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Kanalschwimmen - Einige interessante Daten
Kanalschwimmen, sprich das Durchwimmen des English Channel zwischen Dover und Calais gilt als der “Everest of Swimming”. Die Geschichte des Kanalschwimmens begann 1872, als J. B. Johnson versuchte, von England nach Frankreich zu schwimmen. Nach einer Stunde und drei Minuten mußte er aber aufgeben.
Inspiriert vom Vorbild Johnson’s gelang es dem Kapität des Dampfschiffes “Emerald”, Matthew Webb, drei Jahre später als erster Mensch durch den Kanal zu schwimmen. Nach einem ersten erfolglosen Versuch startet er am 25. August 1875 er erneut am Admirality Pier in Dover und kam nach einer Schwimmzeit von 21 Stunden und 45 Minuten in Calais an.
Lange konnte er seinen Erfolg nicht genießen, denn acht Jahre später ertrank er beim Versuch, den Niagara unterhalb der Niagara-Fälle zu durchschwimmen. Das ausgesetzte Preisgeld in Höhe von 12.000 Pound Sterling konnte er so nicht erringen.
Das Bild zeigt die Kirche Saint Mary in Castro in Dover Castle. Die Kirche wurde neben einem römischen Leuchtturm errichtet, dessen Überreste rechts von der Kirche zu sehen sind. Im Hintergrund ist der Hafen von Dover zu sehen, wo die Kanalschwimmer ihre Kanal-Durchquerung beginnen. Quelle: Wikimedia.
Seit dem Jahr 1875 gelang es insgesamt 1.341 Solo-Schwimmern, den Kanal insgesamt 1.801 mal zu durchschwimmen. 5.334 Schwimmer haben seit dieser Zeit an Gruppenschwimmen im Kanal teilgenommen. Zwei Drittel all Schwimmer, nämlich 63,5 Prozent, waren Männer, 36,5 Prozent Frauen.
Im Hinblick auf ihre Herkunft kamen 35,6 Prozent der Solo-Schwimmer aus Großbritannien und 19,7 Prozent aus den USA. Das durschnittliche Alter der Solo-Schwimmer liegt bei 33 Jahren und 329 Tagen, sprich knapp 34 Jahren.
Die durchschnittliche Dauer einer Kanal-Durchquerung beträgt 13 Stunden, 24 Minuten und 46 Sekunden.
Betreut werden die Schwimmer von der Channel Swimming Association und der Channel Swimming and Piloting Federation.
Die sogenannte “Queen of the Channel” ist die in Dover ansässige Alison Streeter MBE, die die Strecke von Dover nach Calais insgesamt 43 mal schwamm. Einmal gelang es ihr sogar, den Kanal am Stück dreimal zu durchschwimmen.
Dr. Josef Reindl
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Schwimmen durch die Beringstraße von Rußland in die USA
66 Athleten aus 16 Staaten schwimmen in sechs Tagen von Sibirien nach Alaska
Am 5. August 2013 starteten 66 Extrem-Schwimmer im sibirischen Kap Deschnjow, dem östlichen Punkt des russischen Festlandes und damit zugleich dem östlichsten Punkt des asiatischen Festlands. An dieser engsten Stelle der Beringstraße, wo auch die Datumsgrenze verläuft, liegen Asien und Amerika nur 86 Kilometer entfernt.
Nach sechs Tagen Schwimmen bei Wassertemperaturen nahe am Nullpunkt erreichten die Schwimmer, die von mehreren Begleitschiffen betreut wurden, am 11. August das in Alaska gelegene Cape Prince of Wales. Die Athleten schwammen aber nicht ununterbrochen, sondern legten die Distanz in Teams zurück, in denen sich die einzelnen Schwimmer abwechselten. Dabei schwamm jedes Team-Mitglied für zehn bis 15 Minuten und wurde dann von einem anderen Team-Angehörigen abgelöst.
Erschwert wurde dieses Schwimm-Unternehmen nicht nur durch die niedrigen Temperaturen, sondern auch durch meterhohe Welle, starke Strömungen und häufige Nebel. Sieger des Wettbewerbs war ein russisches Team, dessen jüngstes Mitglied erst 13 Jahre alt war. Berichte dieses Sportereignisses finden sich bei OpenWaterPedia und bei BeringStraitSwim. Ein ausführlicher Bericht mit Fotos findet sich auf ExtremWinterSwimming.
