Du bist auf meinem Weg verloren gegangen. Ich weiß nicht, bin ich traurig oder Erleichtert?
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@weilesimmerwiederverletzt
Du bist auf meinem Weg verloren gegangen. Ich weiß nicht, bin ich traurig oder Erleichtert?
Ich habe immer unendlich viele Gedanken aber die richtigen Worte, die fehlen mir grade sehr.
Ich weiß nicht ob ich es dir sagen soll oder ob du es evtl irgendwann ließt. Egal wie ich muss es schreiben, in der Hoffnung es hilft mir.
Es ist wie Trauer, wie Enttäuschung und Liebeskummer. Dein Brief er kam an. Die Einladung zu deiner Hochzeit. Ohne Kommentar, ohne persönliche Note. Einfach ein Brief mit deiner und meiner Anschrift. Mit einer gewöhnlichen Einladung die jeder bekommen hat.
Ich habe es gespürt. Sonntag auf Montag Nacht, es wird was kommen. Ich habe geträumt und denn ganze Montag mit Panikattacken verbracht. Bis ich von einem gemeinsamen Freund die Neuigkeiten erhalten habe. Ich war so enttäuscht. Ich weiß das Leben geht weiter aber so schnell? Es hat mich viele Tränen gekostet. Und nicht nur Tränen, Schmerzen so gewaltige Schmerzen weil mein Körper nicht klar kam mit dem ganzen Druck. Meine chronische Krankheit hat wieder mal zugeschlagen. Wegen dir? Ich kann es nicht glauben.
Und dann Dienstag es ging genau so weiter. Ich musste ein wichtigen Termin erledigen der mir sowieso schon sehr viel Kraft genommen hat. Und dann die ganze Zeit diese Panik. Dann kam die Post und ich halte ihn unter so viel Werbung in der Hand. So bedeutungslos und doch so mächtig. Es hat mich so viel Theorie überdenken lassen. Wieso so ein Brief wenn es „vorbei“ ist? Um mich zu verletzen? Das ich wider Mal auf dich zu komme? Wieso? Wie kannst du mir das antun ohne wenigstens zu versuchen erst zu reden oder ähnliches?
Die letzten Jahre haben wir uns verloren weil jeder sich verändert hat. Wir wollten unsere Freundschaft von früher aber konnten beide nicht mehr zurück. Wir haben uns verändert. Aber letztes Jahr dieser Streit, er war ein Weckruf. Du sagst du wusstest nicht das etwas nicht stimmt aber wir kennen uns so lange, du wusstest es genau, weil du genau so gefühlt hast und das schon länger. Es hat so weh getan.
Unser klärendes Gespräch wurde zu einer Eiszeit. Wir konnten nichts klären. Wir haben alle geschluckt, auf Besserung gehofft und uns weiter entfremdet. Es wurde aufgepasst was gesagt wird. Man hatte kaum Zeit füreinander. Man hat nicht mehr harmoniert. Aber wahrhaben wollten wir es auch nicht. Getriggert haben wir uns gegenseitig gefühlt von denn Taten des anderen. Und wo hat uns das hin gebracht? Ja zu dem Punkt den wir letztes Jahr alle noch vermeiden wollten. Ich weiß noch wie ich gesagt habe, dass ich nicht weiß ob ich mit dir so befreundet sein kann mit deinen „neuen Ich“. Deine Worte „Neues Ich“. Du wolltest so geliebt werden wie du neunmal jetzt bist. Was natürlich normal ist wollen wir doch alle. Aber so möchte ich das nicht mehr. Du wusstest du verlierst mich und ich wusste du änderst dich nicht für mich. Daher die Eiszeit. Aber die Zeit hat leider nichts geändert. Außer offenbart das es für niemanden funktioniert.
Ich versuche dich zu verstehen. Aber kann viele Taten nicht mehr entschuldigen von dir. Egal wie ich es drehe und wende, du hast so viel schlimme Sachen mit deinen verlobten abgezogen und auch mich versucht zu verletzen. Du machst es gewollt und aktiv. Ich gebe dir nichtmal die Schuld, dass du immer mehr so geworden bist. Niemand hat dir klar gesagt das es jetzt reicht und wenn war es zu freundlich du hast es nicht verstanden. Ich habe es oft versucht. Diese Züge in deinen Charakter von Narzissmus wurden immer lauter.
Ich kann mich nicht mehr damit identifizieren. Weil man sagt doch nichts zeigt besser wer jemand ist als seine Taten. Und es waren so viel ungesunde Sachen dabei. Die Taten sollte niemand so lange über sich ergehen lassen.
Ich denke immer an die zwei kleinen Mädchen. Wir wollten alles zsm erleben. Und dann zerreißt es mich. Ich soll wirklich nicht dabei sein. Aber wie kann ich was vorspielen was genau so falsch ist wie das letzte vergangene Jahr.
Wir haben uns verloren. Ich habe mich aber leider viel zu oft in Dir verloren. Es tut weh und mir so sehr leid aber ich glaube nicht das wir uns an deinen großen Tag sehen werden. Egal wie gerne ich es aus den falschen Gründen will. Allein die Panik und die Schmerzen zeigen mir, dass es besser ist nicht immer über mich und meine Grenzen und meine Überzeugungen zu übergehen.
