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âInmitten zweier Weltenâ- Internationaler Aufruf zu Aktionen fĂŒr die Gefangenen der Verschwörung der Zellen des Feuers, die sich seit dem 2.MĂ€rz im Hungerstreik bis zum Tod befinden
In dem Moment, in dem wir diese Worte verfassen, sind wir im 25. Tag unseres Hungerstreiks fĂŒr die Freilassung der Mutter von Christos und Gerasimos Tsakalos und der Freundin von Gerasimos.
Die U-Haft der Angehörigen unserer beiden GefÀhrten war ein Racheakt der richterlichen Macht gegen uns, in Bezug auf unseren Plan zu fliehen, indem wir das GefÀngnis bombardieren wollten.
Jetzt, wo wir den kippenden Punkt zwischen Leben und Tod erreichen, wollen wir einige unserer Gedanken mit unseren BrĂŒdern und Schwestern, Kompliz_innen, GefĂ€hrt_innen und Anarchist_innen auf der ganzen Welt teilen. NatĂŒrlich wissen wir, dass das AufrĂŒsten von Repression nicht nur auf griechischem Boden passiert. In mehreren LĂ€ndern wurde es bereits angewandt mit dem Wunsch, die anarchistischen Verweigerer des Existierenden zu sĂŒhnen. KĂŒrzlich in Chile, als die Cops die Mutter des GefĂ€hrten Juan Aliste (âSecurity Caseâ) mit in den Fall eines Fluchtplans ihres Sohnes und eines GefĂ€hrten rein ziehen wollten. Auch in Spanien, wĂ€hrend der âOperation Pandoraâ, als ein Kreis von GefĂ€hrt_innen von Freunden der Gefangenen Monica Caballero angegriffen wurden, derweil es wĂ€hrend eines Besuchs von Verwandten bei der Anarchistin Tamara Sol im Knast in Chile dazu kam, dass sie sich im Zuge der rachsĂŒchtigen sadistischen âFĂŒrsorgeâ der WĂ€rter einer erniedrigenden Leibesvisitation unterziehen sollten.
Diese Angriffe auf Verwandte und Freunde anarchistischer Gefangenen zielt darauf ab einen unpassierbaren Graben der Isolation um uns zu ziehen. Was die Verhaftungen, die Verurteilungen und die Knastmauern nicht erreichten, will nun die emotionale Erpressung und die Inhaftierung unserer Geliebten in den Zellen der Demokratie vollenden. Die Erpressung ist eindeutig: Entweder geben wir Ruhe oder unsere Verwandten landen im GefĂ€ngnis. Wir werden weder ein Papier unterschreiben, das unsere Reue zeigt, noch werden wir vor der Macht kapitulieren. Wir bleiben unreuige Anarchisten und jeden Tag, an dem die Herrschenden unsere Leute als Geiseln gefangen halten, brodelt der Wolf der Negation und Attacke immer mehr in unsâŠ
Wir wissen, dass sich mehrere GefĂ€hrten auf der ganzen Welt, mit denen wir durch die Komplizenschaft des anarchistischen Angriffs verbunden sind, mit unserer Entscheidung des Hungerstreiks betĂ€ubt fĂŒhlen. Wie uns einige enge GefĂ€hrten aus Kroatien schrieben: Hungerstreik und das Stellen von Forderungen an die Herrschenden, mit der Bitte diese zu erfĂŒllen, ist in gewisser Weise eine Anerkennung der Herrschaft. Andere könnten meinen, der Hungerstreik verlieĂe sich auf Emotionen, die die HĂ€ndler von Hoffnung und Menschlichkeit ernĂ€hren, um politische Spielchen auf unsere Kosten zu spielen. Wir verstehen die Bedenken zu der Bedeutung des Hungerstreiks, so wie auch wir sie in der Vergangenheit bereits miteinander teilten. Zudem haben wir in mehreren FĂ€llen die Rachsucht der AutoritĂ€t erfahren, in denen wir andere Aktionen wĂ€hlten, als den Hungerstreik. Um es einfach zu machen: Auf den Krieg antworten wir mit Krieg zurĂŒck. Weil unsere Wahl immer der Angriff ist. Aber jetzt sprechen wir nicht ĂŒber uns. Jetzt sind unsere Angehörigen als Geiseln im GefĂ€ngnis. Darum wĂ€hlten wir den Hungerstreik, um die HĂ€sslichkeit und MorbiditĂ€t von AutoritĂ€t in aller Ăffentlichkeit zu zeigen. Wir sind jetzt am 25. Tag unseres Hungerstreiks und wir beanspruchen fĂŒr uns nicht einen Millimeter des von der Macht geschenktem Boden. AuĂerdem sind wir uns bewusst, dass Freiheit durch die Gewalt unserer eigenen Aktionen erobert und nicht durch ihre Gesetze gegeben wird. Aber unsere Angehörigen teilen nicht den Krieg, den wir der Macht erklĂ€rten, also werden sie auch nicht unsere Gefangenschaft teilen. Darum verlangen wir ihrer sofortige Entlassung aus den Zellen der Demokratie.