Titelbild: NASA [Public domain], via Wikimedia Commons.
Dr. Josef Reindl
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Rekord: Einen Kilometer Schwimmen bei Null Grad Wassertemperatur in der Antarktis
Ein neuer Rekord für Extremschwimmen in der Antarktis
Der britische Extremschwimmer Lewis Pugh stellte einen neuen Rekord auf: Nachdem er bereits vor einigen Monaten einen Rekord für die nördlichste Schwimmtour bei Spitzbergen aufgestellt hatte, widmete er sich nun dem Südpol.
In der Nähe der Antarktis-Forschungsstation Vernadsky bei 65 Grad Süd schwamm er eine Strecke von einem Kilometer bei einer Wassertemperatur von null Grad Celsius. Hier ein Bild der Vernadsky-Forschungsstation:
Bekleidet war er dabei lediglich mit einer Badehose und einer Badekappe. Seine Erfahrungen beim Eintauchen in das eiskalte Wasser beschrieb er mit folgenden Worten:
“The most immediate reaction is massive, massive hyperventilation and then following that y0u start loosing feeling in all your fingers, all your toes. Extreme pain. And then it starts moving up your arms until you can no longer feel your arms and legs. All your blood is flowing to your core to protect your core. It’s not the place where you want to spend a lot of time swimming.”
Lewis Pugh hält damit den Rekord sowohl für die nördlichste als auch die südlichste Schwimmtour, die jemals unternommen wurde. Ein Vortrag über seine Erfahrungen beim Schwimmen am Nordpol berichtet er hier.
Noch ein Tipp: In der Vernadsky-Forschungsstation, die 1947 von britischen Anarktis-Forschern errichtet und 1996 von der Ukraine für den symbolischen Preis von einem britischen Pound Sterling gekauft wurde, befindet sich die südlichste Bar der Welt.
Hier das Video, das Lewis Pugh bei seinem Schwimmrekord am Südpol zeigt:
P.S. Copyright des Titelbilds: Wikimedia.org.
Dr. Josef Reindl
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Langstreckenschwimmen als Inselhopping
Dr. Josef Reindl
Eine ungewöhnliche Art des Langstreckenschwimmens in Form von Inselhopping veranstaltet der Brite Simon Murie in den griechischen Kykladen. Der passionierte Langstreckenschwimmer wollte nicht länger mit der Fähre von Insel zu Insel fahren, sondern begann damit, die sonst mit dem Schiff zurückgelegten Distanzen zu schwimmen.
Hieraus entwickelte er eine Geschäftsidee: Er gründete die Firma SwimTrek, die auf die Veranstaltung von Langstreckenschwimm-Touren in Freigewässern spezialisiert ist. 2011 wurde Simon Murie fü rden World Open Water Swimming Man of the Year Award nominiert.
Neben vielen weiteren Angeboten bietet SwimTrek in Griechenland einwöchige Touren an, bei denen die Teilnehmer täglich drei- bis vierstündige Schwimmtouren zwischen den Kykladen-Inseln unternehmen. Für die Sicherheit der Schwimmer sorgt eine Begleitboot, das ausgelaugte Athleten bei Bedarf aufnehmen kann. Der Preis dieses einwöchigen Erlebnisurlaubs liegt bei 1.000 Euro.
An vergleichbaren Ein-Wochen-Touren kann man auch in Sardinien, Mexiko, der Türkei, Sizilien, Montenegro und Kroatien teilnehmen. Auch hier liegt der Preis um die 1.000 Euro.
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Schwimmen in der Frühzeit der Olympischen Spiele
Dr. Josef Reindl
Schwimmen war bereits bei den ersten Olympischen Spielen der Neuzeit, die 1896 in Athen stattfanden, eine olympische Disziplin. In der Antike war diese Sportart allerdings nicht Teil der Spiele. Gewinner der ersten Goldmedaille im Schwimmen war der Ungar Alfréd Hajós, der die 100 Meter Freistil in 1:22,2 zurücklegte.
Am gleichen Tag gewann er eine zweite Goldmedaille, nämlich im 1.200 Meter Freistil. Der aktuelle Weltrekord im 100 Meter Freistil liegt bei 00:46,91 und wurde vom Brasilianer César Cielo Filho am 30. Juli 2009 in Rom aufgestellt. Er gilt aktuell als der schnellste Schwimmer der Welt.
