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VERNISSAGE: Statt „Fast Food“ Eine Strumpfhosengeschichte
Kaum waren wir draußen, bückte sich Nina. Sie zog mit ihren Händen erst am linken, dann am rechten Bein ihre Strumpfhose hoch. Dann griff sie unter ihren Pullover, der unter einem braunen Parka versteckt war, tänzelte ein wenig, bevor sie sich fast wie eine Primaballerina verbeugte und zufrieden in meine Richtung lächelte. „Jetzt passt's wieder.“ Ich wandte mich ostentativ ab, konnte dennoch nicht davon ab, nicht nur mit einem Auge hinzuschauen. Das schien Nina nicht entgangen zu sein. Ihr Blick vermittelte mir, daß sie es amüsant fand, wie ich mich unbeholfen zwischen gebotener Distanz und gewollter Nähe bewegte. Ja, sie war das Schärfste, was mir seit langem begegnete. Optisch passte so ziemlich alles. Okay, der Pullover hätte ein wenig kürzer sein können. Obwohl – die Länge weckte auch Phantasien in mir, wie ich sie lange nicht erlebt hatte. „Ich kenne da eine sehr gute Pizzeria mit Straßenverkauf. Die machen eine Holzofenpizza, in die man sich reinlegen kann! Die ist direkt um die Ecke!“ Begleitet von eisigem Wind gingen wir unseres Weges, der uns an der nächsten Kreuzung in die von Nina angekündigte Pizzeria führte. „Pippo. Pizza, Pasta e Bevande“ stand auf dem schwach beleuchteten Schild vor dem Lokal.
„Ciao Bellissima!“ Nina ging wohl öfter zu Pippo, so innig, wie sie begrüßt wurde. Sein schwarzer Schnauzer wurde 15 Zentimeter breiter, wenn er lachte. „Wen hast Du mitgebracht?“ Er streckte mir seine mehlige Hand entgegen. „Ich bin Pascal“, stellte ich mich vor. „Nina bringt selten Männer mit!“ Die Angesprochene guckte wenig begeistert; offenbar war es ihr nicht Recht, auf diesem Wege Einblicke in ihr Privatleben zu geben. „Ich nehme eine Pizza Funghi.“ Sie setzte sich auf einen der Hocker, die gegenüber der Theke standen. Ich entschied mich für eine Pizza Diavolo und setzte an anderen Ende des kleinen Tisches. Nina strich sich mit ihren Händen wieder über die Beine, als wollte sie überprüfen, ob die Strumpfhose noch richtig saß. Dabei lächelte sie mich vielsagend an. Sie wusste, dass sie den Punkt getroffen hatte, bei dem Männer nur schwer Ruhe bewahren können. Ihren Parka hängte sie unter den Tisch. „Willst Du auch ein Bier?“ Ich stand wieder auf, um an den großen Kühlschrank zu gehen, der am Ende der Theke stand. „Ja, ein Budweiser.“ Die Frau hatte nicht nur in Bekleidungsfragen Geschmack. Ich versuchte einen Blick auf ihre Beine zu erhaschen, aber sie saß so ungünstig. Ich öffnete den Schrank, um zwei Flaschen herauszunehmen, als Nina sich zu mir drehte. Sie schlug ihre Beine übereinander. Ihre dünnen Stelzen waren in der Verpackung der schwarzen Strickstrumpfhose wie eine Installation von Christo und Jeanne-Claude. Im schummrigen Licht der kleinen Pizzeria bildete sie einen Umriss, wie man sie auf guten Bildern von Kneipenszenen sehen konnte. Ich stellte die Biere auf den kleinen, quadratischen Hochtisch, öffnete sie mit meinem Feuerzeug und setzte mich wieder gegenüber von ihr hin. „Wollt Ihr rauchen?“ Pippo stellte einen Aschenbecher in die Mitte. Nina bückte sich ein wenig, um in ihrer Manteltasche etwas zu suchen. Ihr blonden Flusen fielen nach vorne. Der Pullover rutschte nach oben und gab ein wenig von ihrem Rücken bei. Der Bund ihrer Strumpfhose war sehr hoch gezogen. In die Strumpfhose hatte sie ein braunes T-Shirt gesteckt. Was für ein Anblick! Ihr Kopf war viel zu schnell wieder oben. Mit ihren langen, spinnenartigen Fingern, die nicht lackiert waren, legte sie eine Packung Tabak auf den Tisch. Überhaupt war Nina nur sehr dezent geschminkt. Mit wenigen Handgriffen drehte sie sich eine Zigarette und steckte sie sich in den Mund. Ihre Lippen waren nicht geschminkt. Ich gab ihr Feuer und zündete mir auch eine an. Sie blies den Rauch in Richtung Theke. „Bist Du öfter auf Ausstellungen?“ „Zwei-, dreimal im Monat“, antwortete ich. „Ich gehe lieber in kleine Galerien.“ „Ich auch. Komisch, dass wir uns nicht schon früher begegnet sind.“ Wie erzählten uns gegenseitig, welche Vernissagen wir zuletzt besucht hatten. Bei einer waren wir gemeinsam. Da sie im weitläufigen Stadtmuseum war, war es gut möglich, dass wir uns verfehlten.
