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Heilende Kraft der Kohlblätter: Kohlwickel bei Entzündungen
Kohl, ein bescheidenes Gemüse, das oft in unserer Küche unterschätzt wird, birgt tatsächlich erstaunliche Heilungspotenziale. Besonders Kohlblätter haben sich als wirksames Hausmittel bei verschiedenen Beschwerden erwiesen, insbesondere bei Entzündungen. In diesem Artikel werden wir uns näher mit der Anwendung von Kohlblättern als Wickel bei Entzündungen beschäftigen und wie sie zur Linderung von Beschwerden beitragen können.
Was sind Kohlwickel?
Kohlwickel, auch als Kohlkompresse bekannt, sind eine traditionelle Heilungsmethode, die seit Jahrhunderten in verschiedenen Kulturen praktiziert wird. Sie basiert auf den entzündungshemmenden und kühlenden Eigenschaften von Kohlblättern, die helfen können, Schmerzen zu lindern und Entzündungen zu reduzieren.
Wie werden Kohlwickel angewendet?
Die Anwendung von Kohlwickeln ist einfach und erfordert nur wenige Schritte. Zuerst sollten Sie einige frische Kohlblätter gründlich waschen und trocken tupfen. Dann schneiden Sie die harten Rippen von den Blättern ab, um sie etwas flexibler zu machen. Anschließend können Sie die Kohlblätter leicht mit einem Nudelholz oder einem Fleischhammer plattieren, um den Saft freizusetzen.
Sobald die Blätter vorbereitet sind, können Sie sie direkt auf die betroffene Stelle auftragen. Zum Fixieren können Sie ein sauberes Tuch oder einen Verband verwenden, um die Kohlblätter an Ort und Stelle zu halten. Lassen Sie den Wickel für etwa 20-30 Minuten einwirken und wiederholen Sie den Vorgang bei Bedarf mehrmals täglich.
Die Vorteile bei Entzündungen
Kohlwickel sind besonders wirksam bei der Linderung von Entzündungen verschiedener Art. Sie können bei Arthritis, Gelenkschmerzen, Prellungen, Verstauchungen, Insektenstichen und anderen entzündlichen Erkrankungen helfen. Die kühlenden Eigenschaften der Kohlblätter wirken beruhigend auf die betroffene Stelle und können Schmerzen lindern. Darüber hinaus enthalten sie Nährstoffe wie Vitamin C und Antioxidantien, die zur Regeneration der Haut beitragen und die Heilung fördern können.
Kohlwickel-Rezept bei Entzündungen
Für ein einfaches und wirksames Kohlwickel-Rezept bei Entzündungen benötigen Sie lediglich frische Kohlblätter und ein sauberes Tuch oder einen Verband. Folgen Sie den oben genannten Anweisungen zur Anwendung der Wickel und wiederholen Sie den Vorgang nach Bedarf.
Für weitere Informationen über die Zubereitung von Kohlwickel und ihre Anwendung bei Entzündungen können Sie gerne die Webseite Schoepferinsel besuchen. Sie bietet detaillierte Anleitungen und nützliche Tipps zur Nutzung dieses traditionellen Hausmittels für Ihre Gesundheit und Ihr Wohlbefinden.
Fazit
Kohlwickel sind eine einfache und kostengünstige Möglichkeit, Entzündungen zu lindern und Schmerzen zu reduzieren. Ihr natürlicher Ansatz macht sie zu einer attraktiven Option für diejenigen, die nach alternativen Behandlungsmethoden suchen. Probieren Sie dieses traditionelle Hausmittel aus und erfahren Sie selbst die heilende Kraft der Kohlblätter bei Entzündungen.
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Jiaogulan - Das Unsterblichkeitskraut im Fokus der Erfahrungen
Jiaogulan, auch bekannt als das „Kraut der Unsterblichkeit“, erfreut sich weltweit wachsender Beliebtheit aufgrund seiner vielseitigen gesundheitlichen Vorteile. Dieser Beitrag wirft einen umfassenden Blick auf die Erfahrungen und die Wirkung von Jiaogulan, um ein tieferes Verständnis für dieses faszinierende Kraut zu vermitteln.
Die Vielfalt der Jiaogulan Erfahrungsberichte
Erfahrungsberichte sind eine wertvolle Quelle, um die praktischen Auswirkungen von Jiaogulan zu verstehen. Menschen teilen ihre persönlichen Reisen mit diesem Kraut und berichten von verschiedenen Effekten auf ihre Gesundheit und Lebensqualität. Einige betonen die positiven Auswirkungen auf ihre Energielevels und Ausdauer, während andere von verbessertem Schlaf und Stressreduktion sprechen.
Diese Vielfalt in den Erfahrungsberichten unterstreicht, dass die Wirkung von Jiaogulan individuell sein kann und sich auf verschiedene Aspekte des Wohlbefindens erstreckt.
Die Wirkmechanismen von Jiaogulan im Fokus
Was macht diese Pflanze zu einem solch wirksamen Kraut? Es wird oft als Adaptogen klassifiziert, was bedeutet, dass es dem Körper hilft, sich an unterschiedliche Stressoren anzupassen. Die enthaltenen Saponine, Flavonoide und Polysaccharide werden für viele der gesundheitlichen Vorteile verantwortlich gemacht.
Studien weisen darauf hin, dass die Pflanze antioxidative Eigenschaften besitzt und Entzündungen im Körper reduzieren kann. Diese Faktoren könnten die positiven Auswirkungen auf das Immunsystem und den allgemeinen Gesundheitszustand erklären.
Persönliche Erfahrungen als Inspiration
In den vielen Erfahrungsberichten stecken inspirierende Geschichten. Menschen haben Jiaogulan in ihre tägliche Routine integriert und berichten nicht nur von körperlichen, sondern auch von mentalen Verbesserungen. Einige sehen es als natürliche Unterstützung für ihre Immunabwehr, während andere es als Mittel gegen die Herausforderungen des modernen, stressigen Lebens betrachten.
Die Tatsache, dass diese persönlichen Geschichten oft von einer gesteigerten Lebensqualität und einem Gefühl der inneren Balance begleitet werden, macht Jiaogulan zu einem interessanten Fokus für diejenigen, die nach holistischen Ansätzen für ihre Gesundheit suchen.
Fazit: Eine Bereicherung für das Wohlbefinden
Egal, ob Sie nach natürlichen Wegen zur Stressbewältigung suchen, Ihre Immunfunktion stärken oder einfach Ihre allgemeine Lebensqualität verbessern möchten – Jiaogulan könnte die Antwort sein. Die Erfahrungen vieler Menschen und die potenziellen Wirkmechanismen machen es zu einem vielversprechenden Kraut, das weit über seine Bezeichnung als „Kraut der Unsterblichkeit“ hinausgeht.
Insgesamt bieten die zahlreichen Erfahrungen und die aufkommende wissenschaftliche Unterstützung einen interessanten Einblick in die Welt von Jiaogulan und seine Rolle als unterstützendes Element für ein ganzheitliches Wohlbefinden.
Erfahren Sie mehr über die vielseitigen Erfahrungen und die Wirkung von Jiaogulan auf dieser Seite.
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Ekelfressen und Dschungelprüfung für Alle
Ekelfressen
Wenn den mehr oder weniger Prominenten im Dschungelcamp widerwärtiges Ekelfressen als Dschungelprüfung serviert wird, dann lehnt sich der geneigte Zuschauer mit wohligem Grusel im Sessel zurück und dankt seinen Göttern, dass er selbst jetzt nicht gerade von Dr. Bob wegen eines drohenden Kotzanfalls medizinisch überwacht werden muss. Doch die Zeiten, in denen sich windendes Gewürm und das große Krabbeln auf dem Teller lediglich der Fernsehunterhaltung dienten, sind inzwischen vorbei. Denn dank der EU darf ab sofort alles, wofür man sonst einen Kammerjäger bemüht, ins Supermarkt-Essen gemischt werden. Über die dadurch ermöglichten Alternativen zu Rind, Schwein, Geflügel & Co. dürften lediglich australische Buschmänner erfreut sein, denn die betrachten ein Omelett vom Spinnen-Ei als exklusive Delikatesse.
Ekelfressen ab sofort in diesen Produkten
Läuft Ihnen beim Gedanken an gemahlene Heuschrecken, Mehlwürmer oder Getreideschimmelkäfer das Wasser im Mund zusammen? Dann sind Sie fein raus, denn dieses Ekelfressen, pardon, diese Leckereien dürfen Sie ab sofort in einer erstaunlichen Vielzahl in gut (und auch weniger gut) sortierten Lebensmittelregalen erwarten. Wie „Tichys Einblick“ recherchiert hat, dürfen beispielsweise in den folgenden Produkten des alltäglichen Bedarfs bis zu 10% Ungezieferpulver enthalten sein (Zitat):
Kekse
Gebäck und Brot
Veganer Fleischersatz
Burger-Pattys
Pasta, Nudeln
Wurst / Bratwurst
Craft-Beer
Suppen
Pizza
Fitnessriegel
Mehl
Brot und Brötchen
Verarbeitetes Getreide und Frühstücks-Cerealien
Porridge
Backmischungen für Kuchen und Brot
Getrocknete oder gefüllte Erzeugnisse aus Teigwaren wie Maultaschen, Ravioli
Molkenpulver
Gerichte auf Getreide-, Teigwarenbasis
Nudeln
Snacks, wie Chips, Cracker oder Brotstangen
Erdnussbutter
Sandwiches
Fleischzubereitungen
Fleischanaloge Ersatzprodukte
Analoge von Milch und Milchprodukten
Schokolade
Textnachweis/Quellenangabe: Warum Insekten im Bier? Supermarktketten zur neuen EU-Ekel-Ess-Verordnung
Ekelfressen bringt Tierprodukte auf den veganen Teller
Sind Sie Vegetarier, Veganer oder anderweitig gegen den Konsum von Fleisch oder tierischen Produkten eingestellt? Dann wird es Sie sicher interessieren, zu lesen, das die EU auf Ihre Einstellung pfeift und Ihre Ablehnung von Tier auf dem Teller nicht respektiert. Denn wenn Sie die obige Liste genau durchgehen, merken Sie schnell, dass das neue Ekelfressen durch die „Novel-Food-Verordnung“ auch vor ehemals rein pflanzlichen Nahrungsmitteln nicht halt macht. Das nächste Brötchen, dass Sie essen, könnte also durchaus vorher zu gewissen Anteilen irgendwo im Dschungel zuhause gewesen sein. Bildlich gesprochen. Da hilft es auch nichts, wenn man das grausam wahre Wort „Ekelfressen“ durch den nutzlosen und absurd beschönigenden Anglizismus „Novel-Food“ ersetzt.
