Letzter Lauf zum ersten Saisonsieg beim Premierenstart in der 3b

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@felixschneppe
Letzter Lauf zum ersten Saisonsieg beim Premierenstart in der 3b
Vater-Sohn-Duell - Slalom Lingen
Nach unserem technischen Defekt in Visselhövede, geht es für uns erstmal in der 3b weiter. Premierenfeier gab es beim ersten Slalom in Ahlhorn seit 2013.
Und in der 3b erwartete uns massig Konkurrenz. Daher starteten wir zusammen mit der 3a, auch weil Papa einen weiteren Defekt aufgrund von zu hohen Temperaturen fürchtete. Blöderweise konnte ich bis dahin leider noch kein Fahrzeug beobachten, wie es den richtigen Weg fand. Angerollt zum Vorstart machte sich Orientierungslosigkeit breit. In einem Meer aus Pylonen brauchte es Kompass und Karte, um den Parcour zu absolvieren. Beides hatte ich nicht dabei, also muss der Starter aushelfen. Tatsächlich fand ich sogar den Weg.
Die Wertungsläufe liefen da schon deutlich besser. Im Gegensatz zu den anderen Veranstaltungen auf dem Metropolpark entschieden sich die veranstaltenden Clubs nicht für einen flüssig gesteckten Kurs, sondern für einen schwierigeren, mit vielen Gassen und kleinen Abständen zwischen Toren versehenen Kurs. Es ging also weniger um den Versuch, mit möglichst viel Schwung durch die Tore zu gleiten und somit die Geschwindigkeit zu wahren, als in erster Hinsicht darum, fehlerfrei jedes Teilstück hinter sich zu lassen.
Das gelang mir ganz gut. Solche Strecken liegen mir allerdings auch sehr gut.
Das Endresultat lässt sich dann auch sehen: Erster von zwei, der schnellere von uns beiden Schneppes. Und somit der erste Pokal im Jahr 2016. Der Ausfall in Visselhövede wirft zumindest einen positiven Schatten nach.
Kleiner Bericht mit noch kleinerem Bild in der OV
Wer wird Deutscher Meister?
Mit der Deutschen Meisterschaft haben wir zwar ungefähr so viel zu tun, wie der HSV, aber das sieht doch ganz ordentlich aus
Hans in Not - Rallye Rund um die Sulinger Bärenklaue
Sport1, n-tv, Deutsche Rallye Meisterschaft - und mittendrin wir. M-Sport Fiesta mit 2l-Maschine. Da kann es nur heißen: Auf in den Kampf gegen Fabian Kreim und Christian Riedemann und ihnen den Titel noch streitig machen.
Okay, leider haben wir uns im Produktregal vergriffen. Statt eines S2000 ist es doch nur ein verbesserter Fiesta ST. Dennoch, unser Rallyecomeback gelang, natürlich auch mit etwas Drama.
Von der Sulingen, die wir 2012 als Masters-Lauf bestritten, ist mittlerweile nicht mal mehr der Name vorhanden und auch die Strecken waren bis aufs IVG-Gelände nur noch in kleinen Teil wie früher. Toll: Eigentlich alle WPs waren klassische AE-Prüfungen. Nicht bedingt durch die neuen Strecken, sondern durch lange Rallyeabstinenz, gelang allerdings kein allzu guter Aufschrieb. Dies merkten wir vor allem am Samstag, als Papa oftmals eher der eigenen Sicht als dem Gebetbuch vertraute.
Im engen Zeitplan kriegten wir am Freitag dann auch die technische Abnahme kaum noch unter. Um Zeit zu sparen, holte ich schonmal die Rennklamotten raus, fand allerdings nicht unsere HANS-Systeme. Kein Wunder, lagen die auch noch zu Hause. Zum Glück war der TK nachsichtig, für uns ging es erstmal weiter mit dem Abfahren der Freitagsprüfungen. Denn wie es sich für einen DM-Lauf gehört, geht eine solche Veranstaltung über zwei Tage. Das Highlight auf der ersten Etappe schien jedoch eher bei Riedemann quasi vor der Haustür zu fahren als über die Prüfung. Die Sulinger gaben sich zwar alle Mühe, die vielen Löcher auf den vielen Schotterpassagen zu stopfen, ob man dafür allerdings Hünengräber benutzen musste, ist fraglich.