Pippo kam mit seinen Pizzen hinter der Theke hervor und stellte sie vor uns hin. „Buon apetito!“ Nina drückte ihre Zigarette aus und hatte sehr schnell ein großes Stück in der Hand. Sie schien richtig hungrig zu sein.„Das Buffet eben war ja sehr übersichtlich.“ Nina hatte Recht, außer ein paar Käsewürfeln und Sekt gab es nichts. Beides war sehr schnell weg. Vielleicht war das auch der Grund, warum sich die kleine Galerie so schnell geleert hatte. „Hast Du keinen Hunger?“ Sie war mit ihrer Pizza schon zur Hälfte fertig. Hungrig war ich schon, aber mein Appetit konzentrierte sich auf sie. „Doch, schon.“ Ich musste sie allerdings mehr runter zwängen, als dass ich sie genießen konnte, so gut sie auch war.
Sie rauchte schon wieder eine, als ich bei meinem vorletzten Stück war. „Welche Ausstellung hat Dir am besten gefallen?“ Ich überlegte einen Moment. „Die Urban Scenes von Carlo Gatto. Die war im Plattenforum.“ „Ah, die hätte ich gerne gesehen, hab sie aber vergessen.“ Sie ließ mich ihre Eindrücke schildern, denen sie interessiert folgte. Inzwischen war ich auch fertig geworden und zündete mir auch eine an. Unsere Flaschen waren noch etwa halb voll. Sie leerte sie mit einem Zug. „Gehen wir?“
Ich ging an die Theke, um unsere Zeche zu bezahlen. Entgegen meiner Gewohnheiten gab ich dem Italiener ein großzügiges Trinkgeld. Warum, wusste ich nicht. „Mille Grazie.“ „Danke.“ Offenbar hatte ich mit einer Handlung zwei Menschen glücklich gemacht, bevor ich mit meiner Begleiterin den kleinen Laden verließ.
© by fein-gestrickt 2017
BEI IHM Eine Strumpfhosengeschichte
Ich bin ein vergessliches Mädchen. Als ich gestern Abend zu Markus gefahren bin, habe ich wieder nix Frisches zum Anziehen mitgenommen. Im Bett denke ich nicht daran, weil ich die Zeit mit ihm sehr genieße und darüber alles vergesse. Beide nur in dicken Strumpfhosen und T-Shirt, später nur noch in dicken Strumpfhosen bekleidet genügen wir uns selbst.
Dass ich meinen Kram wieder Zuhause gelassen hatte, bemerkte ich natürlich erst heute Mittag, als ich aus der Dusche stieg. Natürlich lag da meine Strumpfhose, aber die wollte ich nicht mehr anziehen. Sie roch schon nach mir und ihm, aber halt nicht mehr so gut wie vor unserer schönen Nacht. Ein wenig feucht war sie auch noch. Aber Markus kann mir zum Glück aushelfen. Er leiht mir immer eine seiner dicken Strumpfhosen, die ich dann gerne anziehe. Dass sie mir zu groß sind, stört mich nicht. Im Gegenteil! Ich mag es, wenn sie Falten werfen und ich so bei ihm rumschlumpen kann. Wenn ich sie angezogen habe, setze ich ich mich auf den bequemen Stuhl, der ein wenig verloren in seinem Wohnzimmer wirkt. Wenig später bringt er mir einen Cappuccino, und ich könnte ihn schon wieder vernaschen, wenn er mich in T-Shirt und Strumpfhosen bedient. Meistens mache ich das auch, wenn ich ausgetrunken habe.
Meistens gehe ich dann am Abend zu mir. Heute auch. Da stört es mich nicht, dass die Strumpfhose nicht mehr so frisch wie vor dem Anziehen, feucht ist und Flecken hat, die sie vorher nicht hatte. Im Gegenteil! Ich freue mich darüber, dass ich ein Andenken an Markus habe, bis wir uns wieder sehen.