Das ist doch echt Scheiße!
Auch Maden, Würmer, Käfer und Krabbler müssen sich zu Lebzeiten irgendwie am Kacken halten, wie es im Ruhrpott-Idiom so kernig heißt. Wenn Sie jetzt ins Grübeln kommen, haben Sie völlig Recht. Denn wenn die lecker Tierchen, fein vermahlen, im Ekelfressen landen, bringen sie dann nicht auch ihren Darminhalt mit? Man frisst also im neuen Müsli nicht nur das Ungeziefer, sondern zusätzlich auch noch dessen Scheiße. Oder etwa nicht? Teils teils. Die EU hat vorgesehen, dass die neuen Weidetiere vor ihrer Pulverisierung 24 Stunden lang nichts mehr zu Fressen bekommen sollen. Per EU-Beschluss sollte der Darm der leckeren Tierchen bis dahin leer sein. Ob die Tierchen das auch wissen oder, noch wichtiger, sich hier an die EU-Verordnung halten, darf jedenfalls stark bezweifelt werden. Mäuseküttel im Sandwich sind widerlich, aber immerhin sichtbar. Mehlwurmscheiße werden Sie nicht so einfach identifizieren können. Aber wer weiß? Vielleicht sind die Stoffwechselendprodukte der Dschungeldelikatessen ja das neue „Super Food“.
Muss Ekelfressen denn nicht deklariert werden?
Doch. Muss es. Aber wer hat schon Zeit und Lust, bei jedem Lebensmittel, das bislang harmlos war, die Zutatenliste durchzuarbeiten, die man sowieso nur unter dem Mikroskop lesen kann? Und wer wüsste dann, dass da nicht beispielsweise leicht verständlich „Heuschreckenpulver“ steht, sondern „Teilweise entfettetes Pulver aus Acheta domesticus (Hausgrille)„? Abgesehen davon wird im Restaurant das bestellte Essen ja auch nicht mit detaillierter Zutatenliste serviert. Da kann es schnell passieren, dass Sie mit Suppe und Soße deftige Mehlwurmgrütze untergejubelt bekommen. Guten Appetit.
Der Regisseur Richard Fleischer hat all das (und noch viel mehr) bereits vor 50 Jahren (!) in seinem Kultfilm „… Jahr 2022 … die überleben wollen“ („Soylent Green“, 1973) zum Thema gemacht. Es läuft einem kalt den Rücken runter, wenn man diesen Streifen heute sieht und sich dazu vergegenwärtigt, wie bestürzend präzise die Zeitschätzung des Regisseurs war. Andererseits könnte die Herstellung und „Verfütterung“ von „Soylent Green“ der katastrophalen Überbevölkerung der Erde wirksam Einhalt gebieten.
– Milla Münchhausen –
Beitragsbild/Symbolfoto von Robert Gunnarsson auf Unsplash
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Hauthunger - Berührungsmangel macht aggressiv und krank
Hauthunger
Hauthunger hat viele Namen. Man findet dieses traurige Phänomen im Netz beispielsweise unter den Suchbegriffen „skin starvation„, „skin hunger„, „touch starvation„, „touch deprivation“ oder schlicht und ergreifend „Mangel an Berührung„.
Die völlig nutzlosen Kontaktverbote unter der Corona-Schreckensherrschaft einer skrupellosen, menschenverachtenden und profitorientierten Polit-Diktatur haben das Problem des krank Werdens durch Berührungsmangel durch sämtliche Altersschichten hindurch massiv verschärft. Insbesondere ältere Menschen, die ohnehin schon unter verarmten Sozialkontakten zu leiden haben, waren von der kompletten Isolation extrem betroffen. Doch warum ist es so schlimm, wenn ein Mensch keine freundlichen Berührungen, keine liebevollen Umarmungen und keine „Fellpflege“ von Freunden oder Familienmitgliedern bekommt?
Freundliche Berührungen lassen die Glückshormone sprudeln
Schon ein aufrichtig freundliches Händeschütteln ist dazu geeignet, im Körper eine Hormonkaskade in Schwung zu bringen. Und je inniger und länger andauernd die Berührung, die Umarmung durch einen lieben Menschen ausfällt, desto mehr Glückshormone fluten den glücklich berührten Menschen. Wer jemals gesehen hat, wie frisch Verliebte Händchen halten oder eng umschlungen ihrer Wege gehen, der weiß, was das glückliche Lächeln auf die Gesichter der Berührten zaubert.
Weniger poetisch kann man sagen, dass durch die Berührungen das Bindungs- und Kuschelhormon Oxytozin ausgeschüttet wird. Dieses Oxytozin reduziert augenblicklich jeden empfundenen Stress (durch die Hemmung des Stresshormons Cortisol) und erhöht unmittelbar das Wohlbefinden. Der innerlich in Oxytozin badende Mensch wird sofort positiv gestimmt, entspannt sich, blickt vertrauensvoll und optimistisch auf und in die Welt und stärkt aktiv und angenehm alle seine erwünschten sozialen und freundschaftlichen Kontakte. Menschen im „Oxytozinrausch“ leben einfach glücklicher und entspannter und können alle Annehmlichkeiten (und auch Notwendigkeiten!) sozialen Miteinanders genießen.
Jetzt muss man das Blatt einfach nur umdrehen, um sofort zu erkennen, welche fatalen Folgen ein länger anhaltender Mangel an Berührungen hat. Denn wenn die lebenswichtigen Berührungen gegen Null tendieren, macht sich fataler Hauthunger breit. Menschen, die unter Hauthunger leiden, entwickeln krankheitswertige Störungen, die im Extremfall (wenn eine Depression entsteht) sogar in einen Suizid führen können. Doch woran merkt man, dass man von Hauthunger bedroht ist?
Hauthunger Checkliste: Sieben Alarmsignale dafür, gefährlich berührungsverarmt zu sein
Aggressives Verhalten: Deutlich gesteigerte verbale und/oder körperliche Aggressivität, sichtbar durch den Hang, Schlägereien anzufangen oder extrem gefährliche und körpernahe Kampfsportarten (z.B. Kickboxen, Thaiboxen) zu praktizieren.
Essstörungen: Entwicklung von Magersucht (Anorexie) oder von Bulimie (Ess-Brech-Sucht) oder von Esssucht (psychogene Adipositas).
Deutlich erhöhtes Stressempfinden und Stresserleben: Hoher Cortisolspiegel im Blut, Bluthochdruck etc.
Quälende Gefühle der Einsamkeit und des verlassen Seins: Betroffene duschen oder baden ungewöhnlich lange und möglichst heiß, mummeln sich unabhängig von herrschenden Temperaturen in Decken ein, kuscheln sich eng an Kissen, Stofftiere oder lebendige (Haus)tiere. Diese Ersatzhandlungen können auch am Ende dazu führen, die Berührungen durch andere Menschen abzulehnen und Sozialkontakte zu meiden. Diese Kontaktstörung führt oft zu…
Psychischen Problemen und Erkrankungen, z.B. Depressionen, starken Stimmungsschwankungen, Schlafstörungen, Angststörungen und extremem Rückzug von menschlichen Begegnungen oder Beziehungen. Betroffene verlieren die Fähigkeit, über ihre Gefühle zu sprechen und ihre Gefühle adäquat auszudrücken (Alexithymie).
Störungen der Sexualfunktionen (Potenzprobleme), des Sexualerlebens (Frigidität) und des sexuellen Verlangens (Appetenzverlust).
Beziehungs- und Bindungsunfähigkeit: Entwicklung starker Scheu (auch Kontaktscheu), übermäßige Beschäftigung mit sich selbst („innerlich und äußerlich genau wie auf einer einsamen Insel leben“), Ablehnung und Vermeidung intimer Beziehungen, gesteigertes Misstrauen gegenüber Allem und Jedem.
Hilfe bei Hauthunger – wie kann das Problem angegangen werden?
Wer alleine lebt, kann beispielsweise:
sich regelmäßig eine wohltuende Wellnessmassage von ausgebildeten Masseuren gönnen,
eine Knuddel-Therapie machen,
sich einer örtlichen Kuschelgruppe anschließen, Kuschelabende und/oder Kuschelparties besuchen oder
einen ganz persönlichen Kuschelfreund finden.
Ebenfalls hilfreich kann es sein,
sich selbst zu berühren,
kuschelige und bequeme Wohlfühl-Kleidung zu tragen,
sich ein „Schmusekissen“ zu gönnen (dafür ist man nie zu alt),
sich ein knuddeliges Haustier anzuschaffen oder
unter einer so genannten „Gewichtsdecke“ (Therapiedecke) zu schlafen.
Wer einen Partner hat, sollte diesen aktiv dazu ermutigen, deutlich mehr freundlichen und liebevollen Körperkontakt zu pflegen. Bevor es für die und in der Beziehung zu spät ist.
– Carina Collany –
Beitragsbild/Symbolfoto von lilartsy auf Unsplash
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Nierenbeckenentzündungen durch Elektrofahrzeuge von DHL
Nierenbeckenentzündungen durch nicht beheizbare Zustellfahrzeuge
Hätten Sie gewusst, dass DHL mit seinen vom allgegenwärtigen Ökoterrorismus aufgezwungenen klapprigen Elektrokutschen tatsächlich Nierenbeckenentzündungen bei seinen Zustellern riskiert? Nein? Glauben Sie nicht? Dann lesen Sie bitte einfach weiter und nehmen Sie damit die authentischen Erfahrungsberichte durchgefrorener und entsprechend angefressener Zusteller zur Kenntnis.
Wie kommt es zu Nierenbeckenentzündungen?
Ist die Körperregion um Blase und Niere ausgekühlt, dann wird dadurch die Immunabwehr sämtlicher Ausscheidungsorgane und ihrer Ableitungen deutlich geschwächt. Dann haben Bakterien, die durch die Harnröhre eindringen, leichtes Spiel. Als Resultate entstehen dann z.B. Harnröhrenentzündungen, Harnwegsinfektionen, Blasenentzündungen und schließlich auch Nierenbeckenentzündungen (Pyelonephritis). Die gefährliche Auskühlung kann durch viele Faktoren entstehen. Beispielsweise durch knackigen Frost und fiese Minusgrade der Außentemperatur im Winter. Ist man bei klirrender Kälte draußen unterwegs, dann muss man unbedingt darauf achten, die Nierengegend sowie den Unterleib mollig warm zu halten. Wer schon jemals mit einer der o.g. Infektionen zu tun hatte, wird sofort bestätigen, dass kein Mensch die damit verbundenen Schmerzen braucht. Vorbeugen ist da unendlich viel besser als Heilen. Insbesondere bei von Natur aus besonders gefährdeten Frauen, denn deren vergleichsweise kurze Harnröhre steht bei Schwächung durch Kälte für ekelhafte Erreger aller Herkunft offen wie ein Scheunentor. Keine Frau sollte das ersthaft riskieren.
