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Wenn mich jemand fragen wĂŒrde, was ich als Kind gerne gelesen habe, wĂŒrde es wohl nicht lange dauern bis ich auch Comics nennen wĂŒrde. Entenhausen kenne ich immer noch wie meine Westentasche und ein kleiner Teil in mir wĂŒnscht sich immer noch zusammen mit Obelix in den Zaubertrank gefallen zu sein. Als ich Ă€lter wurde, wurden es auch meine Comichelden. Mickey und Donald wichen zunehmend Batman und Ironman. Es wurde nicht mehr fröhlich durch Entenhausen gehĂŒpft, sondern auf leisen Sohlen durch Gotham City geschlichen.
Was ich an Comics gut finde?
Die Kombination aus Text und Bild lĂ€sst einen die erzĂ€hlte Geschichte ganz anders erleben. Man muss sich seine Figuren nicht mehr vorstellen, denn sie sind schon da. Die Geschichten lesen sich schnell. Inhalte können kurz und prĂ€gnant wiedergegeben werden. Die Handlung, die sich in einem herkömmlichen BuchÂ ĂŒber vier Seiten erstreckt, nimmt im Comic wahrscheinlich maximal einandhalb Seiten ein. Und ist dabei auch noch bunt!
Genau hier besteht groĂes Potential fĂŒr den Deutschunterricht. Comics âtransportieren verkĂŒrzt einen Sachverhalt und können durch die bildliche Darstellung sehr viel leisten. Humor und Ironie können dargestellt werden, Inhalte werden zugespitzt und prĂ€gnant vermittelt, man kann Kernbotschaften deutlicher hervortreten lassenâ (Landesbildungsserver Baden-WĂŒrttemberg). Im Gegensatz zu frĂŒher beschrĂ€nken sich die hier erzĂ€hlten Geschichten auch nicht mehr zwingend nur auf flache Stories fĂŒr seichte Unterhaltung. Die dargestellten Themenbereiche sind mittlerweile breit gefĂ€chert und können so auch besonders anspruchsvoll sein (vgl. Maiwald et al. 2010, S.13).
FĂŒr den Gebrauch im Deutschunterricht mit gendersensiblem Aspekt könnte ich mir folgende Unterrichtsidee gut vorstellen:
Ich möchte hierbei meinen Schwerpunkt auf die Comichelden legen.
Die SchĂŒlerinnen und SchĂŒler sollen einen eigenen Comichelden entwerfen. ZunĂ€chst legen sie fĂŒr sich jeweils fest ob es ein Held oder eine Heldin wird. Danach notieren sie sich Besonderheiten, Fertigkeiten und FĂ€higkeiten die ihre Figur haben soll. Hier könnte man auch kreativ arbeiten und die SchĂŒlerinnen und SchĂŒler ihren Helden bzw. ihre Heldin kurz anskizzieren lassen oder die Ăbung auch mit dem Fach Kunst verknĂŒpfen.
Daraufhin werden natĂŒrlich alle Helden und Heldinnen zunĂ€chst vorgestellt. Hierbei wird dann gleich sortiert. Und zwar danach welche Eigenschaften, FĂ€higkeiten etc. die SchĂŒlerinnnen und SchĂŒler den mĂ€nnlichen Helden und welche den weiblichen Heldinnen geben.
Das Ergebnis kann dann mit bekannten Helden und Heldinnen verglichen werden. Wie dies geschieht, kann man unterschiedlich gestalten, je nachdem wie viel Recherche die SchĂŒlerinenn und SchĂŒler selbst betreiben sollen. Man kann natĂŒrlich auch mit fertigen Statistiken arbeiten. Eine Beispielstatistik findet sich hier.
Werden die Figuren visuell gestaltet, soll dies natĂŒrlich ebenfalls in den Vergleich aufgefĂŒhrt werden.
Danach sollen die Erkenntnisse natĂŒrlich diskutiert werden. Hier könnte man auf viele verschiedene Aspekte eingehen, beispielsweise was die persönliche PrĂ€ferenz der Kinder bei Helden ist. Man kann auch in dem Rahmen verschiedene Heldengruppen (Avengers, Guaradians of the Galaxy) genauer betrachten: Welche Art von Helden kommen hier vor? Wie ist die Aufteilung zwischen mĂ€nnlich und weiblich?
NatĂŒrlich sollte dies alles nicht ohne jeglichen Kontext thematisiert werden. Diese Ăbung lĂ€sst sich denke ich gut einbauen, wenn eh schon das Thema Comics oder auch Graphic Novel behandelt wird oder eine passende LektĂŒre im Unterricht gelesen wird.
Eine weitere Möglichkeit die Comics einzusetzen, wĂ€re indem das Ende einer Geschichte, vielleicht auch das Ende eines MĂ€rchens, von den SchĂŒlerinnen und SchĂŒlern als Comic neu dargestellt werden wĂŒrde.