Ohne irgendwas kann ich aber nicht einfach abtauchen deswegen werden ich dir was zu kommen lassen einen Brief oder sonstiges. Ich weiß ich werde ein Fehler damit machen aber ich brauche es für mich. Du musst wissen wie weh es getan hat und auch immer noch tut. Ich möchte wenigstens einmal das letzte Wort haben.
Ich hätte gehofft du würdest aufwachen und in meiner Traumvorstellung würde sich was ändern. Aber nur um dein Gewissen zu beruhigen mich einzuladen ist falsch und immer zu sagen du hättest ja alles erdenkliche gemacht. Nein hast du nicht. Haben wir alle nicht mehr.
Sry, not sry.
Du bist weg. Bist du irgendwie schon lange. Aber jetzt ist es offiziell. Ich kann garnicht beschreiben wie unvorstellbar es sich anfühlt. Ich habe nicht nur eine Freundin verloren sondern auch meine Schwester. Wir wollten so viel in der Zukunft zusammen erleben.
Ich kann nicht glauben das ich dein Sohn evtl nie kennenlernen werde. Nie die Tante werde die ich werden sollte. Nie deine Trauzeugin an deiner Hochzeit werde. Nie mehr wir?
War es richtig aus Selbstschutz dich gehen zu lassen, weil es so oft einfach nur noch weh getan hat? Ist es das alles wert oder hätte ich weiter ertragen sollen wie weh es tut. Ich verstehe es absolut noch garnicht. Vlt in ein paar Jahren aber aktuell kann ich es nicht.
Ich trauere um etwas das ich selber verursacht habe. Wir waren alle nicht mehr glücklich mit der Situation aber das hier fühlt sich so endgültig an.
Ich werde alles verpassen was wir teilen wollten. Ich fühle mich so schlecht. Hätte nie gedacht das ich das jemals durchziehe. Aber ich dachte auch nicht dass du dich so veränderst das wir nicht mehr harmonieren. Ich weiß es ist schon lange nicht mehr so wie früher aber ich wollte es mir nie eingestehen.
Wo ist der Sinn in allem? Wieso bekommt man nicht alles wieder hin durch Kommunikation? Wenn es so einfach wäre hättest du mich verstanden und ich dich. Wie kann man sich so auseinander leben? Wir verstehen gefühlt die Sprache des anderen nicht mehr. Und früher konnten wir das blind.
Es tut mir leid aber gleichzeitig auch nicht. Paradox aber es ist genau so.
i finally understand the difference between people who love me, people who love to be around me and people who love what i can do for them.
you cannot heal without forgiving yourself
i wanna talk about it but i really dont wanna talk about it
The sound of rain and ocean waves bring so much inner peace.
do it for you
I'm slowly teaching myself that someone else's emergency is not my emergency. I've been running miles for people who couldn't even take a step for me.
We romanticize the stars, but forget the dark is what made them visible.
Fyodor Dostoyevsky, “The Brothers Karamazov”
Immer öfter denke ich dran dich nie mehr sehen zu wollen. Mein Körper, Seele und Verstand alle sagen lass los. Keiner dieser Teile von mir möchte weiter leiden. Bei jeder Nachricht gehe ich auf Abwehr Modus. Bei jedem verlangen kotzt mich alles noch mehr an. Bei jeder Begegnung denke ich mir wo ist das was mal so wunderschön gemeinsam war. Wie kann ein Mensch sich so wenig für einen interessieren und man möchte genau das gleiche und es wird auch immer „einfacher „ aber irgendwie will ein Teil nicht los lassen.
Die Hoffnung du wärst doch noch irgendwo in den Tiefen deiner Seele die Person die du mal warst. Ich suche dich schon so lange. Aber ich finde sie nicht. Du hast sie gelöscht. Dieser besondere Teil von dir er ist erloschen. Ich spüre kaum noch aktive Verbindung.
In Gedanken lebe ich noch mit diesen Teil zusammen. Diese wundervollen Jahre, Monate, Tage ,Stunden und Minuten. Selbst jede Millisekunde war so wertvoll. Du und ich wir waren so verbunden. Ich dachte immer du bist meine Seelenverwandte. Aber wir sind gespalten.
Deine Worte: So bin ich jetzt also kannst du mich nicht so akzeptieren wie ich bin. Ich dachte immer nein so kannst du doch nicht wirklich sein. Aber ich verstehe es jetzt du bist wirklich so. Und willst auch gesehen und geliebt werden. Das hast du auch sicher verdient. Nur ist der Teil der mit mir harmoniert hat dabei gestorben und du willst ihn nicht mehr wieder beleben.
Was bedeutet das alles? Ja genau, logisch gesehen passt es momentan einfach nicht mehr. Aber über 25 Jahre einfach so lösen, weil es nicht mehr passt?
So und da bin ich wieder an dem Punkt an dem ich immer bin. Jetzt fangen die Gedanken wider oben an. Und dann bin ich wider hier. Endlosschleife.
Wir wollten so viele schöne Dinge zusammen erleben. Wie soll das funktionieren? Die Pläne, die Träume sie zerplatzen. Ich kann es nicht verstehen.
One of the happiest moments ever is when you find the courage to let go of what you can't change.