... informieren, einkaufen, lernen, kommunizieren, Dienstleistungen in Anspruch nehmen – Digitalisierung verändert unseren Alltag und unser Berufsleben tiefgreifend.
Der Digitaltag ist ein bundesweiter Aktionstag zur digitalen Teilhabe, der mit zahlreichen Aktionen Digitalisierung für alle Bürgerinnen und Bürger alltagsnah erlebbar machen will.
Am jährlich stattfindenden Digitaltag beleuchten zahlreiche Aktionen, in verschiedenen Veranstaltungsformaten, die unterschiedlichen Aspekte der Digitalisierung. Gemeinsam diskutieren über Sorgen und Ängste, über Chancen und Herausforderungen.
https://digitaltag.eu/
Auch die Deutsche Digitale Bibliothek ist mit vier Aktionen dabei:
Ziel: kurze Rekapitulation und Vertiefung der Kenntnisse zum Thema (Bild)urheberrecht und den Nutzungsmöglichkeiten der in die DDB eingespielten oder einzuspielenden digitalen Abbildungen Ihrer Bestände.
Vorläufiges Programm:
Voraussetzungen des UrhR Schutzes
Nutzungsmöglichkeiten unter besonderer Berücksichtigung unveröffentlichter Materialien
Unterscheidung des Schutzes der Abbildung und der Vorlage
gesetzliche Erlaubnisse für die Nachnutzung
Lizenzierung und Rechtehinweise für die Nachnutzung (z.B. aus dem DDB-Lizenzkorb)
Stand der Lizenzierung bei der VG Bild Kunst
Umgang mit den Bildrechten im Kooperationsvertrag der DDB
Exkurs zu Persönlichkeitsrechten
Dauer: maximal 90 Minuten dauern (1 Stunde Vortrag + ½ Stunde Zeit für Fragen).
Die Teilnahme ist kostenlos und ohne Anmeldung möglich.
Zugangsdaten zur Online-Veranstaltung:
Cisco Webex-Meeting beitreten
https://spk-berlin.webex.com/m/9b7e2113-e43f-449b-a59b-fc7c0ebce5b6
Meeting-Kennnummer: 2734 290 1462
Über Videosystem beitreten
sip:[email protected]
Über Telefon beitreten
Gebührenpflichtig: +49-619-6781-9736
Gebührenfrei: +49-89-95467578
Mit Microsoft Skype for Business beitreten
sip:[email protected]
Workshop: Notfallvorsorge für Museen, Bibliotheken und Archive
Der Starkregen im Ahrtal und der Brand der Notre-Dame in Paris haben gezeigt, wie schnell kulturgutbewahrende Einrichtungen von Notfällen betroffen sein können. Doch auch kleinere Brände, Havarien und Unfälle können sich jederzeit ereignen.
Neben einer Einführung in die verschiedenen Notfälle in Archiven, Bibliotheken und Museen wird daher ein Schwerpunkt auf die Notfallplanung gelegt. Zentrales Element ist der Notfallplan. Wie dieser für die eigene Einrichtung erstellt werden kann, wird ausführlich erläutert. Die unterschiedlichen Notfallmaterialien und die Arbeit eines Notfallverbunds werden vorgestellt. Auch der Tagungsort wird dabei gemeinsam in den Blick genommen.
Die Veranstaltung findet in Zusammenarbeit mit dem Stadtarchiv Halle/Saale, dem Notfallverbund Halle/Saale und mit freundlicher Unterstützung durch das Stadtmuseum Halle statt.
Zielgruppe: Mitarbeitende von Museen, Bibliotheken und Archiven sowie sonstige kulturgutbewahrenden Einrichtungen in Sachsen-Anhalt, die noch keinen Notfallplan haben und wenig Erfahrungen auf dem Gebiet der Notfallplanung bzw. des Notfallmanagements haben.
Referierende: Christiane Hoene, Stadtarchiv Halle/Saale Marc Holly, Beratungsstelle Bestandserhaltung Sachsen-Anhalt
Plätze: 15 vor Ort*
*Es gelten die tagesaktuellen Hygiene- und Corona-Schutzverordnungen.
Wen schon immer mal interessiert hat, wie die Restaurierung dieser WACHSTAFELBÜCHER von Statten geht - hier bitte.