Sagt mir doch mal was ihr so von Comics haltet!
Eure teachingpapaya
Verwendete Literatur und Quellen:
Landesbildungsserver Baden-WĂŒrttemberg: Comics im Unterricht
Maiwald, K./Josting, P. (Hrsg.): Comics und Animationsfilme in: Frederking, V. u.a. (Hrsg.) Medien im Deutschunterricht 2009. Jahrbuch. MĂŒnchen 2010
Offizieller "Love, Simon" Trailer Deutsch German 2018 | Abonnieren †http://abo.yt/kc | (OT: Love, Simon) Movie #Trailer | Kinostart: 28 Jun 2018 | Filminfos...
Gesehen und fĂŒr wahnsinnig gut befunden!
In âLove, Simonâ geht es um den Jugendlichen Simon Spier. Er ist ein Teenager an der Creekwood High School in einem Vorort von Atlanta, Georgia. Er hat eine Familie, der er sehr wichtig ist, bestehend aus seinen Eltern Emily und Jack und Schwester Nora. Seine drei besten Freunde sind Leah und Nick, die er bereits seit dem Kindergarten kennt, und Abby, die erst vor wenigen Monaten aus Washington, D.C. dorthin umzog. Er beschreibt sich selbst so, als habe er ein komplett normales Leben mit einem groĂen Geheimnis: Niemand weiĂ, dass er schwul ist.
Der Film thematisiert Simons Auseinandersetzung mit seiner sexuellen Orientierung auf eine angenehme Art und Weise ohne groĂe Klischees oder Ăhnliches zu bedienen. Er ist witzig und einfĂŒhlsam. Was den Film aber so besonders macht ist, dass einem alles so unglaublich normal erscheint. Hier wird nichts wirklich ĂŒberspitzt oder durch unpassenden Humor abgeschwĂ€cht. Sicherlich darf man hier kein gesellschaftskritisches Meisterwerk erwarten, aber der Film bietet sich sicherlich gut an, falls man beispielsweise das Thema HomosexualitĂ€t im Unterricht aufgreifen möchte.
Ich wĂŒrde an eurer Stelle auf jeden Fall ins Kino gehen!
Eure teachingpapaya
âDas Internet? Gibtâs diesen Blödsinn immer noch?â - Homer Simpson
Neulich habe ich mir eine App auf mein Smartphone geladen, die trackt, wie lange ich es am Tag benutze. Ich gebe zu, es war verdammt viel Zeit, jedoch war ich nicht ĂŒberrascht. Im Schnitt ist mein Smartphonebildschirm 5 Stunden und 43 Minuten am Tag an und ich entsperre es 99-mal am Tag. Jetzt könnte ich natĂŒrlich lĂŒgen und behaupten, dass liegt daran, dass ich so wahnsinnig viel Nachrichten den ganzen Tag ĂŒber lese, ich jederzeit checken muss wie der DAX gerade steht oder ich heimlich eine wahnsinnig erfolfreiche Influencerin bin, die den ganzen Tag per Smartphone mit ihrer Community in contact stayen muss.
Aber das wĂ€re alles Quatsch. Ich bin ehrlich. Es ist Gewohnheit, die mich am Tag 99-mal mein Smartphone checken lĂ€sst. IPhone aus der Tasche ziehen - sehen, dass es eigentlich keine neuen Nachrichten an mich gibt - trotzdem entsperren - kurz in Facebook - kurz in Instagram - raus aus Instagram - aaah nochmal ganz kurz in Instagram - oh Gott was hat die denn wieder gepostet? - okay jetzt aber weg mit dem Smartphone - ping - meine beste Freundin schickt mir ein Bild von ihrem FrĂŒhstĂŒck per Snapchat - ich schick ihr ein Bild von meinem Kaffee zurĂŒck - jetzt aber weg mit dem Handy - ich schlage die Zeitung auf.
Ja gut. Ich schlage nicht die Zeitung auf...ich öffne eine von fĂŒnf Nachrichtenapps auf meinem Smartphone.
Naja und so geht das eben jeden Morgen. Das Smartphone ist mein Start in den Tag. Und man wĂŒrde die Augen vor der Wahrheit verschlieĂen, wenn man glaubt, bei SchĂŒlerinnen und SchĂŒlern wĂŒrde das vor der Schule anders aussehen. Oder nach der Schule...oder auch in der Schule.