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EIN BUND FÜRS LEBEN Eine Strumpfhosengeschichte
SCHWESTERS TIPP
Die Sonne blinzelte ins nur schwach verdunkelte Zimmer. Wecken konnte sie Judith nicht mehr, weil sie sich bereits seit 4 Uhr im Bett hin und her wälzte. Sie hat schlecht geschlafen, obwohl sie früh ins Bett gegangen war. Ein neues Schuljahr stand vor der Haustür, aber das war nicht der Grund für Judiths Schlaflosigkeit. Erste Schultage hatte sie schon genügend erlebt. Aufregend war es nur, als sie als ABC-Schützin zum ersten Mal ein Schulhaus betrat, und als sie die heiligen Hallen, das Theodor-Heuss-Gymnasium, als hoffentlich angehende Abiturientin zum ersten Mal beehrte. Dass sie die ehrwürdige Schule ohne Abitur verließ, war nicht geplant. Die 11. Klasse wurde ihr neben einigen anderen Dingen eine zu große Hürde, so dass sie einen Neuanfang versuchen wollte. Das AEG, wie das Albert-Einstein-Gymnasium genannt wurde, sollte ihr nun den Weg zur Hochschulreife ebnen. Mit ihren 18 Jahren war sie sicher einer der Älteren, dachte sie sich. Sie fühlte sich nicht recht wohl mit dem Gedanken, aber andererseits war sie froh, dass dort die Leistungskurskombination Italienisch-Französisch angeboten wurde. Mit Latein und Kunst war sie kläglich gescheitert. Judith drehte sich noch einmal um, zur Wandseite, um dem Antlitz der Sonne aus dem Weg zu gehen. Aber die Sonne war heute trickreicher als sie. Selbst die Wand erhellte sie für sie unangenehm. Der Radiowecker machte zwar noch keine Anstalten, sie aus dem Schlaf zu holen, aber sie beschloss, ihm zuvorzukommen. Eigentlich noch müde, innerlich aber vollkommen aufgekratzt, begab sie sich um 6 Uhr ins Bad. Selbst ihre Eltern, die sonst vor ihr wach waren, waren noch nicht zu sehen. Für die Morgentoilette, die nervöser als sonst verlief, benötigte sie rund eine halbe Stunde. Judith wurde von der Türklinke abgelenkt. “Oh, Pardon”, hörte sie ihren Vater, der unter der Woche als erster das Familienleben eröffnete. Sie schminkte sich dezent. Die Kleidung, die sie sich schon am Abend heraus gelegt hatte, erschien ihr angemessen: Ein grünes, kurzärmeliges Oberteil, ein weißer BH, ein weißer Slip, hellblaue Jeans und eine noch verpackte hautfarbene Feinstrumpfhose lagen auf dem Klodeckel bereit. Die Wettervorhersage versprach zwar Temperaturen von bis zu 25 Grad, aber sie konnte Judith nicht überzeugen. Heute war ein Tag, an dem Sicherheit gefragt war. Eigentlich benötigte sie jeden Tag Sicherheit. Und wenn sie noch so dünn war – eine Strumpfhose bot Judith Sicherheit. Wahrscheinlich war die Feinstrumpfhose heute dicker als sonst an solch prognostizierten warmen Tagen. Sie zog sich in der Ruhe, die sie an dem Tag haben konnte, an. Abschließend band sie ihre glatten, blonden Haare zu einem Pferdeschwanz zusammen. Als sie aus dem Badezimmer kam, schaute sie ihr Vater ziemlich irritiert an. Sie war nicht weniger irritiert und steuerte wie ferngesteuert auf die Küche zu.
Judith rührte nervös in ihrer Kaffeetasse herum, als Juliane in die Küche kam. „Morgen.“ Sie nahm sie nur mit einem halben Auge wahr, erkannt aber, dass ihre Schwester eine intensive Nacht mit Felix hinter sich hatte. Es waren nicht nur die Ringe unter ihren Augen, sondern auch die Laufmasche der der schwarzen Feinstrumpfhose, die sich vom rechten Oberschenkel bis zur Wade zog, die darauf hindeuteten. Darüber trug sie ein weißes Trägernachthemd, dessen Weiß in der Morgensonne glänzte und ihren Po nur sehr knapp bedeckte. Dass sie keinen Slip trug, war kaum zu übersehen. „Is’ noch Kaffee da?“ Judith schob die noch fast volle Kanne von sich weg. Während Juliane ihre Tasse mit dem braunen Wachmacher füllte, fragte sie ihre Schwester, ob sie aufgeregt sei. Judith nickte. „Ich kenne ja kein Schwein.“ Nach einem tiefen Schluck, machte ihr die ältere Schwester Mut. „Das wird nicht so schlimm. Ich habe das Spielchen vor vier Jahren genauso gehabt.“ Sie erzählte von den neugierigen Blicken der Mädchen und den in ihren Augen ausziehenden Blicken der Jungs. Judith hörte, soweit es ging, aufmerksam zu. Als sie sich eine Zigarette anzünden wollte, fiel ihr Feuerzeug zu Boden. Sie musste sich bücken, um es aufheben zu können. Ihr eng anliegendes Oberteil schob sich nach oben und legte ein großes Stück des Rückens frei, so dass der Bund ihrer Strumpfhose deutlich zu sehen war. Juliane grinste: „Ich sehe schon, Du machst es richtig. Lass in der Schule auch etwas fallen, und die Jungs werden garantiert schauen, was Du unter der Jeans trägst. Der sichtbare Bund einer Feinstrumpfhose ist dabei ein sehr guter Blickfang.“ „Vielleicht.“ Überzeugt war sie von dieser Idee nicht.