Nierenbeckenentzündungen #1: Erfahrungsbericht Frau X.
Frau X. ist eine junge sympathische Zustellerin, die erst seit kurzem für DHL arbeitet. Als sie heute hier mit ihrer DHL Elektrogurke vorfährt, ist sie in dicke Winterklamotten gehüllt, die einer Expedition zum Polarkreis alle Ehre gemacht hätten. Wir kommen kurz ins Gespräch. Sie erzählt, dass sie ungeachtet der eisigen winterlichen Minusgrade ohne Heizung unterwegs ist. Zwar hat der gelbe Elektrohobel grundsätzlich eine Heizung. Doch es wird den Zustellern dringend empfohlen, diese nicht zu benutzen, da sonst die schwächlichen Akkus schneller in die Knie gehen, als man „Weihnachtsplätzchen“ sagen kann. Und wenn der E-Schrotthaufen unterwegs irgendwo liegen bleibt, weil die Akkus hingeschmissen haben, dann kommt erst recht Gemütlichkeit auf. Das will kein Zusteller riskieren. Zumal sich dann auch der verdiente Feierabend grausam weit nach hinten verschiebt, sozusagen zur Feiernacht mutiert. Auch die nette Frau X. hat auf solche Extratouren keinen Bock. Also lässt sie die Heizung Heizung sein und hüllt sich in Thermohosen, Moonboots, Winterpullis und dicke Daunenjacken aus ihrem privaten Kleiderbestand. Mir drängt sich die Frage auf, warum man in ein Auto eine Heizung einbaut, die man bei Kälte bitte nicht benutzen soll. Wozu ist der ganze Mist dann überhaupt gut? Frau X. hat dazu eine klare Meinung. Und bibbert, eingemummelt in ihre mehrlagige Wintergarnitur, weiter zum nächsten Zustellpunkt. Natürlich nicht ohne wärmende Winterhandschuhe an den Händen. Mit steif gefrorenen Fingern ist schlecht Lenken.
Nierenbeckenentzündungen #2: Erfahrungsbericht Herr Y.
Herr Y. ist in Sachen Zustellung bei DHL ein alter Hase, der aus seinem Herzen grundsätzlich keine Mördergrube macht. Seine Schimpftiraden auf die durch und durch unzuverlässigen Elektrokarren sind regelmäßig sehr ausgedehnt und mit kernigen Schimpfwörtern, auch aus dem Bereich der Fäkalsprache, üppig garniert. Aus seiner Abneigung gegen die elektrischen „Scheißkarren“ macht er jedenfalls kein Geheimnis. Auch er hat natürlich keine Lust, sich beim Zustellen „den Arsch abzufrieren„. Allerdings ist er mit den verhassten E-Schleudern schon so oft unterwegs mit ausgelutschten Akkus gestrandet, dass er die Nutzung der Heizung nicht mehr riskieren will. So muss auch er sich und seine Nieren mit winterlichem Zwiebel-Look gegen die schneidende Kälte schützen. Was ihn ebenfalls recht warm halten dürfte, ist sein permanenter Groll gegen die „scheiß beschissenen Ökokarren„. Trotzdem kann diese Art der Heizung wohl nicht im Sinne des Erfinders gewesen sein. Immerhin gelingt es Herrn Y., seine ansehnlichen Dienstjahre in die Waagschale zu werfen, wenn morgens die Zustellfahrzeuge verteilt werden. Zwar gelingt es ihm nicht immer, dabei einen Verbrenner abzustauben. Aber kleine Siege halten auch warm.
Note „ungenügend“ für die Elektrofahrzeuge von DHL
Klimaschutz, alles schön und gut. Doch die Kritik an E-Fahrzeugen ist gerade in diesem Punkt massiv. Ich zitiere wörtlich:
Das größte Bauteil eines Elektroautos ist mit mehreren hundert Kilo Gewicht die Batterie. Und sie ist das klimaschädlichste. Denn für das hier verwendete Lithium werden fragile Ökosysteme in Südamerika zerstört und der dort lebenden Bevölkerung Land und Wasser geraubt (…)
Die Herstellung eines 100-kWh-Akkus, notwendig für einer Reichweite von rund 400 Kilometer, verursacht eine Klimabelastung von 15 bis 20 Tonnen Kohlendioxid. Ein Wert, für den ein 6-Liter Mittelklassewagen mit Benzin- oder Dieselmotor bis zu 100.000 Kilometer weit fahren kann (…)
Der ökologische Rucksack, also die Summe der Umweltbelastung durch alle bei der Herstellung verwendeten Materialien, ist bei der E-Mobilität im Vergleich zu Verbrennungsmotoren doppelt so hoch (…)
Unter dem Strich sind E-Autos keineswegs umweltfreundlicher als Benziner oder Diesel, zumindest nicht, wenn sie eine ähnliche Reichweite haben (…)
Quelle: Kann das Elektroauto die Umwelt retten?
Die Zusteller von DHL müssen sich also unter dem Deckmäntelchen des Umweltschutzes mit Fahrzeugen herumplagen, die der Umwelt tatsächlich gar keinen bzw. einen Bärendienst erweisen. Die E-Klapperkisten sind akkumäßig so schwach auf der Brust, dass man im Winter bitte nicht heizen soll (wann, wenn nicht dann?) und dass man trotzdem wegen der enormen Störfälligkeit dauernd irgendwo liegenbleibt. Ist der E-Schrotthaufen dann havariert, muss es doch wieder der Verbrenner richten. Fazit: die Ökobilanz ist komplett für den Allerwertesten, die Zusteller müssen sich in ihrem Berufsalltag aus eigener Kraft vor massiven Gefährdungen ihrer Gesundheit schützen und die Alltagstauglichkeit und Belastbarkeit der gelben Luschen ist gleich Null. Es wird also niemand mehr wundern, wenn bei mir beim Thema E-Zustellfahrzeug sofort die Lichter ausgehen.
– Milla Münchhausen –
Beitragsbild/Symbolfoto von Maxim auf Unsplash
P.S.: Bei dem hier als Symbolbild dargestellten DHL-Transporter handelt es sich um einen Verbrenner. Dieser Umstand ist der Autorin bewusst. Aber es soll ja wirklich nur ein Symbolfoto sein. Und diesen symbolischen Zweck erfüllt das Bild zufriedenstellend. Also bitte keine lästerlichen Kommentare darüber, dass die Autorin einen Verbrenner nicht von einer Elektromöhre unterscheiden kann
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Menschenmassen als Todesurteil für die Erde
Menschenmassen
Menschenmassen kann man, rein planetar und intergalaktisch gesehen, als lebensbedrohlichen parasitären Befall eines wehrlosen Himmelskörpers betrachten. Denn Menschenmassen scheuen nicht davor zurück, ihren Lebensraum gnadenlos zu verpesten, zu verwüsten und zu zerstören. Dabei vermehren sich diese rücksichtslosen Plagegeister derart ungehemmt, dass die sprichwörtlichen Kaninchen dagegen zölibatär wirken. Das Ausmaß, in welchem Menschenmassen ihre eigene Lebensgrundlage in Schutt und Asche legen, ist zutiefst verstörend und macht vollständig fassungslos. Denn ausgerechten jene Wesen, die sich selbst nur allzu gerne als die Krone der Schöpfung und als einzig intelligenzbegabt betrachten, haben es geschafft, sich mit ihrer erdrückenden Masse von inzwischen 8 Milliarden Individuen exakt jenen Ast abzusägen, auf dem sie sitzen.
Menschenmassen – ein interplanetarischer Witz
Kennen Sie den? Treffen sich zwei Planeten. Dabei entwickelt sich der folgende Dialog:
Na, altes Haus? Lange nicht gesehen. Wie geht es Dir?
Grauenhaft! Ich bin voll im Arsch. Stell Dir vor, ich habe Menschen!
Igitt, das ist ja echt widerlich. Du Ärmster! Aber tröste Dich – das geht irgendwann von ganz alleine wieder weg.
Menschenmassen und leider kein Ende
Der blaue Planet platzt aus allen Nähten und ächzt unter den hirnlosen Misshandlungen der auf ihm wütenden Menschenmassen. Natürlich gibt es auch ein paar mental begrenzte Figuren, die noch der Hoffnung sind, das Steuer in allerletzter Sekunde rumreißen zu können. Allerdings fahren diese Pappnasen den falschen Kurs. Denn statt sich irgendwo festzukleben oder in absurd idiotischem Infantilismus mit Essen um sich zu schmeißen, sollten wirklich intelligente Menschen lieber darauf dringen, die Vermehrung ihrer eigenen Art drastisch zu verringern. Sind wir doch mal ehrlich. Nicht die angeblich knappen Nahrungsmittel führen zum Welthunger, sondern die viel zu vielen Mäuler, die gestopft werden wollen. Wäre die Erde nicht mit Menschenmassen verseucht, dann würde es für alle reichen. Trotz dieses nackten Faktums wird immer weiter gebetsmühlenartig das biblische „Seid fruchtbar und mehret Euch“ gepredigt. Übrigens ein weiterer Hinweis darauf, dass Gott nicht lieb, sondern ziemlich boshaft ist. Aber das nur am Rande.
Was also ist zu tun?
Realistisch betrachtet ist der Zug bereits lange abgefahren. Da nützt es auch nichts mehr, sich alles schön grün zu reden und in hilflos hektisch blindem Aktionismus eine unausgegorene Idiotie nach der anderen auszuprobieren. Das wirklich und wahrhaftig einzige, was diese Erde und deren Bewohner noch retten könnte, wäre die sofortige Halbierung der Menschheit, verbunden mit der festen Garantie, die Unterlippe Oberkante wirksam und unnachgiebig auf vier Milliarden Menschen zu begrenzen. Besser noch auf drei Milliarden. Das wäre auch schon mehr als genug.