Facebook ist fĂŒr sie zwar nicht mehr cool, schlieĂlich sind da mittlerweile die Eltern oder sogar GroĂeltern angemeldet, aber Instagram bzw. einfach Insta, das ist noch eine elternfreie Plattform. Und da wird sich zu Hauf getĂŒmmelt und vor allem konsumiert. Stundenlang werden sich die Storys von Influencern angeschaut, in denen sie zum einem von ihrem Tag erzĂ€hlen und zum anderen anpreisen, was man alles tolles kaufen kann, um so wie sie zu sein. â Meist haben Influencer ein paar tausend Follower bis hin zu einem Millionenpublikum. Die wohl bekanntesten Influencer sind auf den Sozialen Netzwerken YouTube und Instagram aktiv. Hier stellen sie hauptsĂ€chlich ihr Leben dar: Hobbies, ihren Lifestyle, ihre Lieblingsprodukte oder ihre eigene Meinung. Dabei gibt es Blogger zu beinahe jedem Themaâ (Landesmedienzentrum Baden-WĂŒrttemberg). Das Thema Influencer kann man gut mit der Behandlung des Themas Werbung verknĂŒpfen um die Medienkompetenz der SchĂŒlerinnen und SchĂŒler zu fördern. SchlieĂlich haben sich in den vergangenen Jahren groĂe Influencer-, Youtube- und Bloggeraccounts immer mehr zu Dauerwerbesendungen gewandelt. â Der Bereich des Influencer-Marketings kann inzwischen schon als ein eigenes Berufsfeld beschrieben werden. Was fĂŒr die meisten InternetberĂŒhmtheiten als Hobby begann, beschert ihnen heute zu Teilen ihr Einkommen: Zu Beginn zeigten Influencer wohl wirklich ihre Lieblingsprodukte und ihren Lebensstil, bis die Unternehmen auf sie aufmerksam wurden. Diese schickten Geschenke, eigene Produkte, die den Followern dann beispielsweise in Beauty-Videos vorgestellt wurdenâ (Landesmedienzentrum Baden-WĂŒrttemberg). Im Gegensatz zum Fernsehen, wo meist sehr deutlich ist, wann gerade Werbung gesendet wird und wann nicht, verwischen auf diesen Plattformen immer mehr die Grenzen zwischen Werbung und persönlicher Empfehlung. FĂŒr den Unterricht wĂ€re es hier also interessant die Kinder einen solchen Account analysieren zu lassen. Die Plattform kann hierbei selbst gewĂ€hlt werden. Welche Accounts zur Auswahl stehen, sollte die Lehrkraft entscheiden, jedoch sollten die SchĂŒlerinnen und SchĂŒler in den Entscheidungsprozess miteinbezogen werden. Nun kann man diese Accounts unter verschiednene Aspekten beleuchten (nur VorschlĂ€ge):
Welche Zielgruppe wird angesprochen?
Auf welche Weise wird Werbung gemacht?
Wie hÀufig wird Werbung geschalten?
Ist die Werbung leicht zu erkennen oder ist sie eher versteckt?
Folgst du dem Influencer/Youtuber/Blogger gerne?
Was spricht dich am meisten an?
Siehst du Probleme augrund der Art und Weise oder HĂ€ufigkeit mit der die Werbung geschalten wird?
Um das Thema zu vertiefen, könnte man die Ergebnisse mit âherkömmlicherâ Werbung in Printmedien und Fernsehen vergleichen.
Zum Fachprofil Deutsch gehört unter anderem auch die eigene Mediennutzung zu reflektieren. Dies könnte auch im Rahmen dieses Themas geschehen, zum Beispiel durch ein Tagebuch in welchem festgehalten wird, welches Medium man wie hĂ€ufig in der Woche nutzt und fĂŒr was man es nutzt. Ziel ist vorrangig die kritische Auseinandersetzung mit den Medien mit besonderem Bezug zur Werbung und auch dem Internet. Denn gegen aller Erwartungen hat sich dieses vermaledeite Internet eben doch durchgesetzt und obwohl es das jetzt schon ziemlich lange gibt, wissen immer noch viele gar nicht so richtig damit umzugehen. Wahrscheinlich wissen da die SchĂŒlerinnen und SchĂŒler oft mehr als Ă€ltere Semester, jedoch fehlt ihnen vermutlich oft die nötige Verantwortung und der Weitblick um damit vernĂŒnftig und sicher umzugehen. Hier sollte man also UnterstĂŒtzung leisten.
Wie seht ihr das? Gehören Influencer in den Unterricht? Schreibt mir gerne einen Kommentar!
Eure teachingpapaya
Verwendete Quellen:
Landensmedienzentrum Baden-WĂŒrttemberg : Influencer: Lang unerkanntes Werbepotenzial
Staatsinstitut fĂŒr SchulqualitĂ€t und Bildungsforschung MĂŒnchen: Fachprofil Deutsch
...und noch eine Prise GendersensibilitÀt.
