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13.03.2023 - På kino
Während sich das Karriere-Netzwerk Xing in seinem Kerngeschäft weiter auf den deutschsprachigen Raum beschränkt, will es mit Arbeitgeber-Bewertungen international durchstarten. Im vergangenen Quartal investierte Xing 1,3 Millionen Euro in den Start seines Firmenbewertungs-Portals Kununu in den USA. Es wird dort in Kooperation mit der Jobbörse Monster agieren.
Bild oben: Xing-Chef Thomas Vollmoeller will Glassdoor attackieren.
Xing hat große Pläne für den Markt USA - und will Glassdoor Konkurrenz machen. Die Tochter des Medienkonzerns Burda sieht Platz für Kununu in den USA trotz der hohen Bekanntheit des Rivalen Glassdoor. "Wir denken, dass wir eine gute Chance haben, uns neben Glassdoor als zweiter im Markt zu behaupten", sagte Xing-Chef Thomas Vollmoeller. Während Glassdoor sich in Richtung eines Stellenmarktes entwickele, "glauben wir, dass wir im Kerngeschäft der Arbeitgeberbewertung besser sein können als das Original".
Weitere Länder könnten folgen. "Wir beschränken uns mit Kununu nicht von vornherein auf die USA. Wenn es dort funktioniert, ist es durchaus denkbar, dass wir auch in andere Länder gehen", sagte Vollmoeller. Man brauche aber einen Partner ähnlich wie Monster, "der uns auf der B2B-Seite unterstützt". Zudem könne sich Xing vorstellen, auf bestimmte Zielgruppen ausgerichtete spezialisierte Netzwerke international zu betreiben, das könne auch ein Thema für Übernahmen sein.
Die Kununu-Investition in den USA trug im vergangenen Quartal zum Rückgang des Gewinns um rund vier Prozent auf 5,1 Millionen Euro bei. Der Umsatz stieg unterdessen im Jahresvergleich um 23 Prozent auf 42,2 Millionen Euro. Den Ausschlag dafür gab vor allem das Geschäft mit Angeboten zur Personalsuche für Unternehmen mit einem Umsatzsprung von 40 Prozent auf gut 17 Millionen Euro. (dpa)
Kolle Rebbe nimmt die meisten Trophäen mit nach Hause
von Katharina Brecht
Über 500 Gäste nahmen an der Verleihung des Deutschen Digital Awards in Berlin teil, die Jan Böhmermann, wie auch schon bei der Premiere 2015, humorvoll moderierte. Aus 529 Einreichungen schafften es 72 digitale Projekte auf die Shortlist. Von diesen bestimmte die Fachjury um Jury-Präsident Mike John Otto von Philipp und Keuntje die besten Arbeiten in insgesamt 29 Kategorien. Sie vergab fünf Mal Gold, 14 Mal Silber und 30 Mal Bronze.
Insgesamt wurden 49 digitale Arbeiten mit Gold, Silber und Bronze ausgezeichnet. Als erfolgreichste Agentur des Abends nahm Kolle Rebbe fünf Medaillen in vier Kategorien entgegen. Zu den Gold-Gewinnern zählen unter anderem Überground, Dirk & Philip Kommunikation und GUD.berlin.
Alle Gewinner Deutscher Digital Award 1017
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Dove image hacks shutterstock via Awesome Pomegranade
More on image hacking at w&v | Text Anja Janotta
Kampf dem Sexismus: Dove manipuliert Shutterstock
Wer sagt, dass schöne Frauen in der Werbung immer sexy sein müssen? Dove tritt den Gegenbeweis an und hat dafür Shutterstock gehackt. Nun spuckt der Algorithmus emanzipiertere Frauenbilder aus.
Sexistische Frauenbilder beginnen mit der Werbung. Denn ein sexy Körper, sinnliche Lippen, viel Haut und ebenmäßige Konturen prägen das Schönheitsbild unserer Zeit. Auch auf Shutterstock. Dass auch Frauen ihren Mann stehen, dass sie kreativ und geschäftlich erfolgreich sind, dass sie sich für einen Ball auch mal in den Schlamm schmeißen und mit dem Boxhandschuh zuschlagen können- das wird nahezu nie gezeigt. Schon gar nicht in der Werbung.