– Milla Münchhausen –
Beitragsbild / Symbolfoto von Emile Guillemot auf Unsplash
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Zensurterrorismus durch entmündigende Pixelschleier
Zensurterrorismus
Coole Filme kostenlos und legal streamen – dieses freizeitliche Vergnügen ist dem allgegenwärtigen Zensurterrorismus ganz offenkundig ein Dorn im puritanischen Auge. Wer beispielsweise in der Tube nach Netzkino sucht, könnte zunächst über die Überfülle an gratis und rechtskonform dargebotenen Spielfilmen, durchaus auch der härteren Gangart, ausgesprochen erfreut sein. Doch diese spontane Freude währt nur so lange, bis der aufgeschlossene Cineast sich a) durch völlig idiotische Untertitel und b) durch komplett sinn- und gnadenlosen Zensurterrorismus krass verarscht fühlt. Nachfolgend soll an zwei sehr prominenten Beispielen erläutert werden, worüber der Zensurterrorismus am allerliebsten seine schwachsinnigen und durchaus auch peinlichen Pixelwolken schiebt.
Zensurterrorismus #1: Brüste, Busen, Möpse, Hupen
Menschen sind Säugetiere. Säugetiere sind Tiere, bei denen die Weibchen lebende Junge zur Welt bringen und dann säugen. Um säugen zu können, braucht das Weibchen ein Gesäuge. Kein Gesäuge, kein Säugetier, basta. So weit, so biologisch, so unschuldig sozusagen. Doch sobald man diese völlig natürlichen Voraussetzungen nährender Brutpflege am säugetierischen Menschenbild anwendet, erhebt der Zensurterrorismus sein verschallertes Haupt. Wehe, es wäre im Film eine unbedeckte weibliche Brust zu sehen. Und wehewehe, wenn es an dieser blanken Brust dann auch noch einen Nippel zu erspähen gäbe. Scheinbar hört die biologische Natur des Menschenweibchens dort auf, wo die vor Prüderie nur so dampfende Zensur anfängt. Dann werden sofort großflächige Verpixelungen über jene unaussprechlichen Körperteile („naughty bits“) ergossen, damit der Filmfreund nur ja nicht auf unkeusche Gedanken kommt, die er anschließend umgehend beichten müsste. Ja wo leben wir denn? Lasst es Euch Pixelmixern deutlich gesagt sein: Brüste sind etwas völlig natürliches! Vor diesem Anblick muss niemand gegen seinen Willen beschützt werden. Und noch etwas, auch wenn das jetzt schockierend sein dürfte: auch Nonnen oder Kindergärtnerinnen oder Grundschullehrerinnen (und vergleichbare moralisch einwandfreie Frauen) haben Brüste. Jawohl, so ist das! Das hat die Natur so gewollt. Und was die Natur gewollt hat, das soll der Mensch gefälligst respektieren. Und nicht verkniffen verprüdet verschämt wegpixeln.
Zensurterrorismus #2: Blut, Gedärme, neu eröffnete Körperteile
Gediegene Horrorfilme oder andere Filmgenres, in denen auch schon mal grobe Gewalt oder waffenfähige Gegenstände engmaschig zur Anwendung kommen, leben von perfekt gemachten Splattereffekten. Sogar der gute alte Staplerfahrer Klaus kann davon ein schockierendes und dadurch pädagogisch wertvolles Lied singen. Die Zeiten, in denen ein paar Spritzer Ketchup auf dem zerfetzten Unterhemd für guten Grusel gesorgt haben, sind lange vorbei. Selbst in vergleichsweise biederen Krankenhausserien will der Zuschauer heute das ganze bluttriefende Geschehen auf dem OP-Tisch in detaillierter Großaufnahme sehen. Und es sind jene absolut genialen und trickreichen Maskenbildner (so wie der göttlich begnadete Rollie Tyler), die es tatsächlich fertig bringen, Kettensägeorgien und andere blutrünstige Geschehnisse so täuschend echt wirken zu lassen, dass dem Zuschauer das Kunstblut in den Adern gefriert. In meinen Augen sind Make-Up-Artists, die mit Phantasie und allen anderen Mitteln echter Schöpferkraft, solche speziellen Szenarien für die Kamera verblüffend real erschaffen, echte und wahre Künstler. Und was ist mit den Augen des Zensurterrorismus? Klarer Fall: Wenn Blut und/oder Eingeweide fließen, oder man wirklich buchstäblich mal sehen könnte, was im Kopf des Gangsters vorgeht, dann kommen die selbstgerechten Pixelwolken geflogen. Diese arschige Pixelei verdirbt dem Zuseher zum einen den Spaß an einer perfekten filmischen Illusion. Und zum anderen kann, wenn man mal wieder nichts sehen durfte, der rote Faden der Filmhandlung ruckzuck verloren gehen. Wenn es für das Verständnis des Geschehens unabdingbar notwendig ist, bestimmte blutige Details zu sehen, dann kann man einem durch Zensurterrorismus komplett kastrierten Film nicht mehr folgen. Denn dann sieht man vor lauter muffigem Milchglas keine klare Handlung mehr. Vielen Dank dafür, Ihr obrigkeitslutschenden dämlichen Mutterticker.
Fazit
Die dümmliche Prüderie der bigotten Busen- und Blutpolizei treibt den mündigen Cineasten schnurstracks in die Arme jener Anbieter, die unbeschnittene, unzensierte, unkastrierte und unverpixelte Filme anbieten können. Und komm mir jetzt ja keiner daher mit dem ach so heiligen Kindeswohl, das um Himmels Willen nicht beeinträchtigt werden darf. Die ansonsten mental außergewöhnlich stark geforderten Beavisse und Buttheads unserer Zeit wissen ganz genau, wie und wo sie sich einschlägiges Filmmaterial beschaffen können. Ihr blöden und völlig weltfremden Zensoren würdet saublöd gucken, wenn Ihr wüsstet, wie problemlos die grundsätzlich heilig und selig gesprochenen lieblichen kleinen Unschuldslämmer ganz lässig an die krassesten Filme drankommen. Soviel dazu.
Muss man sich heute und hierzulande von selbsternannten und selbstgefälligen Moralaposteln minderer intellektueller Befähigung wirklich alles verbieten und vorschreiben lassen? Sind wir schon so weit, dass wir jegliche Eigenbestimmung an der Garderobe klerikaler Sittenwächter abgeben müssen? Der Weg zum totalitären Überwachungsstaat ist nicht mehr weit, wenn er nicht schon längst komplett beschritten wurde, was ich manchmal wirklich denke. Wenn 1984 deutsche Dystopien wahr werden…nein, ich sag jetzt lieber nichts mehr. Das überlasse ich gerne den hoffentlich zahlreichen Kommentatoren dieses bissigen Beitrags.
– Milla Münchhausen –
Beitragsbild / Symbolfoto von Vadim Bogulov auf Unsplash
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Reaktanz als Reaktion auf RotGrünGutmenschenGängelei
Reaktanz
Reaktanz ist ein Fachbegriff aus der Kognitiven Psychologie. Er bedeutet auf gut Deutsch, dass einen ganz genau das unglaublich reizt, was man auf einmal nicht mehr haben darf oder plötzlich nicht mehr machen soll. Wird dem Mensch irgend eine Freiheit genommen, egal welche, ist dann plötzlich genau das, was jetzt verboten ist, besonders attraktiv und von geradezu magischer Anziehungskraft. Man könnte Reaktanz also auch als „jetzt erst recht“ oder grundsätzlich als Freiheitsstreben bezeichnen. Und die aktuellen Zeiten sind gerade extrem dazu geeignet, in mir pausenlos Reaktanz der heftigsten Sorte zu erzeugen. Dazu hier zwei persönliche Beispiele.
Reaktanz Auslöser #1: Erzwungene Fleischabstinenz
Ich esse gerne mal ein gutes Stück Fleisch. Nicht jeden Tag, aber doch dann und wann. Doch jetzt kommen die RotGrünen (oder anderes verschallertes Gesoxe) und wollen mich mit ebenso fadenscheinigen wie lebensfremden Argumenten zum reinen Gemüsefresser umerziehen. Damit das auch klappt, wird Fleisch praktisch unbezahlbar, während man Gemüse mehr oder weniger nachgeschmissen bekommt. Ich soll künftig auf Fleisch verzichten? Ich denke ja gar nicht dran! Und schon entsteht vor meinem durch Reaktanz geöffneten geistigen Auge eine opulente Platte mit vier Kilogramm saftigen Steaks, die ich sofort im freundlichen Gedenken an an Adam Richman gnaden- und restlos verputzen würde. Nur aus Prinzip. Weil ich mir von einer behämmerten Gurkentruppe nicht vorschreiben lasse, was ich zu essen bzw. was ich nicht mehr zu essen habe.
Reaktanz Auslöser #2: Gendergerechtsprechung und Winnetouverbot
Was ich von glattgelutschtem Gendergeseire und vom ach so kulturhypersensiblen ethnischen Aneignungsverbot halte, ist meiner Leserschaft mit Sicherheit bekannt. Ja wo leben wir denn? Muss ich mir jetzt auch schon meinen absolut unschuldigen Sprachgebrauch oder meine ureigenste kulturelle Sozialisation verbieten lassen? Ja, verdammt noch mal, es sind MOHRENKÖPFE, sind es schon immer gewesen. Und es ist ZIGEUNERSOßE! Und was der kulinarischen Kulturstolpersteine mehr sein mögen. Das verschwurbelte Pack benennt ja inzwischen schon Ortschaften und Landstriche um, nur weil da Wortbestandteile im Namen vorkommen, bei denen sich irgendwer auf den ethnischen oder rassischen Schlips getreten fühlen könnte. Selbst das beliebte Café Mohrenkopf ist schon ins Visier der Rassismuspolizei geraten. Der RotGrüne Irrsinn hat auch schon die Kindergärten erreicht, in denen es ab sofort nur noch kultursensible Pädagogik geben soll. Dieser ganze nutzlose Wahnsinn lässt in mir den von Reaktanz erzeugten Wunsch reifen, mich in meiner Wortwahl so rassistisch und so politisch unkorrekt zu verhalten, wie es nur möglich ist. Und wieder mal den Struwwelpeter zu lesen. Da gibt es Mohren und ordentlich was auf die Flossen.
Wie ist es bei Ihnen?
Was löst bei Ihnen Reaktanz aus? Haben Sie plötzlich das Bedürfnis, pro Tag mindestens 10x zu duschen, und zwar jeweils eine Stunde lang? Oder möchten Sie ohne Limit mit irgend einem amerikanischen chromglänzenden Spritfresser über die Autobahnen blasen? Oder eine dekadente Reise mit einem luftverpestenden und obszön verschwenderischen Kreuzfahrtschiff machen? Oder gar im Winter die Heizung aufdrehen? Bei all den Dingen, die einem die RotGrünen verbieten und wegnehmen wollen, kann und wird nur eines gedeihen: Reaktanz.
Ich sage: Widerstand ist NICHT zwecklos!
