Shadows settle on the place that you left
Seit Mai sind schon wieder 7 ganze Monate vergangen. 7 Monate, in denen ich rein gar nichts erreicht habe.
Die ersten Maiwochen fuhr ich die Unterdrückungsschiene und dachte, ich hätte mich selbst ausgetrickst.. Ich war vollkommen benommen. Dass ich davor nicht weglaufen kann, hätte mir bereits am ersten Tag klar sein sollen und irgendwann ist dann auch alles eingestürzt. Alle alten Probleme kamen zurück, vor allem diese schrecklichen Depressionen wie vor ein paar Jahren. In einem großen, dunklen Loch zu stecken und nicht herauszukommen, morgens nicht aufstehen zu können und quasi nur noch vor sich hin zu vegetieren.
Andauernd kamen irgendwelche Erinnerungsschnipsel hoch und erschwerten es mir mit dieser Sache abzuschließen. Es schien als wäre sie überall.
Dazu kamen 1000 Fragen, wie z.B. „Wie kann man so etwas wegwerfen?“ „Was geht in diesem Menschen vor?“ Und vor allem „Was habe ich getan um so etwas zu verdienen?“
Ich verzeihe immer, aber dieses Mal nicht. Auch wenn ich weiß, dass es das einzigst Richtige ist.
Ich bin eigentlich nicht die Sorte Mensch, die sich dem Hass hingibt, aber diese Person hasse ich.
Für alles was sie gemacht hat, was sie gesagt hat und was daraus resultiert. Für jede schlaflose Nacht und jede Erinnerung, die mich davon abhält, mein Leben weiterzuführen. Hass. Das Wort ist niemals gut genug um auszudrücken, wie sehr ich diesen Menschen verachte.
Es scheint, all sei sie immer noch überall.
-26.12.2015
