Sie hörten, wie ihr Vater aus dem Bad kam. Sie stellten ihre Unterhaltung ein. „Guten Morgen, die Damen!“ Der oberste Knopf seines weißen Hemdes war noch offen. In seiner rechten Hand hielt er die Krawatte, die noch gebunden werden sollte. Das mussten entweder seine Frau Stefanie, Juliane oder Judith übernehmen. Er konnte auch nach rund 25 Jahren in seinem Beruf als hoch dekorierter Geschäftsführer immer noch keine Krawatten binden. Die ältere Tochter stellte sich vor ihren Vater und nestelte an seinem Kragen. „Na, Du bist wohl gerade erst aus den Federn gehüpft“, musterte er seine Älteste. „Ist Felix da?“ Die Angesprochene errötete ein wenig. Dass ihre Eltern vor allem an den Wochenenden nicht weniger derangiert am Frühstückstisch erschienen, hielt sie ihm jetzt nicht vor. Morgens war Herbert immer in Eile und verschwand ohne Frühstück ins Büro. Stefanie und Herbert galten als Traumpaar, das sie auch waren. Dass sie nachts immer noch sehr viel Spaß miteinander haben, haben ihre Kinder früh gelernt. Herbert zog sich sein Sakko über, nahm seine Aktentasche und verließ die heimische Idylle. „Viel Glück, Judith“, rief er seiner Jüngsten noch hinterher.
Die Töchter waren wieder unter sich. Ihr Bruder Johannes schlief noch, ebenso Julianes Freund. Sie fragte ihre nervöse Schwester, was sie für Schuhe anziehen wolle. Judith zuckte mit den Schultern. Sie empfahl ihr die schwarzen Ballerinas, weil die ihre bestrumpften Füße besser Geltung kämen. Judith packte ihre Sachen zusammen, zog sichre hell-braune Cordjeansjacke über und die empfohlenen Ballerinas an. „Viel Erfolg, Schwesterherz!“ Juliane gab Judith noch einen Kuss auf die linke Backe. Dabei zog sie ihr den Bund der Strumpfhose noch ein wenig höher. „Sicher ist sicher“, grinste sie.
Dann verließ auch Judith das Haus.
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VERNISSAGE: „FAST FOOD“ IM ECK Eine Strumpfhosengeschichte
Von Kunst verstehe ich ein bisschen was. Ich habe ein wenig Wissen, das ich mir im Verlauf einiger Vernissagen, Ausstellungsbesuche und in Eigenrecherche angeeignet habe. Ich gehe gerne auf Vernissagen eher kleinerer Galerien, weil es dort etwas übersichtlicher als in großen Museen ist. Dabei lausche ich den Gesprächen der vermeintlichen Kenner, ohne mich einzumischen, und bilde mir hinterher eine Meinung. Dazu gibt es meistens Schnittchen und Sekt. Danach habe ich also auch gegessen und getrunken. Meistens sind auf Vernissagen auch hübsche Mädels, die sich für den Abend in Schale werfen. Sie halten das Sektglas gekonnt, tragen kurze Röckchen oder Kleidchen und schwarze oder hautfarbene Feinstrumpfhosen und wissen sofort, in welche Kamera sie lächeln müssen, wenn sich ihnen Fotografen nähern. Ihr Zahnpastalächeln könnte ja am nächsten Tag in der Zeitung stehen oder noch in derselben Nacht im Netz zu bewundern sein. Neben ihnen stehen in der Regel Männer in schwarzen Rollkragenpullovern oder weißen Hemden aus der „Slim Line“, die keine Ahnung von dem haben, was sie gerade gesehen haben sollten, aber irgendjemanden kennen, der den Künstler kennt. Neulich war es anders. Vielleicht lag es am Künstler. Martin Kröger ist ein Aktionskünstler, der im öffentlichen Raum und weniger in Galerien und Museen ausstellt. Mit seinem „Gedenken an den Südbahnhof“ am Rande der Stadt wurde er auch außerhalb der Stadt bekannt. Kurz vor dessen Abriss baute er auf dem Bahnhofsplatz eine Modelleisenbahn auf und ließ dort so viele Züge fahren, wie stündlich den Bahnhof anfuhren. Es war ein kalter Märzsonntag, so daß sich nur ein paar Sympathistanten einfanden. Seine aktuelle Ausstellung, die ein halbes Jahr nach dem Abriss eröffnet wurde, in der Galerie „Unseretwegen“, trug den Titel „Abfallwirtschaft“. Ein kleiner Raum, der früher ein Schreibwarengeschäft beherbergte, im Erdgeschoss eines