Prolog
Świecko 2026
Alexandra Luschke, stand vor dem Haus wo ihr Kollege Vincent Ross wohnte. Es war 6:30 Uhr und sie wollten schon vor 10 Minuten losgefahren sein.
Sie mussten sich auch beeilen, denn sie mussten noch Viola Delbrück aus Görlitz abholen. Und dies würde sich nun immer und immer verschieben.
Wenn jetzt noch im Stau auf der Autobahn ist, dann kommen Sie nie pünktlich in Leipzig an.
Morgen sollte ein sechs tägiges Seminar starten. Mit den Kolleg.innen Adam Schürk aus Saarbrücken, Charlotte Lindholm aus Hannover und Klaus Borowski aus Kiel und eben Viola Delbrück aus Görlitz.
Endlich ging die Haustür auf und Vincent trat heraus in der einen Hand, einen Rollkoffer und in der anderen eine Tasche.
» Abfahrt war um 6:20 Uhr. Sie sind zu spät. Mussten sie sich noch überlegen, was sie anziehen sollen?« Vincent Ross verdrehte die Augen.
»Ich muss doch gut aussehen für Leipzig.«, sagte er, nachdem er die Tasche und den Rollkoffer in den Kofferraum gelegt hatte und sich dann neben Alexandra auf den Beifahrersitz fallen ließ.
»Erzählen sie mir nichts. Hat es etwas mit dem Seminar zu tun oder mit einem gewissen Kommissar aus Saarbrücken?«
» Adam und ich, wir sind nur gute Freunde. Wir haben uns halt damals ziemlich gut verstanden, als er in Berlin war und er hat mir auch als erstes erzählt, dass er wieder nach Saarbrücken geht, weil ein anderer Kollege hat sich nach Berlin versetzen lassen und dann ist er halt wieder zurückgekehrt. Nach 15 Jahren.«
Alexandra hatte Vincent aufmerksam zugehört und wusste, dass er Log.
Sie hatte einmal zufällig sein Handy gesehen, wo er und Kollege Schürk sich oft viele Nachrichten geschickt haben. Herzchen und so.
» Was ist wirklich vorgefallen, Ross? Ich bin nicht blöd. Also haben wir jetzt zwei Stunden Zeit, um nach Görlitz fahren. Und ich möchte alles wissen.«
»Sie dürfen alles fragen, aber kriegen sie auch eine Antwort?« Vincent lehnte sich in den Beifahrersitz«
















