Warum?
Heute habe ich mir mal wieder ein paar zusammenhängende Warum-Fragen gestellt und vielleicht auch schon korrekt beantwortet wer weiß. Warum verbringe ich mit großem Abstand die meiste Zeit mit Serien, Filmen und Onlinegames? Warum habe ich mich aus meinem alten Freundeskreis komplett zurückgezogen? Warum meide ich es unter Menschen zu gehen?
Ich würde behaupten es ist das einzige was mir noch bleibt - Distanz. Man könnte es wohl auch Flucht nennen. Aber was bleibt einem noch wenn man nicht verstanden wird und in einer Welt voller unreflektierter und toxischer Menschen lebt? Wie könnte ich all das Unrecht, den Egoismus, die Dummheit, die Doppelmoral usw. jemals gutheißen oder auch nur akzeptieren? Oder bin ich das Problem wenn ich denke, dass nicht ich das Problem bin und sich alles in mir streubt mich anzupassen oder mich zu ändern, wenn doch ganz offensichtlich die anderen sich falsch verhalten? Sollte man dem Unrecht nachgeben nur weil es für die meisten "normal" ist? Ich hab zumindest nicht das Gefühl das ich falsch liege und komme wieder und wieder zu diesem Schluss. Da die Welt sich aber wohl kein Stück ändern wird und Menschen weiterhin so verabscheuungswürdige Kreaturen bleiben werden die sich keiner Schuld oder Verantwortung bewusst sind, stecke ich wohl in einer Sackgasse.