Altbaus, der ironischerweise im Norden der Stadt lag. Vielleicht fanden deshalb nur ein paar Unentwegte dorthin, um sich mit der Systemkritik in künstlerischer Form wenigstens rhetorisch auseinanderzuesetzten. Den Mittelpunkt bildete ein modellierter Südbahnhof, auf dem sich ein Trichter befand, der Eisenbahnwaggons, Brötchen und Barbiepuppen ausspuckte. Das Szenario war aufgebaut wie eines der Hinterglasdioramen, wie man sie noch vereinzelt an Bahnhöfen sehen kann. Rundherum gab es fünf verschiedene Themenecken, die irgendwas mit Niedergang und Verfall zu tu hatten. Die wenigen Besucher gaben sich kenntnisreich und erkannten den Verfall der Zivilisation. Sie stand etwas abseits des Geschehens. Ihren hellgrauen Wollpullover mit Zopfmuster zog sie sich immer wieder über ihren Hintern, der von dunklen Shorts bedeckt war. Mir fiel sie auf, weil sie eben nicht so schick angezogen war. Als ich auf ihre dünnen Beine herabblickte, entdeckte ich eine schwarze Baumwollstrumpfhose, die sie sicherlich nicht zum ersten Mal trug. Auf den Oberschenkeln waren schon einige helle Fussel zu sehen, wie man sie nach mehrmaligen Tragen und Waschen eben zu sehen bekam. Ihre kurzen, dünnen, blonden Haare, fielen scheinbar unkoordiniert ins blasse wie schmale Gesicht, das von hellgrünen Augen wachgehalten wurde. Ihre Wangenknochen ragten ebenso hervor wie ihr Unterkiefer, der spitz zulief. Ich schätzte sie auf 22, 23 Jahre. Sie stand vor „Fast Food“, einem Werk, das vor Joseph Beuys sicherlich nicht zu einem Kunstwerk geadelt worden wäre. „Es ist ugly“, gab sie mir zu verstehen, als ich nach einigen Anläufen neben ihr stand. „Man muss es nicht mögen, aber Kunst darf und und muss viel.“ Ich war einigermaßen irritiert. „Kröger will wachrütteln. Wir haben und konsumieren zu viel und wissen nicht, warum.“ Auf einmal stand sie wie ein Mahnmal vor dem Pappbecher und dem Dreck aus Luftschlangen, Konfetti und andrem Kram, der ähnlich vergessen wirkte wie die Schönheit vor mir. Die Kunst verschwamm vor mir, weil ich nur ihre Strumpfhose sah. An den Knöcheln, wo ihre Dr. Martens aufhörten, warf sie Falten, wie sie nur Strickstrumpfhosen werfen können. Dagegen war sie auf den Knien vollkommen glatt. Wahrscheinlich stand sie schon länger so da. „Wo ist denn Dein, äh, Begleiter?“ Wahrscheinlich lief ich nicht nur innerlich rot an. „Ich bin alleine hier.“ Ich brachte nun gar nichts mehr heraus. „Der Form halber: wer bist Du?“ „Pascal.“ Ich musste tatsächlich überlegen., so verdrehte sie mir den Kopf. „Ich heiße Nina. Du bist wohl auch alleine hier und hast von Kunst so viel Ahnung wie die ganzem Gäste hier, nech?“ Sie zog dabei ihren Pullover herunter, als ob sie sich vor mir schützen wollte. „Ich kuck halt ganze gerne.“ Etwas Originelleres fiel mir nicht ein. „Schon klar. Hinterher kannst Du über die Raumtempetatur mehr sagen als über die gezeigten Werke“. Ich wollte etwas darauf entgegnen, denn so ahnungslos, wie sie mich darstellte, war ich nicht. Aber ich konnte nicht. „Aber die Fussel meiner Strumpfhose interessieren Dich genauso!“ Sie strich sich mit ihrer rechten Hand über ihr linkes Bein. „Die sind doch auch Kunst, oder?“ Ich bewunderte mich in dem Moment für meine wiedergewonnene Schlagfertigkeit, gleichzeitig hätte ich mich auch dafür ohrfeigen können. „So ein schönes Kompliment habe ich lange nicht bekommen!“ Musterte mich Nina anfangs kritisch, strahlte sie mich jetzt an. Ihre hellgrünen Augen glänzten im fahlen Scheinwerfer, der eher sie als das Kunstwerk beleuchtete. Zumindest bildete ich mir das ein. „So, und jetzt gehen wir noch was essen! Ich hab Hunger!“ Ehe ich mich's versah, nahm sich mich an der Hand, und wir standen plötzlich in einer Stimmung, die eine Voraahnung auf den kommenden Winter gab. Doch das nahm ich nicht wahr, weil ich den Lenz in mir spürte.