Nach dem Abfahren blieb uns dank unser fast dreistelligen Startnummer noch etwas Zeit “durchzuschnaufen”, für mich ging es Richtung Heimat, um zwei Stunden später die HANS-Systeme zu den Helmen dazulegen zu können.
Nach einem solch stressigen Freitag konnte der Samstag nur entschleunigter sein. Die ersten Prüfungen liefen schwerfällig. Wie aus dem Vorruhestand aufgeweckt, harmonierte noch nicht alles perfekt. Dem IVG-Gelände fielen wir ungeachtet dessen nicht zum Opfer.
Je länger die Rallye wurde, desto besser kam Papa in Tritt. Auch ohne Service lief es bis zur letzten Schleife reibungslos. Eine strategische Reifenwahl aus Decken, die noch aus Thierry Neuvilles Zeit im Fiesta stammen, und Regenreifen hinten, entpuppte sich als passend.
Nun rächte sich aber der Schotter auf der zweitletzten WP. Nach einem kleinen Abschnitt auf diesem, polterte es im Auto und dieses begann unruhig umherzutänzeln. Hoffnung: Nur ein Stein, der sich verkantet hat. Beten: bloß jetzt nicht ein Reifenschaden. Wir hatten Glück, am Ziel verschwand das Problem so rasch wie es auftauchte. Hilfe wurde uns direkt vom DS3-Team hinter uns angeboten, Danke dafür. Allgemein war es dieses Mal familiärer als meist sonst, was auch an den Fahrern vor uns lag.
Da die letzte Prüfung ausblieb, war es das auch schon für uns. Unseren ersten DM-Lauf konnten wir sauber beenden. Aus dem Kampf um die Meisterschaft werden wir uns allerdings zurückziehen, Kreims Zeiten konnten wir dann nicht ganz mitgehen. Den haben wir übrigens auch noch getroffen, schon ‘ne coole Socke. Auf der letzten Prüfung hätte es aber mit dem Stage-Win geklappt, ganz bestimmt.
Bild oben: Jan-Oliver Scharf
Bild unten: rallypicsnl
PS: Außer uns, gibt es noch mehr Highlights in diesem Video
Und tschüss - Visselslalom
Das Trauerspiel in dieser Saison geht weiter. Auch auf einem neuen Terrain gelang keine Trendwende.
Gesteckt war der Kurs ähnlich wie der Stader auf dem Flugplatz Agathenburg. Sehr eng, mit einer Gasse, die entweder zu Fuß schneller oder mit Pylonenmitnahme zu passieren war. Bei mir war es dann eher eine Kombination aus beidem. Abgesehen davon lief der Kurs perfekt, zumindest bis zur zweiten Veranstaltung.
Angelockt wurde man schon Wochen vorher von einer Werbekampagne auf Formel-1-Standard. Wenn der als Rallye-Veranstalter bekannte MSG Visselhövede einen Clubslalom veranstaltet, dann nur mit vollem Geschütz, Werbetafeln im Ort und eigener Internetseite nur für den Slalom.
Die zweite Hälfte des Slalomdoppels lässt sich mit einem Spruch fürs Phrasenschwein zusammenfassen: Zuerst hat man kein Glück und dann kommt auch noch Pech dazu. Und das schon im ersten Lauf. Anfahrt auf die Wende, direkt nach den Schweizern, Anbremsen und im Ohr bleibt nur noch das Quiecken der Reifen. Das Heck überbremst völlig, aber ich bleib nach dem folgenden Dreher noch vor dem nächsten Tor und vor dem Zaun stehen. So halbwegs Glück im Unglück. Das Auto geht aber nicht mehr an. Beziehungsweise war wohl schon beim Anbremsen ausgegangen. Laut Papa (der 10000x mehr Ahnung von Autos hat als ich) streikte wahrscheinlich die Zündspule. Entgangen ist uns allerdings eh kein Pokal. Trotz fehlerfreier Fahrt hatte Papa auch dieses Mal im Pokalringen nichts zu melden, ich musste mich noch hinter ihm einordnen.