Es ist schon ironisch. Vor kurzem saĂ ich noch an einer Hausarbeit fĂŒr mein Studium. Lehrstuhl: Soziologie; Thema: Geschlechtergerechtigkeit am Arbeitsmarkt. Und wie sich das als Vorzeigestudentin gehört, lief natĂŒrlich der Fernsehen. Was ich angesehen habe? NatĂŒrlich die WM! Irgendein X-beliebiges Gruppenspiel lief, vermutlich war es immer noch gehaltvoller als alles, was die deutsche Nationalmannschaft dieses Jahr zustande gebracht hat. Aber gut darum soll es jetzt nicht gehen. Es lief also ein WM-Spiel. Kommentiert von Claudia Neumann. Ja gibt es denn sowas? Eine Frau kommentiert MĂ€nnerfuĂball! Welch Skandal! Ich sah es förmlich vor mir, wie den Frauen-gehören-an-den-Herd-Verfechtern ihr Feierabendbier aus der Hand glitt, geschockt von dieser Wendung in ihrem schönen MĂ€nnerfuĂball. Einer kurzer Blick auf Facebook, Twitter und Co. genĂŒgte, um es zu sehen. Die Frauen-sind-reine-Babylegemaschinen-Fraktion haute in die Tasten: âWas soll das? Frauen gehören in die KĂŒche und nicht ins FuĂballstadion!â - âIch hab ja nichts dagegen, wenn Frauen arbeiten gehen, aber mein FuĂball sollen die nicht kommentieren.â - âAlso FrauenfuĂball kann sie meinetwegen kommentieren, das schaut sich ja eh keiner an hahaâ
Wow! Da sitze ich nun. Schreibe darĂŒber, wie hoch die Geschlechterungleichheit am Arbeitsmarkt noch immer ist und lese parallel solche Aussagen. Da fragt man sich schon, ob die aktuellen Genderdebatten, die Fragen ob es nun die Studenten, die Studentinnen oder doch die Studierenden sind, nicht doch mehr Berechtigung haben, als ich es bisher angenommen hatte.
Bisher hatte ich das alles eher belÀchelt, doch vielleicht wÀre es doch angebracht ein wenig mehr zu Gendern. Sowohl im Alltag, als auch im Unterricht. Doch wie setzt man das im Unterricht um?
Ich versuche mich mal an einem kleinen Leitfaden zu gendersensibler Didaktik, basierend auf einem Votrag von Prof. Dr. Hildegard Macha:
Unter geschlechtssensibler Didaktik versteht man zunĂ€chst erst mal keine wirklich âneue Didaktikâ, sondern dass man didaktische Prinzipien unter dem Genderaspekt betrachtet und auch modifiziert. Wie eben bereits erwĂ€hnt beginnt dies bereits schon bei der Sprache. Hier gilt es diese mit dem Bewusstsein darauf anzuwenden, dass Sprache und Kommunikationsmittel das eine oder das andere Geschlecht diskriminieren können. ZusĂ€tzlich sollte man sich auch seiner eigenen Geschlechterrolle als Lehrende oder Lehrender bewusst sein und diese gegebenfalls reflektieren und bei der Unterrichtsplanung mit einbeziehen. Geschlechtssensible Didaktik umfasst verschiedenste Aspekte im Unterricht: die Vorbereitung der Lerninhalte, die Erstellung der Lernunterlagen, die Auswahl der Lernmethoden, eine geschlechtergerechte Sprache, geschlechtergerechte Kommunikationsstile und GesprĂ€chsverhalten und auch eine gendersensible Analyse von Lehrmaterialien, Texten und Bildern.
Möchte man also auf eine gendergerechte Sprache in seinem Unterricht zurĂŒckgreifen, sollte man auf folgendes achten:
man sollte das Geschlecht sichtbar machen, bspw. durch das aktive Nutzen von Artikeln, Attributen und Endsilben oder das Nutzen von Sonderformen (Hebamme - Entbindungspfleger)
Infantilisierungen sollten vermieden werden (âdie Skihasenâ)
ebenfalls vermieden werden sollten geschlechtlich konnotierte Aussagen (âPantofflheldâ, âHeulsuseâ)
Auf Kongruenz sollte geachtet werden
zudem sollte man bei Liedern und Reimen vorsichtig sein (âspanenlanger Hansel, nudeldicker Dirnâ)
Möchte man zusĂ€tzlich auch seine Lehrmaterialien, Texte und Bilder auf Herz und Nieren prĂŒfen, eignen sich folgende Fragestellungen:
Wie oft kommen die verschiedenen Geschlechter in Text und Bild vor?
Werden Frauen (bspw. durch entsprechende Bezeichnungen) sichtbar gemacht?
Sind die Darstellungen realitÀtsbezogen? (Werden alte Rollenbilder dargestellt?)
Werden sowohl erfolgreiche MĂ€nner, als auch erfolgreiche Frauen dargestellt?
Werden Frauen und MĂ€nner gleichermaĂen mit Erfindungen, Kunstwerken, Professionen in Verbindung gebracht?
Mit Blick auf den Deutschunterricht sollte man sich diese Frage vermutlich vor allem bei der Frage der richtigen KlassenlektĂŒre stellen. So kann vermieden werden, dass ein Geschlecht thematisch auĂenvor bleibt oder eventuell sogar benachteiligt in der LektĂŒre wegkommt.