Dove, Vorkämpfer neuer Frauenideale, hat in Dänemark deswegen Shutterstock unterwandert. Die Kosmetikmarke hat den mächtigen Such-Algorithmus der Foto-Community gehackt. Die Suchbegriffe "Beautiful Woman" und "Real Woman" wurden mit neuen Bildern überschwemmt. Allesamt von Star-Fotografen der Werbeindustrie geschossen. Aber eben nicht mit Bilder von Frauen, die sich halbnackt und dekorativ auf Kühlerhauben räkeln oder als Objekt der Begierde ihre vollen Lippen präsentieren. Sondern welche, die selbst und aktiv nach den Sternen greifen, die schlammbespritzt alles für den Sport geben.
Die Aktion #image_hack hat Schule gemacht: Nicht allein die Werbefotografen haben sich zu weiteren Shootings inspirieren lassen, sondern auch die Agenturen haben Feuer gefangen. Die Mediaagentur Mindshare beispielsweise hat Motive aus den Shootings vor großen Agenturhäusern plakatiert, um sie zu animieren, diese Bilder in ihren Kampagnen zu verwenden.
Ganzen Artikel von Anja Janotta lesen..
Blau und Schwarz sind bei Logos die beliebtesten Farben, wie eine Analyse der Grafikdesign-Plattform 99designs zeigt. Die Experten raten Unternehmen jedoch zu mehr Mut bei der Farbwahl.
Die Experten der Grafikdesign-Plattform 99designs haben untersucht, mit welchen Farben unterschiedliche Branchen die Aufmerksamkeit ihrer Zielgruppe auf sich lenken wollen. Dafür analysierten sie 14.000 Ausschreibungen für Logo-Wettbewerbe auf ihrer Plattform nach Branchen. Dies sind die Ergebnisse:
Mit Blau liegt man immer richtig
Blau ist bei Logos die beliebteste Farbe. Bei Buchhaltern/Wirtschaftsprüfern (69 Prozent) sowie in der Gesundheits- (67Prozent), Immobilien- (57 Prozent) und Technologiebranche (59 Prozent) wird sie am meisten in Logos gewünscht. Kein Wunder, denn ihr werden die Eigenschaften Wissen, Ruhe, Sicherheit und Vertrauen zugeschrieben. Charakteristika, die weder bei potenziellen Kooperationspartnern noch Kunden einen negativen Eindruck erwecken. So "sicher" wie die Verwendung der Farbe Blau auf den ersten Blick erscheint, so wenig Aufsehen würde sie erregen, wenn sie sich in fast allen Logos wiederfinden würde.
Mit Schwarz zieht Luxus ein
In der Unterhaltungsbranche (48 Prozent), im Fotografie-Bereich (46 Prozent) sowie im Einzelhandel (40 Prozent) wünschen sich Unternehmer die Farbe Schwarz, um ihr Business zu präsentieren. Neben Förmlichkeit und Verschwiegenheit ist sie die Farbe, wenn man Luxus und Eleganz transportieren will – also wie gemacht für die kreative Szene und Shops, die sich mit hochwertigen Produkten von ihrer Konkurrenz abheben wollen. [...]
Welche Eigenschaft für welche Farben?
Die Designexperten haben außerdem geprüft, welche Eigenschaften Unternehmen mit den jeweiligen Farben vermitteln wollen.
Buchhalter und Wirtschaftsprüfer: seriös, dezent, reif
Landwirtschaft: klassisch, ökonomisch
Unterhaltungsbranche: verspielt, laut, jugendlich
Gesundheitsbranche: dezent, seriös, reif
Fotografiebreich: luxuriös, modern, dezent
Immobilienbranche: luxuriös, modern, reif
Einzelhandel: jugendlich
Technologiebranche: modern, luxuriös, maskulin
Farblich von der Konkurrenz absetzen
Die Designexperten raten den Branchen zu mehr Mut bei der Farbwahl. Sie sollten auch Farben berücksichtigen, die – wie zum Beispiel Rosa – vielleicht nicht zu ihren persönlichen Lieblingsfarben gehören, aber über die etwa die "Unaufdringlichkeit eines Unternehmens" optimal dargestellt werden könne.
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