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Didaktik Kompakt (the Czech ZX Spectrum clone with a 3.5-inch floppy drive) and Amstrad PCW
EDIT: Fixed description
Germany’s next Topmodel im Deutschunterricht?
Wer kennt es nicht: Die neue Staffel GNTM läuft an, man trifft sich gemeinsam zu Chips und Wein und schwankt den ganzen Abend zwischen Mitgefühl und Herziehen über die Gestalten auf dem Fernsehbildschirm. Mädchen, deren großer Traum es ist, Model zu werden. Mädchen, die als Fernsehstars berühmt werden wollen und in einer Castingshow die erste Sprosse ihrer Karriereleiter emporsteigen wollen. Mädchen, die im Alter von 16 vielleicht noch gar nicht beurteilen können, auf was sie sich denn da gerade einlassen.
Aber halt: Seit 2015 gibt es bereits drei Teilnehmerinnen, die sich einer Geschlechtsumwandlung zur Frau unterzogen haben. War es für Heidi Klum anfangs weniger prickelnd, dass sich nicht nur „Meedchen“ bewerben (https://bit.ly/2KhABkG - Stern-Artikel von 03/15), wird es langsam selbstverständlich, dass Transgender an GNTM teilnehmen „dürfen“.
Umso interessanter ist es, hier anzusetzen, um mit SchülerInnen und Schülern (SuS) über die Sendung und die Art, wie die überhaupt funktionieren kann, zu diskutieren. Warum aber gerade im Deutschunterricht? Die Begründung findet sich zum einen in der Textform. Denn Deutschunterricht arbeitet nicht nur mit dem (noch) Leitmedium Buch, sondern auch mit audiovisuellen Texten. Zum anderen bietet der identitätsorientierte Deutschunterricht nach Frederking hier einen Handlungsrahmen. Der Ansatz besagt, dass Deutschunterricht Jugendlichen den „Raum […] für den Aufbau eines individuell tragfähigen Selbst- und Wirklichkeitsverhältnisses in einer individualisierten und enttraditionalisierten Lebenswirklichkeit“ geben kann (Frederking 2001, S. 95). Hierunter fällt auch der Aspekt geschlechtlicher Identität. Frederking argumentiert, dass ein identitätsorientierter Unterricht besonders für Jugendliche in der Pubertät, die auf der Suche nach (Rollen-)Vorbildern sind, „beim Aufbau einer selbstbewussten geschlechtlichen Identität“ (Frederking 2010, S. 430) unterstützend sein kann. Im Konkreten bietet dieser Ansatz also einen Handlungsrahmen, um gezielt Rollenbilder zu identifizieren und Stereotype dekonstruieren zu können – und so SuS in ihrem Rollenverständnis und bei ihrer Entwicklung zu unterstützen.
Eine Unterrichtssequenz würde ich mithilfe des verlinkten Videoclips, der aufgeteilt in drei Abschnitte angesehen werden soll, gestalten:
Abschnitt 1 und 2: 0:00-01-15min, 3:45-4:57min
Zuerst soll betrachtet werden, wie Dennis sich vorstellt. Dabei sollen folgende Fragen im Vordergrund stehen:
Warum nimmt er an GNTM teil? Was ist seine Botschaft?
Was kritisieren oder bewundern die Mädchen an ihm?
Was macht ihn anders als andere TeilnehmerInnen bei GNTM oder sogar anders als andere junge Männer?
Die SuS können sich Stichpunkte aufschreiben und anschließend an der Tafel ihre Beobachtungen sammeln.
Abschnitt 3: 01:16-3:44min
Anschließend wird sich der zweieinhalbminütige Abschnitt über Cecilia angesehen und ihre Verhaltensweise analysiert. Hier sollen folgende Fragen Beachtung finden:
Ist Cecilia für dich die „klassische“ Teilnehmerin bei GNTM? Wenn ja, warum? Wenn nein, warum nicht?
Was an ihr ist „typisch Frau“?
Was erzählt sie über ihr Verhalten?
Auch die Ergebnisse zu diesen Fragen werden gemeinsam an der Tafel gesammelt. Nachdem alle Ergebnisse gesammelt sind, folgt eine Diskussion. Es soll herausgefunden werden, ob Dennis sich rollenspezifisch verhält, und ob sein Verhalten dem von Cecilia ähnelt. Schließlich trägt er eine Perücke, schminkt sich, redet ein wenig höher, hat eine sehr weibliche Figur. Cecilia selbst ist geschminkt (starkes Rouge), zickt ihre Mutter an und verkörpert doch ein wenig das, was wir als Bild des klassischen pubertierenden Mädchens im Kopf haben.
Abschnitt 4: 04:58-Ende
Nach der Diskussion wird der Rest des Clips angesehen, in dem Wolfgang Joop unter anderem betont, dass das Wort „Model“ per se nicht an ein Geschlecht gebunden ist und dass es völlig okay ist, auch als androgyner Mensch oder als Transgender zu modeln. (Selbstverständlich würde Heidi Klums Verhalten im Kontrast zu Wolfgang Joops Offenheit hier auch Raum für eine Diskussion bieten. Dies würde meiner Meinung nach aber den Rahmen sprengen.) Ziel der Diskussion und Unterrichtssequenz soll es sein, dass die klassischen Rollenbilder und damit einhergehende Verhaltensmuster anhand der Castingshow Germany’s Next Topmodel entdeckt und dekonstruiert werden – und dass die SuS realisieren, dass sie in ihrer Rollenentwicklung frei sind und sich nicht an alte, tradierte Formen halten müssen.