Neben Schwimmen gab es bei diesen Olympischen Spielen Wettkämpfe in Leichtathletik, Fechten, Gewichtheben, Radfahren, Ringen, Schießen, Tennis und Turnen. Den Medaillienspiegel führten übrigens die USA an, gefolgt von Griechenland und dem Deutschen Reich.
Bei den Olympischen Spielen von 1912, die im schwedischen Stockholm stattfanden, nahmen dann auch Frauen an den Schwimmwettkämpfen teil. Übrigens: Mit den Spielen von 1912 begann eine bis 1948 beibehaltene Praxis, bei der man Medaillen auch für künstlerische Leistungen in städtebaulichen Entwürfen, Bildhauerei, Malerei, Literatur und Musik vergab.
Zu den Gewinnern einer dieser Medaillen gehörte auch der Schwimmen-Goldmedaillensieger von 1896, Alfréd Hajós: Ihm wurden bei den Olympischen Spielen von Paris 1924 eine Silbermedaille für seinen Entwurf des Schwimmstadions von Budapest verliehen.
Große Beachtung fand bei den Schwimmwettkämpfen bei den Pariser Olympischen Spielen die amerikanische Schwimmerin Sybil Bauer. Sie war nämlich die erste Frau, die einen aktuell gültigen Geschwindigkeitsrekord der Männer gebrochen hatte, nämlich im Jahr 1922 im 200 Meter Rückenschwimmen. Sibyl Bauer hielt zu dieser Zeit alle Weltrekorde der Frauen im Rückenschwimmen, verstarb aber tragischerweise bereits drei Jahre nach den Olympischen Spielen von Paris im Jahr 1927 an Krebs. Sie wurde nur 22 Jahre alt.
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Zehn erstaunliche Fakten zu Schwimmen und Swimming Pools
Dr. Josef Reindl
Hätten Sie es gewußt? Wo ist der größte Swimming Pool der Welt, wie weit können Elefanten schwimmen? Wieso heißt der Bikini so? Wie lange kann eine Ratte schwimmen?
1) In Ägypten begann man bereits um 2000 vor Christus mit der Nutzung von Bädern für therapeutische Zwecke.
2) Der größte Swimming Pool der Welt ist in Algarrobo, Chile, direkt am Pazifik gelegene San Alfonso del Mar Meerwasser-Pool. Er ist 1.1013 Meter lang, bedeckt eine Fläche von fast als 80.000 Quadratmetern und hat 250.000 Kubikmeter Meerwasser. Fertiggestellt wurde der in das Guinness Buch der Rekorde aufgenommene Pool im Jahr 2006.
3) Thunfische schwimmen mit einer kontinuierlichen Geschwindigkeit von knapp 15 Stundenkilometern. Wenn ein Thunfisch das Alter von 15 Jahren erreicht hat, ist er damit rund eine Million Meilen – oder 1,6 Millionen Kilometer geschwommen. Zum Vergleich: Der Erdumfang am Äquator beträgt 40.075 Kilometer. Mit 15 Jahren hat ein Thunfisch damit eine Entfernung zurückgelegt, die 40 Erdumrundungen am Äquator entspricht.
4) Elefanten können am Tag bis zu 32 Kilometer schwimmen.
5) Die weithin beliebte Badebekleidung Bikini bekam ihren Namen von dem im Südpazifik gelegenen Bikini Atoll. Berühmheit erlangte letzeres durch die zahlreichen ober- und unterirdischen Atomtests, die die USA dort bis in die 1960er Jahren durchführten.
6) Eine Ratte kann bis zu drei Tagen ununterbrochen schwimmen.
7) Das erste Filtersystem für Swimming Pools wurde im Jahr 1910 eingeführt.
8) Mit dem Wasser der Niagara-Fälle könnte man alle Schwimmbäder und Swimming Pools der USA für drei Tage füllen.
9) Die Titanic war das erste große Passagierschiff, das einen Swimming Pool und einen Fitnessraum hatte.
10) Das Wasser aller US-amerikanischen Swimming Pools würde ausreichen, um das gesamte Stadtgebiet von San Francisco zwei Meter hoch unter Wasser zu setzen.
