Mein Leserbrief an den Tagesspiegel zum Artikel "Die neuen Schau-Spieler" (23.05.14)
Mir ist gerade die Kinnlade bis auf den Boden gefallen, als ich Ihren Artikel von dem Herr´n Leber gelesen habe. Aber nicht weil er so unglaublich gut war und super recherchiert, sondern weil es einfach nur ein liebloses Geschreibsel ist.
Wie können Sie so einen Artikel, der Menschen verachtend, beleidigend und voll mit völlig falsch oder lückenhaft dargestellten Fakten ist, mit gutem Gewissen veröffentlichen. Ich hatte mir mehr vom Tagesspiegel erwartet, aber ich musste feststellen, dass das Niveau schon genau so schlimm ist wie bei dem “tollen” Fernsehsender RTL, einfach nur krank.
Sie haben keine Ahnung von dem Leben dieser Menschen und wie vielen diese Personen einfach nur Freude bereiten, dass auch mal ernste Themen diskutiert werden, davon wird hier überhaupt nicht gesprochen.
Jeder kann eine Meinung haben, aber die sollte wenn dann auch mit realen und vollständigen Fakten hinterlegt sein und in einem anständigen Ton verkündet werden, aber wenn man das so liest ist man der Meinung, dass der Autor weder irgendwelche Benimmregeln und Spaß kennt, oder versteht und selbst irgendein sexuelles Problem haben muss, wenn er da so drauf rumreiten muss (“oh mein Gott sie hat rumreiten gesagt”). Es scheint fast so, als wäre er eifersüchtig, da er selbst nicht solche Erfolge und eine großartige Community hat, typisch für die Deutschen denke ich, und um sich abzureagieren trampelt er auf den Gefühlen von Menschen herum, die es auf gar keinen Fall verdient haben so behandelt zu werden.
Und dass Sie diesem Mann auch noch eine Plattform gewähren setzt dem Ganzen die Krone auf.
Hier wäre eine große Entschuldigung angebracht, wenn Sie mich fragen, aber dass kann ich Ihnen ja nicht vorschreiben.
Solltet ihr euch den Mist auch mal durchlesen wollen, bitteschön http://m.tagesspiegel.de/medien/lets-play-die-neuenschau-spieler/9941666.html
Vielleicht schreiben ja einige von euch auch noch einen schönen Leserbrief, zeigen wir denen, dass man das nicht so einfach durchgehen lassen kann.