Liebe Leser, wie steht ihr dazu? Haltet ihr die Fragen für geeignet? Würdet ihr komplett anders vorgehen? Über euer Feedback freue ich mich.
_________________________
Literatur:
Frederking, Volker: Peter Härtlings ‚Ben liebt Anna’ - Identitätsorientierter Umgang mit einem Klassiker der Kinder- und Jugendliteratur im Zeichen von Individualisierung, Pluralisierung und Medialisierung. In: Christine Köppert / Klaus Metzger (Hrsg.): „Entfaltung innerer Kräfte“. Blickpunkte der Deutschdidaktik. Festschrift für Kaspar H. Spinner anlässlich seines 60. Geburtstages. Seelze: Friedrich, S. 92-109
Frederking, Volker ; Krommer, Axel ; Meier, Christel (Hrsg.) : Literatur- und Mediendidaktik. Bd. 2, 1. Aufl. Baltmannsweiler : Schneider, 2010, (Taschenbuch des Deutschunterrichts), S. 414-451.
'Hangi diyara giderseniz gidin Sorumluluklarınızı paylaşın' demişti ağaç perisi halkına. Sonbahardı, kurumuş yaprakları toplarken yorulmuştum; az dinlenme maksadıyla ulu bir çınar ağacına oturup sırtımı yasladım, içim geçmiş- dalmışım , uyandığımda ağacın içinden bazı beli belirsiz sesler duydum..
'Hangi diyara giderseniz gidin Sorumluluklarınızı paylaşın' demişti ağaç perisi halkına. Biraz daha sokulup iyice kulak kabarttım; Kimisi itiraz ederek ' Hayır dedi ,ben çok çalışıyorum , önce benim dediğim olacak!' Diğer bir ses ' Nedenmiş o , sen konuşup iş bölümü yapmak yerine ya da o işleri yapmak için bize destek olmak yerine hep çok çalışıp en çok konuşan olup bizi eziyorsun ,razı değiliz bu anlayışa dedi!' Bir başka ses ise 'Uzaklara gideceğim ben , bıktım usandım kavganızdan ,bıktım usandım benim dediğim olacak demenizden dedi'
Ağaç perisi sessiz olunuz, diyerek naif bir sesle yineledi sözünü 'Hangi diyara giderseniz gidin Sorumluluklarınızı paylaşın' ...
Meral Meri / Ağaç Perisi-Konuşma
Dass die Mathematik schwer sei, ist ein weitverbreitetes Vorurteil. Es stimmt so aber nicht! Allerdings beginnen die Schulen zumeist mit der Addition, bei der jede Operation immer größere und damit unhandlichere Zahlen erzeugt und die daher für Kinder und Jugendliche nur bedingt geeignet ist. Für den Einstieg in die Mathematik weitaus geeigneter ist beispielsweise das Wurzelziehen. Hier werden die Zahlen in aller Regel mit jeder Operation kleiner. Das motiviert und macht Spaß, insbesondere wenn man sich eines Smartphones bedient. Das Lächeln im Gesicht des wurzelziehenden Mädchens ist ein eindrucksvoller Beweis! (Geeignete Apps sind oft kostenlos.)
Die Mormonin gibt es nicht (ein Prüfungsexperiment)
Zur Zeit muss ich mündliche Matura-Prüfungen abnehmen, bei denen meine Schüler zu einem selbst gewählten Thema reflektieren. Da es bei mir schon eine Weile her ist, seit ich meine letzten Prüfungen abglegen musste, entschied ich mich, zeitgleich mit den Schülern ebenfalls ein Thema vorzubereiten und per Video vorzustellen. Welche Note hätte ich verdient? =)
Kuru bir yalnızlık nedir, biliyordu kuş. İyiden iyiye tanıyordu yalnızlığı. O yalnızlığı tanıyordu da Kuş, kuru ve yalnızlaştırılan, Hatta anlamsızlaştırılan Çoğul kirliliği tanımıyordu. Yabancısıydı bunların. Tıpkı şehir trafiğinde zorunluca bekleyip bekleyip de Sıkılan vatandaşın elemli boşluğu kadar Anlamıyordu bunu. Kuş,biliyordu ki, Daha kıymetli şeyler vardı; Çarpıp çarpıp -ezip ezip geçilen şeylerin bile Kıymetini bilmemiz gerektiğini gayet açık biliyordu. Bir salyangoz kadar biliyordu, Bir kaplumbağa kadar biliyordu, Bir insan kadar niye bilmesindi ki, kuş? Bilmek için yaşlanmak mı gerekirdi yalnızca?
Meral Meri /Salyangozdaki Yosunlar /Şehir Kuşu
DiDAKTiK M - CZECHosLovakiAN CLonE, 1988