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Zehn interessanten Fakten über das Schwimmen
Dr. Josef Reindl
Für jeden den es interessiert: Nachfolgend zehn interessante Fakten über das Schwimmen und über Schwimmer
1) Mehr als die Hälfte der Weltklasse-Schwimmer klagt über Schulterschmerzen.
2) Schwimmen ist seit 1896 eine olympische Disziplin.
3) Beim Schwimmen verbraucht man erheblich mehr Kalorien als beim Laufen oder Fahrradfahren.
4) Schwimmen ist eine Sportart, bei der alle größeren Muskelgruppen trainiert werden.
5) Schwimmen hilft dabei, Stress und Anspannung zu mindern.
6) Die Dichte von Wasser ist zehnmal größer als die von Luft.
7) Der Anteil von Bürgern entwickelter Staaten im Westen, die nicht schwimmen können, ist sehr gering. In den USA sind es beispielsweise nur geschätzte 65.000.
8) Schwimmen in sehr kaltem Wasser ist für nicht an solche niedrigen Temperaturen gewöhnte Menschen sehr gefährlich. Grund: Kaltes Wasser senkt die Körpertemperatur 25 mal schneller als kalte Luft.
9) Man sollte unbedingt dem weithin bekannten Ratschlag folgen und eine Stunde nach dem Essen nicht schwimmen. Denn der Körper benötigt währen dieser Zeit seine Energie und insbesondere das Blut zur Verdauung.
10) Ruhiges Schwimmen wirkt wie eine Entspannungsübung und kann hinsichtlich seiner beruhigenden Wirkung durchaus mit Yoga und Meditation verglichen werden.
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Schwimmen und Abnehmen
Dr. Josef Reindl
Schwimmen als Fatburner
Auch wenig sportlichen Menschen ist zweifellos bekannt, daß Schwimmen nicht nur zu den gesundesten Sportarten zählt, sondern auch eine Disziplin ist, mit der man gut abnehmen kann. Besonders schwer wiegt dabei die Tatsache, daß beim Schwimmen in einem gegebenen Zeitraum mehr Kalorien verbrannt werden, als bei vielen anderen Sportarten.
So verbraucht ein 70 Kilogramm schwerer Mann bei einer halben Stunde Schwimmen 319 Kalorien, so der Rechner für den Kalorienverbrauch bei Brigitte.de. Bei einer 60 Kilogramm schweren Frau sind es übrigens im gleichen Zeitraum 231 Kalorien – Folge des durchschnittlich geringeren Muskelanteils am Körpergewicht bei Frauen.
Beim Schwimmen verbrennt man aber nicht nur besonders viele Kalorien…
Schwimmen ist aufgrund des hohen Kalorienverbrauchs aber nicht nur ein idealer Fatburner, mit dem ein wirksamer Fettabbau erreicht werden kann. Vielmehr ist es auch eine Sportart, die im Vergleich zu anderen Ausdauerdisziplinen wie etwa Laufen und Joggen, besonders gelenkschonend ist. Sie kann damit auch von Menschen mit Gelenkproblemen ausgeübt werden, worunter viele und insbesondere stark übergewichtige Menschen leiden.
Lesenswerte Informationen zum Thema Schwimmen und Gewichtabnahme finden sich in einem Focus-Online-Artikel und im Beitrag “Schwimmen macht schlanker als gedacht” bei T-Online. In letzterem heißt es unter anderem:
“Lange Belastungen mit niedrigem Puls gehen schneller an die Fettreserven als kurzes Power-Training. Schwimmen sei eine der besten Formen, um überschüssige Kalorien loszuwerden…”
Wie oft und wieviel sollte man Schwimmen, um die Pfunde purzeln zu lassen?
Und wer sich nun fragt, wie oft man schwimmen sollte, um einen wirklich spürbaren Gewichtsverlust zu erreichen: Die Pfunde purzeln, wenn man mehrmals pro Woche, mindestens aber zweimal, besser aber drei- bis viermal für jeweils mindestens eine halbe Stunde schwimmt. Und diese sportlichen Aktivitäten natürlich mit einer entsprechenden Veränderun der Ernährungsgewohnheiten verbindet.
