Kino-Tipp: Masters of the Universe
Zum ersten Mal seit 1987 gibt es wieder eine Verfilmung der kultigen Spielzeugreihe und Trickfilmserie aus den 1980ern. Regie führt diesmal Travis Knight.
Das Ergebnis: Voll okay.
Wer buntes Popcorn-Kino mit viel Action, CGI-Effekten und Humor mag, der wird mit diesem Film einen gelungenen Abend verbringen.
Der Stil hat mich sehr an Marvel-Filme der letzten Jahre erinnert, insbesondere "Guardians of the Galaxy", z.B. deswegen, weil auch viel mit Selbstironie gearbeitet wird und das MotU-Franchise liebevoll ein bisschen auf die Schippe genommen wird.
Ich bin zwar persönlich eher jemand, der bevorzugt, wenn man die Vorlage ernst nimmt (so wie in der Verfilmung von 1987), aber ich kann den Hintergedanken verstehen und die Gags sind meistens - wenn auch nicht immer - gelungen und der ganze Film hat eine recht sympathische gut gelaunte Aura.
Ein paar eigene Ideen und ein etwas eigenständigerer Stil wären schön gewesen. Der Film beschränkt sich aber darauf, ein typischer Hollywood-Blockbuster zu sein. Unterhaltsam - ja, kreativ - nein.
Die Handlung ist dementsprechend simpel, aber immerhin kompetent strukturiert. Das was an Story vorhanden ist, funktioniert solide.
Die Besetzung ist sehr gut gelungen, jeder Schauspieler passt hervorragend in seine bzw. ihre Rolle. Auch der nicht unumstrittene Jared Leto überzeugt als Skeletor.
Auch der Soundtrack geht gut ins Ohr - die Filmmusik wurde komponiert von Daniel Pemberton.
Alles in Allem ein netter, unterhaltsamer, kurzweiliger Film und eine gelungene Wiederbelebung des "Masters of the Universe"-Universums.












