traumatisierter Gemeinschaften für mich so schwer, einander zu lieben. Wir sind darauf programmiert, unsere Mitmenschen zu verdächtigen und ihren Verrat zu erfassen. Dieser mentale Reflex ist der Ursprung der Gefängnisanstalt und speist die Idee, dass man problematische Personen einfach loswerden kann: Fehler, egal wie ernst sie auch sein mögen, werden zum Synonym für Gefahr. Sie denken, dass manche Menschen einfach zu giftig sind, um das Recht zu erhalten, bei uns zu bleiben, und Sie denken, Sie müssen sie bestrafen und ausschließen.
Wie ironisch ... oder tragisch! Dies ist genau die Art von Überzeugung, die die heteronormative Gesellschaft über uns hatte (und oft immer noch hat). Ich kann nicht anders, als zu denken, dass dies die perfekte Strategie ist, um Gemeinschaften am Rande der Gesellschaft und in einer verletzlichen Position zu halten: uns dazu zu bringen, uns selbst zu hassen und dabei unsere Mitmenschen zu hassen und zu fürchten.
Dies ist die Essenz eines Beziehungstraumas. Es trainiert uns zu denken, dass etwas mit uns nicht stimmt, dass wir nur Leiden verdienen und niemals lieben. Während wir diese Idee sowohl biologisch als auch psychologisch verinnerlichen, übernehmen unsere Überlebensstrategien, starke Instinkte. Wir werden übermäßig empfindlich gegenüber der Bedrohung, es gelingt uns, den geringsten Hinweis auf einen zukünftigen Verrat zu erkennen, und diese Sensibilität ist umso ausgeprägter, wenn es um die Menschen geht, denen wir nahe stehen, die Menschen, die wir lieben und von denen wir hoffen, dass sie uns mögen . Es erscheint uns daher selbstverständlich, unsere Lieben anzugreifen, wenn sie uns enttäuschen, denn wenn wir dies nicht tun, können sie uns zuerst angreifen.
Ich denke, dies ist der Hauptgrund, warum Queers so hart miteinander umgehen: Wir sehnen uns danach, zu lieben und geliebt zu werden. Unsere Traumata lehren uns, dieses Verlangen nach Liebe als ein Verlangen zu sehen, das sowohl überwältigend als auch explosiv ist. Gefangen im Terror dieses Dilemmas setzen unsere Körper ihre Überlebensstrategien ein, die in drei Phasen zusammengefasst werden können: Kampf, Vermeidung und Verleugnung (Kampf, Flucht, Einfrieren).
Es gibt jedoch ein Problem mit diesen Überlebensinstinkten, die der menschliche Körper entwickelt hat, um mit Traumata umzugehen: Sie sind über Millionen von Jahren aufgebaut. Sie sollen unser Überleben aus rein biologischer und tierischer Sicht sichern und helfen uns nicht, die Nuancen sozialer und moralischer Natur im Verhalten anderer zu erfassen (
Es wird für den Körper unmöglich, den Unterschied zwischen den kleinen billigen Schlägen, die wir als Gewalt wahrnehmen, und den unzähligen Verraten, die unsere Vergangenheit geprägt haben, zu erkennen. Wenn sie das Unglück haben, uns zu enttäuschen, verlieren unsere Freunde und Liebhaber jede Glaubwürdigkeit in unseren Augen und wir sehen sie als gefährliche Wesen: Wir machen einen mentalen Sprung in die Vergangenheit, in Richtung jener Momente der Kindheit, in denen wir uns hilflos und unwürdig fühlten geliebt werden
Los geht's, es fängt wieder von vorne an. Ein weiteres Beispiel, das zeigt, dass niemandem vertraut werden kann. Wie kann man nicht empört sein? Wie könnten wir keine Wiedergutmachung verlangen und diese Menschen, die uns verletzt haben, nicht loswerden wollen? Wir haben die Lektion gut gelernt. Sanktion ist der einzige Weg, um zu erziehen. Wenn jemand zu weit gegangen ist, muss er entsorgt werden, um die Sicherheit der Gemeinschaft zu gewährleisten.
Aus unseren Traumata zu denken ist an sich keine schlechte Sache. Im Gegenteil, es hat uns erlaubt, das Undenkbare zu überleben. Ich sage nicht, dass wir unsere Bewältigungsstrategien angesichts der Traumata, die wir durchmachen, loswerden müssen, ich sage nicht, dass wir an unserer Wahrnehmung zweifeln sollten, sondern dass wir unsere Traumata vielleicht nicht so überdenken sollten individuelle Traumata, aber als kollektive Traumata. Wir würden also nicht alleine unter unseren Traumata leiden und Teil einer Gemeinschaft sein, die auf einem Prinzip der gemeinsamen Heilung beruht.
Immer häufiger wenden sich politische Führer, die von Prinzipien der sozialen Gerechtigkeit und Angehörigen der Gesundheitsberufe angetrieben werden, Theorien der Somatologie zu, um daraus zu lernen und neue Strategien zu entwickeln. Die Somatologie ist eine Denkschule, die den Körper und sein instinktives Wissen in den Mittelpunkt der menschlichen Mechanik stellt. Einer der Zweige dieser Disziplin fördert einen sogenannten "generativen" Ansatz zur Somatologie, der von der Westküste der Vereinigten Staaten und insbesondere von einer Gruppe engagierter Angehöriger der Gesundheitsberufe zu uns kommt. Dieser Ansatz basiert auf der Idee, dass "wir unsere sozialen und kulturellen Praktiken so weit einbeziehen, dass sie sich auf die Art und Weise auswirken, wie unser Körper reagiert - sie beeinflussen unsere Gewohnheiten, unsere Geselligkeit sowie die Maßnahmen, die wir ohne reflektieren." ".
Wenn ich versuche, an die queere Gemeinschaft zu denken, stelle ich mir Leute vor, die in einem Kreis nebeneinander sitzen. Sie sind alle auf sich zusammengerollt, ihre Köpfe ruhen auf ihren Knien. Sie sind Seite an Seite und doch sind sie nicht wirklich zusammen. Sie haben Angst, sich zu berühren. Sie verteidigen ihre persönlichen Grenzen, indem sie die Menschen angreifen, die sie überschritten haben, wenn sie die meiste Zeit genau darum bitten, näher zu kommen, sie zu respektieren und sie zu lieben, einfach alles.
Veränderung beginnt nur mit der Idee, dass es möglich ist, etwas anderes zu tun, und nur, wenn wir unseren Körper einladen, zu glauben, dass gesunde Kontakte möglich sind. Wir sind in der Lage, ein Framework zu entwerfen, das auf gemeinsame Heilung auf biologischer und zellulärer Ebene ausgerichtet ist. Dieses Framework ermutigt uns, andere zu erreichen und sich sowohl physisch als auch emotional mit ihnen zu verbinden. Bei angenehmen Interaktionen setzt der Körper Oxytocin und andere Hormone frei, die uns helfen, uns zu entspannen. Diese Hormone ermöglichen es uns, besser zu kommunizieren und unsere Vorstellungskraft zu wecken, und ermöglichen es uns, effektivere Wege für den Umgang mit Konflikten zu entwickeln. Liebe ruft nach Liebe, genauso wie Mitgefühl und Vergebung uns ermutigen, zu vergeben und zu akzeptieren.
https://transgrrrls.wordpress.com/2019/12/17/pourquoi-les-communautes-queer-se-dechirent-elles/