Ein besonders hoher Gewichtsverlust, aber gleichzeitig auch ein nicht zu unterschätzender Trainingseffekt wird übrigens erreicht, wenn man Schwimmen mit anderen Wassersportarten wie Aqua-Jogging oder Aqua-Fitness verbindet. Auf Unterwasser-Rugby sollten sich Anfänger dagegen eher nicht stürzen…
Wer sich näher mit dem Thema mit Sport Abnehmen und insbesondere mit Fettabbau durch Schwimmen beschäfigten möchte, findet in diesem Video interessante Anregungen:
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Schwimmen mit Delphinen
Dr. Josef Reindl
Vom Schwimmen mit Delphinen träumen viele Menschen. Und wollen dabei nicht nur in einem Swimming Pool, sondern im Meer, möglichst mit freien Delphinen schwimmen. Dieses Video zeigt, wie sich einige Schwimmbegeisterte diesen Wunsch erfüllen konnten:
Es lohnt sich, diese faszinierenden Unterwasser-Aufnahmen in aller Ruhe auf sich wirken zu lassen. Treffend bemerkte ein YouTube-Besucher zu diesem Video: “eines der schönsten Delfin-Mensch-Begegnungs-Video, das ich je gesehen habe”.
Das Titelbild, das einen Taucher und einen Delphin zeigt, ist von Alexander Kastler, der dieses unter dem Benutzernamen Rafiq auf Wikimedia.org hinterlegt hat.
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Schwimmen in "Assassin's Creed: Brotherhood"
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Schwimmen ist nicht immer angenehm, vor allem wenn es sich um eine Kloake handelt…
Auch in Computerspielen findet man Schwimmen. So zum Beispiel in “Assassin’s Creed: Brotherhood“. Dort geht es aber nicht um Schwimmen als Sportart. Vielmehr ist es für die Hauptfigur eine Möglichkeit, möglichst schnell durch eine Reihe von Gebäuden zu kommen.
Allerdings schwimmt es sich in diesem Computerspiel nicht besonders einfach, da das Gewässer eine jahrhunderte alte Kloake aus der Renaissance-Zeit ist. Aber da man nur in diesem PC Game von Ubisoft und nicht im richtigen Leben damit konfrontiert ist, sollte es nicht allzu schlimm sein.
Hier ein Video des Gameplays:
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Schwimmen in vorzeitlichen Wandmalereien
Dr. Josef Reindl
Die “Höhle der Schwimmer” bei Wadi Sura im ägyptischen Gilf Kebir-Gebirge
Schwimmen ist ja bekanntermaßen nicht nur eine Sportart, sondern auch eine Möglichkeit der Fortbewegung, die von Menschen bereits seit langer Zeit genutzt wird.
Ein besonders anschaulicher Beleg dafür, daß Menschen bereits vor Tausenden von Jahren geschwommen sind, findet sich in der “Höhle der Schwimmer” in Ägypten. Dort fanden sich Wandmalereien mit schwimmendem Menschen, deren Entstehung rund 8.000 Jahre zurückliegt. Dort finden sich beispielsweise diese beiden Wandbilder:
Entdeckt wurde die Höhle vom ungarischen Wüstenforscher László Almásy im Oktober 1933. Dieser eigentlich wenig bekannten und weithin vergessenen Entdecker und Abenteurer gewann in den letzten Jahren eine gewisse Berühmtheit, da er das Vorbild für die Hauptfigur im Film “Der Englische Patient” war. Es handelt sich dabei um die Kinoverfilmung des gleichnamigen Romans von Michael Ondaatje.
Das erste der nachfolgenden Bilder zeigt den Eingang der “Höhle der Schwimmer”, die in Englisch als “Cave of Swimmers” bezeichnet wird. Auf dem zweitem Bild sieht man den Blick vom Innern der Höhle nach außen.
In einem gewissen Sinne mag man es als eine Ironie der Geschichte ansehen, daß sich die älteste bekannte Darstellung von schwimmenden Menschen mitten in der Wüste findet.
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Langstreckenschwimmen
Dr. Josef Reindl
Langstreckenschwimmen – eine wenig bekannte Sportart
Langstreckenschwimmen ist eine Kategorie des Schwimmens, die nicht unbedingt im Rampenlicht der Schwimmwelt steht. Trotz der inzwischen weiten Verbreitung von Triathlons, bei denen bekanntermaßen auch längere Schwimmdistanzen bewältigt werden müssen, ist das öffentliche Interesse für Langstreckenschwimmer nach wie vor gering. Und deshalb auch die Zahl der Aktiven.