Hat euch meine Ăbersicht geholfen? Was denkt ihr ĂŒber das Thema geschlechtergerechter Unterricht? Ab mit euren Gedanken in die Kommentare!
Eure teachingpapaya.
Verwendete Quellen und Literatur:
Macha, H.: Geschlechterbewusst unterrichten - Forschungsstand und Umsetzung. Genderzentrum Augsburg 2011
Germanyâs next Topmodel im Deutschunterricht?
Wer kennt es nicht: Die neue Staffel GNTM lĂ€uft an, man trifft sich gemeinsam zu Chips und Wein und schwankt den ganzen Abend zwischen MitgefĂŒhl und Herziehen ĂŒber die Gestalten auf dem Fernsehbildschirm. MĂ€dchen, deren groĂer Traum es ist, Model zu werden. MĂ€dchen, die als Fernsehstars berĂŒhmt werden wollen und in einer Castingshow die erste Sprosse ihrer Karriereleiter emporsteigen wollen. MĂ€dchen, die im Alter von 16 vielleicht noch gar nicht beurteilen können, auf was sie sich denn da gerade einlassen.
Aber halt: Seit 2015 gibt es bereits drei Teilnehmerinnen, die sich einer Geschlechtsumwandlung zur Frau unterzogen haben. War es fĂŒr Heidi Klum anfangs weniger prickelnd, dass sich nicht nur âMeedchenâ bewerben (https://bit.ly/2KhABkG - Stern-Artikel von 03/15), wird es langsam selbstverstĂ€ndlich, dass Transgender an GNTM teilnehmen âdĂŒrfenâ.
Umso interessanter ist es, hier anzusetzen, um mit SchĂŒlerInnen und SchĂŒlern (SuS) ĂŒber die Sendung und die Art, wie die ĂŒberhaupt funktionieren kann, zu diskutieren. Warum aber gerade im Deutschunterricht? Die BegrĂŒndung findet sich zum einen in der Textform. Denn Deutschunterricht arbeitet nicht nur mit dem (noch) Leitmedium Buch, sondern auch mit audiovisuellen Texten. Zum anderen bietet der identitĂ€tsorientierte Deutschunterricht nach Frederking hier einen Handlungsrahmen. Der Ansatz besagt, dass Deutschunterricht Jugendlichen den âRaum [âŠ] fĂŒr den Aufbau eines individuell tragfĂ€higen Selbst- und WirklichkeitsverhĂ€ltnisses in einer individualisierten und enttraditionalisierten Lebenswirklichkeitâ geben kann (Frederking 2001, S. 95). Hierunter fĂ€llt auch der Aspekt geschlechtlicher IdentitĂ€t. Frederking argumentiert, dass ein identitĂ€tsorientierter Unterricht besonders fĂŒr Jugendliche in der PubertĂ€t, die auf der Suche nach (Rollen-)Vorbildern sind, âbeim Aufbau einer selbstbewussten geschlechtlichen IdentitĂ€tâ (Frederking 2010, S. 430) unterstĂŒtzend sein kann. Im Konkreten bietet dieser Ansatz also einen Handlungsrahmen, um gezielt Rollenbilder zu identifizieren und Stereotype dekonstruieren zu können â und so SuS in ihrem RollenverstĂ€ndnis und bei ihrer Entwicklung zu unterstĂŒtzen.
Eine Unterrichtssequenz wĂŒrde ich mithilfe des verlinkten Videoclips, der aufgeteilt in drei Abschnitte angesehen werden soll, gestalten:
Abschnitt 1 und 2: 0:00-01-15min, 3:45-4:57min
Zuerst soll betrachtet werden, wie Dennis sich vorstellt. Dabei sollen folgende Fragen im Vordergrund stehen:
Warum nimmt er an GNTM teil? Was ist seine Botschaft?
Was kritisieren oder bewundern die MĂ€dchen an ihm?
Was macht ihn anders als andere TeilnehmerInnen bei GNTM oder sogar anders als andere junge MĂ€nner?
Die SuS können sich Stichpunkte aufschreiben und anschlieĂend an der Tafel ihre Beobachtungen sammeln.
Abschnitt 3: 01:16-3:44min
AnschlieĂend wird sich der zweieinhalbminĂŒtige Abschnitt ĂŒber Cecilia angesehen und ihre Verhaltensweise analysiert. Hier sollen folgende Fragen Beachtung finden:
Ist Cecilia fĂŒr dich die âklassischeâ Teilnehmerin bei GNTM? Wenn ja, warum? Wenn nein, warum nicht?
Was an ihr ist âtypisch Frauâ?
Was erzĂ€hlt sie ĂŒber ihr Verhalten?