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SONNTAG NACHMITTAG Eine Strumpfhosengeschichte
Sylvia liebt die kühle Jahreszeit, in der es spät hell und früh dunkel wird. Wenn die Regentropfen auf die Fensterbank prasseln, die Schneeflocken tanzen oder der Nebel den Blick nach draußen verschleiert, fühlt sie sich am wohlsten. Sonntag ist Sylvias Lieblingstag. Nach dem Ausschlafen frühstückt sie ausführlich. Sie trägt ein Nachthemd und eine Strickstrumpfhose, worin sie auch geschlafen hat. Sie hat es gerne mollig warm. Später zieht sie sich warm an und geht mit ihrem Hund in den benachbarten Park, wo er sich austoben kann. Wieder zurück freut sie sich, die Hose auszuziehen und nur in Strickstrumpfhose und Pulli durch ihre kleines Wohnung zu laufen. Sie macht sich eine heiße Schokolade, bevor sie sich ins Wohnzimmer zurückzieht. Zuerst guckt sie sich „Die Sendung mit der Maus“ an, bevor sie sie in eines ihrer dicken Bücher versinkt. Fantasyromane sind ihre Welt, in die stundenlang eintauchen kann, während die Heizung leise Wärme in den Raum bollert und ihr Hund zufrieden neben ihr liegt. Gedankenverloren streicht sie sich beim Lesen immer wieder über ihre weichen, bestrumpften Beine und freut sich, dass sie an Sonntagen nichts anderes als ein Buch und ihre warmen Strumpfhosen braucht. Gerne legt sie am Nachmittag ein kleines Nickerchen ein. Wieder wach macht sie sich erneut eine heiße Schokolade und liest weiter. Bei Anbruch der Dunkelheit streift sie sich wieder ihre Hose über, zieht sich eine warme Jacke und geht mit ihrem Hund noch einmal in den Park. Wenn sie wieder zurückgekehrt ist, macht Sylvia sich bereits bettfertig. Den Abend lässt sie nach einer Dusche in einem frischen Nachthemd und einer frischen Strickstrumpfhose auf dem Sofa ausklingen, bevor sie sich vor Mitternacht wieder schlafen legt.
DAS INTERVIEW Eine Strumpfhosengeschichte
Jasmin Kunert ist zu Gast ist im Frühstücksfernsehen eines Privatsenders, um ihren neuen Film vorzustellen. Es ist die zweite Hauptrolle der jungen Darstellerin, deren erster Film vor zwei Jahren ein großer Überraschungserfolg an den Kinokassen wurde und sie zum gefragten Star machte. Der Moderator Horst Wieland wirkt abgelenkt.
„Schön, Jasmin, dass Du Dir Zeit genommen hast, zu uns ins Studio zu kommen.“ „Ich bedanke mich für die Einladung!“ „Ich darf doch Du sagen, oder?“ „Ja, Horst. Wir kennen uns ja schon eine Weile.“ „Freut mich. Sag mal, ist Dir eigentlich kalt?“ „Nein. Wie kommst Du darauf?“ „Na ja, Du hast Deine Jacke noch an und trägst dicke Strumpfhosen unter Deinen Jeans.“ „Ach so, das meinst Du! Als ich hierher gefahren bin, war es schon sehr kalt.“ „Es ist ja auch Winter.“ „Stimmt. Soll ich meine Jacke ausziehen?“ „Nein, nein! Wenn Du Dich so wohlfühlst, ist es in Ordnung.“„Dann lasse ich sie an.“ „Mir gefällt Dein Outfit eh sehr gut!“ „Danke.“ „Trägst Du das öfter?“ „Wie bitte?“ „Ob Du das, was Du an hast, öfter trägst.“ „Also gestern hatte ich was Anderes an. Können wir dann mal…?“ „Das sieht man ja jetzt oft, dass junge Frauen wie Du Strumpfhosen unter zerrissenen Jeans tragen.“ „Ja, aber das ist doch nix Besonderes! Wird das jetzt ein Mode-Interview?“ „Nein, davon habe ich ja keine Ahnung!“ „Gut, dann können wir uns jetzt...“ „Aber eine Frage habe ich noch dazu: Trägst Du auch dünne, also Feinstrumpfhosen, unter Jeans oder nur dicke, also Strickstrumpfhosen?“ „Wie bitte?“„Ich wollte wissen, ob Du auch Feinstrumpfhosen unter Jeans oder nur Strickstrumpfhosen trägst.“ „Mein Gott, ja! Können wir uns jetzt vielleicht über meinen neuen Film unterhalten?“ „Aber natürlich. Entscheidest Du ab einer bestimmten Temperatur, ob Du Fein- oder Strickstrumpfhosen trägst?