Mach langsam, Conni!
Fahre erstmal in den Urlaub!

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@verschwoerer
Mach langsam, Conni!
Fahre erstmal in den Urlaub!
Pedro C. hat nach einem Polizeieinsatz irreparable Hirnschäden. Jetzt werfen Videos weitere Fragen zum Vorgehen der Beamten auf.
Vor gut drei Monaten fiel der Kölner Pedro C. nach einem Polizeieinsatz ins Koma. Inzwischen ist klar, dass er irreparable Hirnschäden davongetragen hat und dauerhaft pflegebedürftig ist. Die Frage, wie es dazu kommen konnte, aber bleibt bis heute offen. Simón Barrera González, der Anwalt von Pedro C., hofft auf baldige Antworten. Zumal durch Videoaufnahmen einige neue Erkenntnisse nun ans Licht gekommen sind.
Was war passiert: Am 8. April sollte C. in eine psychiatrische Klinik gebracht werden. Doch er wehrte sich, verschanzte sich in seiner Wohnung in Köln-Deutz. Freund:innen von C. riefen ärztliche Hilfe, und diese die Polizei. 90 Minuten später erlitt C. einen Herzinfarkt und musste reanimiert werden.
Seit jenem Tag versuchen viele, die Ereignisse zwischen dem Eintreffen der Polizei und C.s Herzstillstand zu klären: sein Anwalt, das Solidaritätsnetzwerk „Justice for Pedro“, die Staatsanwaltschaft Köln – und die Presse.
kann man nicht oft genug betonen.
Auf US-Militärbasen in Grönland lagert viel giftiger Müll. Viele Grönländer fordern eine Sanierung bevor neue Basen entstehen.
Auf US-Militärbasen in Grönland lagert viel giftiger Müll. Viele Grönländer fordern eine Sanierung bevor neue Basen entstehen.
Die USA wollen zurück nach Grönland. Aufgeräumt haben sie dort allerdings nie. Jahrzehnte nach dem Zweiten Weltkrieg und dem Kalten Krieg liegen auf ehemaligen US-Stützpunkten noch immer Tausende Tonnen Schrott und gefährliche Schadstoffe.
Das US-Interesse an Grönland war in den vergangenen Jahrzehnten mal grösser, mal kleiner. Es geht und ging um Rohstoffe, um Schifffahrtswege durch die Arktis und die strategische Lage. Zuerst gegenüber Nazi-Deutschland, dann gegenüber der Sowjetunion. Während und nach dem Zweiten Weltkrieg betrieben die USA mindestens 36 Militärbasen in Grönland. Genutzt wird derzeit nur noch eine: Pituffik Space Base, früher Thule Air Base oder Bluie West 6.
Schon der sichtbare Teil des Abfalls ist überwältigend
Die anderen Standorte sind noch gut sichtbar. Vor allem deshalb, weil das US-Militär sie beim Abzug einfach sich selbst überliess , inklusive aller Abfälle, die sich bis heute dort stapeln. Die dänische Zeitung «Politiken» hat 34 Standorte kartiert. Einige besuchten die Journalistinnen und Journalisten persönlich. Die Zeitung hat ihre Recherche in einer sehenswerten Bild-Text-Strecke zum Scrollen in englischer Sprache hier zusammengefasst.