Ich hab geschrien, geweint, gebrannt – nichts hat gereicht. Fünf Jahre später, und ich lebe immer noch im Schmerz, den keiner sieht…
Keni
RMH
Noah Kahan

blake kathryn

PR's Tumblrdome

★
Aqua Utopia|海の底で記憶を紡ぐ

roma★

❣ Chile in a Photography ❣
Game of Thrones Daily
Mike Driver

⁂
𓃗

Product Placement
🩵 avery cochrane 🩵
will byers stan first human second
art blog(derogatory)
almost home

@theartofmadeline
PUT YOUR BEARD IN MY MOUTH

seen from United States
seen from United States

seen from Brazil

seen from United States
seen from South Africa
seen from Brazil
seen from South Africa

seen from United Kingdom
seen from United States

seen from Brazil
seen from United States
seen from United States

seen from United States

seen from United States

seen from United States
seen from United States
seen from United States

seen from United States

seen from United States
seen from United States
@wofindeichdenfrieden
Ich hab geschrien, geweint, gebrannt – nichts hat gereicht. Fünf Jahre später, und ich lebe immer noch im Schmerz, den keiner sieht…
Ich lebe im Schatten von etwas, das längst vorbei sein sollte.
Immer wenn ich wirklich realisiere, was in meinem Leben abgeht, was mit mir los ist, dann vergleiche ich es mit schlimmeren Sachen. Leute bekommen Krebs. Leute sterben wegen Rassismus. Leute verlieren ihre Familien. Und dann denk ich mir immer: Wer bin ich, dass ich mich hier über Gefühle beschwere? Wer gibt mir überhaupt das Recht, so zu leiden? Aber verdammt nochmal, ich komm aus meinem Kopf nicht raus. Ich kann das nicht einfach wegdenken. Gefühle steuern mich, zerreißen mich, machen mich krank. Ich fühl mich nicht mehr normal. Ich frag mich, ob ich überhaupt noch normal bin. Ob ich irgendeine psychische Krankheit hab. Ob mein Gehirn kaputt ist. Ob ich überhaupt noch ich bin. Und ich versteh’s einfach nicht. Es ist eine Trennung. Ja. Aber fünf Jahre her. Fünf Jahre. Und trotzdem ist jeder Tag wie ein neuer Rückschlag. Es hört nicht auf. Es wird nicht besser. Es tut einfach immer wieder weh. Ich hab doch ALLES versucht. Psychologe – gemacht. Urlaub – gemacht. Freundeskreis geändert – gemacht. Dinge von uns verbrannt, geredet, geschrien, geheult, Sachen losgelassen, gehofft, durchgehalten, aufgeschrieben, gelöscht, abgeschlossen – ALLES gemacht. Ich hab mir sogar Gewalt vorgestellt, einfach nur um IRGENDWIE diesen Knoten zu lösen. Aber es. hört. nicht. auf. Ich sitz in meinem fucking 10-Quadratmeter-Zimmer. Dieses Scheißzimmer, in dem ich meine schlimmsten Tage erlebt hab. Ich lauf von einer Wand zur anderen, wie ein eingesperrtes Tier. Ich weine, ich träume schlecht, ich wache auf mit Druck in der Brust und Tränen im Hals. Und niemand sieht das. Keiner merkt’s. Und ich fühl mich krank in meinem Kopf. Ich glaub manchmal wirklich, dass ich verrückt werde. Ich komm mir vor wie ein Geist in meinem eigenen Leben. Alle leben weiter. Er lebt weiter. Und ich? Ich steh immer noch da – halb tot, innerlich leer, nur am Überleben, nicht am Leben. Und das schlimmste ist: Ich weiß nicht mal mehr, ob ich hoffen soll, dass es besser wird. Weil ich schon so oft gehofft hab. Und immer wieder gefallen bin. Ich will einfach nur kurz aufhören zu fühlen. Nur kurz. Nur einen Tag. Nur mal atmen. Nur mal nicht weinen. Nur mal nicht denken. Aber es hört nicht auf.
#wannhörtesauf?