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Es war niemals malerisch, niemals hübsch. Es ist eine Krankheit. Es ist nicht verlaufene Wimperntusche, die dir jemand aus dem Gesicht streicht bis du wieder lächelst. Es ist eine Krankheit. Es ist kein Persönlichkeitsmerkmal, das dich besonders, mysthisch macht, es ist kein Lana del Rey Lied und auch kein Kino Film. Am Ende steht da niemand um dich zu retten und es ist nicht schön anzusehen. Es ist eine Krankheit. Es ist nicht nur traurig sein. Es ist die Unfähigkeit, Emotionen zu fühlen. Es ist ein krankhafter Egoismus, der dich überfällt, wo du doch eigentlich das letzte bist, was dich interessiert. Es ist eine alles verschlingende Leere und gleichzeitig so laut, so schwer. Es ist der Wunsch nach Perfektion ohne die Energie auch nur einen Schritt zu tun. Es ist eine Müdigkeit, die man nicht ausschlafen kann. Es ist ein Brennen in deinem Bewusstsein, du weißt, dass die Realität anders ist und doch kannst du sie nicht sehen. Es ist der Kontrollverlust. Es ist die Einsamkeit. Es ist verschlingend. Ich bin nicht nur traurig. Es gibt keinen Grund. Ich kann nicht einfach “meine Einstellung ändern”. Ich bin krank.
Mein alter Freund ist zurück, steht wieder hinter mir, ist immer bei mir. Sitzt an meinem Bett, wenn ich aufwache, liegt neben mir, wenn ich einschlafe. Ist bei mir, den ganzen Tag, schüttelt stumm den Kopf, während er mich beobachtet. Begleitet mich, jeden Schritt, beginnt zu flüstern, bis ich meine Gedanken kaum mehr von seinen Worten unterscheiden kann. Er steht neben mir, wenn ich in den Spiegel sehe, schüttelt den Kopf und hält mich dann in seinen Armen, wenn ich weinend zusammenbreche. Flüstert mir ins Ohr, leise und beständig, schleicht manchmal stumm, fast unbemerkt hinter mir her. Steht manchmal vor mir, groß und unüberwindbar. Reicht mir seine Hand jedes Mal, um mir den Weg zu zeigen, den ich niemals gehen wollte. Etwas in mir will mit ihm gehen, immer mehr in mir will das.
Ich gebe auf, lasse mich von Allem verschlingen, lasse all die anderen Teile von mir mit meinem Leben umgehen. Ich gebe auf, ich habe kein Ziel, also wo liegt der Sinn. Und vielleicht löse ich mich endlich auf, vielleicht ertrinke ich ganz in mir selbst, vielleicht schlage ich auch mal auf dem Boden auf, wenn ich mich fallen lasse.
9 TV Characters You’d Definitely Hate in Real Life
Black & White Blog
Ich vermisse ihn so sehr. Ich war nie genug und es war nie echt, aber ich will es zurück. Ich war fast glücklich.
Ich will aus diesem Albtraum aufwachen. Dieses Wesen in mir hat mir noch mein letztes sicheres Ufer genommen. Ich kann nicht mehr essen, ich kann nicht mehr und will nicht mehr. Ich will aufwachen, ich will leben, ich will nicht wieder tot sein. Ich will bitte bitte einfach leben.
Es ist nicht fair meine Last bei geliebten Menschen abzuladen. Ich reiße sie mit mir in den Abgrund. Aber ich will doch nur geliebt werden, damit ich mich selbst nicht lieben muss. Ich würde Alles für Menschen tun, am Liebsten, wenn ich mich selbst dabei zerreiße, aber es zerreißt die Menschen mit. Ich kann mich nicht anzünden und erwarten, dass niemand sonst brennt, wenn ich ihn berühre.
Because I never thought I would feel this sad And be this bad Again
And again// (via theproblemswithmissingyou)
Es wird nicht aufhören. Es passiert wieder und wieder. Ich kann es nicht loslassen, nicht gehen lassen, ich muss so lange in meinem Leiden baden, bis die Wellen über mir zusammenschlagen und ich zu ertrinken drohe. Erst dann versuche ich, wieder Boden unter den Füßen zu finden, aber ich werde das Wasser nie verlassen. Ich habe mich selbst dazu verflucht.
Ich bin es nicht wert geliebt zu werden. Jeder hört letztendlich damit auf. Irgendwo da in mir ist diese leise Hoffnung, dass jetzt Alles anders wird, ich wirklich mal gewollt und nicht nur geduldet bin. Aber ich liebe zu sehr und bekomme nichts dafür zurück. Ich bin keine Frage keine Worte mehr Wert, nicht mal mehr Interesse.
er gibt mir Zuneigung und ich bin abweisend. Weil ich es nicht glauben kann, weil ich das nicht kaputt machen will, nicht nerven will. Nicht das hier mit meiner Existenz zerstören will.