Einfach mal nicht aufeinander angewiesen sein und sich trotzdem ineinander verlieben. So ganz unverfroren voneinander...
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Einfach mal nicht aufeinander angewiesen sein und sich trotzdem ineinander verlieben. So ganz unverfroren voneinander...
Es ist schon verrückt, wie viel Sicherheit, Ruhe und Geborgenheit einem die Anwesenheit eines Menschen geben kann.
Auch wenn es ein bisschen gruselig ist, wenn man merkt, wie sehr man diesen Menschen braucht um überhaupt zur Ruhe kommen zu können.
Wo ich mich doch niemals mehr so sehr von einem Menschen abhängig machen wollte. Um ihn nicht zu erdrückend. Aber auch meinetwegen. Um beim Verlust nicht wieder lernen zu müssen wie das Leben funktioniert, wie ein Kind dass bei dem Versuch die ersten Schritte zu machen etwas braucht um sich zu halten und dann trotzdem fällt.
Und ich weiß, dass ich mir mein Glück damit wieder mal verbaue. Weil ich es einfach genießen sollte. Weil ich diese "was wäre wenns" doch gar nicht brauche. Weil ich sicher bin, mit ihm. Und dennoch spielt mein Kopf mir diesen streich. Was wenn er irgendwann genug hat mein Fels in der Brandung zu sein, mein Boot auf offenem Meer, mein Zuhause und meine Familie.
Bisher bin ich immer davon ausgegangen mein Leben sehr gut alleine meistern zu können. Sogar die letzten 4 Wochen wo er nicht da war. Aber heute, wo er wieder da ist, ist die Angst so groß Weil 10 min an seiner Seite gereicht haben mich ruhig werden zu lassen. Es waren nur 10 Minuten des innehaltes und atmens, aber das erste mal seit 4 Wochen bin ich tatsächlich zur Ruhe gekommen.
Und ja das ist gut. Aber auch gruselig, weil ich merkte wie sehr ich ihn brauche.
Ist das liebe? Diese Spannung zwischen es zu lassen und sich nicht darin verlieren?
„Ich vermisse deine Nähe. Deinen Geruch und das Strahlen in deinen Augen, wenn du mich siehst.“
Ich will keine neue Liebe, ich will kein neues Leben. Ich will uns're 2 Zimmer keinem and'ren mehr geben. Lass uns einfach hier bleiben. Kann das bitte so bleiben?
Haller - Hundejahre
Setz Dich einen Moment neben mir und lass uns den Sonnenuntergang genießen.
Mit dir
Ganz einfach
Eng umschlungen
Sein
Man kann so schön allein sein mit dir.
Peter Stamm: “An einem Tag wie diesem”, S. 84
„Ohne dich bin ich nicht ich.“