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@visual-effectsws1617
4. Vorlesung // 05.10.2017
Seminar-Arbeit im Greenscreen-Studio Aufbau vom Greenscreen-Set mit korrekter Lichtführung und Materialauswahl. Aufbau der Kameras und Speichermedien für die Film-Materialien. Erstellen von verschiedenen Testaufnahmen inkl. der anschließenden Verarbeitung in After Effects.
Einführung in allgemeine Studio-Standards für Greenscreen-Aufnahmen. Fazit: Für optimale Studio-Aufnahmen sollte eine konkrete Planung vorausgehen und eine Checkliste etabliert werden.
3. Vorlesung // 15.12.2016
Thema / Übung: Set-Extension: Selbst produziertes Footage sollte mit Fremdmaterial erweitert werden, um den gefilmten Ort neu zu beschreiben (z.B. Himmel, Gebäude, Pflanzen, Lebewesen, Abstraktes etc). Dabei galt es, das Material perspektivisch korrekt einzuarbeiten. Die Aufgabe erfolgte im ersten Schritt nur via 2.5D in AFX und in der Erweiterung via Integration von 3D-Objekten aus Cinema 4D Umsetzung in AFX: Erfassen der Kamera-Bewegungen mit dem 3D-Kameratracker und erstellen der Kamera in AFX. Festlegen von Punkten innerhalb der Sequenz für Horizont, Mittelgrund und Vordergrund über die Erstellung von Null-Objekten. Anschließend wird vorbereitetes Footage in die Szene geladen und kann als 2.5D-Objekt korrekt in das Geschehen integriert werden. Abschließendes Matching über Farbkorrektur und Masken. Die Integration von 3D-Objekten erfolgt mittels der Erstellung einer Cinema 4D-Datei aus AFX heraus, die alle Kamera-Daten und 3D-Ebenen übernimmt und in C4D korrekt wiedergibt. Die Multipasses aus C4D können in AFX geladen und in der Timeline gemischt werden.
VIRTUAL HISTORY // UEBUNG 01 + 02
2. Vorlesung // 08.12.2016
Virtual History Integrieren von Greenscreenfootage in eine historische Film-Szene. Zur Anwendung kamen After Effects, Photoshop und Mocca. Umsetzung: Zunächst wurden Personen aus dem Original-Footage entfernt. Screenshots der Filmsequenz wurden in PS importiert und die Personen über Ebenenmasken aus dem Material heraus retuschiert. In AFX kamen in der Folge der 3D-Kamera-Tracker, Differenz-Füllmethoden, Masken und Keyer zum Einsatz, um das Standbild in die OG-Szene zu integrieren sowie das Greenscreen-Footage zu matchen. Weitere Effekte waren “Korn anpassen”, diverse CC-Effekte und Weichzeichner. Fazit: Umso mehr bewegte Objekte im Raum auszuschneiden sind, desto höher wird der Aufwand diverse Masken zu setzen, um Fremdmaterial integrieren zu können. Die Masken aus Mocha sollten in eine Farbfläche übertragen werden, die die animierten Masken dann enthält. Das bringt den entscheidenden Vorteil, dass für die Masken ein Motion Blur aktiviert werden kann, der auf das darunter liegende Footage wirken kann! Die Farbfläche wird einfach zur Alpha-Maske des Footages, welches ausgeschnitten wird.
1. Vorlesung // 01.12.2016
Vorstellung und Übung von drei verschiedenen Keying-Methoden in After Effects und Mocca anhand von Beispiel-Footage. 1. Methode: Freistellen durch den ausschließlichen Einsatz von Keylight. 2. Methode: Keying durch den Einsatz von mehreren Effekten 3. Methode: Keying via der In/Out-Technik In einem zweiten Schritt wurde ein Farbsaum um das freigestellte Material ergänzt, um die Footage-Ebenen einheitlich zu verschmelzen. Um misslungene Greenscreen-Aufnahmen freistellen zu können (z.B. wenn ein Teil des Protagonisten aus dem Greenscreen herausragt, lässt sich durch ein Maskentracking in Mocca das gewünschte Material herausrechnen. Die errechneten Trackingmasken werden nach AFX reimportiert und stellen das Material frei. Das Maskentracking via Mocca stellte einen hohen Arbeitsaufwand dar, war aber dennoch effektiver als in AFX selber die Masken zu animieren.