Die Erkenntnisse der Arbeit der Firma BUCHRESTAURIERUNG LEIPZIG bei der Restaurierung der Wachstafelbücher des Stadtarchiv Halle sind Bestandteil dieser Fortbildungsveranstaltung:
Einblicke in die Restaurierung von Wachstafelbüchern
Am 20.10.2022 stellen Jana Moczarski und Fabian Forbriger, staatl. geprüfte Restauratorin/Buchbinder, Paperminz Bestandserhaltung GmbH Leipzig in der Weiterbildungsreihe Bestandserhaltung das Projekt vor.
Wie bereits erwähnt plant die Stadt Halle einen Relaunch der Homepage halle.de. Über diesen Auftritt “läuft” auch die Homepage des Stadtarchivs. Im Zuge des Relaunch erhalten wir Zahlen über die Zugriffe auf die einzelnen Seiten. Wozu das denn?
Das Zahlenwerk ist ein wichtiges Hilfsmittel für uns, denn unsere Aufgabe istes, im Zuge des Relaunch, auch unsere Inhalte zu prüfen, zu bewerten und eventuell zu ändern oder zu erweitern um Nutzer:innen-Interessen besser bedienen zu können.
Wie man sieht, wird die Seite mit den Aufgaben des Stadtarchivs am häufigsten aufgerufen - ist ja auch die Landing Page - kein Wunder also. In den letzten 3 Monaten 1.299 mal aufgerufen. Danach folgt die Seite Benutzung.
Leider nur 60 mal wurde die Seite Restaurierungspaten_Buchspender aufgerufen - da müssen wir definitiv was tun.
Online-Präsentation von Digitalisaten - Was muss man beachten?
Die Akte wurde gescannt. Es ist alles abgespeichert und erledigt und die Digitalisate sind so gut, dass man meinen könnte, die Akte befände sich direkt vor den Augen. Schöne Sache! Jetzt nur noch die Scans an den Nutzenden bringen - am besten online. Also: einmal auf 'upload' klicken und los geht's! Wenn es doch nur so einfach wäre...
Das Stadtarchiv Halle viele Jahre ALLE Digitalisate in tiff angefertigt. Eine zweifache Datenhaltung tiff/jpg ist für uns undenkbar. Neuste Erkenntnisse haben ergeben, das die Qualität eines jpg in 300dpi so gut ist (verlorene Pixel sind nur bei Betrachtung mit speziellen Fotoanalyseprogrammen sichtbar), dass der Einsatz von Speicher, den die tiff-Dateien benötigen und auch das Personal, das zur Konvertierung nötig ist, in keinem Verhältnis stehen.
tiff Dateien fertigen wir fast ausschließlich auf Wunsch des/ der Benutzer:in an. Es gab dazu einen sehr guten Vortrag (danach haben wir das entschieden):
Chancen und Risiken des Einsatzes verlustbehafteter Bildkompression in der digitalen Archivierung
Dr. Kai Naumann, Landesarchiv BW Dr. Christoph Schmidt, Landesarchiv NRW
Wenn ich Naturkautschuk oder Latex sage, denken sicher alle Menschen an wilde 🐝 und 🌷...
Im Archiv gibt es so manches seltsame Werkzeug, was nicht annähernd so spannend ist wie Bienchen und Blümchen 😅... ABER Archive benötigen es, um damit Archivgut zu reinigen. Ich werde heute mit einem "Latex-Reinigungsschwamm" einige Aktenoberflächen trocken reinigen. Damit diese wieder lesbar, sauber und benutzbar sind.
ALT
Wie und Warum Archive so seltsame Dinge zur Bestandserhaltung tun, könnte ihr hier bei den KollegenInnen nachlesen⬇️
Geheimes Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz
Die Erhaltung von Archivgut im Original gehört zu den zentralen gesetzlichen Aufgaben der Archive.
Bestandserhaltung Lagerung Klima Verpackung Nutzung Schädlingsbekämpfung Notfallvorsorge
Unter dem Titel „Weiterbildungsreihe Bestandserhaltung“ wurden in der Vergangenheit regelmäßig kostenlose Fortbildungsveranstaltungen angeboten .Diese Fortbildungsreihe wurde durch Frau Jana Moczarski 2020 an der Technischen Universität/Universitäts- und Landesbibliothek Darmstadt ins Leben gerufen, um Wissen zur Bestandserhaltung von Archiv-, Bibliotheks- und Museumsgut zu teilen.