Auch die Ergebnisse zu diesen Fragen werden gemeinsam an der Tafel gesammelt. Nachdem alle Ergebnisse gesammelt sind, folgt eine Diskussion. Es soll herausgefunden, ob Dennis sich rollenspezifisch verhĂ€lt, und ob sein Verhalten dem von Cecilia Ă€hnelt. SchlieĂlich trĂ€gt er eine PerĂŒcke, schminkt sich, redet ein wenig höher, hat eine sehr weibliche Figur. Cecilia selbst ist geschminkt (starkes Rouge), zickt ihre Mutter an und verkörpert doch ein wenig das, was wir als Bild des klassischen pubertierenden MĂ€dchens im Kopf haben.Â
Abschnitt 4: 04:58-Ende
Nach der Diskussion wird der Rest des Clips angesehen, in dem Wolfgang Joop unter anderem betont, dass das Wort âModelâ per se nicht an ein Geschlecht gebunden ist und dass es völlig okay ist, auch als androgyner Mensch oder als Transgender zu modeln. (SelbstverstĂ€ndlich wĂŒrde Heidi Klums Verhalten im Kontrast zu Wolfgang Joops Offenheit hier auch Raum fĂŒr eine Diskussion bieten. Dies wĂŒrde meiner Meinung nach aber den Rahmen sprengen.) Ziel der Diskussion und Unterrichtssequenz soll es sein, dass die klassischen Rollenbilder und damit einhergehende Verhaltensmuster anhand der Castingshow Germanyâs Next Topmodel entdeckt und dekonstruiert werden â und dass die SuS realisieren, dass sie in ihrer Rollenentwicklung frei sind und sich nicht an alte, tradierte Formen halten mĂŒssen.Â
Liebe Leser, wie steht ihr dazu? Haltet ihr die Fragen fĂŒr geeignet? WĂŒrdet ihr komplett anders vorgehen? Ăber euer Feedback freue ich mich.
_________________________
Literatur:
Frederking, Volker: Peter HĂ€rtlings âBen liebt Annaâ - IdentitĂ€tsorientierter Umgang mit einem Klassiker der Kinder- und Jugendliteratur im Zeichen von Individualisierung, Pluralisierung und Medialisierung. In: Christine Köppert / Klaus Metzger (Hrsg.): âEntfaltung innerer KrĂ€fteâ. Blickpunkte der Deutschdidaktik. Festschrift fĂŒr Kaspar H. Spinner anlĂ€sslich seines 60. Geburtstages. Seelze: Friedrich, S. 92-109
Frederking, Volker ; Krommer, Axel ; Meier, Christel (Hrsg.) : Literatur- und Mediendidaktik. Bd. 2, 1. Aufl. Baltmannsweiler : Schneider, 2010, (Taschenbuch des Deutschunterrichts), S.  414-451.
Eine Eiskönigin im Deutschunterricht.
Die Eiskönigin ist ein Produkt der Walt-Disney-Company und erzĂ€hlt die Geschichte der Schneekönigin von Hans Christian Andersen neu. Mit dem knacken der 1-Milliarde-US-Dollar Marke, im MĂ€rz 2014, reihte sich der Film zu den erfolgreichsten animierten Filmen aller Zeiten ein. Die Hauptcharaktere zwei junge Frauen (Elsa und Anna) begleitet von zwei MĂ€nnern (Hans und Kristoff), einem Schneemann (Olaf) und einem Elch (Sven).Â
Von Schneewittchen ĂŒber Ariell bis hin zu Elsa, der Eiskönigin und ihrer Schwester Anna, formt Disney seine weiblichen Figuren den gesellschaftlichen Stereotypen und Vorurteilen entsprechend. So spielt Romantik stetig eine wichtige Rolle und die Frauen werden eindimensional dargestellt. Definiert durch romantische oder mĂŒtterliche Liebe spielen sie oft die unterwĂŒrfige Rolle, selbst als Heldinnen sind sie passiv. Ihren Erfolg können sie lediglich durch gesellschaftliche Stellung und AttraktivitĂ€t begrĂŒnden und wenn sie dennoch stark und unabhĂ€ngig sind, finden sie ihr GlĂŒck nur mit einem Mann an ihrer Seite.
Die MĂ€nnliche Rolle hingegen zeichnet sich in Disney Filmen oft als Held ab, dessen Bestreben etwas mit romantischer Liebe zu tun hat. Diese ist jedoch nicht zentral. Der Held sucht nach sich selbst und ist aktiv, er gewinnt nicht nur, weil er gut aussieht, sondern weil er etwas dafĂŒr tut. Einzig das wichtige Ă€uĂerliche Erscheinungsbild stellt eine Gemeinsamkeit zu der weiblichen Rolle dar.
