Natürlich ist es halb Sieben, halb Sieben am Abend ist es, draußen sind 27 Grad im Schatten, ja, aber welcher Schatten, frage ich mich, es ist überall sonnig, die Heuschnupfenpollen verrichten ihr Werk, zwar, wegen eines kühl-nassen Mais, mit zweiwöchiger Verspätung, aber sie verrichten es mit der selben Sorgfalt und Gründlichkeit, wie wenn sie es pünktlich tun müssten, war doch diese Pünktlichkeit sowieso wegen immer wärmerer Umgebungstemperaturen nach vorne oder hinten oder halt erst dahin gerutscht, wo sie sich die Jahre zuvor positioniert hatte, und ist somit der jetztige Zeitpunkt dann der ursprüngliche, der, zu dem es sonst bei mir losging, aber wer weiß das schon mit Bestimmtheit zu sagen, ich jedenfalls nicht, ich weiß sowieso nichts, schon gar nicht mit Bestimmtheit, das weiß ich mit Bestimmtheit, jedenfalls habe ich mich nun, bei 27 Grad im Schatten, aber da ist kein Schatten, nirgends, der hat wohl Urlaub, der Schatten, und, um den angefangen, liegengelassenen Satz fortzusetzen, habe ich mich nun, okay, ich nahm den Satz wieder auf, jetzt setze ich fort, ins Schlafzimmer zurückgezogen, umgeben von Mauern, Fenster geschlossen, um mich den Pollen zu entziehen, um mich ihrer nicht erwehren zu müssen, während draußen das Leben tobt, was heute überall tobte, das Leben, es tobte morgens los und wütete den ganzen Tag, nur um die Zeit mit sich selbst zu füllen, viel mehr versteht das Leben ja nicht von dem, was es so versteht, so verstehe ich das jedenfalls und niemand hindert mich daran, Dinge zu sehen, wie ich sie sehe, außer mir selbst, außer allem anderen und das ist das Ende dieses Endlossatzes, Punkt.









