“I miss you, I don’t have a best friend anymore, sure I have close friends, but no one is there like we were for each other. I hope you miss me too.”
— give me a call
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“I miss you, I don’t have a best friend anymore, sure I have close friends, but no one is there like we were for each other. I hope you miss me too.”
— give me a call
Psychische Krankheiten sind meist wie eine Welle, du schwimmst mit ihr, aber passt du nicht auf, erschlägt sie dich und du ertrinkst.
"Verdammt dazu, allein zu sein - ein ganzes Leben lang allein
Sieh dich doch um, sieh endlich ein: Du bist allein, du bleibst allein"
-Die Ärzte
Ich will einfach nur, dass alles aufhört und ein Ende nimmt. Wieso kann man Gefühle nicht abstellen? Wie soll es möglich sein ein ganzes Leben in solch einem Gefühlschaos zu leben? Bitte bitte lass es einfach aufhören. Ich will das nicht mehr. Ich wünsche mir doch nur so sehr dass es mir endlich gut geht. Oder dass ich nicht immer jeden mit meiner Laune - die von "himmelhoch jauchzend" zu "zu Tode betrübt" innerhalb von Sekunden wechselt - runter ziehe.
Ich will einfach nur über einen längeren Zeitraum gut gelaunt sein. Und nicht sofort eifersüchtig, wütend, traurig oder überfordert sein.
Ich hasse meine Gefühle ich will sie einfach nur abstellen
Und dann will man mit jemandem reden. Aber kann es einfach nicht. Man bekommt es vielleicht hin der Peson zu sagen dass die momentane Gefühlslage nicht dem Ideal entspricht. Aber zu mehr ist man einfach nicht im Stande. Man will darüber reden aber es geht nicht. Man fühlt sich so sehr in sich gefangen. Man hat Angst, dass jemand denkt man würde sich nur wichtig machen wollen auch wenn der Gedanke völlig absurd ist. Man will einfach niemandem mit seinen Problemen zur Last fallen. Und gleichzeitig sehnt man sich nach jemandem der einem zu hört und hilft alles besser werden zu lassen.
Es fühlt sich einfach an wie zu sterben. Nicht mit einem Schlag. Aber ganz langsam immer mehr. Hin und wieder gibt es noch Hoffnungsblicke. Aber auch diese werden immer weniger. Man isoliert sich komplett. Man redet mit absolut niemandem mehr. Innerlich erstickt man an den ganzen Sorgen und Problemen. Man redet mit niemandem mehr, egal wie sehr man innerlich danach schreit. Und wenn man langsam innerlich immer mehr stirbt, wird es einem zunehmend egal was mit einem geschieht und ob man selbst noch weiter leben soll. Man verlangt nicht 24/7 nach dem Tod, man kann aber auch nicht mehr wirklich zwischen Leben und Tod entscheiden. Und an diesem Punkt angekommen zu sein tut so verdammt weh. Man lebt in einer isolierten Welt und fühlt sich als würde man ertrinken und ersticken.
Man fühlt sich wie alleine auf dem offenen Meer, alle Freunde und Bekannte sind auf einem Boot in unmittelbarer Nähe, reden miteinander und bekommen von allem nichts mit. Man selbst kämpft so sehr dagegen an, die Momente in denen man Luft holt sind dann die in denen der Schmerz mit voller Wucht einsetzt. Man merkt wie aussichtslos die Lage ist und dass man im Begriff ist immer weiter zu ertrinken bis es irgendwann vorbei ist - yourmylightinthedark