– Milla Münchhausen –
Beitragsbild / Symbolfoto von Timur Romanov auf Unsplash
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Duzen ist übergriffig
Ich will mich nicht von jedem duzen lassen!
Zahlreiche, nein, zahllose Personen und Institutionen sind inzwischen unaufgefordert dazu übergegangen, mich einfach mal so zu duzen. Diese unerwünschte plumpe Vertraulichkeit zählt, neben der absolut schwachsinnigen gaga Genderei, zu jenen völlig überflüssigen Alltagsärgernissen, die mich regelmäßig an die Decke gehen lassen. Ich möchte mir, verdammt nochmal, selber aussuchen, wem ich mein DU anbiete und wem nicht. Und keinesfalls möchte ich mich als gestandene Frau mit ordentlich Lebensjahren auf dem Tacho von jedem Hans und Franz (nein, Heidi, Deine Möpse meine ich damit nicht) distanzlos duzen lassen. Wie sieht es damit bei Ihnen aus, werte Leserschaft?
Duzen als erzwungene Kommunikationsnähe
Wenn ich mich bei z.B. Hermes online über den Verbleib einer bestellten Sendung informieren will, muss ich mir ein dämliches Duzen bieten lassen. Auch der Versandhändler bonprix belästigt mich mit einer plump vertraulichen Duzerei, die mich sofort (und selbstverständlich ohne getätigte Bestellung) mit meiner Maus das Weite suchen lässt. Das sind nur zwei von ungezählten Beispielen dafür, wie ich mich von Instanzen, die mich gar nicht weiter kennen, blöde duzen lassen muss. Mag ja sein, dass diese distanzlosen Herrschaften ihr falsch vertrauliches Duzen als Brechstange zum umsatzorientierten Wir-Gefühl wirksam einsetzen wollen. Doch ich empfinde diese offensichtliche Respektlosigkeit als gewaltsames Eindringen in meine mentale Privatsphäre. Das wiederum macht mich hochgradig aggressiv. Nur mal so gesagt.
Duzen als Überlegenheits- und Machtsymbol
Wer kennt nicht den schönen Spruch „Ich Chef Du nix„? Dieser Spruch prangt leider nicht nur auf witzigen T-Shirts, sondern quillt nicht immer, aber immer öfter aus den Mündern jener Leute, die mit allen verfügbaren Mitteln ihren oberen Platz auf der Hühnerleiter der Hackordnung klar stellen müssen. Ich selbst habe es erlebt (nur mal so als Beispiel), dass Dozentinnen und Dozenten einer Berufsschule die Auszubildenden ganz selbstverständlich geduzt haben, aber wie das HB-Männchen ausgerastet sind, wenn jemand aus dem Klassenzimmer mal frech zurückgeduzt hätte. Scheinbar ist es bei diesen Profilneurotikern noch nicht angekommen, dass das Duzen eine respektvolle Gegenseitigkeit erfordert, wenn es passen soll.
Du oder Sie?
Menschen, die englisch sprechen, haben es einfach. Bei denen ist alles YOU. Darum wollte es sich Ex-Kanzler Kohl einmal sehr einfach machen, indem er einem ranghohen Politkollegen mit dem legendären Satz „You can say you to me“ seine Duzfreundschaft antrug. Doch jede Sprache, die eindeutig zwischen Du und Sie unterscheidet, verlangt eine sorgfältige Abwägung der Wortwahl. Und eine Reflektion des damit zum Ausdruck gebrachten gegenseitigen Respekts.
Ich persönlich fordere von meinen Mitmenschen genau denselben Respekt, den auch ich meinen Mitmenschen gegenüber selbstverständlich empfinde und zum Ausdruck bringe. Wer also mein Freund werden, sein oder bleiben will, sollte mich nicht DUmm von der Seite anquatschen. Denn dann gehen bei mir sämtliche Klappen runter.
Alles klar, Ihr dämlichen Duz-Terroristen?
– Milla Münchhausen –
Beitragsbild/Symbolfoto von Julien L auf Unsplash
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Geldsparen extrem - Tipps, die wirken und weh tun
Geldsparen
Geldsparen ist die Devise dieser Zeit. Doch wie soll man noch mehr Moneten aus noch weniger Kohle rauspressen? Alles wird immer teurer, die Löhne werden immer lausiger (außer bei den in Saus und Braus lebenden und fröhlich prassenden Selbstbedienungs-Politikern) und das Ende der sparsamen Fahnenstange scheint erreicht. Trotzdem hat der WUNDERBLOG hier noch ein paar krasse Tipps zum Geldsparen, die Sie garantiert auf neue Gedanken bringen. Auf neue Gedanken, wohlgemerkt. Nicht unbedingt auf angenehme Gedanken.
Geldsparen durch das komplette Abschaffen sämtlicher Stromfresser in der Küche
Haben Sie einen Kühlschrank und/oder einen Gefrierschrank? Dann sofort weg damit. Denn solche Geräte brauchen Sie nur für leicht verderbliche Lebensmittel. Wenn Sie leicht verderbliche Lebensmittel komplett von Ihrem Speiseplan streichen, dann brauchen Sie auch keine Kühlaggregate mehr. Will heißen: Ab sofort
kein frisches Fleisch mehr (ist sowieso nur ungesund und viel zu teuer und auch nicht umweltgerecht) und
keine Milchprodukte mehr (sind sowieso nur ungesund und viel zu teuer und auch nicht umweltgerecht) und
keine gekühlten Getränke mehr (singen Sie selbst weiter, Sie kennen inzwischen den Text).
Der Verzicht auf frisches Fleisch und auf Milchprodukte und auf Kaltgetränke dient Ihrer Gesundheit, spart Ihnen enorm viel Geld und lässt Sie als Umwelt- und Klimaheld glänzen. Die abgeschafften Kühlaggregate fressen keinen teuren Strom mehr. Geldwerter Gewinn, wohin man sieht. Sparpotenzial mit Zusatzbonus sozusagen.
Übrigens: Einen Herd und/oder Wasserkocher brauchen Sie auch nicht. Kochen mit Strom oder Gas ist viel zu teuer. Steigen Sie auf frische Rohkostsalate und Brot um. Und trinken Sie nur noch zimmerwarmes Leitungswasser. Ihre Haut wird es Ihnen danken.
Geldsparen durch das komplette Abschaffen der Heizung
Die Heizkosten werden explodieren, daran besteht längst kein Zweifel mehr. Das können Sie sich sparen, wenn Sie gar nicht erst heizen. Lassen Sie Ihre Wohnung gänzlich unbeheizt und genießen Sie wahre Naturnähe durch den direkten Kontakt mit den natürlichen Wärme- und Kälteperioden der Jahreszeiten. Es ist doch richtig gemütlich, in den eigenen vier Wänden in den mollig warmen Wintersachen rumzulaufen, die sonst nur für Draußen gut waren. Diese Bekleidungsidee hat auch den Vorteil, dass Sie sich nicht umziehen müssen, wenn Sie das Haus verlassen wollen oder nach Hause kommen. Wenn Innen- und Außentemperatur identisch sind, bleiben Sie immer muckelig warm angezogen.
Geldsparen durch minimalisierte Körperpflege
Duschen Sie täglich? Womöglich sogar länger als die Habeck’schen fünf Minuten? Das kostet extrem viel Geld (heißes Wasser ist ja schon fast wie flüssiges Gold) und ist außerdem sehr schädlich für Ihre Haut. Schaffen Sie das Duschen einfach ab, Sie müssen das nicht tun. Gönnen Sie Ihrer Haut die Möglichkeit der Rückkehr zur Selbstreinigung und freuen Sie sich am neuen Trend des „Non Bathing“ bzw. „Cleansing Reduction“. Damit befinden Sie sich in bester Gesellschaft. Denn auch echte Promis wie Brad Pitt, Jake Gyllenhaal, Jennifer Aniston, Julia Roberts, Charlize Theron, Mila Kunis oder Ashton Kutcher bekennen sich dazu, durch die Bekämpfung sinnlosen Hygienewahns sowohl Wasser als auch Geld zu sparen. Und sehen diese Stars etwa ungepflegt aus? Eben. Nebenbei spart dieser gesunde und umweltbewusste Trend zusätzlich die Kosten für Duschgel & Co. ein. Sogar der selige Steve Jobs hat aufs Duschen verzichtet und war damit seiner Zeit, einmal mehr, um Jahrzehnte voraus. Statt also sinnlos Geld ohne Ende im Abfluss der Dusche zu versenken, sollte man sich auf den guten alten Waschlappen besinnen. Damit kann man sparsam sauber halten, was täglich sauber gehalten werden sollte. Und nehmen Sie bitte kaltes Wasser.
Wir fassen zusammen
In Ihrer Küche gibt es jetzt keine elektrischen Geräte mehr. Wirklich überhaupt gar keine. Sie sparen Strom ohne Ende und ernähren sich unglaublich gesund, weil Sie jetzt nur noch gesunde Lebensmittel wie Obst, Gemüse und in Wasser eingeweichte Haferflocken zu sich nehmen. Da Sie außerdem auch noch den Fernseher und das Radio abgeschafft haben, ist Ihr Weg frei zur extrem erholsamen Nachrichtendiät.
Ihre Heizung steht ab sofort nur noch auf „Schneeflocke“, also auf Frostschutz. Wer braucht schon eine Heizung, wenn ein schicker Zwiebel-Look aus vielen bunten Pullovern viel schicker warm hält?
Ihre Haut kann aufatmen, denn der permanente Dusch-Stress fällt ab sofort weg. Und Ihr Konto atmet auf, weil Ihnen das Geld für nahezu unbezahlbares heißes Wasser nicht mehr durch die Finger rinnt.
Habe ich noch was vergessen, Herr Habeck? Kann mir jemand, der nur fürs Dummschwätzen und Luftpumpen jeden Monat feiste 10.000 EUR einstreicht, überhaupt ernst zu nehmende Spartipps geben? Will ich mir von so einem grün angepinselten Spitzenverdiener überhaupt sagen lassen, wie und wo ich als geknechtete und vom Staat ausgeblutete Bürgerin meinen Gürtel noch enger zu schnallen habe, damit es bald wieder eine Diätenerhöhung geben kann? Nein. Ich glaube, das will ich nicht. Denn ich will nur eins: Keine Spartipps brauchen, weil ich von meinem Einkommen leben kann! Ich denke mal, das wollen wir alle.
