Bewertungen - wie ich die Schulnoten vergebe!
Ich habe ja angefangen die Weine nach Noten zu bewerten, und überwiegend gute Noten vergeben. Wenn wir uns aber mal das Schulsystem anschauen dann bedeuten die Schulnoten folgendes:
1 (sehr gut) – wenn die Leistung den Anforderungen in besonderem Maße entspricht.
2 (gut) – wenn die Leistung den Anforderungen voll entspricht.
3 (befriedigend) – wenn die Leistung im Allgemeinen den Anforderungen entspricht.
4 (ausreichend) – wenn die Leistung zwar Mängel aufweist, aber im Ganzen den Anforderungen noch entspricht.
5 (mangelhaft) – wenn die Leistung den Anforderungen nicht entspricht, jedoch erkennen lässt, dass die notwendigen Grundkenntnisse vorhanden sind und die Mängel in absehbarer Zeit behoben werden können.
6 (ungenügend) – wenn die Leistung den Anforderungen nicht entspricht und selbst die Grundkenntnisse so lückenhaft sind, dass die Mängel in absehbarer Zeit nicht behoben werden können.
Die zu erbringende Leistung bei einem Wein würde ich wie folgt bezeichnen:
Guter Geschmack. Über Geschmack läßt sich zwar streiten, aber es geht hier ja um meinen Geschmack. Zum Geschmack gehört natürlich noch der Anlass und ggf. auch die Jahreszeit (ich kann mit Weißwein im Winter einfach weniger anfangen).
Ich habe mich daher entschlossen, die Note 3 als Standard zu verwenden. Ein Wein der eine 3 hat, ist für mich ein guter Kauf, der jedoch nicht überdurschnittlich ist. Ist würde ihn jederzeit wieder trinken, nur nicht umbedingt nochmal kaufen (außer zu einem anderen besser passenden Anlass vielleicht).
Eine 4 würde ich wenn es sein muss auch nochmal trinken, würde ich jedoch bevorzugt vermeiden. Wenn ich eine 5 oder 6 vergeben muß, muss es schon sehr schlimm sein. Ich hoffe ich kann dies vermeiden.
Die besseren Weine bewerte ich mit einer 2, damit wirklich nur außergewöhnliche Weine mit einer 1 bewertet werden. Für Abstufungen verwende ich - und +, so das wir ich also genug Möglichkeiten zur Unterscheidung haben.