“ „Ich schau doch nicht aufs Thermometer, um zu entscheiden, was ich anziehe! Außerdem geht es in meinem Film nicht um Strumpfhosen!“ „Ja, darauf wollte ich auch gar nicht hinaus. Wie entscheidest Du, ob Du Fein- oder Strickstrumpfhosen anziehst?“ „Mein Gott! Das entscheide ich nach Gefühl! Im Sommer trage ich bestimmt keine dicken Strumpfhosen unter Jeans! Aber jetzt stell doch endlich mal Fragen zu dem Film, den ich mitgebracht habe!“ „Hast Du eine Lieblingsstrumpfhose?“ „Sag mal, Horst, was hat man Dir denn heute in den Kaffee gekippt?“ „Milch und Zucker. Wieso? Findest Du die Frage so abwegig?“ „Allerdings! Ich trage Strumpfhosen, dicke, dünne, schwarze, dunkelblaue, rote, weil sie wärmen und mir gefallen!“ „Aha! Du trägst also gerne Strumpfhosen?“ „Ja, Mann! Noch lieber mag ich allerdings Fragen zu meinem Film!“ „Über Deinen neuen Film unterhalten wir uns nach einer kleinen Pause. Bleiben Sie dran, wenn Jasmin Kunert, die so heißt wie eine Strumpfmarke, ihren Film vorstellt! Dass mir das nicht früher aufgef...“
Schnitt! Nach einem Programmtrailer wird Werbung gezeigt. Nach dieser Pause sitzt Jasmin Kunert nicht mehr auf dem Sofa des Frühstückfernsehens.
© by fein-gestrickt 2017
ROCK IM PARK Eine Strumpfhosengeschichte
Es war recht kalt und nass bei Rock im Park. Eigentlich wie immer. Zum Glück hatte ich an Strumpfhosen gedacht, die ich unter der Jeans trug. Ansonsten wäre ich wohl erfroren. Normalerweise bin ich nicht so vernünftig, aber bei Kälte hört der Spaß bei mir auf! Ich hatte zwei Paar eingepackt, eine hatte ich bei der Fahrt schon an. Vor allem Freitag war es saukalt, was auch Lisa beklagte. Ich gab ihr eine von meinen Strumpfhosen. „Aber die muss bis Sonntag halten“, bemerkte ich grinsend. „Ich versuch‘s“, bedankte sie sich. Am Samstag war es etwas wärmer und vor allem nicht mehr so nass. Aber ich war vom Vortag noch recht durchgefroren, so dass ich nicht auf eine Strumpfhose unter der Jeans verzichten wollte. Als Hauptact traten Die Toten Hosen auf, für die wir hauptsächlich gekommen waren und auf die wir uns nach einem durchschnittlichen Samstag wirklich freuten. Vor allem der Clown mit der Maske war einfach nur schlecht. Zum Glück war es uns trotz des Gedränges gelungen, die Gruppe zusammen zu halten. Wir waren drei Mädels und zwei Jungs. Wir verteilten uns auf zwei Zelte. Lisa und Nick teilten sich als Pärchen eins, Mara, Tobi und ich uns das andere. Auf einmal stand er neben mir. Ich bemerkte ihn anfangs nicht, weil ich versuchte, mich bei dem Lärm mit Mara zu unterhalten. Sie war es, die mich auf ihn aufmerksam machte. „Du, ich glaub, der steht auf Dich.“ Ich schüttelte den Kopf. „Ich will gerade von Jungs nix wissen.“ „Ach, so schlecht sieht der gar nicht aus.“ Dann drehte ich mich doch zu ihm. „Hallo, ich bin der Sebi.“ „Aha. Ich nicht“, und drehte mich wieder zu Mara. „Jetzt sei doch nicht so!“ „Warum? Ich habe gerade keinen Bock auf Jungs! Ich will hier mit Euch Spaß haben.“ Mara lachte und versuchte mir etwas ins Ohr zu flüstern, was ich nicht verstand. Die Kombination aus Lärm und Alkohol ist nicht einfach. Dazu blieb dieser Sebi hartnäckig. „Magst Du auch ein Bier?“ Ehe ich mich versah, hatte ich wieder einen vollen Becher in der Hand. „Danke. Ich bin Anna.“ Wir stießen an. Ich hoffte, er würde mich nicht zulabern. Doch sie währte nicht lange. „Ich bin aus Kaiserslautern. Wo kommst Du denn her?“ Mein Gott, er wollte reden! „Aus Mainz.“ Der bleibt mir erst mal, dachte ich mir. Mara unterhielt sich inzwischen mit Lisa. „Gehst Du noch zur Schule?“ Ich schüttelte den Kopf. „Was machtse dann?“ „FSJ.“ „WAAAS?“ „Freiwilliges soziales Jahr.“ „Wow, stark!