Der Himmel setzt die Sonnenbrille heute nicht ab und Kaffee kann den Morgen nicht zum Tag machen. Heute strahlen die Farben anders, vertrautes ist wie neu. Tage in Sepia.
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@fraeulein-quatsch
Der Himmel setzt die Sonnenbrille heute nicht ab und Kaffee kann den Morgen nicht zum Tag machen. Heute strahlen die Farben anders, vertrautes ist wie neu. Tage in Sepia.
Im euphorische Taumel
sind wir uns
vor die Füße gefallen.
Haben Augen gefunden
zum ertrinken
und Küsse.
Uns ungesucht wiedergefunden
zwischen Glitzerkonfetti
und Aufblasdelphinen.
Das Leben hat Funken gesprüht.
An Weihnachten sitzt du wieder mit am Tisch. Aber wenn du mir dieses Jahr die Hand reichst, weiß ich nicht, was mich trauriger macht - sie anzunehmen oder sie auszuschlagen.
Manchmal tut es noch weh.
Dann ist es wie am ersten Tag. So unbedingt vereinnahmend, körperlich schmerzhaft, bitterlich traurig.
Aber das ist nur noch manchmal, nicht mehr meistens. Und da ist auch immer ein bisschen von der Liebe, von der Freude, dass ich manchmal fast denke, dass war's wert.
Jetzt ist Herbst und schon wieder vermiss ich dich. Unbekannterweise.
Dass wir ebenbürtig sind, verspricht mir das glitzern in deinen Augen, das mich jedes Mal aufrichtet und wahrhaftig präsent sein lässt.
Ich falle. Ich halte dich. Bitte halte mich.
Liebe ist so seltsam.
Ich weiß nicht, wie Freundschaft geht.
Muss ich dir deine Ruhe lassen oder hätte ich mich längst melden müssen? Ich weiß nicht, wie das funktioniert, weiß nur, dass ich mich sehne, wie lange nicht mehr. Ich möchte wissen, wie es dir geht, was du so treibst, wie du dich fühlst. Ich möchte deine Sorgen hören. Ich möchte deine dummen Sprüchen hören und dir sagen, dass du die Klappe halten sollst. Aber die dumme Unsicherheit kaut an meinen Nägeln und an meinem Herzen. Ich weiß nicht mehr, wie Freundschaft geht.
Immernoch im selben Leib, zu den gleichen Gefühlen fähig.
Ich weiß nicht wie!
Ich spür die Flügel kitzeln
Wir sind phasenverschoben, wir löschen uns aus.
An meinen Tiefpunkten bist du immer schon da. Ein Gruß, wie schön es sein kann. Und wie schwer. Dieses Jahr bist du schon viel zu viel da.
Ich möchte mit dir Rotwein trinken, bei Kerzenschein auf der Terrasse sitzen und du hast Käse mitgebracht. Der Hitze mit sanftem Nebel im Kopf begegnen und dem Knistern deiner Augen. Ich will dein neckisches Lachen hören, den sanften Spott in deiner Stimme und mich ebenbürtig fühlen. Mit jedem Atemzug will ich das Schicksal herausfordern, ob die Spannung zwischen uns sich endlich entläd. Und schon die Wehmut erahnen, mit der ich an diesen Zustand zurückdenken werde.
In meinem Kopf hallt deine Stimme wider. Warum passiert mir das immernoch?
Ich werde dich einfach nicht los