Holland IV 2026 - Tag 6
Mannen en vrouwen, dames en heren!
Bei miserablen Wetter führt uns unser Weg weiter in die Niederlande.
Und zwar nach Garderen, eine kleines Örtchen in der Provinz Gelderland.
In Garderen findet von Mitte April bis Ende Oktober das jährliche Sandskulpturenfestival statt.
Jedes Jahr gibt es ein anderes Thema. Dieses Jahr lautet das Thema: Rom.
Obwohl Garderen nur ein kleines Dorf in der Veluwe ist, hat es eine ländliche Anziehungskraft ähnlich dem Keukenhof.
Der Skulpturengarten existiert nun schon fast 25 Jahre und kann von daher auf eine beachtliche Geschichte zurückblicken.
Der Skulpturengarten in Garderen ist ein mehr als 3.000 Quadratmeter großer "Garten", in dem die schönen Skulpturen, Gartendekorationen und Wohndekorationen zu finden sind.
Der römische Einfluss in den Niederlanden spielt in der aktuellen Ausstellung ebenfalls eine wichtige Rolle.
So wird beispielsweise dem niedergermanischen Limes, der alten Nordgrenze des Römischen Reiches, besondere Aufmerksamkeit gewidmet, der 2026 sein fünfjähriges Bestehen als UNESCO-Welterbestätte feiert.
Dadurch wird nicht nur die internationale Geschichte, sondern auch die römische Vergangenheit in den Niederlanden lebendig.
Die Herstellung ist sehr aufwendig, die Skulpturen sind zerbrechlich und erfordern je nach Umgebung viel Pflege.
Interessant war, dass einiges noch nicht ganz fertig war.
So konnten wir auch bestaunen wie diese wunderbare Welt aus Sand und Holz entsteht.
Der Aufstieg, die Blütezeit und der Fall eines Weltreichs, das Europa nachhaltig prägte.
Von Kaisern und Soldaten bis hin zu Tempeln, Mythologie und Alltag: Jede Skulptur erzählt ihre eigene Geschichte.
Das Besondere an dieser Ausstellung ist, dass man nicht nur beeindruckende Sandskulpturen sieht, sondern auch eine lehrreiche und überraschende Reise durch die Geschichte erlebt.
Dank der Zusammenarbeit mit führenden Museen und der Leihgabe authentischer Museumsstücke entsteht eine einzigartige Verbindung von Kunst, Geschichte und Erlebnis.
Die Sammlung war unglaublich umfangreich und der Rundgang bot einen faszinierenden Einblick in die Geschichte und die goldenen Momente der Niederlande.
Wir haben so viele Fotos von den Kunstwerken gemacht, die uns besonders beeindruckt haben, dass wir uns gar nicht entscheiden konnten.
Der Außenbereich war wirklich beeindruckend, da man dort so viele eindrucksvolle Persönlichkeiten sehen konnte, die Rom und Eurapa geprägt haben.
Es gab auch eine große Sammlung im Innenbereich, und wir haben jedes einzelne Stück sehr genossen.
Wenn man sich dafür interessiert, kann man den Künstlern sogar bei der Arbeit zusehen und beobachten, wie sie aus Sand magische Gebilde erschaffen.
Jede Figur vermittelt Emotionen, erzählt eine reiche Geschichte und zeugt von unglaublichen handwerklichem Können.
Ich könnte nicht mal eine gescheite Sandburg bauen – daher mein größter Respekt vor diesen Künstlern!
Drinnen gibt es ein nettes Restaurant und einen Laden, und wir haben hier unseren Kaffee und ein Stück Apfelkuchen genossen.
Es war warm, gemütlich und eine willkommene Auszeit von dem schmuddeligen Wetter.
Das besondere an diesem Restaurant sind die Mitarbeiter.
Der "Lunchroom De Rozentuin" zeigt, wie ein gleichberechtigtes Leben von Menschen mit und ohne Behinderung funktionieren kann.
Es handelt sich um ein Inklusionsunternehmen in der Menschen mit und ohne Beeinträchtigung zusammen arbeiten.
Für unsere Übernachtung haben wir einen Stellplatz im 5-Sterne Campingplatz "Vakantiepark Ackersate" bei Voorthuizen gebucht, der nur rund 10 Minuten weit (nah) entfernt liegt.
Ein großer Campingplatz mit großzügigen Stellplätzen und vielen touristische Anlagen. Er verfügt über hervorragende Einrichtungen, das Schwimmbad hat u. a. ein 20-m-Hallenbad und ein beheiztes Freibad.
Der Platz liegt zwischen den Wäldern in der Veluwe und dem ländlichen Gelderländer Tal.
Leider hat die Rezeption nur bis 17 Uhr geöffnet, von daher müssen wir uns ein bisschen sputen.
Tot ziens!
Angie, Micha, Honey & der Hasenbär