“ Okay, Sebi war leicht zu beeindrucken. Dann kamen endlich die Hosen auf die Bühne, so dass eine Unterhaltung nicht mehr möglich war. Die Stimmung wurde schlagartig – auch bei mir – wesentlich besser. Die Jungs heizten gut ein. Meinen Nebenmann vergaß ich recht schnell. Mir wurde sogar warm. Aber irgendwann war auch dieser Gig vorbei. Wir standen noch ein wenig rum. Sebi machte sich wieder bemerkbar. „Was macht ihr noch?“ „Wir gehen langsam zu unseren Zelten.“ „Kann ich mitkommen?“ Ich schaute zu den Anderen, die nix sagten. „Hm.“ Das verstand er wohl als Aufforderung mitzukommen. Wir saßen noch ein wenig draußen und tranken Bier. Lisa und Nick hatten sich schon in ihr Zelt verzogen und schienen Spaß zu haben. Viel sprachen wir nicht mehr. Wir hatten alle schon ziemlich einen sitzen, und Sebi lallte nur noch, wenn er etwas sagen wollte. Als ich am nächsten Morgen von der blendenden Sonne geweckt wurde, spürte ich vor allem eines: Kälte. Mein Schlafsack war offen. Zum Glück hatte ich meine Strumpfhose noch an, die ich bei der Kälte nicht ausziehen wollte. Ich drehte mich um, und bemerkte, dass ich nicht im Zelt schlief. Langsam erinnerte ich mich, dass ich mit Sebi draußen schlief, um Mara und Tobi nicht zu stören. Aber Sebi war nicht mehr da. War auch ganz gut so. Er hat nicht nur unheimlich viel geredet, na ja, mehr gelallt. Und im Bett, besser: im Schlafsack hat er‘s auch nicht gebracht. Er fingerte zwar ständig an mir rum. Ich war zwischenzeitlich so weit, mich auf einen Fick mit ihm einzulassen. Allerdings war schon so besoffen, dass er nicht mehr wusste, wo bei mir vorne und hinten ist. Denn er riss mir hinten, ja, hinten, zwei Löcher in die Strumpfhose. Und schimpfte vor sich hin. Dass er mir die Strumpfhose kaputt gemacht hatte, war mir egal. Ich wollte sie eh nicht ausziehen. „Ich will halt nicht frieren“, gab ich ihm zu verstehen. Sollte er halt sein Gerät durch das Loch in mich reinschieben. „Außerdem musst Du Dir den Fick schon ein wenig verdienen.“ Ich spürte, wie er versuchte, hinten einzudringen. Aber sein Schwanz fand nicht mal den Weg zwischen meine Arschbacken. Er versuchte es immer wieder, aber ich hatte keinen Bock ihm zu helfen. Irgendwann schlief er darüber ein. Ich war auch bald weg. Offenbar war er ganz froh, vor mir aufgewacht zu sein. So musste er mir nicht in die Augen sehen und sich eingestehen, dass er‘s halt überhaupt nicht gebracht hat. Ich griff nach meinen Docs, in die ich nur reinschlupfte und zog mir die Regenjacke über, weil ich jetzt vor allem eins musste: kacken. Und zwar dringend! Bierschiss, Ihr kennt das. Die Jacke bedeckte gerade knapp meinen Arsch. Das reichte. Dass ich nur mit Jacke, Hoodie, Strumpfhose und Docs nicht angemessen für einen Sonntag angezogen war mir egal. Und hey, Rock im Park ist nur einmal im Jahr! © by fein-gestrickt 2017
TYPISCH Meine Freundin Antje ist eine Frostbeule. Selbst im Hochsommer friert sie schnell. Deshalb hat sie fast immer Strumpfhosen an. Meistens unter Hosen, auch wenn das Thermometer die 20-Grad-Grenze überschreitet. Röcke und Kleider trägt sie deshalb sehr selten. Dabei hat Antje wirklich schöne Beine, die sie nicht unter Hosen verstecken muss. Selbst in der Nacht kann sie darauf nicht verzichten, weil sie sonst kalte Füße bekommt. Mir gefällt das, weil es für mich kaum etwas schöneres als in Strumpfhosen gehüllte Frauenbeine gibt. Es muss also schon sehr warm sein, dass ich ihre Beine draußen bewundern kann. Natürlich mache fotografiere ich sie dann. Wie hier im letzten Sommer, als wir an einer Strandbar für ein „Lemon Soda“ anstanden. Das ist ein typisches Antje-Hochsommer-Bild.Viele wollen im Sommer ihre Freundin mit sonnengebräunten Beinen sehen. Mir ist Strumpfhosenbräune an Antjes Beinen viel lieber.
© by fein-gestrickt 2017