THESEUS
Sag, welchen Zeitvertreib hast du für diesen Abend, Welch Maskenspiel, welche Musik? Wie sollen wir Die müßige Zeit vertreiben, wenn nicht mit etwas Freude?
(William Shakespeare: Ein Mittsommernachtstraum, V.1)

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THESEUS
Sag, welchen Zeitvertreib hast du für diesen Abend, Welch Maskenspiel, welche Musik? Wie sollen wir Die müßige Zeit vertreiben, wenn nicht mit etwas Freude?
(William Shakespeare: Ein Mittsommernachtstraum, V.1)
>"Wäre ich ein Mann, hätten sie weniger Probleme mit meinem Tonfall." - Für ihre Übersetzungen der »Odyssee« und »Ilias« wurde Emily Wilson von rechts angefeindet. Regisseur Christopher Nolan fand sie gut. Denn jede Übersetzung hat ihre Zeit.<
Für ihre Übersetzungen der »Odyssee« und »Ilias« wurde Emily Wilson von rechts angefeindet. Regisseur Christopher Nolan fand sie gut. Denn j
"Die Furcht vor dem Tod ergibt sich aus der Furcht vor dem Leben. Ein Mensch, der voll lebt, ist jederzeit bereit zu sterben." (Mark Twain)
"'Klassiker' - ein Buch, das Leute preisen und nicht lesen." (Mark Twain)
Erich Mühsam Der Gefangene
Ich hab's mein Lebtag nicht gelernt, mich fremdem Zwang zu fügen. Jetzt haben sie mich einkasernt, von Heim und Weib und Werk entfernt. Doch ob sie mich erschlügen: Sich fügen heißt lügen!
Ich soll? Ich muss? - Doch will ich nicht nach jener Herrn Vergnügen. Ich tu nicht, was ein Fronvogt spricht. Rebellen kennen beßre Pflicht, als sich ins Joch zu fügen. Sich fügen heißt lügen!
Der Staat, der mir die Freiheit nahm, der folgt, mich zu betrügen, mir in den Kerker ohne Scham. Ich soll dem Paragraphenkram mich noch in Fesseln fügen. Sich fügen heißt lügen!
Stellt doch den Frevler an die Wand! So kann's euch wohl genügen. Denn eher dorre meine Hand, eh ich in Sklavenunverstand der Geißel mich sollt fügen. Sich fügen heißt lügen!
Doch bricht die Kette einst entzwei, darf ich in vollen Zügen die Sonne atmen - Tyrannei! Dann ruf ich's in das Volk: Sei frei! Verlern es, dich zu fügen! Sich fügen heißt lügen! *
Christian Morgenstern Frühlingsregen Regne, regne, Frühlingsregen, weine durch die stille Nacht! Schlummer liegt auf allen Wegen, nur dein treuer Dichter wacht …
lauscht dem leisen, warmen Rinnen aus dem dunklen Himmelsdom, und es löst in ihm tiefinnen selber sich ein heißer Strom,
lässt sich halten nicht und hegen, quillt heraus in sanfter Macht … Ahndevoll auf stillen Wegen geht der Frühling durch die Nacht.
*
Nun ist es Sommer den ganzen Tag, Den ganzen Tag man nur küssen mag, Und alle die Rosen, die müssen Satt duften zu unseren Füßen.
Nun bleibt es Sommer den ganzen Tag, Den ganzen Tag ich im Himmel lag, Dort tat man sich paarweise küssen Und satt lag die Erde zu Füßen.
Nun ist es Sommer Nacht und Tag, Und Nacht und Tag man nur küssen mag; Von allen heißen Genüssen Ist Anfang und Ende das Küssen. * (Aus: Max Dauthendey: Juli)
Walt Whitman Democracy
I am the bard of democracy,I speak the password primeval, I give the sign of democracy.Democracy! near at hand to you a throat is now inflat
"Nichts auf der Welt kann den Verlust eines Menschen wettmachen, der dich geliebt hat." (Selma Lagerlöf)
"Der intelligente arme Mensch war ein viel feinerer Beobachter als der intelligente reiche Mensch. Der Arme schaut sich auf Schritt und Tritt um, horcht misstrauisch auf jedes Wort, das er von den Menschen hört, denen er begegnet; so ist jeder Schritt, den er tut, ein Problem, eine Aufgabe für seine Gedanken und Gefühle. Er ist wachsam und sensibel, er ist erfahren, seine Seele ist gebrannt ..."
(Knut Hamsun: Hunger)
"Liebe (begriffen als das Streben nach dem Guten für einen Anderen) ist im Grunde ein so unnatürliches Phänomen, dass es sich kaum wiederholen kann, weil die Seele nicht in der Lage ist wieder jungfräulich zu werden und nicht die Kraft hat erneut auf dem Ozean der Seele eines Anderen auszusetzen."
(James Joyce in seinen Notizen zu "Exiles")
Im Dunkel lass mich wohnen; Kummer soll der Boden sein,
Das Dach Verzweiflung, es lässt kein heiteres Licht herein;
Die Wände schwarzer Marmor, feucht, der immerfort nur weint;
Meine Musik, ein Höllenlärm, der schrill den Schlaf verneint.
So meinem Leid vermählt, lebendig in mein Grab gebettet,
O lass mich lebend sterben, bis der Tod, der Tod mich rettet.
(John Coprario, 1606. Übersetzung: Thomas Knorra)
"Wenn du einen Garten und eine Bibliothek hast, wird es dir an nichts fehlen." (Cicero)
>Franz Kafka erlebt eine Renaissance< https://web.de/magazine/unterhaltung/kultur/franz-kafka-erlebt-renaissance-39726960
Das Ende von Dr. Franz Kafka:
Dieses Portal zu Franz Kafka bietet zuverlässig und kurzweilig die wichtigsten Informationen über sein Werk.
>> ARD Radio Kulturevent
Ein Käfig ging einen Vogel suchen.
Ein Franz-Kafka-Abend mit Lena Gorelik, Jella Haase und Sven Regener Moderation: Natascha Freundel und Thomas Böhm (Liveübertragung aus dem großen Sendesaal im RBB) <<
Ein Franz-Kafka-Abend mit Lena Gorelik, Jella Haase und Sven Regener Moderation: Natascha Freundel und Thomas Böhm (Liveübertragung aus dem
>Nachdem die Cops Belle aus dem Rennen genommen hatten, dachte auch ich ans Sterben. Ich habe viel daran gedacht.
Der Prophet sagte mir die Wahrheit. "Wenn es da draußen nach dem Schrottplatz etwas gibt, wird sie auf dich warten, Bruder."
"Und wenn nicht?"
Wozu dann die Eile?"<
(Andrew Vachss: BLUE BELLE. Kriminalroman)
Hard Candy by Andrew Vachss, the fourth Burke novel.