– Milla Münchhausen –
P.S.: Wenn Sie die restriktiven grünen Lebensvorschriften für die breite Masse schon mal ausprobieren wollen, dann wandern Sie doch einfach nach Nigeria aus. Dort ist jetzt schon alles so, wie es die Grünen sich für Deutschlands Zukunft erträumen. Gekocht wird, wenn überhaupt was zum Kochen da ist, draußen auf offenem Feuer. Kühlschränke, Waschmaschinen oder ähnliche „Weiße Ware“ besitzen die Menschen nicht. Stromausfälle gehören ebenso zum Alltag wie fehlendes fließendes Wasser. Armut ist Programm.
Noch Fragen?
Beitragsbild/Symbolfoto von Towfiqu barbhuiya auf Unsplash
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Ratschlaege sind auch Schläge, Frau Tichy
Ratschlaege
Ratschlaege zum Thema Geldsparen haben derzeit Hochkonjunktur. Denn wer nicht gerade eine Herde Goldesel mit chronischem Durchfall im Keller stehen hat (oder sich auf die eine oder andere Weise vom Steuer- und Gebührenzahler bequem alimentieren und komfortabel pampern lässt), der muss sich in Sachen Lebenshaltungskosten ganz schön umgucken. In das aktuelle Spannungsfeld zwischen obszön galoppierender Inflation einerseits und nicht weiter reduzierbaren menschlichen Grundbedürfnissen andererseits feuert Andrea Tichy ihr Buch mit dem Titel „Die besten Dinge kosten nichts“ ab. Die dort präsentierten Ratschlaege versetzten allen Menschen, die jeden Eurocent mittlerweile mehrfach umdrehen müssen, bevor sie ihn einmal ausgeben können, einen herben derben Schlag unter die vom enger geschnallten Leibriemen eigeschnürte Gürtellinie.
Welche Ratschlaege zur Geldbeutelschonung liefert Andrea Tichy für satte 17,90 EUR?
Der alte Spruch, dass die besten und schönsten Dinge kein Geld kosten, trifft im wahren Leben nur extrem bedingt zu. Romantische Verklärungen des gnadenlosen Mangels an Kaufkraft kennen wir aus zahlreichen Märchenbüchern (z.B. „Das Hemd des Glücklichen„) und wesentlich kritischere Töne hört man dazu aus dem wahrheitsliebenden Mund von Lisa Fitz. Die Ratschlaege von Andrea Tichy fallen zweifelsohne in die Kategorie der romantischen Verklärung. Denn wer einem an Geldmangel leidenden Menschen ernsthaft vorschlägt, er möge den ganzen Tag mit Wasser trinken, Wandern gehen und Wildpflanzen sammeln in der Gesellschaft Gleichgesinnter verbringen, der kann zentrale Begriffe wie Alltagstauglichkeit oder Praxisrelevanz noch nicht mal buchstabieren. Aber der Reihe nach: zu den kostenlosen Freuden nach Tichy zählen (u.a.):
stundenlang mit dem Wanderpartner plaudern
Siesta auf der Wiese
barfuß durchs Gras laufen
pappsatt von den erfüllenden Eindrücken des Tages aufs Abendbrot verzichten
mit den Hühnern zu Bett gehen
Bei allem schuldigen Respekt, aber auf diese grünmenschlich verschwurbelten Ratschlaege kann ich getrost verzichten. Nichts gegen die Natur und deren Schönheit, aber die Natur zahlt weder meine Miete noch begleicht sie meine sonstigen laufenden Kosten. Sich ins Gras legen ist bestimmt auch sehr nett, doch fressen kann ich das Gras leider nicht. Jedenfalls würde ich davon sicher nicht satt.
Wo gibt es wirklich hilfreiche Ratschlaege, und zwar kostenlos?
Ganz ehrlich – bevor ich Andrea Tichy stolze 17,90 EUR für ihre allenfalls philosophisch und ansatzweise metaphysisch relevanten Ratschlaege aus dem wohlstandserhabenen Wolkenkuckuksheim in den Rachen werfe, schaue ich mich doch lieber im Internet nach Tipps und Tricks zum Geldsparen um. Denn dort wird man sehr schnell bestens fündig, ohne dafür zur Kasse gebeten zu werden. Ein sehr schönes Beispiel dafür ist das kostenlose PDF mit dem Titel Wenig Geld – viel Lebensfreude, herausgegeben vom Sozialdienst katholischer Frauen e.V Hamburg. Natürlich bezieht sich dieser Ratgeber speziell auf Menschen, die ihren Lebensmittelpunkt in Hamburg haben. Es soll dies auch nur eines von vielen Beispielen dafür sein, dass man sein bisschen Geld nicht für nutzlose Ratschläge raushauen muss. Wer im Internet suchet, der findet auch. Gänzlich gratis und bundesweit.
Fazit
Wenn Sie 17,90 EUR (das sind übrigens feiste 35 D-Mark) zu viel haben, gerne auf Einhörnern in den Sonnenuntergang reiten, hochgeistige Freude beim philosophischen Betrachten Epikureischer Ergüsse empfinden und sich sonst in Ihrem Alltag um rein gar nichts irgendwelche Gedanken machen müssen, dann viel Spaß beim Erwerb und bei der Lektüre dieses Buches.
– Milla Münchhausen –
Beitragsbild / Symbolfoto von Gerd Altmann auf Pixabay
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Nachrichtenboykott für das Seelenheil
Nachrichtenboykott
Betrachtet man die derzeit gebetsmühlenartig durch sämtliche Sender getriebenen Dauerthemen, dann wird rasch klar, dass nur ein konsequenter Nachrichtenboykott der gemarterten Seele noch den nötigen Frieden schenken kann.
Nachrichtenboykott – welche Dauerbrenner am meisten nerven
Quer durch alle TV-Kanäle belästigen uns die ewig gleichen Gestalten. Die durchgeknallte Coronasirene (aka CoVuvuzela) mahnt und warnt und warnt und mahnt, der ukrainische Staatsschauspieler fordert und fordert und fordert und fordert, die Preise für alles steigen und steigen und steigen und steigen und die in hellen Scharen aus dem Maghreb nach Europa immigrierten scharfgeschalteten Testosteronbomben grapschen und gröhlen und hauen und stechen. So schlimm und verstörend das alles fraglos auch ist, so mental ermüdend ist es gleichzeitig, immer wieder ohne Unterlass mit diesen ewig gleichlautenden zutiefst deprimierenden Dingen gefüttert zu werden. Denn in der Klinischen Psychologie ist es schon lange bekannt: Wer pausenlos schreiendes Unrecht hilflos mit ansehen muss, ohne aktiv etwas dagegen tun zu können, wird früher oder später (eher früher) eine klinisch relevante depressive Störung entwickeln. Und das braucht man wirklich so nötig wie eine Gallenkolik. Also: Weg mit der Dauerberieselung und her mit dem Nachrichtenboykott.
Nachrichtenboykott wird verständlicher Weise zum Massenphänomen
Das Hans-Bredow-Insititut (HBI) stellt hierzu fest (Zitat):
Hamburg, 15.06.2022. Das Interesse an Nachrichten ist in Deutschland deutlich gesunken; nur noch 57 Prozent der erwachsenen Internetnutzenden interessieren sich für Informationen über das aktuelle Geschehen. Das sind zehn Prozentpunkte weniger als im Vorjahr. Am deutlichsten ist der Rückgang in der Gruppe der 18- bis 24-Jährigen, in der sich nur 31 Prozent für Nachrichten interessieren, was einem Minus von 19 Prozentpunkten entspricht. Gleichzeitig steigt der Anteil derjenigen, die zumindest gelegentlich versuchen, den Nachrichten aus dem Weg zu gehen, auf 65 Prozent. Themenmüdigkeit, das Hervorrufen schlechter Laune und Erschöpfung aufgrund der Vielzahl an Informationen sind die Hauptgründe hierfür.
Quelle: https://hans-bredow-institut.de/de/aktuelles/deutsche-sind-nachrichtenmuede
Man kann es wirklich nicht mehr hören!
Wenn die Nachrichten sich doch immer wieder nur um die gleichen Themen drehen, denen man ohnmächtig gegenübersteht, warum sollte man sich das überhaupt noch antun? Warum sollte man seine Seele mit Sachen quälen, die man doch nicht ändern kann, und die einen so weit runterziehen können, dass jegliche Lebenslust und Leistungsmotivation den Bach runtergehen? Warum sich dem Trommelfeuer und dem Dauerbeschuss aus sämtlichen Kanonenrohren aller Pressköter und Fanghunde der öffentlichen Meinung aussetzen? Hier kann es nur eine einzig richtige Entscheidung geben, und die lautet Nachrichtenboykott. So ganz nebenbei entzieht man mit diesem psychohygienisch sinnvollen Verhalten auch der Deutschen Hofberichterstattung (Staatspropagandafunk) eine tragende Bühne. Ein doppelter Gewinn also. Und bitte keine Bange, dass wichtige Neuigkeiten verpasst werden. Denn was wirklich neu und wirklich wichtig ist, findet garantiert immer noch ausreichend schnell den Weg über die üblichen Buschtrommeln in den geneigten Gehörgang. Ganz ohne die zahllosen Betroffenheits-Auguste und Kriegsgesichts-Günter der geifernd geiernden Journaille.
– Milla Münchhausen –
Beitragsbild / Symbolfoto von Calvin Dähne auf Unsplash
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Misserfolgsmodell Deutschland - Gedanken eines Babyboomers
Misserfolgsmodell Deutschland
Eine unserer regelmäßigen WUNDERBLOG-Besucherinnen, nennen wir sie mal Enka (der echte Name ist der Redaktion bekannt) hat ihre persönlichen Gedanken zum Thema Misserfolgsmodell Deutschland in Form eines Leserbriefes niedergeschrieben. Mit diesem Leserbrief hat sie versucht, auf geeignet erscheinenden Webseiten eine internette Öffentlichkeit für ihre Sicht der Dinge herzustellen. Leider hat keine der angeschriebenen Webseiten auf Enkas Leserbrief reagiert, und nirgends wurde er veröffentlicht. Über allen Wipfeln war Ruhe. Nun hat Enka beim WUNDERBLOG nachgefragt. Und selbstverständlich kommen wir Enkas Bitte um eine Veröffentlichung ihrer zu Papier gebrachten Sorgen und Nöte gerne nach. Denn wir sind der festen Überzeugung, dass die Art, wie der Privatmensch Enka das Misserfolgsmodell Deutschland sieht, auf breite Zustimmung stoßen wird.
In Abstimmung mit Enka haben wir ihren Leserbrief leicht abgewandelt, um ihre Anonymität zu wahren, und um Rückschlüsse auf ihre Person unmöglich zu machen.
