Klammern uns mit unseren kalten Händen an irgendwas fest was bleibt, um dann festzustellen, dass nichts beständig ist.
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@alleswaswirunsnahmen
Klammern uns mit unseren kalten Händen an irgendwas fest was bleibt, um dann festzustellen, dass nichts beständig ist.
Mich auf dich einzulassen war wie “mind the gap” zu überlesen.
Weil wir merkten dass wir alle ersetzbar sind.
Trinken obwohl wir nicht durstig sind und feiern, wenn es nichts zu feiern gibt, denn wir wollen endlich vergessen und uns vorspielen, dass es dir Realität nicht gibt.
Doch es ist schwer, so verdammt schwer die richtigen Worte zu finden, die einen Menschen erklären. Was seine Welt zusammenhält und warum es genau diese eine Person war, die sie von ihrem Kurs abgebracht hat.
Atmen Wahrheit wie Säure, halten die Finger über Kreuz.
Wir lassen uns los, Ich lasse mich los, Fingerspitzen streichen die Zeit davon, Lippen schmecken nach Worten die nicht kommen, Ohren hören Klänge wie seelenstimmen, die uns niemals loslassen sollen.
Wollen die harte schale mit dem weichen Kern für jemanden sein, aber das Gefühl nicht gut genug zu sein trocknet mit den ungeweinten Tränen unsere Seele aus.
Und ich weiß ich rede zu wenig und ich zeige zu wenig, aber das heißt nicht dass ich nicht fühle. Ich habe etwas zu sagen, aber da ist zu viel in meinem Kopf und das meiste macht mir Angst. Irgendwie vor dir, weil du dann weißt wie es ohne dir geht und du trotzdem entscheiden könntest, dass das alles zu viel mit mir wird. Worte sind so sehr da und nur manchmal wischt die zeit deren Spuren fort.
Manchmal ist man in eine Idee von etwas so sehr verliebt, dass man sich einbildet, dass das kein Teil der Fantasie ist, sondern dass man wirklich so denkt und fühlt. Man baut auf die Idee auf, immer neue Schichten, Farben, Geschichten, um zu erkennen dass das Haus nie ein Fundament hatte und der Traum nur eine Illusion von Glück war.
Wollte nur nicht allein sein. Du warst mir nah, berührtest mich, immer wieder, hattest kein Erbarmen mit mir und das hab ich jetzt auch nicht mit dir und lass dich nicht wieder los. Lippen überall, nur nicht auf meinen, kein Finger unter dem Kinn, keine Worte die mich wärmen sollten. Mit wenigen Nettigkeiten begnügen gelernt, sie in Zeichen des Sorgens verkehrt
Und dann lese ich "still hope", vergesse das Übersetzen und hoffe still.
I want to say "f*** you, all of you" and then leave.
Aber wie soll man weitermachen, wenn die zweite Hälfte von einem schon gegangen ist?
Eine Bewohnerin im Altersheim über ihren Mann
Habe vor dir einfach nicht gewusst wie schön Nähe sein kann. Dann warst du mir plötzlich nicht mehr nah und ich versuchte andere an mich ranzulassen. Es fühlte sich falsch an, denn egal wie nah sie mir waren, es war zu eng, sie erstickten mich. Du aber warst das natürlich mit mir verbundene gewesen, auf die symbiotisch ergänzende Art brachtest du eine navhhausekommende Noramlität, die ich nirgends anders finden konnte.
Kann nach all den Monaten mit sicherheit sagen es wird nicht besser. Der Schmerz wird nicht geringer, nur mein Herz gewöhnt sich daran
Es tut zu sehr weh, um zu weinen