Davon ausgehend stellt sich die Frage inwiefern Disney Filme ihre Berechtigung im Deutschunterricht haben. Thematisiert werden kann meines Erachtens nach die Form der Geschwisterliebe zwischen Anna und Elsa. In einer Sequenz gesehen, bietet sich die erste Einheit an, um mithilfe von Mind Mapping und verschiedenen Gedankenexperimenten die unterschiedlichen Arten von Liebe, mit den SchĂŒlerinnen und SchĂŒlern  (SuS), zu erarbeiten. Im Anschluss können die SuS den Auftrag erhalten sich Notizen, auf einem vorgefertigtem Arbeitsblatt, ĂŒber die verschiedene Arten von Liebe im Film zu machen, wĂ€hrend dieser im Unterricht gezeigt wird. Die Szene um Minute 43 herum, als Anna vor dem Eisschloss steht kann genutzt werden um die SuS die Gedanken und GefĂŒhle von Anna verschritlichen zu lassen. Auch kann diese getrennt zwischen MĂ€dchen und Jungen verlaufen, so können die Jungen die Gedanken von Kristoff niederschreiben, als dieser nicht mit in das Schloss gehen darf. Ich glaube mit diesem Film kann viel in Richtung IdentitĂ€tsorientierung gearbeitet werden. Doch ist es gut SuS in derartige Rollenfiguren hineinversetzen zu lassen?Â
Ich persönlich finde es gut mit dem Film der Eiskönigin im Unterricht zu arbeiten. Ich glaube dieses Thema wirkt sehr motivierend auf die SuS und lĂ€sst sie ihre eigenen GefĂŒhle zu Personen, vielleicht gerade zu Familienmitglieder neu ĂŒberdenken. Der Unterschiede zwischen Hans, der Anna Ă€uĂerlich sofort in seinen Bann zieht und Kristoff den sie nur wenig Beachtung schenk und die Erkenntnis, dass Charakter mehr Wert ist wie das Ă€uĂerliche Erscheinungsbild, kann gerade Jungs in ihrem Selbstbild stĂ€rken. Auch bei den Frauen wird gezeigt, dass jeder einmal Hilfe braucht. So bekommt auch Anna die kleine behĂŒtete Schwester die Chance ihrer groĂen starken Schwester zu helfen. Hier erhalten auch die SchĂŒlerinnen die Chance sich mit der Rolle zu identifizieren und ihr Selbstbild zu stĂ€rken.Â
 Interessante Texte zu diesem Thema:Â
H. Heidemann (1998): Herrscher des Waldes und König der Löwen. Die MĂ€rchenfilme der Walt-Disney-Company. VerfĂŒgbar unter: http://www.ifak-kindermedien.de/publikationen/ifak/pdfs/disney.pdf
D. E. England, L. Descartes, M. A. Collier-Meek (2011): Gender Role Portrayal and the Disney Princesses.Â
Ich wĂŒrde mich freuen eure Meinung in den Kommentaren zu lesen.
Eure becomeateacherlove
Schneewittchen ohne 7 Zwerge
Denkt man an MĂ€rchen, assoziiert man diese sofort mit bestimmten Dinge. Es gibt die schöne Prinzessin, den tapferen Prinzen, die böse Stiefmutter und natĂŒrlich trotz aller Bösewichte immer ein Happy End.
In wahrscheinlich jedem Haushalt findet sich ein MĂ€rchenbuch und wenn es in der hintersten Regalecke verstaubt. Es ist da. Zum Einschlafen wird den Kindern daraus vorgelesen. Doch wenn das Kind dir am nĂ€chsten Tag von einer verrĂŒckten Sache berichtet, soll es dir doch bitte âkein MĂ€rchen erzĂ€hlen!â Gleichzeitig wĂŒnschen sich aber alle doch immer eine MĂ€rchenhochzeit. Alles traumhaft, alles perfekt und ohne böse StiefâŠSchwiegermutter bitte. Junge MĂ€dchen sitzen mit vertrĂ€umtem Blick an Fenstern und warten darauf, dass ihre Prinzen auf einem hohen Ross oder zumindest einem kleinen Mopped kommen, um sie abzuholen. Und die Jungen? Die finden in dem neuen Kleid sehen ihre Freundinnen wirklich wie Prinzessinnen aus.
MĂ€rchen sind so oft etwas AlltĂ€gliches. Sie dienen als Vorlagen fĂŒr ausgedachte Geschichten, sind Themen fĂŒr Mottopartys oder Namensgeber fĂŒr bunte Tortenkreationen. Eine âverzauberte Dornröschentorteâ verkauft sich einfach besser, als eine ârosa Zuckerbombe mit fĂŒnf Erdbeeren oben drauf, von denen eine matschig istâ. Doch nicht nur fĂŒr das Genannte stehen MĂ€rchen Pate. Sie erzĂ€hlen vor allem von WĂŒnschen. Setzt man die MĂ€rchen in ihren zeitlichen Kontext, âso zeigen [sie] in Grenzen auch, wie es Menschen âĂ€uĂerlichâ erging, mehr als das aber zeigen MĂ€rchen, was in ihnen vorging, was sie fĂŒrchteten und vor allem, was sie sich wĂŒnschten, hofften, ersehnten, obwohl, ja gerade weil es noch keinen Ort hatte, utopisch warâ (Dickerhoff 2009, S.96). So wie die WĂŒnsche in den historischen Kontext gesetzt werden können, ist es auch mit dem Geschlecht. Damals gĂ€ngige Geschlechterklischees werden hĂ€ufig, insbesondere in den âSchwankmĂ€rchenâ aufgegriffen und dies unter anderem auch auf diskriminierende Art und Weise. ZaubermĂ€rchen ĂŒberwinden diese Klischees jedoch meist. âHier siegt die Liebe ĂŒber die Gesellschaftsordnung, hier sind auch MĂ€dchen und Frauen stark und auf eigenen Wegen - und das in den europĂ€ischen Varianten der Grimmschen MĂ€rchen oft noch deutlicher als in den nicht selten biedermeierlich-patriacharlisch ĂŒberformten MĂ€rchenfassungen der BrĂŒder Grimmâ (Dickerhoff 2009, S.98).