All jene, die nicht mit dieser Sportart vertraut sind, überschätzen auch die Belastungen, die das Langstreckenschwimmen dem Athleten abnötigen. Nicht jeder Langstreckenschwimmer steigt in Calais ins Wasser und geht in Dover wieder an Land.
Auch wenig Trainierte können Langstreckenschwimmen
Wenig bekannt ist, daß es auch nicht sportlich weniger Trainierte im Laufe mehrer Monate gelingt, durch ein gezieltes und wohldosiertes Schwimmtrainings auch weite Strecken im Wasser ohne übermenschliche Anstrengungen zurücklegen können. So stellt Stefan Lurz, Bundestrainer für Langstreckenschwimmer, zum diesbezüglichen Trainingsaufwand fest:
“Ich denke, dass man mit 20 bis 30 Minuten in ruhigem Schwimmtempo anfangen kann. Das entspricht etwa zehn Bahnen beziehungsweise 500 Metern. Wenn man das sechs bis acht Wochen macht, ist es kein Problem, einmal eine Stunde am Stück durchzuschwimmen.”
Beim Langstreckenschwimmen wird praktisch ausschließlich eine Schwimmtechnik angewandt: Kraulen. Hier ist die Relation zwischen Krafteinsatz und Ergebnis, sprich der zurückgelegten Strecke, am günstigsten. Wie auch ein Blick auf jeden Triathlon bestätigt, wo man die Athleten nur Kraulen sieht.
Wer sich mehr für dieses Thema interessiert, gewinnt in diesem Video anschauliche Eindrücke von einem Langstreckenschwimmen, das 2009 in Köln stattgefunden hat:
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Tipps zum Badeanzug für Frauen
Dr. Josef Reindl
Welcher Badeanzug die körperlichen Vorzügen am besten betont ist eine Frage, die viele Frauen vor dem Gang zu Schwimmbad oder Strand beschäftigt. Auf der Website der bekannten US-amerikanischen Talkmasterin Oprah.com finden sich hierzu nützliche Anregungen. Diese geben Tipps, welcher Badeanzug (oder Bikini) sich bei bestimmten körperlichen Eigenheiten am besten eignen.
Hier beispielsweise ein Vorschlag für Frauen mit größerer Oberweite:
Und hier der Hinweis auf einen Typ von Badeanzug, der sich besonders für etwas fülligere Damen empfiehlt:
Athletische Frauen favorisieren dagegen eher folgende Badebekleidung:
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Tiere im Schwimmbad
Dr. Josef Reindl
Einige amüsante Fotos, die zeigen, daß auch Tiere Spaß am Schwimmen und im Wasser haben:
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Kraulen lernen - Ein Video-Schwimmkurs
Dr. Josef Reindl
Kraulen lernen kann durchaus eine Herausforderung sein. In diesem Video-Schwimmkurs von Fit for Fun wird auf anschauliche Art demonstriert, wie man das Kraulen auf einfache Art lernen kann.
Besondere Aufmerksamkeit gilt dabei den drei zentralen Komponenten des Kraulens, nämlich Wasserlage, Beinlage und Armzug. Diese Grundbewegungen werden zunächst einzeln geübt, da es sehr wichtig ist, sich auf die korrekte Ausführung jeder einzelnen Bewegung zu konzentrieren. Hat man dies geschafft, werden die drei Bewegungen kombiniert.
Zunächst wird der Beinschlag gezeigt, bei dem die Beine eine peitschende Auf- und Ab-Bewegung aus der Hüfte heraus ausführen. Die Arme liegen dabei auf einem Schwimmbrett, damit sich der Schwimmer seine ganze Aufmerksamkeit auf die Beine richten kann.
Im Anschluß daran wird der Armzug trainiert, zunächst nur mit dem Fokus auf einen Arm, dann aber auch mit beiden Armen. Besondere Beachtung sollte dabei der korrekten Führung der Hand beim Armzug, sowohl außerhalb als auch im Wasser gewidmet werden, da dies für die Schwimmgeschwindigkeit sehr wichtig ist.
Kann man mit Aderlass Bluthochdruck behandeln? Informationen zu Forschungen, die an der Berliner Charité unternommen werden, finden sich hier.