Wie ist es sich zu hassen?
Du schaust in den Spiegel. Siehst jeden Makel. Alle Fehler. Nichts ist richtig. Tränen laufen. Ekel vor sich selbst. Das ist Hass.
let's talk about Bridgerton tea, my ask is open
Claire Keane

#extradirty

Andulka

Origami Around
Misplaced Lens Cap
Aqua Utopia|海の底で記憶を紡ぐ

tannertan36

Kaledo Art

blake kathryn

PR's Tumblrdome
sheepfilms

⁂
d e v o n

No title available
almost home

Kiana Khansmith

titsay

★
todays bird
seen from United States
seen from Romania
seen from United States

seen from Netherlands
seen from Germany
seen from France

seen from Finland

seen from United States

seen from Algeria
seen from Romania

seen from Australia
seen from United States
seen from United States
seen from United States

seen from Netherlands

seen from India

seen from Malaysia
seen from United Kingdom

seen from Romania

seen from Malaysia
@anonym280
Wie ist es sich zu hassen?
Du schaust in den Spiegel. Siehst jeden Makel. Alle Fehler. Nichts ist richtig. Tränen laufen. Ekel vor sich selbst. Das ist Hass.
Egal was ich tue. Egal was ich mache. Ich denke es ist falsch. Irgendwas ist nicht richtig. Denn immer höre ich die Worte: Kannst du überhaupt irgendwas? Alles machst du falsch. Und das verfolgt mich, bis heute, bei allem was ich tue.
Ich fühle mich alleine, alleine mit meinen Gedanken. So oft holen mich Dinge von damals ein. Ich weiß nicht wohin damit. Und vor allem nicht wie ich sie je verarbeiten soll. Wie ich je mit allem klar kommen soll. Ich will es vergessen. Alles. Ich will Ruhe. Frieden in meinem Kopf. Frieden in meinem Herzen.
Ich will nur atmen, kurz nichts mehr müssen, die Zeit anhalten, die Sorgen vergessen. Doch selbst wenn ich ruhe, bin ich im Lauf, der Stress hört nie auf, er hört nie auf.
So viele Aufgaben, so viel Gewicht, der Tag zieht vorbei, doch ich halte nicht Schritt. Im Kopf die Frage, die ständig bleibt: Schaff ich das alles? Reicht meine Zeit?
Kann ich das tragen, bekomme ich’s hin? Wenn alles zu viel ist, wo führt das hin? Der Plan ist voll, mein Herz ist schwer, ich such nach Ruhe, doch sie ist leer.
Wie soll ich standhalten, Tag für Tag, wenn ich kaum weiß, wie lang ich’s noch trag?
Du liegst dort still in deinem Bett, der Blick zur Decke, leer, verletzt. Alles, was du einst gewesen bist, verblasst nun leise, Stück für Stück.
So wie du warst, erkenne ich kaum die Stimme fremd, wie aus einem Traum. Die Krankheit nahm, was einst so klar, ließ nur dein Flüstern, still und rar.
Du sagst: „Ich hab dich lieb.“ – so sacht, und dieser Satz hält mich bei Kraft. Ich halte fest, was du mir gabst, auch wenn du dich schon leise verabschiedest.
Oft warst du streng, verschlossen, schwer, doch ich sah dein Herz, tief, ehrlich, mehr. In deinem Schatten brannte Licht, das man von außen oft nicht sah.
Du willst nun geh’n, und das ist fein. Dein Frieden wartet, ganz allein. Doch in mir bleibst du, tief und klar: Der Mensch, der mir das Lächeln gab, als ich noch klein und sorgenfrei war.
Fassade
Ich bin unter Menschen – die Maske perfekt, mein Lächeln sitzt, mein Blick ist korrekt. Es wirkt, als wär alles in schönster Ordnung, doch innen tobt längst die Dunkelheit.
Zuhause dann, wenn die Türen sich schließen, beginnt das Schweigen, Gedanken zerfließen. Die Einsamkeit kriecht langsam hinein, ich sinke, ich falle, ich kann nicht allein.
Oft seh ich’s doch, sein suchender Blick, bei andern Frauen bleibt er kurz zurück. Sein Instagram voll mit fremder Haut, und dennoch sagt er: „Du bist mir vertraut.“
Ich weiß, er findet auch mich schön, doch frag ich leise: Wird das besteh’n? Reicht es ihm wirklich, so wie ich bin, oder verliert er sich irgendwann darin?
Er ist mein Leben, mein Licht, mein Glück, in seinem Lächeln kehr ich zurück. Er ist mir alles, mehr als mein Sein, doch frag ich mich oft: Bin ich genug?
Alle sagen: „Komm, geh raus, triff dich doch, verlass das Haus.“ Doch was, wenn keiner bei mir bleibt, kein Mensch, der sich zu mir gesellt und schreibt?
Wie soll ich starten, wo soll ich hin, wenn ich doch so allein hier bin? Ich würd so gern, ich schwör es dir, doch fehlt der Anfang, fehlt das Wir.
Wie geht man damit um, wenn jemand, den man liebt, nicht mehr da ist? Wie trägt man die Leere, die plötzlich den Raum füllt? Warum dreht sich die Welt weiter an, als wäre nichts passiert, während das Herz stehenbleibt und die Stille einen einholt?
Kann man Trauer messen, teilen, loslassen? Oder bleibt sie ein ständiger Begleiter, ein Schatten, der sich heimlich in jeden Moment schleicht? Ist es Mut, weiterzulächeln, wenn die Tränen noch nicht getrocknet sind, oder Verrat an dem, was man verloren hat?
Und manchmal frage ich mich: Wird die Erinnerung irgendwann leichter? Oder bleibt sie wie ein leises Echo, das mich immer daran erinnert was gegangen ist?
Vielleicht ist der Weg, den Tod zu tragen, kein gerader, kein einfacher. Vielleicht bedeutet er, Schritt für Schritt die Leere anzusehen, sie zu fühlen, und trotzdem das Leben weiterzuleben, mit allem Schmerz, der bleibt, aber auch mit allem, was noch möglich ist.
Einsam
Alle lachen, alle haben Pläne, doch niemand fragt mich, ob ich mitkommen will. Ich sitze still, sehe zu, während die Welt draußen weiterzieht.
Es ist nicht nur die Einsamkeit, es ist das Gefühl, dass niemand mich sieht, dass niemand mich einlädt, dass ich unsichtbar bin.
Manchmal wünscht man sich nur eine Nachricht, ein kleines „Komm doch mit“, doch sie kommt nie, und die Stille bleibt.
Lange Zeit kam nichts von mir. Ich dachte es geht mir gut. Aber irgendwie geht es mir nicht gut. Ich verdränge. So lang bis das Wasser an meiner Nase ist und ich kaum atmen kann. Bis ich ertrinke. Bis ich mich verliere. Bis mich das Leben einholt. Bis sich die Erde plötzlich nicht mehr weiter dreht.
Momentan existiere ich, doch irgendwann werde ich wieder leben können.
Mit dir ist auch ein Teil von mir gegangen...
Wenn du lachst, dann lache ich.
Und jetzt lache ich nicht mehr.
Ich weiß nicht was ich schreiben soll, dabei ist mein Kopf so voll. Ich würde es gern in Worte fassen, doch reichen Worte dafür aus? Reichen Worte jemals aus, um Gefühle zu beschreiben. Können einzeln aneinander gereihte Buchstaben ausdrücken was in einem vorgeht. Ich denke nicht. Ich denke nicht das Worte auch nur annähernd das beschreiben was ich fühle. Also warum sollte ich dann darüber reden?