Die „Weiterbildungsreihe Bestandserhaltung“ wird nun durch Paperminz Bestandserhaltung in Kooperation mit dem Verband der Restauratoren und insbesondere der Fachgruppe Grafik, Archiv- und Bibliotheksgut fortgeführt. Die erste Veranstaltung findet online statt am:
Donnerstag, 02. Juni 2022, 15:00 – 16:30 Uhr
„Fotografische Bestände in Archiven, Bibliotheken und Museen –
richtig verpacken und im Notfall behandeln“
Referentin: Kerstin Jahn (Diplom-Restauratorin, KBE Berlin Brandenburg)
Die Veranstaltung ist kostenlos und stellt den Auftakt zur „Weiterbildungsreihe Bestandserhaltung“ dar. In regelmäßigen Abständen referieren Expert:innen über vielfältige Themen zur Erhaltung von Kulturgut.
Um regelmäßig über die neuesten Themen zu Fort- und Weiterbildungsangeboten informiert zu werden,
www.paperminz.de/fort-und-weiterbildung/
auf Instagram folgen oder schauen auf der Homepage schauen.
Am 28. April veranstaltete die Beratungsstelle eine Videokonferenz zu den Fördermöglichkeiten für Bestandserhaltung. Die Videos, die im Rahmen der Fortbildung aufgezeichnet wurden sowie Links zu den einzelnen vorgestellten Förderprogrammen sind nun unter folgenden Link zu finden:
Hier ist der Neubau Deutschen Dokumentationszentrums für Kunstgeschichte - Bildarchiv Foto Marburg zu sehen.
Das Bildarchiv Foto Marburg, gehört zur Philipps-Universität Marburg und ist das Deutsche Dokumentationszentrum für Kunstgeschichte. Mit etwa 1,7 Millionen Aufnahmen ist es eines der größten Bildarchive zur europäischen Kunst und Architektur. Schwerpunkte der Sammlungstätigkeit des Bildarchivs liegen auf der Kunst und Architektur in Deutschland und Europa.
https://www.uni-marburg.de/de/fotomarburg
Auf der Unterseite Konservierung / Restaurierung findet sich Wissenswertes zum Thema.
Der 81. Südwestdeutsche Archivtag in Reutlingen ist gestartet.
Ich bin sehr gespannt auf die Fachvorträge zum Thema ARCHIVE UND GESELLSCHAFT IM DIGITALEN ZEITALTER.
Eine positive Entwicklung durch Corona ist sicherlich, dass solche Veranstaltungen nun und hoffentlich auch zukünftig hybrid stattfinden. Somit öffnen sich diese Veranstaltungen allen Interessierten, auch denen, die aus zeitlichen oder räumlichen Gründen nicht vor Ort sein können
Auf den 1. Blick hat meine Empfehlung zum Besuch dieser Website nichts mit der Arbeit im Archiv zu tun.
Und doch wird hier das Feld der elektronischen Langzeitarchivierung durch das Herunterbrechen auf den privaten Bereich möglicherweise für manche verständlich und greifbar.
Das Kompetenznetzwerk Nestor ist auf dem Gebiet der elektronischen Langzeitarchivierung für Archive, Bibliotheken und Museen erster und kompetentester Ansprechpartner.
Im Zuge der Ausstellung BOWIE IS im Victoria & Albert Museum London wurde bekannt, dass David Bowie ein Archiv unterhält. Man findet zu dem Archiv fast keine Infos - Hier ein paar wenige:
Auch Nick Cave scheint ein Archive zu unterhalten wie man in seinem Film 20.000 Days on Earth sehen kann. Dort besucht er das Haus und teilt seine Erinnerungen mit den Archivarinnen und Archivaren.
Die gestern eröffnete Ausstellung Hedwig Huschke. Ein malerisches Lebenswerk kann besucht werden und nur an diesem Tag gibt es eine Sonderausstellung im Lesesaal: „Neues Altes für das Stadtarchiv – Neuerwerbungen und Schenkungen seit 2019“ sowie die Präsentation: Ergebnisse der Tiefenverzeichnung der Historischen Aktenabteilung
Die Mitarbeiter:Innen freuen sich auf zahlreichen Besuch und regen Dialog.
Tickets können online und an ausgewiesenen Vorverkaufsstellen in beiden Städten aus einem begrenzten Ticketkontingent erworben werden. Der Preis beträgt wie zur letzten Museumsnacht 10,00 Euro, ermäßigt 8,00 Euro bzw. 5,00 Euro. Kinder und Jugendliche bis einschließlich 18 Jahre haben freien Eintritt.