Ich bin müde. Müde vom Leben, müde vom Funktionieren. Jeder Tag fühlt sich an wie ein stiller Kampf und ich spüre, wie meine Kraft mich langsam verlässt. Das Lächeln, das ich trage, ist schwer geworden, eine Maske, die mehr verbirgt als zeigt. Ich gehe weiter, weil ich es muss – nicht, weil ich es will. In mir tobt ein leiser Sturm, und doch sieht ihn kaum jemand. Ich schreie im Innern, aber die Welt bleibt still. Ich sehne mich nach einem Moment der Ruhe, nach einem Ort, an dem ich einfach sein darf – ohne Erwartungen, ohne Druck. Nur ich. Und Stille. Und Frieden.






















