Meine Augen sind rot, siehst du die Reflektion? Ein Leben auf Drogen, zwischen Euphorie und Depression.
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★
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YOU ARE THE REASON
Sweet Seals For You, Always
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@emmasballerbude
Meine Augen sind rot, siehst du die Reflektion? Ein Leben auf Drogen, zwischen Euphorie und Depression.
Kontrollierst du deinen Konsum oder kontrolliert er dich?
Sie sehen nur, dass ich abgestürzt bin aber nach dem Grund fragt niemand.
Auch ich hab schon Drogen genommen und ich fand’s Geil-o-Mat. Ich hab keinen umgebracht, hab keinen beraubt, hab keinen vergewaltigt, hab niemanden vermöbelt und auch keinen beschissenen Job verloren. Ich hab mich kringelich gelacht und hab mein Leben gelebt!
Eintrag 2.
Es ging mir gut.
Man könnte sogar sagen ich war glücklich.
Du hast mir aus der Scheiße schon gut raus geholfen. Ich dachte eigentlich das mit uns würde länger anhalten als nur ein paar Monate. Doch so kann man sich täuschen.
Es kommt mir vor als wäre es eine Ewigkeit her, dass wir uns das letzte mal gesehen und gesprochen haben. Obwohl du mir ständig über den Weg läufst, du ständig Thema bist, du ständig in meinem Kopf bist auch wenn du nicht da bist.
Seit Wochen geht's mir schlecht. Ich weine. Seit Tagen will ich dir schreiben, dich anrufen, bei dir aufkreuzen - ich kann's nicht. Anscheinend ist es jetzt zu spät. Du hast jemand neues gefunden. Ihr versteht euch. Ihr seid für einander da. Ihr liebt euch - wenn man dem Glauben schenkt was auf Instagram passiert. Du bist glücklich. Zum mindest scheint es so.
Doch wir beide wissen der Schein trübt. Du vermisst mich, das sehe ich in deinem Blick. Du bist zu Stolz um dich bei mir zu melden. Gleichermaßen sehe ich es jetzt absolut nicht mehr ein mich bei dir zu melden. Du bist gelöscht. Du bist Vergangenheit. Das wir mal beste Freunde waren, das weiß ich nicht mehr. Mach was du willst und werde glücklich. ~ M.
Mein letzter Wille?
Ne Line und ne Pille.
Du rennst von deinen Problemen weg und nennst es feiern.
Not in love, just on drugs.
Schläfst du schon oder pepst du noch?
25 Gramm holen, Eigenbedarf Ich brauch eigentlich Schlaf, doch bin high und denk nach
Bonez MC (via koenigohnekrone44)
Endlich Wochenende! Unendlich viele Drogen nehmen! Endlich Wochenende! Die Welt mit Junkie-Augen sehen! Endlich Wochenende! Los, wir werden high! Endlich ist wieder ‘ne scheiß Woche vorbei!
(via zweispurig-gefahren)
„Kommt drauf an, ob ich drauf ankomme.“
- myself
Im Bunker ist heut Einlasskontrolle, Eintritt nur mit Augenfarbe schwarz.
jemand auf einem Festival zu mir
(via tanzwut-und-techno)
Drogen bleiben wenn die Liebe dich verlässt.
Sie hat es geschafft.
Er will sie nicht mehr.
Wieso auch? Ich würde mich an seiner Stelle auch gegen das Mädchen entscheiden.
Sie ritzt sich. Sie kommt nicht klar auf ihr Leben. Sie ist mit allem überfordert. Jede Situation ist für sie zu viel.
Wie soll man mit so jemanden glücklich werden? Mit so einem Suizidalem Wesen.
Aber es ist Freitag.
Sie sitzt weinend auf der Arbeit. Raucht sich eine Zigarette. Sie weiß nicht weiter.
Doch es gibt einen Ausweg. Einen Ausweg raus aus diesen Herzzerreißenden Schmerzen. Einen Ausweg in die Freiheit.
Sie tätigt einen Anruf und schon steht es fest. Morgen 20 Uhr. Dann kann sie raus. Frei sein.
Emma bleibt.
Abendroutine.
Ich schließe mich in meinem Zimmer ein, setze mich auf mein Bett und starre auf's Handy. In deiner letzten Nachricht hast du geschrieben ich soll mein Maul halten, zum Arzt gehen und dass du nichts für meine schlechte Laune kannst. Wenn ich doch nur irgendwas tun könnte, damit du verstehst was in mir vorgeht. Doch ich versteh mich selbst nicht.
Jetzt ein paar Teile. Oder ein einziges Teil von meinem besten Ticker würde auch schon reichen. Das gute Gefühl, wenn es kommt. Dieser Bodyload, der bei mir immer total eskaliert. Diese Freiheit im Gehirn, wenn du dich voll und ganz der Droge hingibst. Das wäre schön. Oder einfach irgendeinen Kick. Irgendetwas, das irgendetwas mit mir macht.
Rausch, Rausch, Rausch.
Was wäre das Leben ohne Rausch? Was bliebe dann noch, außer der schnöden Realität? Dieser lärmenden Seuche, die alles beherrschen und sich überall breit machen will?
Warscheinlich habt ihr Recht und ich leide wirklich an Dopaminmangel. Warscheinlich habt ihr Recht und ich habe wirklich Bindungsangst. Warscheinlich habt ihr Recht und mein Ekel vor letzten Schlucken ist total neurotisch.
Und wenn schon. Was immer die Quaksalber an Diagnosen anzubieten haben, mir soll's recht sein.
Wenigstens ein Nikotinkick kann ich mir hier und jetzt verschaffen. Ich zünde mir eine Zigarette an, nehm' mir drei kräftige Züge, muss husten, und lasse die halb weggerauchte Kippe im Aschenbecher ausgehen.
Ich stütze meine Ellenbogen auf die Knie und lege das Gesicht in meineHände und dann passiert etwas mit meinen Augen. Tatsächlich, sie werden feucht. Nicht vom Rauch, nicht vom Licht. Eine salzige Flüssigkeit. Ein verschwommener Blick. Ein zitternder Ozean unter den Augenlidern.
Wie gut sich das an fühlt. Weinen, auch ein guter Rausch. Dabei auszurasten und alles um einen herrum kaputt zu machen und weg zu schmeißen. Etwas fühlen. Sich sulen in einem warmen Bad aus Selbstmitleid. Hemmungslos und frei.
Ich greife zum Messer. Das Blut läuft mir übers Bein.
So unvermittelt wie es angefangen hat, so schnell ist es auch wieder vorbei. Ich quetsche noch zwei bis drei Tränen hinterher, dann muss die schöne Traurigkeit wieder dieser unbändigen Wut weichen.
Diesem irren Biest, das in mir tobt. Ein wütendes Wesen mit großem Hunger, unersättlich, nicht zu bändigen.
Ich fühle mich aufeinmal unbeschreiblich. Besser irgendwie.
Mit dem Ärmel meines Pullis wische ich mein Gesicht trocken, ziehe die Nase hoch, schalte das Licht aus und spüre den blutigen Schmerz unter meiner Decke.
Als ich die Augen schließe ist da nicht schönes mehr. Nur noch die Unsicherheit wie es mit uns weiter gehen soll und dieses unbändige Verlangen nach mehr, mehr mehr .
The Power of Rausch - Oliver Koletzki
Its not the drugs we are addicted to, its the feeling of the drugs.
(via narcotic-euphoria)