Nach einer nicht so entspannten Überfahrt nach Bali (die Wellen waren zwischenzeitlich ziemlich hoch) waren wir froh wieder einmal ein richtiges Bett, WC, Elektrizität und eine beinahe warme Dusche zu haben. Dazu haben wir ein super günstiges aber neues Bed & Breakfast im Süden von Bali gebucht. Am ersten Tag entschieden wir und dazu ein Grab zu buchen (die App ähnlich wie Uber), um zum Green Bowl Beach ganz im Süden zu gehen. Wir gingen davon aus, dass wir da unten dann schon irgendwo WLAN finden würden oder sonst ein Taxi, schliesslich ist Bali deutlich touristischer. Ha denkste! Der Green Bowl Beach war super schön aber alles was es da hatte war ein kleiner "Kiosk" wo wir ein Mie Goreng verspeisten. Alle anderen Touristen (momentan fast ausschliesslich Chinesen, da die Ferien haben) hatten persönliche Fahrer oder waren waghalsig genug um ein Roller zu mieten. . Tja – wir entschieden uns einfach mal loszulaufen. Häuser hatte es eigentlich keine in der Gegend und so hofften wir darauf, dass irgendwann ein Taxi vorbeifährt. Unser Ziel war ein nächster Strand. Es wurde dann schon etwas ermüdend, so in der Mittagshitze und so bogen wir eine Strasse ein zu einem "Homestay" wo es mehrere Villen hatte. Ein öffentliches Restaurant oder ähnliches hatte es leider nicht, aber als wir dem Besitzer unser Problem erklärten meinte er kurzerhand "I'll drop you off". So fuhr er uns an unser Ziel, wollte keine Gegenleistung und erzählte uns, dass er Indonesier sei, jedoch in Singapur aufgewachsen ist. Der nächste Strand war mega touristisch und er empfahl uns einfach nach links loszulaufen, da kämen wir zu einer weiteren Bucht. Das taten wir und es war wunderschön! Wir waren praktisch alleine und genossen die schöne Kulisse. Das Nachhausekommen von da aus stellte sich jedoch erneut als Problem heraus. Rundherum war wieder absolut nichts und so war einfach mal loslaufen die einzige Option. Irgendwann kamen wir dann zu einem Dörfchen mit paar Häuschen und sahen ein Typ an einem Laptop. Diesen fragten wir dann nach Wifi und so gab er uns sein Passwort. Yes! Endlich konnten wir uns ein Grab bestellen und nachhause düsen. Ja, in diesem Moment wäre eine indonesische Sim Karte mit ständigem Internet praktisch gewesen (wogegen wir uns bewusst entschieden haben genau wegen dem ständigen Internet) aber andererseits hätten wir dann nie den Typ getroffen der uns irgendwo hinfährt und sind wir ehrlich: Es wäre auch einfach zu langweilig. Nach drei Nächten sind wir weiter nach Jimbaran, ganz in der Nähe des Flughafens, wo wir nun unsere letzten beiden Tage auf Bali verbrachten. Am letzten Abend gönnten wir uns noch ein leckeres Essen.