Misserfolgsmodell Deutschland aus der Sicht einer Betroffenen
Ich bin waschechter Baby-Boomer und hatte daher das Glück, in einem gut aufgestellten und augenscheinlich hervorragend funktionierenden Deutschland im Schoß einer heilen Familie groß und stark zu werden. Nie hätte ich als Kind, als Jugendliche oder als junge Erwachsene auch nur den mindesten Zweifel daran gehabt, im besten aller Länder geboren und somit tatsächlich begnadet zu sein.
Doch mit den Jahren bröckelte diese unbedingte Begeisterung für mein Land mehr und mehr, denn die Geschosse der Realität schlugen hart in die Fassade ein. Ich musste hautnah miterleben, wie meine geliebte Heimatstadt von einer attraktiven und weltoffenen Metropole zu einem abstoßenden Sammelbecken menschlicher Randexistenzen aus aller Herren Länder und mit jeder Facette antisozialer Gewaltbereitschaft verkam. Wo ich mich früher noch als junge Frau auch mitten in der Nacht ohne Gefahr auf Straßen und öffentlichen Plätzen frei bewegen konnte, musste ich später im Erwachsenenalter ab Einbruch der Dunkelheit mit rabiaten Übergriffen rechnen. Widerliche Pöbeleien waren auch am hellichten Tag nicht selten. Irgendwann wurde meine gefühlte Bedrohung für Leib und Leben so groß, dass ich aus meiner einstmals so geliebten Großstadt flüchtete.
Doch auch andernorts bohrte sich die Abwärtsspirale bereits deutlich sichtbar in den Mutterboden meines Vaterlandes. Heute, jenseits der 60 Lenze und inzwischen auf dem platten Land verschanzt, nehme ich das Misserfolgsmodell Deutschland als moralisch völlig verwahrloste und ethisch komplett verkommene marode Bananenrepublik wahr. Täterschutz steht weit vor Opferschutz. Im Paragraphendschungel verhungern und sterben zahlreiche Existenzen. Leistungserbringer werden zu Tode gemolken und vom Staat schleichend enteignet, während Sozialschmarotzer wie die Maden im Speck leben können. Das Land wird durch verlogene Grünlippmuscheln von herbeigewunkenen Heuschrecken aller Farben geflutet, und komplett wahnsinnige Experimentalpharmakologen und andere Lügenlangnasen sitzen am ausgeschlagen schlackernden Steuerruder dieses ehemaligen blühenden Wirtschaftswunderlandes. Korruption, Vetternwirtschaft und Seilschaften bestimmen die politische Landschaft. Fette Pöstchen werden hin und her geschoben, Rechtsstaatlichkeit und Grundrechteschutz sind de facto abgeschafft und das Erhöhen der Diäten steht immer als erster Punkt auf jeder Tagesordnung.
Wohin ich auch schaue und welchen Blickwinkel ich auch einnehme, ich sehe in diesem Misserfolgsmodell nur noch verbrannte Erde. Und während sich die Clanchefs mit ihren aufgestrapsten Poserkarren die Stütze bei den Sozialämtern abholen, muss ich mir mit meinem schmalen Budget überlegen, ob ich abends meine Wohnung heizen oder eine warme Mahlzeit einnehmen will. Für beides reicht es nämlich nicht. Und bald wohl auch nicht mehr für eins davon.
Es ist für mich unendlich traurig und niederschmetternd, sagen zu müssen, dass dies nicht mehr mein Land ist. Würde ich im Geld schwimmen, so wie es die von mir nicht gewählten sogenannten Volksvertreter tun können, dann wäre ich schon längst ausgewandert. Doch anders als hierzulande, wo man sich auch gänzlich ohne Papiere, nur mit einem hingehauchten „Asyl“ auf den Lippen, sofort an den reichhaltig gedeckten Tisch der ausgebluteten Solidargemeinschaft setzen darf, haben andere Länder scharfe und sinnvolle Einwanderungsgesetze. Da kann ich als alt gewordene Frau, deren bescheidene Ersparnisse gerade jetzt im Moment von der Inflation hell lodernd verbrannt werden, keine Hoffnung auf einen Neuanfang in einem anderen besseren Land hegen.
Das dadurch ausgelöste Gefühl der Ohnmacht ist grausam. Wohin kann ich mich denn retten, wenn dieser menschenverachtende billige Zynismus namens Impfzwang doch noch kommt? Oder wenn mir die Grünlippmuscheln samt ihrer neuen Freunde, den Schwarzbrennern, vorschreiben wollen, wie ich zu wohnen und was ich zu essen und wen ich zu respektieren habe? Oder wenn mir das naturgegebene Recht, mich als geborene Frau in meiner Frauenhaut wohl zu fühlen, naserümpfend abgesprochen wird? Meine ehemals fast unverwüstliche Lebensfreude zerschellt an den scharfkantigen Klippen der neuen Zeitrechnung im Misserfolgsmodell. Ich kann mich noch nicht mal mehr an einem unschuldigen Regenbogen erfreuen, seit die Generation Gendergaga dieses einstmals großartige Symbol in hirnlosem blindem Aktionismus annektiert hat.
Depressive Gedanken machen sich breit. In diesem verrotteten Land, das bereits an allen Ecken und Enden brennt wie das alte Rom, mag ich nicht bleiben. Doch einen Neustart kann ich als mittellose alt gewordene Frau auch nicht mehr hinlegen. Was soll ich tun? Mir ein geistig umnachtetes Ende im letzten Stadium der Demenz im Pflegeheim wünschen? Auf alles pfeifen, was mir bislang im Leben wichtig war, und mich ungehemmtem Drogenkonsum hingeben, in der Hoffnung auf einen schnellen schmerzlosen Tod? Ich bin ratlos. Vielleicht haben Sie, werte Leserschaft, einen Tipp für mich. Dafür wäre ich wirklich mehr als dankbar.
Mit herzlichen Grüßen … Enka
Wie sehen Sie das?
Können Sie sich in diesen Gedanken wiederfinden? Geht es Ihnen ähnlich, oder ganz anders? Sehen Sie gangbare Lösungswege? Wir sind gespannt auf alle Kommentare zu diesem emotionalen und persönlichen Leserbrief.
– Carina Collany –
Beitragsbild / Symbolfoto von Francesco Luca Labianca auf Unsplash
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Mengele gibt den Affenpocken Zucker
Lebt Mengele wieder?
Achtung: Folgende Ausführungen zu Josef Mengele wurden im Auftrag des Teufels niedergeschrieben. Denn der am Ende seiner Geduld angekommene Höllenfürst ist es endgültig leid, ständig von einem gewissen Lauterbach an die Wand gemalt zu werden.
Josef Mengele fühlte sich in der Hölle bald ziemlich gelangweilt. Alle unaussprechlichen Grausamkeiten und vernichtenden Quälereien, die er dort sah, entlockten dem erfahrenen KZ-Experimentalmediziner lediglich ein müdes Lächeln. Sogar dem Teufel höchstpersönlich und sämtlichen in der Hölle diensthabenden Dämonen war Josef Mengele in seiner beispiellosen Menschenverachtung höchst unangenehm. Und so schien es für alle Beteiligten eine Win-Win-Situation zu sein, Mengele in einer fleischlichen Hülle seiner freien Wahl reinkarnieren zu lassen und somit elegant aus der Hölle hinaus zu komplimentieren.
Mengele wählt weise
Die Wahl des nationalsozialistischen Kriegsverbrechers und zutiefst soziopathischen SS-Lagerarztes fiel auf einen gewissen Herrn Lauterbach. Denn diese sardonisch lächelnde Hülle kombinierte auch schon im nicht besessenen Zustand auf perfekte Weise eine schamlose Mediengeilheit mit bestürzender fachlicher Inkompetenz. So würde es gar nicht weiter auffallen, wenn Mengele sich hier in guter alter Tradition mit pseudowissenschaftlichen Menschenversuchen die Zeit vertreiben könnte.
Mengele im Strahlenkranz
Zunächst lief es dann auch richtig gut für Mengele. Ein neues Virus, das vermutlich aus einer mexikanischen Bierflasche entkommen war, lieferte ihm die perfekte Plattform für die Verbreitung frei flottierender Panik. Nachdem er eine an unbedingten Gehorsam gewöhnte Nation in Angst und Schrecken versetzt hatte, konnte er endlich wieder frei und uneingeschränkt das tun, was er am besten konnte und am liebsten tat: Medizinverbrechen begehen. Jetzt wurden ohne Ende kerngesunde Menschen mit fragwürdigen und hochgradig gefährlichen Gensuppen zu Pflegefällen gespritzt. Mit unvergleichlicher Kaltblütigkeit versuchte Mengele sogar, per selbstbesoffenem Zwangsimpfungserlass ein ganzes Volk in die todbringende Nadel (oder wenigstens lebenslang in ein schäbiges Pflegeheim) zu jagen. An dieser Stelle wurde es sogar dem Teufel zu bunt. Luzifer zog hier und da an seinen irdischen Strippen, und Mengeles Schuss ging gewaltig nach hinten los. Also musste etwas Neues her. Denn Josef hatte zu viel Blut geleckt, um jetzt klein bei zu geben.
Mengele gibt dem Affen Zucker und bekommt dafür prima Pocken
Virus war ja schon mal gut. Und so gelüstete es den wiedergeborenen Foltermeister nach einer neuen Variante, mit der er wieder auf Menschen-Hetzjagd gehen konnte. Neues Virus, neuer Impfstoff, neue Zwangsimpfungsgesetze am beschränkten Horizont, neue üppige Geldsprudel in Kooperation mit den alten Seilschaften der maximal gewinnorientierten PhaRNAindustrie. Er suchte und fand sein neues Werkzeug in Form der Affenpocken. Und als besonderen Bonus konnte er mit diesen fiesen kleinen Mistviechern gleich auch noch Männer diffamieren, die Sex mit Männern haben. Sozusagen ein Geschenk des Himmels. Endlich konnte Mengele wieder mit seinem rückgratfreien Freund, dem Tierarzt, stundenlange Pressekonferenzen geben, im Blitzlichtgewitter baden und eine Tournee durch sämtliche Talkshows planen. Sein neues Leben hatte wieder den alten Sinn. Und die Show des Schreckens ging heiter weiter.
Ein lauter Bach
Nach einigen bekannt gewordenen Fällen der Affenpocken nimmt Lauterbach wieder die Rolle des Mahners und Warners an, die ihn berühmt gemacht hat. In den ersten drei Monaten des Ukraine-Krieges hatte ihm diese öffentliche Aufmerksamkeit weitgehend gefehlt. Auch sind die Affenpocken ein Grund, die Arbeit im Ministerium weiterhin liegen zu lassen. Dass er die Beitragserhöhung der Krankenkassen nicht verhindern will, hat Lauterbach bereits angekündigt.