Nächster Termin auf dem Kalender: Die Rallye “Rund um die Sulinger Bärenklaue” und somit unser erster DM-Start. Also Papa, schnoi di o.
Über den Kanal ist auch ein Video von Papas Performance während des Slaloms einsehbar (vimeo.com/161648300)
Himmelhoch jauchzend, ... - Osterslalom Lohne
Saisonstart - Während im Hintergrund Wiesenhof brannte, ging es für uns erstmals seit Melle mal wieder auf die Piste. Am Ende des Tages gab es diesmal jedoch keine Pokale, jedoch eine ernüchternde und eine positive Erkenntnis.
Nach der Abstinenz der Polos im letzten Jahr aufgrund von Aufrüstmaßnahmen war klar, dass selbst Vettel es nun schwer haben würde, beim Osterslalom zu gewinnen, geschweige denn ich. Hoffnungen macht man sich trotzdem, auch wenn zwei Autos mit drei Fahrern mittlerweile oben rausfallen.
Also blieb noch das traditionelle Familienduell mit den Böhmanns und der kleine Wettstreit mit Uli, wer von uns denn der Schnellere sein würde. Im letzten Jahr teilten wir uns schließlich oft die Pokale. Schon vorab: Uli schüttelte vormittags eine solche Verbesserung aus dem Ärmel, dass er deutlich vor mir lag, nachmittags konnte ich ihn hinter mir halten.
Zum Fahren: Selbst im Traum war ich nicht schneller durch den Kurs geflogen als heute. Schon die Trainingszeit saß, großartige Verbesserungen waren dann leider nicht mehr möglich. Doch nach dieser Trainingszeit keimte etwas die Hoffnung auf. Selten fuhr ich einen Slalom so absolut fehlerfrei wie heute, selbst in den beiden Trainings.
Anerkennende Worte von Papa, Daniel, Veranstalter und Nachbarn gab es deshalb auch. Balsam für die Seele, denn letzten Endes ist es seit diesem Jahr wie im McLaren gegen Mercedes zu sitzen. Selbst mit absoluter Topleistung sind jetzt so viele hochgerüstete Boliden unterwegs, dass - vor allem auf Sportreifen, wie wir sie fahren - Siege unmöglich und Pokale nur in vollen Klassen erreichbar sind.
Das Ergebnis - ein bisschen undankbar; das Familienduell mit den Böhmanns ging allerdings diesmal für uns aus ; ) . Zwei fünfte Plätze reichten im ewigen Duell dann doch.
... und reißt doch - Slalom Melle
Ganz am Ende reißt sie doch noch. Nach einer doch sehr erfolgreichen Saison, ging ich ausgerechnet beim Saisonabschluss ohne Pokal nach Hause. Papa machte es besser, schmiss, als es drauf ankam, kein Hütchen und ließ somit die Serie, auf die Familie ausgeweitet, nicht reißen.
Wenn man drüber hinwegsieht, dass ich nicht immer am Start bin, liegen jedoch zwischen heute und Ritterhude letztes Jahr, dem letzten Slalomdoppel ohne Pokalplatzierung, ganze 470 Tage. Familienweit war das sogar zuletzt zum Saisonstart 2014 in Lohne so.
Allerdings soll man nicht trauern, denn die Zeiten waren doch recht schnell, wenn man die normale Konkurrenz und nicht die nur in Melle antretenden Rennwagen betrachtet. Kurios: Da die Anfahrt in die Zielgasse auch bei voller Fahrt machbar war, reichte es aus, nur für die Kehre das mittlere Pedal zu nutzen. Zum Zeit rausholen bot sich fast nur die enge Gassenfolge an, die ich nur mit kurzem Lupfen durchfuhr. Dreimal ging es gut, doch beim letztem Mal nahm ich die letzte Pylone mit. Und die war es dann auch, die mich aus den Pokalplatzierungen kickte.
Bis zur nächsten Saison...