Hier könnte man auch fĂŒr den Unterricht ansetzen und zwei MĂ€rchenfassungen miteinander Vergleichen. Als Beispiel dienen hier âSchneewittchenâ und die schottische Variante âGoldbaum und Silberbaum".
Die MĂ€rchen sollen mit Blick auf die Frauenrollen gelesen werden. WĂ€hrend dem Lesen können bereits AuffĂ€lligkeiten notiert werden. Bei Schneewittchen gibt es nur zwei Frauenrollen. Die der bösen Königin, die zwar weiĂ was sie will und zielstrebig handelt, dabei aber abgrundtief böse, gefĂ€hrlich und von Neid erfĂŒllt ist und die des lieben, schönen aber recht naiven und unfĂ€higen Schneewittchens, das ohne mĂ€nnliche Hilfe und Rettung nicht durchs Leben kommt. Obendrein wird ihr der Schutz nur dann garantiert, wenn sie im Gegenzug die âbrave Hausfrauâ fĂŒr die Zwerge spielt. Ihre Rettung besteht darin, dass der Prinz imgrunde nur âzu doof zum laufenâ ist und stolpert. Bei der schottischen Fassung hingegen Regeln die Frauen ihren Konflikt unter sich, die MĂ€nner sind hier auĂen vor und meist gar nicht anwesend, falls sie zur Rettung hĂ€tten beitragen können. Zudem wird mit der zweiten Frau des Prinzen eine neue dritte Frauenrolle eingefĂŒhrt: zielstrebig, mutig, klug, neidlos. Sie rettet nicht nur ihre VorgĂ€ngerin, indem sie die verschlossene TĂŒr öffnet und die giftige Nadel entfernt, sie ist auch bereit zu Gunsten der ersten Gattin des Prinzen zu gehen. Aber sie ist auch gewillt zu bleiben und ihr dabei zu helfen der bösen Mutter mutig gegenĂŒber zu treten und ist dann auch die, die den entscheidenter Schubser wagt um zu siegen.
Nach der Analyse der Frauenfiguren soll mit den SchĂŒlerinnen und SchĂŒlern eine Diskussion stattfinden in der folgende Fragen behandelt werden:
â Welches MĂ€rchen hat dir besser gefallen und warum?
âWelche Figur fandest du am interessantesten und was ist an dieser Figur fĂŒr dich interessant?
âMit welcher Figur könntest du am ehesten befreundet sein? BegrĂŒnde!
â Welche Figur wĂŒrde sich in unserer heutigen Zeit wohl am ehesten zurecht finden und warum?
Als Hilfestellung können diese Fragen zuerst auf einem Blatt schriftlich beantwortet werden.
Ziel ist es, dass die Kinder die Möglichkeit der verschiedenen Varianten des MÀrchens kennenlernen und sich mit ihnen auseinandersetzen. Zudem sollen im Lauf der Diskussion die vorhandenen bzw. eben nicht vorhandenen Rollenklischees aufgegriffen und thematisiert werden.
Schreibt mir gerne eure Gedanken zu meiner kleinen Unterrichtsidee in die Kommentare. FĂŒr VorschlĂ€ge und Verbesserungen bin ich jederzeit offen.
Eure teachingpapaya.
verwendete Literatur und Quellen:
Onlineversion von Schneewittchen der GebrĂŒder Grimm auf grimmstories.comÂ
Dickerhoff, H.: Goldbaum und Silberbaum. In: Dickerhoff, H. (Hrsg.): Keltische MĂ€rchen zum ErzĂ€hlen und Vorlesen. Kiel 2015                                     Â
Dickerhoff, H.: Mann und Frau im MĂ€rchen - MĂ€rchen fĂŒr MĂ€nner und Frauen. Die Geschlechter als Symbol in und Adressaten von MĂ€rchen. In: Arend, H./Barz,A.: MĂ€rchen - Kunst oder PĂ€dagogik? Baltmannsweiler 2009