Quelle dieses wörtlichen Zitats: https://www.tichyseinblick.de/meinungen/tagesspiegel-stellt-karl-lauterbachs-wissenschaftlichen-ruf-in-frage/
Wenn Dystopien wahr werden…
– Milla Münchhausen –
Beitragsbild / Symbolfoto von Sebastian Hages auf Unsplash
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Ölhamster - Bestimmung, Vorkommen und Bekämpfung
Ölhamster
Der gemeine Ölhamster (Homo Cricetus Idioticus) ist ein gefährlicher parasitärer Schädling. Er verbreitet sich überall dort stark, wo die allgegenwärtigen zwangsalimentierte Lückenmedien durch das gezielte Absondern von Fehlinformationen die ohnehin extrem labilen zerebralen Neuronenverbände anfälliger Idiokraten endgültig in Kopfsalatsoße verwandeln. Der nachfolgende Beitrag will dabei helfen, Ölhamster korrekt einzuordnen, schnell und exakt zu identifizieren und, sofern möglich, nachhaltig zu vertreiben.
Ölhamster: Bestimmung
Ölhamster sind beschämend eng verwandt mit Klopapierhamstern (Cricetus Latrinariam Mutus), Nudelhamstern (Cricetus Collȳra Stupidus) oder Mehlhamstern (Cricetus Farina Asinus). Man erkennt diese intelligenzbefreiten ÖR-Propaganda-Opfer daran, dass sie ohne tatsächlichen Bedarf hektoliterweise die allerbilligsten Sorten Speiseöl aus den Geschäften schleppen. Hochpreisige Öle lässt der Ölhamster üblicher Weise in den ansonsten leergefegten Regalen stehen. Damit jene Zeitgenossen, die wirklich mal etwas Öl für die heimische Küche brauchen, obszön tief in die Tasche greifen müssen. Findet man einen Ölhamster in seinem Habitat vor, so lassen sich in dessen Vorratslager Unmengen an gebunkertem Speiseöl antreffen. So viel Öl, dass sämtliche belgischen Frittenbuden zusammen auch unter Bewirtungs-Vollast 100 Jahre bestens damit wirtschaften könnten.
Ölhamster: Vorkommen
Diese widerwärtigen, asozialen und belehrungsresistenten Abkömmlinge einer herzlosen und wohlstandsverwahrlosten Ellenbogengesellschaft finden sich derzeit endemisch in Deutschland. Zahlreichen Berichten zufolge werden diese Schädlinge im Ausland milde belächelt bis schallend ausgelacht. Und es wird gesagt, dass derzeit bereits Wetten darüber abgeschlossen werden, wann die nächste Mutation ihr hässliches Haupt in den Supermärkten erhebt. Beispielsweise der Wattestäbchenhamster, der Erbsenhamster oder der Schuhputzcremehamster, um nur drei von unendlich vielen deutschen Denkfiguren zu nennen. Obwohl (Achtung Insidertipp!) bereits gemunkelt wird, dass demnächst geschälte Tomaten in Dosen und Frischfleisch in den Lebensmittelgeschäften nicht mehr zu bekommen sein werden.
Ölhamster: Bekämpfung
Den Ölhamster selbst kann man nicht ausrotten. Diese Plage ist zu mächtig, um sie samt der Wurzel allen Übels komplett ausreißen zu können. Mit Giftködern geht leider auch nichts, denn gegen so viel Blödheit bleibt auch das stärkste Gift wirkungslos. Bei Dummheit helfen eben keine Pillen. Das einzige Mittel, das Erfolg verspricht, ist die Vergrämung von Ölhamstern. Dazu muss der Händler lediglich das Objekt bzw. die Objekte der Begierde konsequent aus dem Sortiment nehmen. Wer kein Öl mehr führt, gar kein Öl mehr (nein, das ganz Teure auch nicht), den werden diese Schädlinge bald nicht mehr belästigen. Die andere Möglichkeit, Öl zu Freudenhauspreisen anzubieten, hat sich in der Praxis als Schuss in den Ofen erwiesen. Denn dann versuchen die Ölhamster, die Ware kackendreist zu stehlen. Oder sie schicken ihre minderjährige Brut zum Ölklau in den Markt. So oder so will man mit dieser Art der Kriminalität als Marktleiter nichts zu tun haben. Merke: Bleiben die Regale leer, kommen auch die Ölhamster nicht mehr.
Fazit
Spätestens seit Wild Hogs wissen wir, dass Bären keine Scheiße fressen. Doch was wäre, wenn man dem deutschen Homo Fatuum durch die Kanäle des deutschen Staatspropagandafunks erzählen würde, dass Scheiße demnächst knapp wird? Würden die Ölhamster dann zu Scheißhamstern mutieren? Ausschließen kann man das leider nicht
– Milla Münchhausen –
Das Beitragsbild / Symbolfoto (das Originial ist ohne Öl ) wurde von Melissa Keizer auf Unsplash zur Verfügung gestellt. Hiermit wird der abgebildete supersüße Hamster ausdrücklich dafür um Verzeihung gebeten, durch die Fotomontage in die Nähe des gemeinen Ölhamsters gerückt worden zu sein.
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Bloggen macht derzeit keinen Spaß mehr
Bloggen
Ich war immer eine Texterin, der das Bloggen jede Menge Freude bereitet hat. Denn beim Bloggen kann man sich jeden Frust von der Seele schreiben, schöne Dinge loben, tolle Anregungen und Ideen weitergeben, die Seele baumeln lassen, frech werden, auf Missstände hinweisen oder einfach nur mal auf die Tintendrüse drücken. Doch leider ist für mich inzwischen der Moment gekommen, der mir die Lust am Bloggen ziemlich gründlich verhagelt hat. Darum schreibe ich diesen Beitrag hier, damit Sie, werte Leserschaft, wissen, warum ich mich in nächster Zeit rar machen werde.
Bloggen als Moral von der Geschichte
Erst kommt das Fressen, dann kommt die Moral, so hat es Bertold Brecht treffend formuliert. Solange man hierzulande genug zu fressen hatte, war es also kein Problem mit der Moral. Allerdings ist das mit dem Fressen so eine Sache geworden. Sofern man nicht, wie die komplett nutzlose deutsche Politikerblase, seinen faulen Arsch unverdienter Weise auf extrem fetten Einkommensverhältnissen parken kann, bleibt an der Supermarktkasse nur noch der gnadenlose Gedanke ans anzunagende Hungertuch im Geldbeutel übrig. Es ist absurd teuer geworden, sich gesund (oder auch ungesund) zu ernähren. Über aldi, pardon, überall explodieren die Preise, und es sind schon Preise von 10 EUR für einen kleinen Laib Brot in Aussicht gestellt worden. Also wird es nicht mehr lange dauern, bis das mangelnde Fressen jegliche Moral verhindert. Oder das Knurren des Magens das Klappern der Tastatur übertönt.
Bloggen – in der Bleiwüste hört Dich niemand schreien
Aufregerthemen zum Bloggen gibt es wahrlich mehr als genug. Kleine Auswahl gefällig? Bitte sehr:
Impfzwang: Trotz nachgewiesener und bekannter dramatischer Gefährlichkeit bei gleichzeitiger immunologischer Nutzlosigkeit wird nach wie vor seitens komplett wahnsinniger Politidioten emsig daran gearbeitet, die Menschen an die Corona-Impfnadel zu zwingen. An genau dieser Art von skrupelloser Übergriffigkeit, Entrechtung und Entmündigung hätten kaltblütige und unmenschlich grausame KZ-Ärzte heute ihre helle Freude und würden insbesondere dem komplett faktenresistenten Klabauterbach Beifall und Anerkennung zollen.
Steuergeldverschwendung: Zahlreiche (wenn nicht sogar alle) Politiker und Politikerinnen werfen Steuergelder in Milliardenhöhe jubelnd zum Fenster hinaus und/oder bereichern sich selbst im Rahmen dubioser Geschäfte, okkulter Seilschaften oder sonstiger Bakschisch-Baustellen. Das Geld wird für alle möglichen Zwecke verbrannt. Vom Berliner Flughafen bis hin zu Stuttgart21 lassen sich weit mehr als 1001 Orte finden, in denen unser aller sauer verdientes und vom Staat gnadenlos abgepresstes Geld in dunklen Kanälen verschwindet. Hier waschen die feinen Herrschaften Ihre Hände öffentlich in Unschuld, später dann wäscht hinter verschlossenen Türen eine Hand die andere.
Kriminellen-Zuwanderung: Deutschland wird derzeit mit dem Segen, ja sogar mit der offiziellen Einladung hirnverbrannter Minister, von Glücksrittern, Kriminellen und Schwerverbrechern jedweder Couleur im Invasionsmaßstab überrannt und ausgeblutet. Den angeblich ach so verfolgten Asylbeantragern wird es vorne und hinten reingeschoben, während deutsche Altersrentner es sich gründlich überlegen müssen, ob sie heute Abend heizen, eine Dusche nehmen oder zu Abend essen wollen. Für all diese drei Selbstverständlichkeiten auf einmal fehlt es nämlich am nötigen Kleingeld, während die Clanchefs in fetten Poserkarren bei den Sozialämtern vorfahren, um sich dort die „Stütze“ abzuholen.
Bitte haben Sie, werte Leserschaft, Verständnis dafür, dass ich jetzt und hier diese Liste nicht fortsetzen möchte, auch wenn ich könnte. Ich wanke als ungehörte Ruferin in der (Blei)Wüste ohnehin schon am Rande einer schweren reaktiven depressiven Verstimmung, wenn ich nur schon irgendwo Nachrichten hören oder lesen muss. Zumal die meisten dieser so genannten Nachrichten lediglich die wohlfeile und systemtreue Hofberichterstattung verlogener serviler Speichellecker-Medien darstellen. Deren Motto lautet: Wird der Bürger unbequem, ist er plötzlich rechtsextrem.
Der langen Reden kurzer Sinn
Ich habe in diesen freudlosen, angespannten und düsteren Zeiten Orwell’scher Horror-Realität schlichtweg zum Bloggen keine Lust mehr. Ich muss den kärglichen Rest an Lebensfreude, den ich hier und da noch mühsam zusammenkratzen kann, anderweitig verwenden. Da hoffe ich sehr auf Ihr Verständnis und auf Ihr Mitfühlen.
– Milla Münchhausen –
Beitragsbild/Symbolfoto von Daniel Thomas auf Unsplash