Die Serie hält - Slalom Schwarmstedt
Dritter Start - Dritter Pokal. Und somit hält die Serie, bei jedem Renntag mit mehr Gewicht zurückzukommen als hinzufahren - und dies nicht nur durch McDonald´s.
Trotz sehr hakeliger Start-Ziel-”Gerade” war der Kurs an sich schneller und flüssiger gesteckt. Doch dies war diesmal kein Nachteil, da immer wieder aufkeimender Regen den Slickfahrern etwas zusetzte, uns leider aber keinen nennenswerten Vorteil brachte.
Während ich es bei der zweiten Veranstaltung mit einer zu tief angesetzten Startdrehzahl im Regen verpatzte, lief es zuvor unter erst eher feuchter denn nasser Strecke besser. Das gab sogar lobende Worte von Papa und Marie.
Und so wurde es zum Ende der ersten Veranstaltung hin spannend, als alle schnelleren Fahrer schon ihren zweiten Wertungslauf hinter sich gebracht hatten, meiner im immer stärker werdenden Regen jedoch noch ausblieb. Doch ein Wimpernschlag Vorsprung blieb und so rettete ich gerade so eben noch Platz zwei vor Jens Schmettan.
Leider diesmal etwas weichgezeichnet, aber hier das Video zum letzten und schnellsten Lauf
Ein grandioser Sieg - Hamme- und Küstenslalom
Der Tag endete bombastisch. Erstmals konnten sowohl Papa als auch ich uns bei einem Slalom einen Pokal in die Vitrine bzw. auf das Regal stellen. Beim Küstenslalom konnte ich dabei einen Vorsprung von über dreieinhalb Sekunden rausfahren. Nachdem Papa in den letzten Wochen viele Teile wie etwa den Beifahrersitz oder die Stoßstangen entfernte und neue Vergaserdichtungen ein- sowie gestern neue Verbreiterungen anbaute, stand der Vergleich mit weniger Gewicht und ruhigerem und kraftvollerem Motor an. Und einer wollte uns gleich verrückt machen. Wurps und sein Golf I brannten im Training direkt vor mir gleich eine Bombenzeit in den Asphalt. Doch statt im ersten Wertungslauf zu kontern, erkannte ich nicht, dass die Strecke etwas langsamer als letztes Jahr gesteckt wurde und fuhr prompt zu schnell in und dann aus einer Kurve. Bestzeit, aber Abzüge in der B-Note. Mit weniger Druck im Kessel gelang es dann im zweiten Lauf einen Vorsprung von 1,24 Sekunden auf den Zweiten, meinen aufgeigenden Papa, zu gewinnen. Dennoch zu wenig nach dem Bock im Lauf davor.
Doch am Nachmittag wird bekanntlich alles besser. In Summe der beiden Veranstaltungen sollte es zu drei fehlerfreien Wertungsläufen mit jeweils Klassenbestzeit kommen. Als letzter Starter sah man die kleinen Streifschüsse auf den schwierig gesteckten letzten 70 Metern. Dementsprechend wusste ich, dass im letzten Lauf nicht die letzten Zehntelsekunden brauchte. Dennoch gelang eine Verbesserung auf eine niedrige 37er.
Insgesamt top, beim zweiten Start in diesem Jahr der erste Sieg und nach Lohne auch schon der zweite Pokal. Ebenso konnte Papa wie im Vorjahr einen Pokal ergattern.
Das machte die unnötigen Fehler aus dem ersten Lauf vom Hammeslalom, bei dem ich beide Male Klassenbestzeit fuhr (trotz etwas weiterer Strecke) mehr als wett.
Rollentausch - Clubrallye Ahlhorn
Mit mehr Gequietsche als Motorensound ging es in Ahlhorn zu. Bei einem Reinschnuppern im Rallyesport kam sowohl das Auto heile in die Hände des Nächsten als auch ich zu meiner ersten Proberunde im Rallyesport.
Papa, als erfahrener Motorsportler, saß sich neben mir, um mir Tipps zu geben und zu helfen, was sich als gute Entscheidung rausstellte.
