Mein lieber Freund, mein größter Feind, wir haben beide nichts gelernt. Was immer auch zufrieden heißt – Wir sind weit davon entfernt.
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@traumabenteuer
Mein lieber Freund, mein größter Feind, wir haben beide nichts gelernt. Was immer auch zufrieden heißt – Wir sind weit davon entfernt.
Ich bin müde. Müde des Lebens, weil ich kein Licht mehr sehe. Ich will nur ein bisschen Aufmerksamkeit. Nichts Wildes. Bisschen knutschen, begehrt werden. Für den Ausgleich, die beschissenen Tage. Jung sein, da, wo ich jung sein verpasst habe. Wenn die Synapsen funktionieren, fällt's mir nicht auf, dieser Drang, dieser Kummer, diese Angst. Der Alkohol spricht – bekannterweise schonungslos ehrlich.
Ich bin müde. Die Brust drückt. Die Moral verlangt Disziplin, die Vernunft Erlösung. Wenn die Liebe das Leben ist, warum gibt es dann Leben ohne Liebe?
Ich trag Dich bei mir bis der Vorhang fällt.
Du bist das Tagebuch meiner schlechten Seiten. Die guten haben wir nie geteilt.
Ich möchte noch ein Mal diesen Kindertag erleben, mit dir, meiner Mutter, die mir alles gegeben hat. Und danach möchte ich nicht mehr. Ich bin wunschlos unglücklich und bereit.
Ich stelle mein Lebensbild in Frage, wenn ich den Eindruck habe, von anderen Menschen überzeugter zu sein, als von mir selbst. Das wurmt mich in allen Lebenslagen: Wenn ich Menschen begegne, die mich mit ihrer Intelligenz, ihrem Glück, ihrer Ausstrahlung, ihrem Selbstbewusstsein, ihrer Ausgeglichenheit, ihrer Sozialkompetenz, ihrer Schönheit oder mit ihrem Reichtum beeindrucken. Ich finde das selbst oberflächlich, aber es ändert nichts daran, dass es mich bedrückt und ich Versuche unternehme, danach zu streben. Die plastische Unerreichbarkeit der Ziele macht mich krank: Endlichkeit zu wahrzunehmen, wo ich Unendlichkeit wahrnehmen möchte.
Ich stelle mein Lebensbild in Frage, wenn ich den Eindruck habe, von anderen Menschen überzeugter zu sein, als von mir selbst. Das wurmt mich in allen Lebenslagen: Wenn ich Menschen begegne, die mich mit ihrer Intelligenz, ihrem Glück, ihrer Ausstrahlung, ihrem Selbstbewusstsein, ihrer Ausgeglichenheit, ihrer Sozialkompetenz, ihrer Schönheit oder mit ihrem Reichtum beeindrucken. Ich finde das selbst oberflächlich, aber es ändert nichts daran, dass es mich bedrückt und ich Versuche unternehme, danach zu streben. Die plastische Unerreichbarkeit der Ziele macht mich krank: Endlichkeit zu wahrzunehmen, wo ich Unendlichkeit wahrnehmen möchte. Ich müsste genügsam und auf mich selbst besinnt sein. Aber hat das Streben nach Unerreichbarem nicht auch seinen gewissen Reiz? Wenn ich nicht von meinem Traum träume: Kann ich dann überhaupt meinen Traum erfüllen?
Ich kann das Ende noch nicht seh'n doch ich kann es kaum erwarten hab nicht den Mut einfach zu geh'n und keine Kraft um neu zu starten
Alle Jahre wieder: Die Entlassfeier meiner eigenen Schule zu begleiten, stimmt mich melancholisch. Zu gerne würde ich die Zeit zurück drehen. Sie war sorglos und erfüllt, regelrecht beflügelnd. Familie, Freunde, Hobbys, Nebenjob, Sport: Alles gebündelt in einer Stadt, meiner Stadt. Ich war mitten drin, ein Teil davon. Ich habe das Gefühl, aus meinem Abitur nichts gemacht zu haben. Ich bin zwischen Ausbildungen hin und her gesprungen, nie war es das Richtige - bis heute! Andere haben Beruf und Berufung gefunden, arbeiten mit Leidenschaft für Unternehmen, Familie, ihre Region. Ich habe nicht mal mich selbst gefunden. Kaum einer könnte es glauben, war ich doch immer derjenige, der für seine Beständigkeit bewundert wurde. Politik, Zeitung, Jahrgangsstufensprecher. Es fehlt mir so. Heute verschwende ich täglich zwei Stunden im Auto, um zur Arbeit zu kommen. Arbeit in einer Branche, die kaum einen schlechteren Ruf haben könnte: Dumpingpreise, miese Löhne, lange Arbeitstage, unbezahlte Arbeit, Betrug am Kunden und Mitarbeiter, keine Wertschätzung, tägliches Bangen um den Arbeitsplatz. Ich bin mitten drin, ein Teil davon.
Mir fehlt Zeit, um nach dem zu träumen, was mich glücklich macht. Stunden der Gedankenlosigkeit. Ich frage mich, ob ich noch behaupten kann, Freunde zu haben? Ich habe mich gefühlt seit Monaten nicht gemeldet, nur die Arbeit im Kopf. Ich möchte gerne mehr Zeit mit meiner Freundin verbringen. Andere kochen nach der Arbeit, gehen spazieren, kaufen ein, haben eine Serie, die sie jeden Abend gemeinsam gucken. Ich nicht. Ich brauche eine Perspektive, Sicherheit, Beständigkeit und mehr Freizeit!
Mit Schatz.
Und als das Pferd auf mich zugerast ist, hat Moppi ihm einfach in die Nase gebissen.
Ich wollte gerade anfangen zu schreiben, da musste ich schon wieder arbeiten.
Wenn man mit dem Lebensglück aus einer Stunde LMG, Moppel und Busch Geld verdienen könnte, müsste ich Milliadär sein. <3
Mir fehlt Zeit zum innehalten. Mir fehlt das Gefühl, um korrekt einzuschätzen, ob mein Weg zielführend ist. Sind alle Prioritäten richtig gesetzt? Ist das mein Erfolgskurs oder muss ich den Kurs ändern? Ich lebe meine Tage zwischen Müdigkeit und Maximalbelastung. Keine Zeit für Menschen, obwohl Menschen eigentlich der Motor meiner Erfüllung sind. Pervers. Mich treibt die Perspektive auf einen begehrenswerten Job, deren Grundlage ein Wort ist, das schon einmal gebrochen wurde. Ich habe das Gefühl, liebenden und geliebten Menschen nicht gerecht werden zu können. Vielleicht noch nicht mal mir selbst. Licht am Ende des Tunnels, du wirst gebraucht.
Und doch kommt es alle Jahre wieder. Und doch lässt es mich nicht los. Die Impulse, die weh tun.