Der sagt nicht mal seiner Tochter auf Wiedersehen. Man muss ja auch an sich und seinen Schlaf denken. Viel GlĂŒck im Alter!
"I'm Dorothy Gale from Kansas"

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@frehesenn
Der sagt nicht mal seiner Tochter auf Wiedersehen. Man muss ja auch an sich und seinen Schlaf denken. Viel GlĂŒck im Alter!
Richte nicht
Vielleicht sollte das mal einer dem reichen Schmock sagen, der den Blick auf sein Auto beim Kaffee genieĂt, aber mit 48 zwei Frauen und drei Kinder abgesĂ€gt hat. Genau wie jeden, der nicht hundertprozentig in sein Leben passt, was bei einem narzisstischen Teilzeitborderliner schwer sein dĂŒrfte...
Mein Haus!
"Warum macht dein Vater eigentlich um 7 Uhr LĂ€rm und knallt die TĂŒren...?" "Ist doch sein Haus..." "Eben deshalb."
GesprÀche beim Schlangestehen
Schlange am Pergamon: âDas dauert ja ewig⊠Wir können doch auch in ein anderes Museum gehenâŠâ Wer zwingt diese Prolls eigentlich unbedingt auf ihrer Berlinreise wenigstens ein Museum zu besuchen? Und womit damit es echt ausreicht, dass die 2 Stunden im Regen in der Schlange stehen? Und warum ausgerechnet hinter mir?
PS: Ăber den kleinen Jungen mit der Mundharmonika habe ich mich ja gefreut (natĂŒrlich nur, weil das andere viel mehr abfuckt als mich), allerdings hĂ€tten meine Eltern mir frĂŒher erklĂ€rt, dass ich da jetzt halt nicht zwei Stunden drauf herumtröten darf, weil die Stimmung der Wartenden eh schon im Keller ist.
Ich weiĂ, man fĂŒhlt sich trotzdem hĂ€sslich..
Kann sein, kann einem aber auch egal sein.
Die Kirche glaubt, es sei unnatĂŒrlich, wenn 2 Personen vom gleichen Geschlecht sich lieben. Aber ĂŒber Wasser laufen, DAS ist ganz normal.
Dass es normal sei ĂŒber Wasser zu laufen behauptet keine Kirche ;)
Diktatur des Gesetzes
Inzwischen Leben wir in einem Staat in dem das Gesetz herrscht. Allgemein wird es als gut empfunden, dass es niemanden gibt, der ĂŒber dem Gesetz steht. Die einzigen, die Gesetze in ihrer Substanz Ă€ndern können, benötigen dafĂŒr, neben dem Antrieb, eine FĂŒlle an Zeit. Punktuelle VerĂ€nderungen sind unmöglich und selbst die obersten Richter sind festgekettet an das scheinbar vollkommene Gesetz. Ist es vollkommen? Nein, das ist unbestritten. Wie kann es dann sein, dass wir es absolut herrschen lassen? Weil es uneigennĂŒtzig ist? Ist es das oder findet seine Anwendung als Selbstzweck statt? Ein Rechtssystem wie dieses kann nur Bestand haben, wenn es regelmĂ€Ăig und ohne Ausnahme befolgt wird. Hier und da findet sich freilich ein Weg ein Gesetz nicht anwenden zu mĂŒssen, ein Substitut, eine andere Auslegung der Rechtslage. Doch auch so wird es immer angewendet. Nur so besteht Rechtssicherheit. Was passiert aber, wenn das Recht eindeutig mit FĂŒĂen getreten und ĂŒbergangen wird? Was passiert, wenn seine LĂŒcken ausgenutzt werden? Das Recht bindet und fesselt. Es gibt keine Möglichkeit, das offenkundig Richtige zu tun, anstatt den Menschenverstand auĂer Acht zu lassen und blind dem mĂ€chtigen Regelwerk zu folgen. Nicht in jedem Fall sollte man verzweifelt dem objektiv Richtigen nachjagen. Zu viele FĂ€lle sind es aber, bei denen das Befragen des Verstandes und des AnstandgefĂŒhls mehr Gerechtigkeit schaffen wĂŒrde, als das objektive aber bekanntlich blinde und starre Papier. Der Wille der Menschen könnte diese FĂ€lle entscheiden. Der Konsens der Masse sei der MaĂstab, um denen den Garaus zu machen, die ihre Verbrechen mit dem ĂŒberrumpelten Gesetz und den Roben der ohnmĂ€chtigen Richtet verdecken und unbeirrt mit ihrem Treiben fortfahren. Der Verstand muss ĂŒber dem Papier stehen.
Jawohl! Herr Professorin!
Warum regt sich eigentlich alle Welt ĂŒber die Entscheidung der Uni Leipzig auf? Muss man nicht mit der Zeit gehen? Ist das aus der Mode? Es ist doch kaum anzunehmen, dass an der gesamten UniversitĂ€t der Wahnsinn ausgebrochen ist. Vielleicht ist dieses weltbewegende Ereignis aber auch dem Motto der Uni zu verdanken: âAus Tradition Grenzen ĂŒberschreitenâ? Aber warum eigentlich die Aufregung? âHerr Professorâ, âFrau Professorâ oder eben âHerr Professorinâ und âFrau Professorinâ - von mir aus auch beide Formen, eigentlich ist das völlig egal. Komisch nur, dass man es in Leipzig nicht egal findet, sondern die Welt der Sprache ein bisschen âgerechterâ machen will. Ich möchte sogar sagen, dass ich die Art der Anrede aus Leipzig in diesem Sinne fĂŒr gerechter halte. Rein sprachwissenschaftlich gesehen, stecken in dem Wort âProfessorinâ eben sowohl die mĂ€nnliche, als auch die weibliche Form, die man bei âProfessorâ offenbar schmerzlich vermisst. Ich meine das ĂŒbrigens keineswegs ironisch, die âGerechtigkeitâ im Sinne des Erfinders ist tatsĂ€chlich gegeben. Obwohl ich nicht anders kann, als eine objektive sprachliche Fairness festzustellen und mich VerĂ€nderungen auch eher öffne, als mich zu verschlieĂen, fĂŒhlt sich diese Zustimmung trotzdem falsch an. Was stimmt da nicht? Vielleicht ist es Zeit, eine Ebene tiefer zu gehen? Wer kann mir helfen?