Bei der Gebetbucherstellung kam uns natürlich unsere Erfahrung zu gute. Glücklicherweise hatte ich schon nach einer Runde jede Kurve des noch an Ort und Stelle geänderten Kurses mit IVG-Handschrift abgespeichert, die Kontrollfahrt deckte dann auch nur auf, dass links und rechts für mich ab und zu dasselbe zu sein scheinen. Anschließend hieß es warten. Bei einer nach Größe geschaffenen Reihenfolge lag ich dann natürlich fast ganz hinten.
Doch gegen Nachmittag ging es los. Mit fantastischem Grip blockierten die vorher abgefahrenen Reifen schon beim ersten richtigen Anbremsen. In jeder Kurve hobelte ich dann unter großen Gejaule eine weitere Schicht ab. Zeitverluste gab es folgend beim Anbremsen, ein Treffen mit einem der Wasserschweine kann und wollte ich mir nicht erlauben. Abgesehen von den Reifen fuhr der DS3 R1 deutlich besser als erwartet, natürlich deutlich ruhiger als der Slalom-Fiesta. So konnte man einiges ausprobieren. Am besten meiner Meinung nach: Der superenge Teil direkt am Hangar. Auf dem Rest der Strecke ging allerdings mehr Attacke als da. Was Papa dann ertragen musste und dies auch meisterte. Einmal fuhr das Heck nach eigenen Regeln, nachdem ich eine Schikane für die Reifen zu schnell genommen hatte, hier lohnte sich die Beifahrerwahl, im letzten Lauf kam nach einer L5 wieder einmal das Heck. Ansonsten gingen viele Kurven auch Vollgas, Scandinavian Flick hab ich auch mal antrainiert. Die Distanz habe ich also viel zum Ausprobieren genutzt. Ein so leicht fahrbares Auto hat man schließlich sonst nicht unterm Hintern.
Und obwohl “Vorbeifahren an der falschen Seite der Pylone” und auch Frühstarts ungestraft blieben, reichte es ohne solche Patzer einmal zu einen Mittelfeldplatz. Wäre schön zu wissen, was mit besseren Reifen gegangen wäre, nicht mehr als einen Fahrer nach mir hielten sie noch aus.
Schön, diese Erfahrung mal gemacht zu haben.
Danke an Papa, der den ekligen Gummigeruch die ganze Zeit aushielt, auch für die Motivation.
Der letzte Lauf zum dritten Platz
Die Bastion ist gefallen - Osterslalom Lohne
Nach all den Jahren, wollte es jetzt doch mal klappen mit einem Pokal in Lohne. Im Regen etwas von der Technik ausgebremst, war es zwar noch nicht so weit, doch am Nachmittag konnte ich mich dann hinter den Lemgoern einreihen.
Da Papa mit einer Sehnenscheidenentzündung zu kämpfen hatte, nahm er dieses Mal den ST, um in der 2c zu starten. Am Morgen lief es so lala. Unter feuchten Bedingungen war ich in jeder Kurve am Limit. Doch auch mit Untersteuern gelang (leider) ein Fast-and-Furious-Drift in der ersten 180° Wende. Der Zeitverlust wog nicht so viel wie die geschmissene Pylone und trotz eines Zylinders, der sich weigerte mitzuziehen, waren die Zeiten akzeptabel und der Spaßfaktor hoch; es folgte dennoch der Austausch der Zündkerzen sowie ein Runtersetzen des Reifenluftdrucks zum Nachmittag hin.
Dort konnte ich zwar Hüffmeiers Tempo nicht mitgehen, auch an Schumacher kam ich nicht ganz ran. Doch zwei starke Läufe, in denen ich mich gerade in der ersten Kurve stetig verschnellerte und auf den Geraden kaum bis keine Zeit verlor, gelangen gut. Den Rest konnte ich so auf Distanz halten und mir mit einer Pylone Vorsprung den letzten Platz auf dem Podium sichern. Nach den letzten Jahren, an denen es oft an einer Pylone scheiterte, freute mich das dann umso mehr.
Saisonstart ist also geglückt, welche Slaloms und Rallyes wir noch auf unseren Kalender schreiben, werden wir dann spontan entscheiden.