Wir wissen, dass der Hungerstreik der langsame Tod ist. Aber es ist nicht unser Tod. Es ist der Tod einer Gesellschaft, die gegenĂŒber dem Faschismus der AutoritĂ€t untĂ€tig und ruhig bleibt. Wir dagegen, tragen die Verantwortung ihn weiter zu entblöĂen⊠Darum ist der Hungerstreik, den wir machen, keine passive Haltung, sondern ein Schrei des Angriffs, der durch die solidarischen Akte zur Praxis wird. Es ist ein Schrei des Angriffs, der sich mit tausenden Stimmen in MĂ€rschen trifft; mit hunderten von HĂ€nden, die solidarische SprĂŒche auf WĂ€nde schmieren, die Transparente aufhĂ€ngen, die Banken, Staatsautos, ParteibĂŒros, Gerichte anzĂŒnden; mit tausenden Besetzungen von GebĂ€uden, Radiostationen, RegierungsbĂŒros in Griechenland, Italien, Chile, Mexiko, Argentinien, Tschechien, Spanien, UK, TĂŒrkei und in den umkĂ€mpften Gebieten Kurdistans. Also ist der Hungerstreik in Verbindung mit Akten des Angriffs keine Bitte um Mitleid, sondern ein Aufruf zu Aktionen. Deswegen lassen wir unseren derzeitigen Hungerstreik zu einem Wetteinsatz fĂŒr die Anarchist_innen, fĂŒr die schwarze Internationale der Anarchist_innen der Praxis, fĂŒr die FAI/IRF Zellen, die GefĂ€hrt_innen, fĂŒr jede_n, der_die sich fĂŒr den Angriff entscheidet und gegen die Ordnung, die Befriedung und die Gesetze dieser Welt und ihrer Zivilisation, werden. Lasst uns ab heute, mit den Angriffen auf der ganzen Welt, das Dilemma benennen: Entweder fĂŒr die Anarchie oder Herrschaft.
Weil sich, in Anbetracht des Hungerstreiks fĂŒr die Freilassung der Angehörigen der GefĂ€hrten der Verschwörung der Zellen des Feuers, zwei Welten im Wettstreit befinden: Auf der einen Seite die Welt der Herrschaft, Ordnung, RegelmĂ€Ăigkeit, Gesetzte, Richter, GefĂ€ngnisse und auf der anderen Seite die Welt der Revolte, StraĂen, Feuer, Freiheit, AnarchieâŠ
Nichts weniger als Alles
Hungerstreik fĂŒr die sofortige Freilassung der Angehörigen der GefĂ€hrten der Verschwörung der Zellen des Feuers
Sieg dem Kampf der Hungerstreikenden
Lang leben die Anarchie
Verschwörung der Zellen des Feuers â FAI/IRF
Gefangenen Zelle
in griechischen GefÀngnissen
p.s. Kraft und Komlizenschaft mit allen eingesperrten Anarchist_innen weltweit und besonders mit unseren in Italien eingesperrten BrĂŒdern Alfredo Cospito und Nicola Gai.
Madrid (Spain). Yesterday. Demonstration in solidarity with arrested anarchists.
Bike Punx Unite
Ride fast! Ride hard! get on your bikes and ditch the cars. get on your bikes and ditch the cars! itâs the same
excuses every fucking time: itâll take to long, itâs too far to ride. what else are you going to do with your life tonite, go drinking with the boys, go out getting into fights?
Ride fast! Ride hard! watch for cops, watch for cars, biking on these streets can be an all out war.
itâs the same excuses every fucking time: itâll take too long, itâs too far to ride. what else are you going to do
with yr life tonite? watch some more t.v., donât move, just sit tight. ride fast! ride hard!
Amazing!!!!
Ivana Hoffmann - Deutsche Kommunistin bei der Verteidigung der Revolution von Rojava im Alter von 19 Jahren gefallen
Ceremony of the Kurdish Female PKK Fighters on the international Womenâs Day at the Qandil Mountains.